Ein Nachmittag im Auwald

Alltagsschnipsel

L und ich verbringen die heutige Nacht bei J in Leipzig.

Wir hatten uns für den Nachmittag mit einigen Freunden, die bereits in Leipzig wohnen, verabredet, um das schöne Wetter im Auwald zu genießen und Bärlauch zu sammeln. Ehe wir die zahlreichen, sehr intensiv duftenden grünen Flächen um ein paar Bärlauchblätter erleichterten, spazierten wir im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein. L hatte gemeinsam mit allen in unserer Gruppen anwesenden Männern unglaublich viel Spaß beim Klettern auf Bäume, Balancieren auf Baumstämmen, Suchen eines geeigneten Wanderstocks und Werfen von Dingen in den Fluss.


Nach dem langen Spaziergang, der auch als kleine Wanderung bezeichnet werden kann, bestellten wir ein paar Pizzen bei der Pizza Kruste. Leider bekam ausgerechnet L nicht ihre gewünschte Pizza Funghi, sondern eine mit allerlei Gemüse. Das sorgte bei der erschöpften und hungrigen L für ein paar Tränchen. Uns anderen schmeckte es wie immer ausgezeichnet. Das war ein sehr schöner Tag. 🙂

12 von 12 im März

Alltagsschnipsel

L und ich verbringen dieses Wochenende im Rhön Park Hotel Aktiv Resort in Hausen in Oberbayern. 


Gestern holte ich L am frühen Nachmittag vom Kindergarten ab und sammelte mit ihr C und ihren Sohn M ein. Kurz darauf machten wir uns gemeinsam auf den anderthalbstündigen Weg zum kinderfreundlichen Hotel. Als wir ankamen, waren unsere Zimmer schon bezugsfertig. Nachdem wir das Gepäck auf die Zimmer brachten, aß jeder ein Stück leckeren Kuchen in einem der Restaurants der großen Anlage. (Für mich gab es ein Stück vom veganen Apfelnusskuchen. <3) Wir ließen die Kinder noch eine Weile draußen in der Sonne spielen, ehe wir den hoteleigenen Indoorspielplatz vor und nach dem Abendessen aufsuchten. Halb zehn lag L dann neben mir im Doppelbett und es dauerte nicht lange, bis sie (und auch ich) schlief.


Wie sich das für Wochenende und Urlaub gehört, war L heute Morgen bereits halb sieben putzmunter. Da wir zu Hause nur auf Streamingdienste zurückgreifen, machten wir eine Ausnahme und schauten, was morgens um sieben so im Fernsehen für Kinder läuft. Das ZDF enttäuschte uns nicht: Wir schauten erst Wickie und dann Robin Hood. 


Um neun machten wir uns schließlich auf den Weg zum Frühstücksbuffet, das vielfältig war, aber leider recht wenig veganes Angebot für mich enthielt. Satt wurden wir vier aber dennoch.

Bereits eine Stunde später suchten wir uns einen Platz im Aufenthaltsraum, um gemeinsam mit vielen anderen Familien ein Kuscheltier selbst mit Watte zu befüllen, anschließend ein Herz aus Filz in den Körper zu legen und es zuzunähen. Jedes Kuscheltier wurde vermessen, gewogen und bekam eine Geburtsurkunde im Rahmen einer kleinen Zeremonie. Das war ein sehr schönes Erlebnis für alle anwesenden Kinder, auch wenn wir lange in der Schlange standen, ehe Vesti offiziell geboren wurde.


Gemeinsam mit Vesti und Bäri steuerten wir vier kurz nach um elf den Indoorspielplatz an. Aufgrund der Pandemie können wir aktuell leider nur eine Stunde am Stück im Indoorspielplatz verweilen. Entsprechende Eintrittskarten hierfür hatten wir uns gestern schon an der Rezeption geholt.

Wir organisierten im Anschluss ein kleines Mittagessen für M und L. Um 13 Uhr machten wir es uns in der Sport Lounge gemütlich. Bei einem kleinen Eis für die Kinder schauten wir eine Stunde des Films „Ice Ace Teil 3“. C und ich verschwanden während des Films jeweils für ein paar Minuten, um in Ruhe die Schwimmsachen aus dem Hotelzimmer zu holen.

Sehr zur großen Freude von L ging es von vierzehn bis sechzehn Uhr in das hoteleigene Schwimmbad. Auch hier ließen wir uns gestern eine Eintrittskarte geben. Das Schwimmbad war wirklich wunderbar: sehr sauber, sehr kinderfreundlich und für alle Altersgruppen geeignet. L vertraute erstmals ihren Schwimmflügeln. Ich durfte sie im Wasser loslassen und sie merkte, dass die Schwimmflügel sie wirklich über das Wasser tragen und sie nicht untergeht. Somit hatten wir beide richtig viel Spaß, weil sie erste Schwimmbewegungen ohne Angst, Geschrei und Panik übte. Bei C und M lief es anfangs auch sehr gut. M hatte großen Spaß mit zwei Wasserrutschen. Dummerweise rutschte er irgendwann aus und tat sich ein wenig im unteren Rückenbereich weh. C ging mit ihm schon eher zurück aufs Hotelzimmer.

Unser Kinderprogrammmarathon ging auch nach dem Schwimmen direkt weiter: Schon um 17 Uhr fand im Aufenthaltsbereich eine Kinderdisko mit Animation statt. L und M kannten nahezu jedes Lied und tanzten und sagen die ganze Zeit über freudig mit.

Nach der Disko war Zeit für das Abendessen. Es gab warmes Buffet und eine gute Auswahl für Groß und Klein. Wir ließen uns heute ein wenig mehr Zeit als gestern Abend.

Kurz vor 19 Uhr wurde im Aufenthaltsraum eine Verkleidungskiste für alle Kinder hingestellt. L suchte sich ein rosafarbenes Prinzessinnenkleid aus, M verkleidete sich als Pirat. Und dann lauschten wir alle für eine Stunde verschiedenen Disneysongs, während die Kinder vor der Bühne standen und tanzten.

