Stockbrot & Lagerfeuer

Alltagsschnipsel

Ja, wir leben noch! Und L und mir geht es zudem auch sehr gut. 🙂 Obwohl ich zu keiner Zeit eine (so lange) Blogpause geplant hatte, tat sie mir gut und entfachte wieder den Wunsch, regelmäßiger unsere Erlebnisse bzw. vielmehr unseren Alltag festzuhalten.

Da Dank Corona auch in diesem Jahr keine öffentlichen Maifeuer stattfinden durften, beschloss ich Anfang der Woche, dass wir in unserem Garten einfach selbst eines entzünden. Ich fragte C und ihren Sohn M, ob sie am heutigen Abend bereits verplant seien. Das waren sie nicht.

Ich holte L nachmittags vom Kindergarten ab (ja, ich habe wieder das unverschämt große Glück, die Notbetreuung in Anspruch nehmen zu dürfen) und wurde von ihr mit nur so mittelguter Laune begrüßt. Zu Hause fuhr sie eine Weile mit ihrem Fahrrad herum, während ich den Teig für das Stockbrot zubereitete. Gerade als ich den Teig in den (kalten) Backofen stellte, damit die Hefe aufgehen kann, kamen C und M.

Wir liefen mit den beiden aufgedrehten Kindern in den Park, besuchten kurz den Spielplatz und warfen unten an der Gera Steine ins Wasser. Halb sechs machten wir uns allmählich auf den Heimweg. Die Kinder waren bereits spürbar ausgeglichener.

Zu Hause verzogen sich M und L gleich in Ls Kinderzimmer. C und ich teilten derweil in der Küche den Teig in circa zwanzig Portionen. Aus diesen Portionen formten wir schlangenartige Gebilde, die wir den Abend über um unsere Stöcke wickelten. Eine Tüte Marshmallows gab es auch.

Als unsere Vermieter C und A vom Einkaufen zurückkehrten, war A so lieb und machte für uns das Feuer an. (Wir hatten wohl ein wenig getrödelt.) Gemeinsam mit C standen wir zu dritt drei Stunden vor der Feuerschale, hielten abwechselnd Stöcke mit Brot oder Marshmallow verschönert übers Feuer und unterhielten uns über Gott und die Welt. Die Kinder tobten ohne Pause im Garten herum und ließen sich nur bei uns blicken, wenn sie hungrig oder durstig waren oder kurzzeitig Lust hatten, selbst einen Stock über das Feuer zu halten.


Kurz vor 21 Uhr machte sich C mit M auf den Heimweg. L und ich räumten das Nötigste auf und verkrümelten uns ebenfalls in die Wohnung. Es war ein wunderbarer Abend. 🙂

Tagebuch – 15. bis 17. März 2021

Alltagsschnipsel

Seit dem Wochenende hat L wieder sehr große Freude an ihrer Kinderkamera. Sie läuft durch die Wohnung und fotografiert alles, was ihr vor die Linse kommt. Einige Fotos sehen richtig gut aus, auf anderen ist ihr Finger zu sehen und wieder andere sind verschwommen. Ich zeigte ihr, wie sie die Kamera richtig hält, um noch bessere Fotos machen zu können, und erklärte ihr, dass sie bitte keine Fotos von mir unter der Dusche machen soll. 😉

Irgendwie verdrängt hatte ich die Tatsache, dass ich L nicht erst im Dezember, sondern bereits bis Mai diesen Jahres für eine Schule anmelden muss. Ich warte nun erstmal auf das entsprechende Schreiben der Behörde, welches angeblich im Laufe des Aprils eintrudeln soll. L werde ich vermutlich in unsere „Dorf“-Schule schicken. Diese ist seit drei Jahren eine Gemeinschaftsschule. L kann somit jeden Abschluss erlangen, den sie möchte. Das finde ich ziemlich nice. Ebenfalls erhoffe ich mir, dass ein Großteil ihrer Freunde, die sie noch finden muss, ebenfalls in unserer Nähe wohnen werden und sie sich nachmittags oft verabreden kann.