Bevor es um halb zehn wieder ins Bett ging, besuchten wir nochmals für eine Stunde den Indoorspielplatz.


Müde und geschafft von den vielen Aktivitäten des Tages, verkrümelten L und ich uns kurz nach halb zehn ins Bett. Wir schauten noch bis um zehn Ls Lieblingssendung „Klein gegen Groß“.

Hallo März!

Dies & Das

Im März werde ich …

… drei manuelle Therapien genießen
… Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen in meinen Alltag integrieren
… mit und ohne L nach Leipzig pendeln
… und weiter nach schönen Wohnungen in Leipzig Ausschau halten 
… mit meiner Freundin J telefonieren 
… mit C und ihrem Sohn M nach Hausen ins Rhön Park Aktiv Resort fahren 
… gemeinsam mit L zur Zahnärztin gehen
… mich über den Besuch meines Bruders und seiner Freundin J freuen
… Ls sechsten Geburtstag mit der Familie feiern
… und ihren ersten Kindergeburtstag veranstalten 
… weiter den Keller ausmisten 
… und nicht mehr verwendete Dinge verschenken, verkaufen oder entsorgen 
… viele viele Geburtstagsgrüße versenden 
… laufen gehen und Kraftübungen machen 
… erste Mitarbeitergespräche führen
… am dritten (virtuellen) Open Space Friday des Jahres teilnehmen

Gedanken- und Alltagsschnipsel im Februar

Alltagsschnipsel

L wurde erhört. Sie bat mich sooft, sich auch nach dem Kindergarten mit ihrem Freund K treffen zu dürfen, dass ich mich schließlich bei seinem Papa meldete. An einem Montagnachmittag gingen wir gemeinsam erst einen Eisbecher essen und anschließend in den Kinofilm “Sing”. 

Bereits beim Abholen vom Kindergarten teilte uns die Erzieherin mit, dass beide Kinder sehr aufgeregt seien und den ganzen Tag über von nichts anderem sprachen. Das merkten Ks Papa und ich sowohl im Eiscafé als auch im Kino. Vor allem L war mir ein klein wenig zu überdreht. Sie ging wortwörtlich über Tische, hörte nicht, war unhöflich und unfassbar laut und quirlig. Zum Glück war es im Kino nicht so voll.

Obwohl es ein sehr schöner Nachmittag und Abend und L sehr glücklich war, war es mir ein kleines bisschen zu viel.

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Anfang Februar feierten wir den 59. Geburtstag meines Papas bei leckerem Essen und lustigen, vor über zwanzig Jahren selbstgedrehten Videos. Mein Bruder und seine Freundin J kamen zu Besuch und übernachteten bei L und mir. ❤

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Auch Ls kleiner Cousin M hatte Mitte des Monats Geburtstag. Er wurde zwei Jahre alt. Ich staunte nicht schlecht, als ich die Masse an Geschenken sah, die der kleine Mann an seinem Ehrentag bekam. Wir feierten seinen Geburtstag mit leckerem Kuchen am Nachmittag und (veganen) Bratwürsten am Abend. Es war ein sehr schöner Besuch.

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Ich habe noch mal über meine Aussage hinsichtlich der Rolle der Väter bei der Kindererziehung in meinem Beitrag “12 von 12 im Februar” nachgedacht. 

Je länger ich mich gedanklich damit beschäftigte, umso klarer wurde mir, dass die meisten Väter, die ich kenne, viel bis sehr viel an der Erziehung und Bespaßung ihres Kindes teilhaben. Unabhängig davon, ob sie mit der Kindesmutter noch zusammen sind oder nicht. Meine Freundin C hat leider einfach nur Pech gehabt und einen Mann erwischt, der nur das allernötigste dazu beiträgt und um jedes Wochenende mit seinem Kind angebettelt werden muss. 

Da ich viel Zeit mit C und ihrem Sohn verbringe, war meine Wahrnehmung diesbezüglich etwas verschwommen. Also: Entschuldigung an die aufopferungsvollen Väter da draußen! ❤

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L hat in circa einem Monat Geburtstag und wünscht sich eine Mighty Pups Party mit Fokus auf Marshall. Da es nahezu unmöglich ist, Deko ausschließlich mit dem Feuerwehrhund zu finden, basteln L und ich gerade fleißig für ihren Geburtstag. Aktuell sind wir an einer Girlande dran.

Es wird in diesem Jahr definitiv eine Kindergeburtstagsfeier geben. Selbst wenn das bedeuten sollte, dass wir dreimal feiern müssten aufgrund der Infektionslage. 

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Obwohl ich wochenlang sehr schöne Tage und meines Erachtens auch eine entspannte Zeit hatte, sah mein Körper das völlig anders. Von jetzt auf gleich und ohne jede (für mich ersichtliche) Vorwarnung hatte ich kürzlich für fast eine Woche mit teils sehr starken Stresssymptomen zu kämpfen. An zwei zum Glück nicht aufeinander folgenden Tagen war ich zu nichts zu gebrauchen. An einem der Tage war L zum Glück bei ihrer Oma, denn ich konnte mich nicht um sie kümmern. Ich fühlte mich nach einfachsten Tätigkeiten schwach und müde, war ausgepowert und konnte kaum durchatmen. Das machte mir große Angst. Vor allem deshalb, weil es so aus dem Nichts kam. 

Ich werde nun versuchen, noch mehr entspannte Momente in den Alltag zu integrieren. Ich hoffe, dass dann der nächste Schwall Stress, sollte er nicht vermeidbar sein, schwächer ausfällt. Auf einen richtigen Burnout habe ich nämlich so überhaupt gar keine Lust.

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Mit meiner Freundin C, die ebenfalls Geburtstag hatte, verbrachte ich einen angenehmen und entspannten Morgen im Übersee bei einem leckeren Frühstück. Wir werden versuchen, das nun einmal monatlich zu machen.


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Nun ist auch das letzte 0815-Bild mit Stickern versehen worden. Mir gefallen die neuen Leinwände immer noch sehr gut. ❤


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Meine L wird groß. Nicht nur, dass sie alleine Post zum Briefkasten bringt und dabei eine viel befahrene Straße überquert, sie kauft sich mittlerweile auch ihr Eis selbst. Ich bin sehr stolz auf sie.


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Die Orkanböen, die vor allem im Norden Deutschlands wüteten, machten auch vor Erfurt keinen Halt. Es rüttelte abends und nachts ganz schön an unseren Fenstern. Umso überraschter war ich, als ich im Park die glücklicherweise nur geringen Sturmschäden sah.


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Vor etwa zwei Jahren gaben unsere Vermieter einen neuen Zaun in Auftrag. Mitte Februar war es zur Überraschung aller endlich soweit: Wir bekamen den langersehnten neuen Zaun. Obwohl ich mich bereits an das offene Grundstück gewöhnt hatte, fügt sich der Zaun von Anfang an sehr gut in das Gesamtbild ein.


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Geschafft! Am letzten Veranstaltungstag gingen L und ich in der Abenddämmerung in den EGA-Park zu den Winterleuchten. Es war zwar noch immer sehr stürmisch und dadurch auch eiskalt, aber die bunten Lichter machten L und mir so viel Freude, dass wir darüber zumindest für zwei Stunden hinwegsehen konnten.


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Es wird allmählich Frühling! ❤

12 von 12 im Februar

Alltagsschnipsel

Die gestrige Einschlafbegleitung führte das zweite oder sogar schon dritte Mal in dieser Woche ins Leere. L und ich lagen gemeinsam in ihrem Bett. L schlief irgendwann zwar ein, hatte allerdings so einen leichten Schlaf, dass sie sofort aufwachte, als ich gegen 23 Uhr versuchte, mich aus ihrem Zimmer zu schleichen. Ich nahm sie also mit hinüber in mein Schlafzimmer. Dort ist einfach mehr Platz. Wir schliefen beide direkt weiter. Auch wenn es mich hin und wieder nervt, auch abends keine Stunde für mich zu haben, weiß ich doch, dass es sich hierbei nur um eine Phase handeln kann und sie mich irgendwann zum Einschlafen nicht mehr braucht.


Unsere Nacht wurde kurz nach halb acht von L für beendet erklärt. Wir waren überrascht, wie hell es bereits war, und freuten uns sehr über den Sonnenschein. Kuschelnd lauschten wir einem Miraculous-Hörspiel.


Dann war es für uns aber höchste Zeit aufzustehen, denn wir waren halb elf bereits verabredet. Während L mit ihren Inline Skates durch die Wohnung sauste, bereitete ich unser Frühstück und ein kleines Picknick für unterwegs vor. Im sonnigen Wintergarten bei einem Sandelholz-Räucherstäbchen ließen wir uns unser Essen schmecken. Beim Abräumen entdeckte ich bei einigen Zweigen aus unserem Garten erste Blüten. Es wird allmählich Frühling.


Ein paar Minuten nach halb elf trudelten L und ich bei C und M ein. C hatte heute Geburtstag. Erst gestern beim Eis essen mit den Kindern beschlossen wir, ihren Geburtstag heute zumindest ein kleines bisschen zu feiern. Leider ist Ms Vater äußerst unzuverlässig und auch nur wenig bis gar nicht an seinem Sohn interessiert. Aus diesem Grund hat C kaum Zeit für sich, sondern kümmert sich überwiegend alleine um M. In was für einer merkwürdigen Welt wir doch leben, in der es immer noch selbstverständlich ist, dass die Mutter eines Kindes für alles verantwortlich und zuständig ist. (Ich kenne zum Glück auch Ausnahmen. Aber: Es sind nur Ausnahmen. Leider.)

Wir fuhren eine halbe Stunde mit dem Auto nach Bad Langensalza. Dort steuerten wir auf die Rumpelburg, dem einzigen derzeit geöffneten Indoor-Spielplatz Thüringens, zu. Wir ließen L und M sechs Stunden im Innen- und Außenbereich toben, futterten mittags gemeinsam Pizza und genossen, dass unsere Kinder beschäftigt waren und wir nichts weiter tun brauchten.


Um halb sechs verließen wir Bad Langensalza. Wir fuhren erst C und M nach Hause, ehe L und ich bei einem Miraculous-Hörspiel die zehnminütige Fahrt bis zu uns antraten.


L aß abends noch ihre restlichen zwei Pizzastücke auf (ich war noch so satt) und schaute mit mir gemeinsam den halben Film Arielle Teil 2 und zwei Folgen Miraculous. Halb neun wanderten wir in Ls Bett. Ich absolvierte ein paar Französisch-Übungen über Duolingo und schaute Downton Abbey weiter. L schlief recht schnell ein. Ich wechselte halb zehn in mein Schlafzimmer rüber und hatte zumindest anderthalb Stunden Ruhe für mich, ehe eine verschlafene L in der Tür stand und sich unter meine Bettdecke kuschelte.

Ein Wochenende im Februar

Alltagsschnipsel

Das mit Abstand ereignisreichste Wochenende im Februar war vermutlich dieses. Und da mein Ziel ist, wenigstens ein Wochenende pro Monat festzuhalten, entstanden die folgenden Zeilen.


Freitag, 4. Februar 2022


Das Wochenende begann für L und mich wieder um 15 Uhr. Wie bereits am vergangenen Freitag fuhren wir einkaufen. L war sehr lieb und wir kamen ohne Schrei- und Wutanfälle durch den Supermarkt. So darf das sehr gerne für immer sein. Zu Hause angekommen, verräumte ich den Einkauf. L zog sich ihre Inline Skates an und fuhr als „Valentino“ durch die Wohnung. Ich übernahm die Rolle der „Conni“ und brauchte nur hin und wieder von ihr vorgesagte Sätze nachplappern. Ich knetete Teig für ein kleines Brot, ließ die Bettwäsche, die mein Bruder und seine Freundin J bis Donnerstag benutzen, waschen und hing sie später auf.