Was in den letzten drei Tagen schön war:

Telefonat mit J.
In meiner Mittagspause und darüber hinaus telefonierte ich mit meiner Freundin J (aus Dresden). Während wir die letzten Tage auswerteten, arbeitete ich nebenher ein paar Kleinigkeiten ab, über die ich nicht allzu viel nachdenken brauchte. Sowas mag ich sehr. Es gibt mir das Gefühl, nicht allein im Büro zu sitzen. J hat mich ein bisschen angefixt. Sobald ich abends wieder über mehr Freizeit verfüge, möchte ich unbedingt mit ihr und zwei oder drei anderen zocken.

Hochbett.
Seit seeehr vielen Monaten wünscht sich L, dass ihr Bett in ein Hochbett umgebaut wird. (Wir haben damals extra so ein Bett gekauft, bei dem das problemlos möglich ist.) J und ich wollten diese Umbauaktion heute gemeinsam mit ihr machen, entschieden gestern Abend aber spontan, es ohne sie in Angriff zu nehmen. Als ich L heute Nachmittag aus dem Kindergarten abholte, verriet ich ihr nicht, dass ihr Bett bereits zum Hochbett umgebaut wurde. Sie freute sich unendlich doll, als sie kurze Zeit darauf ihr umgebauten Bett sah. ❤ (Jetzt muss sie nachts nur noch darin schlafen.)


Zwei-/Dreisamkeit.
Gestern holte Ms Mama L vom Kindergarten ab. L übernachtete auch wieder bei ihrer Oma. Ich hatte J zu Besuch. Wir bereiteten ein super leckeres Abendessen zu, bauten Ls Bett um und unterhielten uns vergleichsweise viel über alle möglichen Dinge. Das war ein sehr schöner Abend.
Heute sprang L mit herum. Seitdem sie J sagte, dass sie ihn lieb hat, sucht sie gezielt seine Nähe und bezieht ihn in ihre Spiele mit ein. Kurz gesagt: Die beiden verstehen sich mittlerweile wirklich gut. 🙂 Am Nachmittag waren L und ich auf dem Spielplatz, bespielten kurz darauf zu dritt eine Toniefigur neu und futterten abends Pfannkuchen und Sushi.


Nachricht an T.
Seit Monaten nehme ich mir jetzt schon vor, T auf ihre sehr lange Nachricht zu antworten. Bereits im Dezember hatte ich mit einer Antwort begonnen, schaffte es aber nicht, diese zu vollenden. (Perfektionismus und so.) Diese Woche kam mir die rettende Idee: Ich antworte ihr in Etappen. Das funktionierte sehr gut und ich bin froh, dass sie nun endlich ein Lebenszeichen von mir erhalten hat. Beim nächsten Mal mache ich das gleich so.

Tagebuch – 11. bis 14. März 2021

Alltagsschnipsel

Am Freitag hatten alle Erzieher/-innen einen Teamtag. Aus diesem Grund war der Kindergarten geschlossen. Da dieser Schließtag bereits seit über einem halben Jahr feststand, vereinbarte ich vor zwei Monaten Ls U9-Termin bei ihrer Kinderärztin. L ging ohne Murren mit der Schwester mit und absolvierte in einem gesonderten Raum die Aufgaben/“Tests“. Etwas ungläubig wartete ich im Wartezimmer. Vor einigen Monaten wäre das noch absolut undenkbar gewesen. L ist wirklich ein großes Mädchen geworden. L ist nun 108 cm groß und wiegt etwas über sechzehn Kilogramm. Nach dem Termin, der morgens halb neun stattfand, kauften L und ich Brötchen und frühstückten gemeinsam bei Ms Mama.