L durfte am frühen Abend einen der vielen Bibi & Tina Filme zu Ende schauen. Ich nutzte die Zeit und sortierte für ein kleines Projekt vorhandene und neu eingetroffene Sticker. Da L hungrig war, bereitete ich zunächst unser Abendessen zu, futterte entspannt mit ihr und machte mich anschließend an die Umsetzung. Vor zig Jahren kaufte ich – bei Nanu Nana denke ich – drei kleine Leinwände. Die Motive gefallen mir jedoch nicht mehr so gut. Wegschmeißen möchte ich die Leinwände aber auch nicht. Deshalb hatte ich die Idee, das ursprüngliche Motiv mit Stickern zu verschiedenen Themen zu überkleben. Das neue Bild ist wirklich ein wenig „wild“ geworden. Mir gefällt es aber total. Es passt zu mir. Die anderen beiden werden demnächst auch „wild“ werden.


Am Abend passierte nicht mehr viel. Das kleine Brot ist okay, aber nicht so knusprig und fluffig geworden wie das von letzter Woche. L und ich schauten noch gemeinsam bei einer kleinen Schüssel Popcorn fern. Als L gegen halb zehn schlief, stürmte und regnete es draußen ziemlich heftig. Ich absolvierte meine täglichen Sprachübungen und schaute anderthalb Folgen der Serie Downton Abbey weiter. Gegen 23 Uhr ging ich schließlich auch ins Bett.


Samstag, 5. Februar 2022


Unser Tag begann kurz nach um acht. L und ich waren beide ausgeschlafen. Wir kuschelten noch ein wenig im Bett und hörten nebenbei ein Conni-Hörspiel. Da wir um elf verabredet waren, standen wir gegen um neun auf. Ich bereitete sowohl das Frühstück als auch ein kleines Picknick für unterwegs vor. Nach unserem gemütlichen Frühstück im Wintergarten bei Sonnenschein absolvierte ich ein paar Sprachübungen, ehe wir uns anzogen und um kurz nach halb elf das Haus verließen. Wir fuhren wenige Meter mit dem Auto und liefen die restliche Strecke bis zum EGA-Park.


Um kurz nach elf trudelte Ls Kindergartenfreund K mit seiner Mama ein. Und nur wenige Sekunden später kam Ls ehemaliger Kindergartenfreund Y mit seinen Eltern. Y zog im Herbst 2020 von Erfurt in den Landkreis Sömmerda. K, L und Y waren zwei Jahre lang die besten Freunde. Aus diesem Grund treffen wir uns alle in unregelmäßigen Abständen und lassen die Kinder auch außerhalb des Kindergartens miteinander spielen. Alle Kinder freuten sich riesig und waren sehr aufgeregt. Wir betraten das EGA-Gelände und steuerten den Spielplatz an.


Während die Kinder miteinander spielten, herumrannten und irgendwo auf dem Spielplatz ihr „Kinder-Picknick“ veranstalteten, tauschten wir Eltern uns über die aktuellen Ereignisse in unseren jeweiligen Leben aus. Das war sehr schön. Dank der strahlenden Sonne am Himmel war es eine zeitlang auch angenehm warm. Über drei Stunden später waren wir Eltern dann doch durchgefroren und begaben uns allmählich auf den Nachhauseweg. Da L Ende März Geburtstag hat, wird das nächste Wiedersehen mit Y nicht wieder fast ein halbes Jahr auf sich warten lassen.


L und ich fuhren nicht auf direktem Weg nach Hause. Wir hielten noch mal im Edeka für einen Minieinkauf. (Ich habe gestern im Netto nicht alles bekommen, was ich wollte.) Außerdem hatte Ks Mama Mentos dabei. Das wollte L auch haben. Zu meiner großen Freude gab es im Edeka endlich mal wieder Edamame. Eine von drei gekauften Packungen bereitete ich gleich zu Hause für L und mich „als kleinen Snack“ zu. Mmhhh … die sind sooo lecker. 🙂


Vom langen Aufenthalt an der frischen Luft war ich am frühen Abend ein wenig müde. Ich ließ die Waschmaschine „nur“ noch drei Wäscheladungen waschen, hing diese auf und entspannte ansonsten und tat nichts (sinnvolles) mehr. L schlüpfte nochmals in die Rolle des „Valentino“, der auf Inline Skates durch die Wohnung fuhr. Ebenso spielten wir mit zwei Puppen dasselbe Rollenspiel wie immer.


Abends futterte L vier kleine Piccolinis Pizzen. Gemeinsam mit ein wenig Popcorn schauten L und ich „Hotel Transilvannien Teil 1“. Um acht lagen wir ihm Bett und blätterten durch die aktuelle Feuerwehrmann Sam Zeitschrift, die L mir im Edeka aus dem Kreuz geleiert hatte. Während L versuchte einzuschlafen, absolvierte ich nochmals ein paar Duolingo-Übungen und beendete die vierte Staffel der Serie Downton Abbey. Um 23 Uhr knipste ich das Licht aus.


Sonntag, 6. Februar 2022


Aufgewacht sind L und ich heute zehn nach halb acht. Wir waren ausgeschlafen, standen aber wieder nicht sofort auf, sondern hörten aneinander gekuschelt ein neues Conni-Hörspiel. Und in dieser Folge tauchte doch tatsächlich ein Junge namens Valentino auf. Jetzt weiß ich auch, woher L diesen Namen kennt. 🙂 Um neun standen wir auf. L schleppte zwei ihrer Puppen in die Küche und spielte mit mir, während ich unser Frühstück zubereitete.


Nach dem Frühstück hatte ich Zeit und Lust (und ein sehr großes schlechtes Gewissen), um T endlich auf ihre letzte lange Nachricht zu antworten. Es lagen viele Monate zwischen ihrer Nachricht und meiner Antwort. Das tut mir sehr leid. Es wirkt sicherlich so, als würde ich mir keine Zeit dafür nehmen wollen. Das stimmt aber nicht. Ich werde in Zukunft versuchen, schneller zu antworten und meine Ausrede „Ich möchte ihre Nachricht nicht nebenbei beantworten“ Ausrede sein lassen. Ich bin gespannt, ob das funktioniert. Während ich also vor dem Laptop saß und fleißig tippte, spielte L mit einigen Apps auf dem Tablet herum.


Um elf war es Zeit, sich anzuziehen und kurz ins Bad zu gehen. Halb zwölf war ich in der Innenstadt zur Abholung von vierzig Umzugskartons verabredet. Ich bin im Nachhinein froh, nicht die angebotenen sechzig Kartons genommen zu haben. Ich brauchte eine Weile, um alle vierzig Kartons im Auto zu verstauen. Hätte ich früher geschaltet, wie viel Platz die Umzugskartons benötigen, hätte ich die Rücksitzbank umgelegt. L saß auf dem Rückweg neben mir auf dem Beifahrersitz und die Kartons waren aufgeteilt auf Kofferraum und Rücksitzbank.


Zu Hause begann ich nach dem Ausräumen der vierzig Umzugskartons, Bild zwei von drei mit Stickern zu bekleben. Mir gefällt auch dieses Ergebnis sehr gut. Es ist auf jeden Fall … mal was anderes. 🙂 (Ich fühle mich wie ein Teenager.)


Nach dem Mittagessen (es gab Nudeln, die aussahen wie Reis, mit Tomatensoße) spielte ich Duolingo. Um wenigstens ein wenig Sport zu machen, begann ich mit einem Programm, ausgelegt für dreißig Tage, von Darebee. Diese Übungen absolvierte ich bereits vor fast zwei Jahren und hatte damals viel Spaß dabei.


Frisch geduscht ging ich mit L um halb vier nach oben zu C und A. Sie hatten uns am Freitag Nachmittag zu Kuchen und Kaffee bzw. Kakao eingeladen. Nach dem Vesper spielten wir mit C Wackelturm und verstecken und kneteten anschließend zu viert ein wenig vor uns hin. Ich schaute mir zahlreiche Fotos vom Baufortschritt der albanischen Häuser an. L war überrascht und fragte, weshalb im Haus so viel Stroh sei. Wir erklärten ihr, dass das Haus überwiegend aus Stroh besteht und zeigten ihr aber auch die ein oder andere Steinwand. Das faszinierte sie.


Erst halb sieben gingen wir wieder in unsere Wohnung. L schickte ich gleich in die Badewanne. Heute hatte sie richtig viel Spaß und probierte im Wasser allerlei Dinge aus. Dafür, dass es die ganze Zeit über platschte und spritzte, war das Badezimmer im Nachhinein weniger geflutet als erwartet. Ausnahmsweise gab es heute ein kleines Abendessen (wir hatten nicht wirklich Hunger) beim Fernsehen.


Um viertel nach acht verkrümelten wir uns ins Bett und lasen noch ein kleines Buch. Als L schlief, ging ich hinüber in mein Schlafzimmer und schaute meine aktuelle Folge von Downton Abbey weiter.

Hallo Februar!

Dies & Das

Im Februar werde ich …

… zwei manuelle Therapien genießen und neue Termine vereinbaren 
… den Geburtstag meines Papas feiern
… mich über den Besuch meines Bruders und seiner Freundin J freuen
… mit und ohne L nach Leipzig pendeln
… C um ihren Geburtstag herum zum Frühstück einladen 
… den Geburtstag von Ls Cousin feiern
… weiter den Keller ausmisten 
… und nicht mehr verwendete Dinge verschenken, verkaufen oder entsorgen 
… weiterhin gesund und saisonal kochen und viele Lebensmittel selbst herstellen 
… Sport treiben mit Laufeinheiten, Tanzworkouts und Dehnübungen
… an einem virtuellen Teamfrühstück teilnehmen 
… vielleicht ein Team in einem Sprint als Scrum Master begleiten 
… Einladungen für die ersten Mitarbeitergespräche in diesem Jahr versenden
… am zweiten (virtuellen) Open Space Friday des Jahres teilnehmen

Ein Wochenende im Januar

Alltagsschnipsel

Freitag, 28. Januar 2022


Mein Wochenende begann bereits um 14:30 Uhr nach einem schönen, entspannten Open Space Friday, den wir leider aufgrund der Pandemie schon wieder teilremote stattfinden lassen mussten. Geplant war ursprünglich eine zweitägige “Global Game Jam”. Diese macht allerdings nur vor Ort mit allen im Büro Spaß. Wir werden dieses Event im Frühjahr oder Sommer nachholen, wenn sich die Inzidenzwerte beruhigt haben.

Kurz vor drei holte ich die leicht verschnupfte L aus dem Kindergarten ab und fuhr mit ihr einkaufen. Das verlief ohne Schrei- und Wutanfälle von L, sodass wir zügig durch die Regale kamen und den Supermarkt schnell verlassen konnten.

Während ich zu Hause den Einkauf verräumte, zweimal Wäsche waschen ließ und aufhängte und neues Müsli selbst herstellte, durfte L den Film Hotel Transsilvanien Teil 4 zu Ende und ein paar Folgen Paw Patrol schauen. Dabei futterte sie ziemlich viel. (In den letzten Tagen hatte sie kaum Appetit.)

Am Abend saßen wir gemeinsam im Esszimmer. Ich fand nach Monaten endlich die Gelegenheit, in einem Buch, das L einmal von mir geschenkt bekommen soll, weiterzuarbeiten. L probierte einige Lernapps auf dem iPad aus. Hunger auf Abendessen hatten wir beide nicht.