Was in den letzten vier Tagen schön war:

Ausflug ins Gartencenter.
Donnerstag Nachmittag holten meine Eltern L aus dem Kindergarten ab. Kurze Zeit später fuhr ich mit meinem Papa in ein Gartencenter, während meine Mama L bespaßte. (L war wohl anfangs etwas schlecht gelaunt.) Schon eine Dreiviertelstunde später waren mein Papa und ich zurück – bei Dehner war fast nichts los und wir fanden innerhalb weniger Minuten alles, was wir wollten und brauchten. L und ich blieben bis kurz nach dem Abendessen bei den beiden, ehe wir uns am frühen Abend auf den Heimweg machten. Sehr zu Ls Freude war sogar noch Zeit, um ein warmes Bad in der Badewanne zu nehmen.

Markleeberger See.
Nach dem U9-Termin und dem Frühstück bei Ms Mama am Freitag verkrümelte ich mich bis Samstag Nachmittag nach Leipzig. J und ich hatten beide Urlaub und machten einen Ausflug zum Markkleeberger See. ❤ Wir wollen bald die neun Kilometer um den See laufen (und eventuell bei entsprechenden Temperaturen anschließend im See baden). Für L würde sich der asphaltierte Weg sehr gut für einen ersten längeren Fahrradurlaub eignen.


Sonntag ohne Verpflichtungen.
Das erste Mal in dieser Woche waren L und ich für mehrere Stunden zu Hause. Wir hatten uns mit niemandem verabredet und auch nichts weiter für den heutigen Tag geplant. Dennoch schaffte ich in entspanntem Tempo ziemlich viel. Ls Kinderzimmer wurde gründlich aufgeräumt und minimal ausgemistet. Ich holte die Matratze zum Auslüften aus ihrer Verpackung, denn am kommenden Wochenende sind mein Bruder und seine Freundin schon bei uns zu Besuch. L und ich schafften es sogar vor die Tür und fuhren über eine Stunde mit dem Fahrrad oder dem Roller durch die Gegend. L kann nun sehr gut bremsen.

Tagebuch – 8. bis 10. März 2021

Alltagsschnipsel

Ls Schnupfen hat sich nicht weiter verschlimmert. Weder lief ihr die Nase noch war diese rot. Fieber oder erhöhte Temperatur hatte sie zu keinem Zeitpunkt. Sie war auch das ganze Wochenende sehr gut drauf und hat gespielt. Somit brachte ich sie Montag Morgen in den Kindergarten.
Ihre Erkältungsanzeichen haben mir aber gezeigt, dass ich es ein wenig übertrieben habe. Letzte Woche war unser Terminkalender sehr voll. Auch diese Woche sieht nicht besser aus. Gefüllt ist dieser mit sehr schönen Terminen, aber es scheint doch zu viel des Guten zu sein. Ich werde das für die kommende Woche berücksichtigen. Es ist schön, sich mit einem anderen Kind und deren Mutter am Nachmittag zu treffen, aber es reicht, wenn dies ein- oder maximal zweimal wöchentlich passiert. L bekommt somit wieder mehr Zeit mit mir, zu Hause oder bei uns im Garten.

Was in den letzten zwei Tagen schön war:

Telefonat mit J.
Mit meiner Dresden-Freundin J telefonierte ich Montag Mittag. Sie wird nun im März aus mehreren nachvollziehbaren Gründen doch nicht zu Besuch nach Erfurt kommen. Das ist zwar sehr schade, motiviert aber, endlich die Planung für unseren gemeinsamen Wanderurlaub anzugehen.

Playdate.
Am Montag Nachmittag statteten L und ich wieder C und ihrem Sohn M einen Besuch ab. Die beiden Kinder spielten lieb und ruhig miteinander. Für ein paar Minuten eskalierte die Stimmung, als L sich mit einem schwarzen Filzstift im Gesicht herummalte und sich kurz darauf erdreistete, M den Pinsel zu entwenden, um mich zu „schminken“. C teilte mir mit, dass sie überlegt, nach Zwickau zurückzuziehen.