Halb neun ging es ab in Richtung Bett. Ich las L einige Seiten aus dem Buch König der Löwen vor. Während L versuchte einzuschlafen, machte ich ein paar Duolingo-Übungen (diese Woche lerne ich italienisch) und schaute eine halbe Folge der Serie Downton Abbey weiter. Um zehn, als L schlief, schlich ich mich in mein Schlafzimmer, machte jedoch auch nichts Weltbewegendes mehr.


Samstag, 29. Januar 2022


L und ich wollten ausschlafen. Ausschlafen hieß im Konkreten, dass L bereits zehn nach halb acht wach war. (Sie muss in der Nacht zu mir ins Schlafzimmer gewechselt sein. Ich habe daran wie sooft keine Erinnerung mehr.) Ich hätte gern mit ihr gekuschelt und ein Conni-Hörspiel oder dergleichen gehört. Doch wie an nahezu jedem Morgen, an dem es nicht in den Kindergarten geht, ist L komisch, legt sich gern auf den kalten Fußboden, um sich (mich?) mit dem Auskühlen ihres Körpers zu bestrafen und/oder stapft grundlos beleidigt in ihr Kinderzimmer und knallt die Tür zu. Jeden freien Morgen. Es nervt. Ich verstehe es nicht. Ich mag es nicht. (Das ist ein Verhalten, welches ich bei der Kinderpsychologin ansprechen will und werde.) 

Nach wenigen Minuten kam L mit einem Buch wieder ins Schlafzimmer zurück, verhielt sich normal, ließ sich knuddeln und alles Merkwürdige zuvor war vergessen. Wir lasen im Buch König der Löwen weiter. L kramte irgendwann zwei Hasenkuscheltiere hervor und spielte mit mir Kindergarten. (Ich war die Erzieherin.) Ich nutzte das Spiel, bei dem ich eher eine passive Rolle innehatte, für ein paar Duolingo-Übungen.


Kurz nach neun stand ich auf und bereitete das Frühstück vor. Vom Esszimmer aus konnten L und ich wenig später das Postauto sehen und die zwei Postbotinnen beobachten, wie sie zwei kleine Päckchen auf die Mülltonnen legten. L war voller Vorfreude, erwarten wir doch neue Hausschuhe für den Kindergarten. Wir brachten nach dem Frühstück den Müll raus und nahmen die Päckchen mit herein. Eines war nicht für uns, sondern für C. Doch in dem zweiten befand sich Ls Kostüm für das diesjährige Faschingsfest im Kindergarten. (L möchte ein Schmetterling sein.) Ihre Freude war natürlich groß und sie wollte das Kostüm gleich anprobieren. Es passte und hinterließ ordentlich Glitzer in sämtlichen Räumen unserer Wohnung. 😉

Ich arbeitete weiter an dem Buch, das ich L an ihrem 18. Geburtstag schenken möchte. War ich am Freitag noch zwei Lebensjahre im Rückstand, bin ich nun wieder auf dem aktuellen Stand. Darüber freute ich mich wirklich sehr, schiebe ich doch dieses Projekt schon seit Monaten vor mir her. L durfte in der Zeit Lernapps auf dem Tablet ausprobieren und eine Dreiviertelstunde fernsehen.


Unser Brot stelle ich seit einigen Wochen selbst her. So auch gestern. Ich bin mit dem Ergebnis wirklich sehr zufrieden. Die Rinde ist nicht zu hart, sondern knusprig geworden. Dieses Rezept werde ich mir merken, denn auch L aß mit großem Appetit.

Am frühen Nachmittag brachten L und ich mit dem Bollerwagen unsere Glasflaschen zu den Glascontainern. Mir tat der halbstündige Spaziergang bei den milden Temperaturen richtig gut.


Um unseren Keller bis zum Umzug von Unrat zu befreien, holte ich mehrere Kisten mit zu klein gewordenen Kindersachen hinauf und sah sie gemeinsam mit L durch. Wir sortierten die Kleidungsstücke in drei Stapel: Verschenken an ein Baby, Kleiderspende sowie Müll aufgrund von Flecken und zu großen Löchern.

Zum Abendessen gab es unser leckeres, frisches Brot. Danach hatten L und ich etwas schönes vor. Wir machten es uns auf der Couch mit Unmengen von Popcorn, das wir frisch in der Mikrowelle zubereiteten, gemütlich und schauten gemeinsam den Film Hotel Transsilvanien Teil 2.

Ich brachte L kurz vor halb neun in ihr Bett im Kinderzimmer, legte mich dazu, las ihr einige Seiten aus dem Buch König der Löwen vor und wartete beim Duolingo spielen und Schauen einer halben Folge Downton Abbey darauf, dass L einschlief. Gegen halb zehn schlich ich mich aus Ls Zimmer und ging in mein Schlafzimmer rüber. Ich durchsuchte die eBay-Kleinanzeigen-App nach neuen Wohnungsinseraten, freute mich, dass erste Angebote für den Juni 2022 enthalten waren, und machte viertel nach elf das Licht aus.


Sonntag, 30. Januar 2022


Geweckt wurde ich erneut um zehn nach halb acht. Ich hätte gern noch ein bisschen länger geschlafen. Im Gegensatz zu gestern Morgen war Ls Laune deutlich besser. Sie kuschelte sich neben mich und wir hörten gemeinsam ein Conny-Hörspiel.

Beim Frühstück hörten wir ein paar Biene Maja-Hörspiele, ließen uns wieder das frische Brot schmecken und schauten den Bäumen beim Kampf gegen den starken Wind zu. Vormittags bereitete ich schon unser Abendessen (Ofengemüse) vor und machte nebenbei squats, pushups, v-ups, russian twists und side leg raises. Im Anschluss dehnte ich mich eine halbe Stunde. Das tat gut. Ich muss auf der rechten Seite im Lendenbereich blockiert oder verspannt oder beides sein, denn bei einer Übung hatte ich Schmerzen bei der Ausführung und sah ein paar Sterne vor den Augen. Das werde ich nächste Woche bei meiner Physiotherapie ansprechen. Das erinnerte mich wieder daran, dass ich bei einem Orthopäden einen Termin vereinbaren wollte.


Nach dem Duschen fuhren L und ich zur Kleiderspende und anschließend in Richtung Kino. Wir parkten am Hirschgarten und liefen fünf Minuten bis zum Kinoklub. Dort trafen wir Ls Oma und sahen uns gemeinsam den Film „Lauras Stern“ an. Statt Popcorn gab es dort Salzstangen, statt zuckersüßer Limonade Bionade. L fand beides toll. Nach dem Kinofilm besuchten wir gemeinsam mit Ls Oma, ihrer Freundin und deren Enkeltochter den Spielplatz am Hirschgarten. Als der Wind zurückkehrte und ich allmählich erfror, fuhren L und ich nach Hause zurück.


L nahm ein Bad, während ich ein paar italienische Übungen auf Duolingo absolvierte. Als wir gemeinsam Abendbrot essen wollten, stellte L fest, dass es Ofengemüse gibt. Schon wieder, wie sie sagte. Sie hatte darauf keinen Appetit und futterte stattdessen zwei Toastscheiben mit Margarine und Käse. (Nur gut, dass sie mir am Vormittag sagte, ich solle uns für den Abend Ofengemüse zubereiten. Wenigstens habe ich nun Mittagessen für zwei Arbeitstage.)

Gegen um sieben schauten wir gemeinsam den Film „Hotel Transsilvanien Teil 2“. (Ja, genau denselben Film wie gestern Abend.) Anschließend brachte ich L ins Bett, las ihr weiter im Buch König der Löwen vor und schaute Downton Abbey während der Einschlafbegleitung weiter. Als L schlief, ging ich hinüber in mein Schlafzimmer und stellte diesen Post fertig.

Gedanken- und Alltagsschnipsel im Januar

Alltagsschnipsel

L und ich werden im Sommer diesen Jahres von Erfurt nach Leipzig ziehen. Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht und über Monate hinweg die Fürs und Wider gegeneinander abgewogen. Ich fühle mich besser, L gleich in Leipzig einzuschulen. Es würde mir unendlich für sie leidtun, hätte sie erst in Erfurt Schulfreunde gefunden und müsste diese nach einem oder zwei Schuljahren wegen eines Wegzugs in eine andere Stadt wieder verlassen. Am schwersten fiel es mir, meinen Entschluss meinen Eltern und Vermietern zu kommunizieren. Nun ist es aber raus und ich bin voller Vorfreude. Ich ziehe gerne um.

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Im wöchentlichen Wechsel lerne ich weiterhin die Sprachen Englisch, Französisch und Italienisch über die App Duolingo. Es bereitet mir immer noch große Freude. Gemeinsam mit J – hin und wieder aber auch alleine – schaue ich zusätzlich Filme und Serien im englischen Originalton. Meine Kollegin N war im letzten Jahr so lieb und lieh mir ein Buch in englischer Sprache. Für Anfänger. Noch habe ich nicht zu lesen begonnen, werde es aber in Kürze tun.

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Seit der zweiten Januarwoche versuche ich, wieder eine Sportroutine aufzubauen. Ich habe gerade große Lust, Tanzworkouts auszuprobieren. So habe ich bereits Latin Dance und Hip Hop Dance Workouts absolviert. Zwar komme ich bei einigen Schritten und Übungen kaum hinterher, großen Spaß macht es mir trotzdem. Im vergangenen Jahr riet mir eine Physiotherapeutin, Yoga oder zumindest entspanntere Übungen zu meinen Cardio Trainingseinheiten hinzuzufügen. Im Dezember konnte ich mich erstmals zu yogaähnlichen Workouts motivieren … und finde es prima. Ich merke, wie mein Körper bereits nach nur zehnminütigen Übungen herunterfährt und entspannt. Und auch meinem Kopf tut es sehr gut.

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Ich miste fleißig meinen Keller aus und entsorge, verschenke und verkaufe ungenutzte Dinge. Es liegt noch viel Arbeit vor mir, denn der Keller sieht wirklich wirklich schlimm aus, aber eine erste Verbesserung ist bereits ersichtlich. Wenn ich den Keller durchgesehen habe, mache ich im Raum über der Garage weiter. Im Frühjahr werde ich Sperrmüll anmelden und mich über den Minimalismus in Wohnung, Keller und Garage erfreuen. 

Es tut mir gut, nur Dinge zu behalten, an denen ich hänge und die mich glücklich machen, und unnötigen Ballast loszuwerden. Das spart Zeit und schont meinen Geldbeutel.

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Ich bin sehr motiviert, Lebensmittel selbst herzustellen. So habe ich in diesem Monat zum Beispiel mein Müsli selbst hergestellt und Brote und Pizzateige gebacken. Auch L aß von mir zubereitete Mahlzeiten mit großem Appetit und ohne Nörgeln hinsichtlich der von mir gewählten Zutaten.

Ich achte nun vermehrt darauf, nur so viele Lebensmittel zu kaufen, wie L und ich auch benötigen. Ich möchte so ein Verderben oder wochenlanges Liegenlassen vermeiden. Es funktioniert schon ganz gut, auch wenn ich oftmals zu Hause feststelle, dass ich bereits beim Einkauf leicht verdorbenes Gemüse gegriffen habe. 

Und das bringt mich wieder zum Thema foodsharing. Angemeldet bin ich bereits. Ich brauche nun “nur” noch das Sammelsurium an Regeln durchlesen, einen kleinen Test dazu bestehen und schon kann es losgehen. Gerade hinsichtlich Obst und Gemüse wird das eine Erleichterung werden, denn die Preise im Supermarkt explodieren nahezu. Viel wichtiger ist mir jedoch, das Entsorgen von einwandfreien Lebensmitteln zu vermeiden. Ich habe auch eine Idee, mit welchen Leuten ich vor allem das Obst und Gemüse teilen kann. 