Besuch.
Heute besuchten L und ich nach unserem Einkauf im Edeka meine Freundin J und N. J buk einen unglaublich schokoladigen Schokoladenkuchen für uns. Der war ultralecker. L lernte eines der drei Frettchen genauer kennen. Anfangs war sie ein wenig zurückhaltend, wurde aber von Minute zu Minute mutiger. Während unseres Besuchs hatte L ein paar Minuten „schlechte Laune“. Uns gelang es aber irgendwie, sie wieder aufzumuntern. Anschließend verteilte L an J, N und mich Strafzettel. J und N wollen in diesem Jahr heiraten – und ich werde Js Trauzeugin. ❤




Tagebuch – 5. bis 7. März 2021

Alltagsschnipsel

Heute vor genau zwei Jahren verstarb Bs, Js und meine Grundschul-/Orchesterfreundin J an Brustkrebs. Ich denke immer noch oft an sie und ihr trauriges Schicksal. Spätestens seit ihrem Tod wurde mir deutlich, wie schnell sich das Leben ändern oder sogar vorbei sein kann. Es ist für mich seither noch wichtiger geworden, in regelmäßigen Abständen das eigene Tun zu hinterfragen, innezuhalten und gegebenenfalls zu entschleunigen.

Mir gefällt der Spruch … irgendwie


Heute vor acht Monaten starb M. An manchen Tagen bin ich überrascht, wie viel Zeit schon vergangen ist, an anderen, wie viel Monate seither erst verstrichen sind. Ls und mein Leben ging nahtlos weiter. Es ist definitiv ruhiger geworden und doch sind in diesen acht Monaten sehr viele (positive) Dinge geschehen. Ich bin dafür unendlich dankbar! Gestern besuchten L und ich Ms Grab.


Seit circa drei oder vier Wochen drängen sich vermehrt Ms letzte Lebensminuten in meine Gedanken. Ich gebe zu, dass ich hin und wieder damit zu kämpfen habe. Die Bilder verfolgen mich – mal mehr, mal weniger. Diese Gedanken schränken mich aber nicht in meinem Alltag ein. Wie ich damit umgehe und/oder ob ich psychologische Hilfe zur Bewältigung benötige, weiß ich im Moment noch nicht. Ich komme klar.

Sowohl Samstag als auch heute war L bereits um 06:40 Uhr wach. (Ich weiß, dass mich andere Eltern an dieser Stelle beneiden würden.) Für mich ist diese Uhrzeit ein Grund, um ein bisschen zu jammern. L schläft am Wochenende wenigstens bis halb acht. Am Freitag kam L leicht verschnupft aus dem Kindergarten. Ich denke, ihr vorzeitiges Aufwachen hängt damit zusammen.

Was in den letzten drei Tagen schön war:

Telefonat mit meinem Bruder.
Freitag Mittag telefonierten mein Bruder und ich wieder eine halbe Stunde. Wir besprachen seinen geplanten Aufenthalt in zwei Wochen bei uns. Er erzählte von seinen Neueinstellungen und teilte mit, dass er nächste Woche für ein paar Tage wieder zu einem Workshop nach Konstanz fährt.

Besuch.
Meine Cousine besuchte uns gemeinsam mit ihrer Tochter L am Freitag Nachmittag. Die beiden Kinder spielten eine Weile sehr lieb miteinander … bis zu dem Moment, indem meine Cousine genau dies feststellte und laut äußerte. Was auch immer dann in den Köpfen geschah, wissen vermutlich nur die beiden Mädchen. Meine Cousine und ich fühlten uns stellenweise an eine Sitcom erinnert … oder an eine Party, bei der alle Gäste betrunken und wir die Fahrer sind. Hilfe! Die beiden Mädchen waren wirklich anstrengend, unausstehlich und absolut nervtötend. Dennoch war es schön, die beiden mal wieder bei uns zu Hause zu haben.