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Durch die vielen Kerzen, die nun in drei Räumen unserer Wohnung stehen, sieht es richtig gemütlich aus. Arbeite ich im Homeoffice, erfreue ich mich tagsüber an dem Kerzenschein und dem Duft meiner Räucherstäbchen. Abends zünde ich nun oft die Kerzen im Schlafzimmer an. Ich habe in den letzten Jahren nicht einmal bemerkt, dass mir beides gefehlt hat. Und doch ist es so.

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Zu Weihnachten bekam ich erneut den Jahreskalender “Ein guter Plan” geschenkt. Im Gegensatz zum letzten Jahr habe ich schon jetzt mehr Seiten ausgefüllt. Ich nutze ihn nahezu täglich mit großer Freude. Ein wirklich sehr tolles Geschenk. ❤

12 von 12 im Januar

Alltagsschnipsel

Einige Blogs, denen ich folge, nehmen am 12. eines Monats an dem Format „12 von 12“ teil. Im Laufe des Tages werden zwölf Bilder geknipst und ein paar Sätze zum Tagesablauf verfasst. Da es mir in den letzten Monaten nicht sonderlich gut gelungen ist, in regelmäßigen Abständen Ls und meinen Alltag festzuhalten, habe ich mir für dieses Jahr gedacht, dass ich wenigstens am 12. eines Monats einen kleinen Einblick geben und Erinnerungen festhalten möchte.

Der heutige Tag war allerdings sehr ruhig und entspannt, vermutlich für Leser*innen ein wenig langweilig. Aber so ist das eben. 🙂 L und ich starteten ohne Hektik oder Streit kurz nach um sieben in den Tag.


Gleich nachdem ich L in den Kindergarten brachte, fuhr ich zum Einkaufen ins Edeka. Wir brauchte nicht viel, dennoch lohnte sich der Weg dorthin. So zeitig am Morgen dort zu sein, war die beste Entscheidung des Tages: Es war leer. Niemand stand im Weg. Niemand ging mir auf die Nerven. Keine langen Schlangen an der Kasse. Für den obigen Einkauf bezahlte ich 2,90 Euro. (Von meinem Arbeitgeber erhalte ich einmal im Monat Restaurantschecks, die ich auch im Edeka einlösen kann.)


Wegen des Einkaufs und dem Krankenstand entschied ich mich heute, von zu Hause aus zu arbeiten. Meinen Arbeitsplatz richtete ich so gemütlich wie möglich ein. Ich mag den Platz im Wintergarten sehr und arbeite gern in diesem Raum. Sogar die Sonne schaute heute kurz vorbei.


In meiner Mittagspause verteilte ich die am Morgen gekauften Kerzen in der Wohnung. Aufgrund des schon seit Wochen grauen Himmels möchte ich wenigstens mehr Licht in der Wohnung haben. Mir gefällt die neue Kerzendekoration sehr gut.


Bevor ich mich wieder der Liste mit Vorschlägen zur Aufhübschung unseres Büros widmete, bestellte ich einige Räucherstäbchen und -kerzen. Diese Bestellung wollte ich bereits im vergangenen Jahr tätigen, konnte mich aber nicht motivieren. Eine seit Jahren im Küchenschrank stehende Schüssel, die ich noch niemals für irgendetwas benutzt habe, soll mir ab sofort als Räucherstäbchen-/-kerzenhalter dienen. Ich bin gespannt, ob der Plan funktionieren wird.


Heute fand unser erstes Teammeeting im neuen Jahr statt. Neben einigen organisatorischen Punkten, die zu besprechen waren, wurde spielerisch noch mal auf das vergangene Jahr geschaut. Jede*r sollte ein Foto heraussuchen, welches 2021 entstanden ist. Ich entschied mich für das Folgende, da ich sehr glücklich über die vierzehn Tage Winter war.

Februar 2021


Nach dem Teammeeting war es Zeit, L abzuholen. Leider war sie ein wenig traurig, weil ihr bester Freund K am Nachmittag mit seinem Papa ins Kino ging. Sie wollte unbedingt mit, aber ich verneinte. Dafür versprach ich, dass wir in Kürze (vielleicht sogar schon nächste Woche) mit ihm gemeinsam einen Film im Kino anschauen werden. Das stimmte sie ein wenig froh. Auf der Heimfahrt hörten wir ein Conni-Hörspiel. Als wir zu Hause ankamen, setzten wir das Hörspiel fort, weil es uns beiden so gut gefiel. L futterte nebenbei ein paar Salzstangen.


Heute war ein Tag, an dem ich Zeit, Motivation und unglaublich große Lust auf Sport hatte. Ich entschied mich für zwei Hip Hop Workouts für Anfänger. Ich stellte mich gar nicht mal so gut an. Aber es hat unglaublich großen Spaß gemacht. Ich bilde mir ein, dass ich besser werde, wenn ich dranbleibe und Übung habe. Leider hatte L weder Lust mitzumachen noch irgendetwas (in ihrem Zimmer) zu spielen. Sie lief ein wenig planlos durch die Wohnung und redete permanent auf mich ein. Ich frage mich manchmal, weshalb das Kind so viele Spielsachen in ihrem Zimmer hat, wenn sie dann doch nicht damit spielt.


Nach dem Duschen schickte ich L in die Badewanne. Ich nutze die Zeit und schnippelte Gemüse für unser Abendessen. Es gab heute – wie in letzter Zeit öfter – Backofengemüse. L aß sehr gut. Vor wenigen Wochen wollte sie lediglich Kartoffeln futtern. Heute durften zusätzlich Zucchini, Kohlrabi und Brokkoli auf ihrem Teller liegen.


Nach dem Essen schauten L und ich gemeinsam die erste Hälfte des Films „Harry Potter und der Stein der Weisen“. Bis auf diesen Blogartikel, den ich währenddessen schrieb, und einer Viertelstunde Dehnung saßen wir gemeinsam auf dem Sofa. ❤ (Das ist einer meiner Vorsätze für dieses Jahr: Weniger Fernsehzeit für L. Und wenn ferngesehen wird, dann öfter als Filmabend mit mir oder J, ihr und mir.)