Ostramondra.
Da Ls Schnupfen wieder so gut wie weg und sie sehr gut drauf war, sagten wir das vor Wochen geplante Treffen mit ihrem Kindergartenfreund Y und seinen Eltern K und X nicht ab. Die drei zogen vergangenen Herbst von Erfurt nach Ostramondra. Morgens um viertel vor elf saßen L und ich im Auto und fuhren eine halbe Stunde in Richtung Sömmerdaer Landkreis. Anfangs war L sehr schüchtern. Aber schon einige Minuten später spielte sie mit Y im Wohnzimmer, während ich mich mit Ys Eltern unterhielt und sie auf den „aktuellen Stand“ brachte. Nachmittags besuchten wir den Spielplatz. Circa sechs Stunden später machten L und ich uns erst wieder auf die Heimfahrt.

Dass L so gern mit ihrem neuen Fahrrad fährt und ich wieder Spaß am Kochen habe, freut mich sehr. 🙂

Tagebuch – 3. & 4. März 2021

Alltagsschnipsel

Schnelltests werden aller Voraussicht nach auch für unsere Firma die „Lösung“ sein, um uns in größerer Anzahl hin und wieder im Büro zu sehen. In Kürze soll es jeder/jedem aus dem Team möglich sein, sich einmal wöchentlich testen zu lassen. Es wäre schön, würden dadurch ein wenig Normalität zurückgewinnen.

Was in den letzten zwei Tagen schön war:

Tele-Frühstück.
Gestern Morgen traf sich das gesamte Team online zum gemeinsamen Frühstück. Dieses kleine Event findet seit unserem Neustart im September 2020 monatlich statt. Mittlerweile habe ich mich auch daran gewöhnt, dass wir uns alle nicht im Konferenzraum einfinden und bei lustigen (Neben-)Gesprächen gemeinsam frühstücken. Ich sehne dennoch die Zeit herbei, in der ich meine Kollegen wieder richtig sehen kann und mich gemeinsam mit ihnen in einem Raum aufhalten darf.


Telefonat mit J.
Mit der lieben J aus Kassel habe ich gestern eine halbe Stunde in der Mittagszeit telefoniert. Bei ihr hat sich am Tagesablauf nach wie vor nichts geändert. Sie wechselt wöchentlich zwischen Home-Office und Office und macht ihre Sportkurse von zu Hause aus. Ich hoffe, dass ein Treffen im Sommer möglich ist.

Fahrrad.
Gestern fuhren L, J und ich zu Lucky Bike und suchten für L ein neues (größeres) Fahrrad aus. Es dauerte keine zwei Minuten, bis L sich (endgültig) für ein rosafarbenes Fahrrad entschieden hatte. Nun galt es für mich nur noch herauszufinden, ob wir das Fahrrad in 16 Zoll oder in 18 Zoll nehmen sollen. In diese Entscheidung zogen wir einen Berater mit ein, der bestätigte, dass L von ihrer Größe her genau zwischen diesen zwei Zollbereichen liegt. Wir nahmen somit zwei Fahrräder mit auf die Teststrecke. Auf besagter Teststrecke fuhr L eindeutig sicherer mit dem 16 Zoll-Fahrrad, sodass ich dieses schlussendlich kaufte. Obwohl es sich um ein Geburtstagsgeschenk für L handelt, fuhren wir drei am Abend mit den Fahrrädern in den Park und probierten das neue Fahrrad aus.


Sushi.
Man kann nie genug Sushi essen! Aus diesem Grund bestellten wir gestern zum Abendessen leckeres veganes Sushi. L wollte lieber Keks- und Himbeer-Pfannkuchen essen. Das war nicht weiter tragisch, blieb so mehr Sushi für mich übrig. 🙂

Besuch.
Meine Eltern holten L heute Nachmittag vom Kindergarten ab. Somit konnte ich schon den zweiten Tag in dieser Woche länger arbeiten. Das fühlte sich richtig gut an. Bevor ich am Abend zum Essen bei meinen Eltern eintrudelte, machte ich noch ein paar Sportübungen. Am Wochenende werden mein Papa und ich zum Gartenmarkt fahren, während meine Mama eine Stunde auf L aufpasst.




Tagebuch – 1. & 2. März 2021

Alltagsschnipsel

Mein Bruder hat für mein Arbeits- und bald Arbeits-/Gästezimmer eine 140 cm x 200 cm Matratze bestellt. Morgen soll sie ankommen. Ich bin gespannt. Seine Freundin und er werden sie kurz vor Ls Geburtstag herum einweihen und zwei Nächte bei uns verbringen.

Etwas unbeliebt machte ich mich gestern im Edeka. Als L an der Kasse lautstark verkündete, dass ich auf die Toilette muss, hatte die Kassiererin Mitleid, rief eine Auszubildende herbei und bat diese, mich auf die Personaltoilette zu führen. Das wäre vermutlich nicht so schlimm gewesen, wenn ich nicht gerade an der Reihe gewesen wäre, bereits circa 95 Prozent unseres Einkaufs in den Wagen zurückgeräumt und nur noch hätte bezahlen müssen. Die Leute hinter mir in der Reihe dachten bestimmt, sie sind im falschen Film. Da ich wirklich sehr dringend musste, nahm ich das Angebot an, ließ L, mein Portemonnaie und den Einkauf an der Kasse zurück und lief der Auszubildenden hinterher. Ich beeilte mich und verließ nach dem Bezahlen so schnell ich konnte den Laden (mit L und meinem Portemonnaie). Ich glaube, die Kassiererin bekam auch Ärger. Corona und so.

Was in den letzten zwei Tagen schön war:

Besuch.
Nach dem Kindergarten fuhren L und ich gestern kurz zum Einkaufen ins Edeka und anschließend zu C und ihrem Sohn M. Während die beiden Kinder überwiegend lieb und friedlich miteinander spielten, konnten C und ich uns nahezu ungestört über die Themen, die sich in den letzten drei Wochen unseres Nichtsehens angehäuft hatten, unterhalten. Offenbar wurden im Nordpark diverse Spielplätze für die BUGA erneuert. Sobald das Wetter und die abendliche Helligkeit es zulassen, werden wir das gemeinsam erkunden.

Telefonat mit J.
Letzte Woche schafften wir es leider nicht, aber heute Mittag telefonierten J und ich nahezu zwei Stunden miteinander. Während sie mir unter anderem vom Studium und den bevorstehenden Prüfungen erzählte, schaute ich nach neuen, mich motivierenden Sportübungen und arbeitete nebenher Kleinigkeiten ab, bei denen ich nicht (viel) nachdenken musste.

Lauftraining.
Für Kraftübungen kann ich mich derzeit nur schwer motivieren. Leichter fällt mir hingegen, die Wohnung zum Laufen zu verlassen. Heute Abend lief ich zum Bachstelzencafé und zurück und kam auf eine Strecke von über acht Kilometern. (L wurde von Ms Mama aus dem Kindergarten abgeholt und übernachtet auch bei ihr. Sturmfrei!)

Momente im Februar (4)

Alltagsschnipsel

Nachdem der viele Schnee innerhalb kürzester Zeit dahinschmolz, kehrte für circa eine Woche Frühling in Erfurt ein. L und ich nutzten das schöne Wetter und verbrachten die meiste Zeit draußen. Wir besuchten die Spielplätze in der Nähe und fuhren am Donnerstag sogar in die Stadt, um das erste Eis des Jahres zu genießen.


L fiel vor wenigen Tagen scheinbar über Nacht ein, dass sie letztes Jahr zum Geburtstag Inline Skates geschenkt bekam, denn sie hatte plötzlich wieder große Lust, damit herumzufahren. (Ihre Inline Skates bauten wir im vergangenen Jahr zu Rollschuhen um.) Schon dreimal in dieser Woche übten wir gemeinsam auf dem Grundstück bzw. auf der Straße vor unserem Grundstück. Wir hatten beide großen Spaß. Ich hoffe, dass L auch in den nächsten Tagen und Wochen hin und wieder mit mir durch die Gegend fährt. 🙂


Als L und ich am frühen Abend von unserer Spielplatzrunde zurückkehrten, lag vor unserer Haustür eine Biene. Sie lebte noch, war aber unglaublich schwach. L und ich stellten ihr ein kleines Schälchen mit Zuckerwasser hin. Die Biene trank sofort. Wir ließen sie in Ruhe. Als wir jedoch später nach ihr schauten, stellten wir fest, dass sie gestorben war. 😦

Wir retten Bienen!

Momente im Februar (3)

Alltagsschnipsel

Ein Umzug, der ist lustig, ja ein Umzug, der macht Spaß … 🙂 (Die Bilder sprechen für sich.)


Gestern „half“ ich bei einem Umzug. Nach nur wenigen Kilometern Fahrt nahmen wir eine Abkürzung, stellten fest, dass der Weg nicht vollständig geräumt wurde … und blieben beim Wenden im Schlamm stecken … Aber nette Menschen haben uns beim Herausziehen aus dem Matsch geholfen und wir konnten zwei Stunden später unsere Fahrt in Richtung Leipzig fortführen. 🙂

Momente im Februar (2)

Alltagsschnipsel

Seit zwei Wochen bin ich glückliche Besitzerin eines neues Telefons. Zwar war ich mit meinem iPhone SE aus dem Jahr 2018 nach wie vor sehr zufrieden, aber der Akku gab jede Woche ein bisschen mehr seinen Geist auf – trotz eines Austauschs/Wechsels im vergangenen Frühjahr. Wirklich schade. Nun nutze ich ein iPhone 12 mini, das nur unwesentlich größer als mein vorheriges Telefon ist. (Das war mir wichtig.) Ich bin unglaublich begeistert von der Qualität der Fotos. ❤


Als die Temperaturen mehr oder weniger über Nacht von -20 °C auf 18 °C wechselten, kramte L ihr Fahrrad hervor. Wir machten einen kleinen Ausflug zum Spielplatz, der nur circa einen Kilometer von unserer Wohnung entfernt liegt. (Auf dem Hinweg hatte L viel Freude am Fahren, auf dem Rückweg – es geht viel bergauf – ließ die Lust stark nach. Dennoch fuhr oder schob sie ihr Fahrrad alleine.) Im Januar stand bereits fest, dass L ein neues/größeres Fahrrad zum Geburtstag braucht. Nun ist es wirklich sehr offensichtlich, dass sie gewachsen ist. Ihr Fahrrad sieht wirklich miniklein aus, wenn sie daneben steht. Anfang März werde ich mit ihr einen Fahrradladen aufsuchen. Sie hätte gern ein blaues Fahrrad, das glitzert. Oder eines, auf dem Rapunzel, Die Schöne und das Biest, Ladybug und Cat Noir, Paw Patrol … zu sehen ist. 😀

L und ich spielen wirklich gern Gesellschaftsspiele. Dass sie auch hier reifer und ausdauernder geworden ist, merkte ich gestern. Es ist das erste Mal, dass L das „Mensch ärgere dich nicht!“-Spiel ohne Meckern und Zappeln bis zu Ende gespielt hat. Sie hatte sogar noch Lust auf eine zweite Runde. (Leider hatten wir dafür keine Zeit.)


Es tropfte im Büro. Es tropfte sogar ziemlich viel. So viel, dass irgendwann etwas Wasser in die im Boden integrierte Heizung lief. Das Dach, von dem aus das Wasser in unser Büro eindringt, ist schon ewig undicht und fiel uns in den letzten Monaten hin und wieder negativ auf. (Immer wenn es stärker regnete, entdeckten wir an der Decke feuchte Stellen.) Mit Einsetzen des Tauwetters hörte glücklicherweise das Tropfen auf. Die Hausverwaltung hat sich bis heute nicht auf meine Mailbox-Nachricht gemeldet. Da werde ich wohl noch mal nachhaken müssen.