Tagebuch – 11. April 2023

Alltagsschnipsel

Bevor ich gestern gegen 23 Uhr schlafen gehen konnte, hatte L einen kurzen und zu meinem Glück weniger gruseligen Fiebertraum. Sie redete ein paar Minuten lang wirres Zeug, ließ sich von mir aber recht schnell beruhigen. Ihre Temperatur lag meinem Gefühl nach irgendwo zwischen erhöhter Temperatur und Fieber. Ihr Herz schlug unglaublich schnell. Gemeinsam fanden wir aber zurück in den Schlaf.
Im Laufe der Nacht wachten wir noch zwei oder drei Mal auf. Da Ferien sind und ich zudem heute und morgen Urlaub habe, konnten wir bis halb neun ausschlafen.

Meine Termine im Autohaus und bei der Sparkasse sagte ich am Vormittag ab. Auch meinen Freundinnen und Freunden musste ich leider mitteilen, dass aus unseren geplanten Treffen nichts wird. Ich fühlte mich etwas besser als noch gestern Abend, war aber immer noch ein wenig traurig. Den Vormittag nutzte ich auch für ein wenig Hausarbeit.

Ich beschäftigte mich sowohl heute als auch in den letzten Tagen viel mit dem Body-Mass-Index. Ich fand dabei heraus, dass ich sogar noch zehn Kilogramm zunehmen könnte und immer noch Normalgewicht hätte. Würde ich hingegen vier Kilogramm abnehmen, hätte ich bereits leichtes Untergewicht. Total interessant. An meinem Gewicht mag ich aktuell nicht viel verändern. Vielmehr möchte ich meine Muskelmasse aufbauen und die Fettmasse reduzieren.

Was heute schön war:

Sonnenschein.
Trotz des Aprilwetters und dem Wechsel aus Hagel, Regen und Wind schien heute oft die Sonne. L und ich wohnen im Dachgeschoss, sodass ich mich sowohl morgens beim Frühstück als auch nachmittags und abends über die durchs Dachfenster scheinende Sonne freute. Ich liebe Wärme sehr.

Einkaufen.
Da wir die Ostertage bei meinen Eltern in Erfurt verbrachten, hatten wir nicht mehr allzu viel Essen im Haus. Auch wenn L krank ist, soll sie täglich ein paar Minuten mit mir an die frische Luft gehen. Heute begleitete sie mich zum Einkaufen. Wir fuhren ein paar Kilometer mit dem Auto. Eigentlich wollte ich in einen Supermarkt in der Nähe des Zwenkauer Sees gehen und anschließend etwas am Wasser entlanglaufen. Doch irgendwie hab ich was komplett anderes ins Navi eingegeben und wir landeten am unteren Zipfel des Störmthaler Sees. Wir gingen also dort einkaufen und fuhren mit Blick auf die dunkle Wolkenwand anschließend wieder nach Hause zurück.
Für morgen wird kein oder zumindest weniger Wind vorausgesagt (mich stört er nicht, aber L mag ihn überhaupt nicht), sodass wir unseren ursprünglich für heute geplanten Ausflug eben morgen machen werden.

Bubble Tea.
Nachmittags bekam jede von uns ein Glas mit selbst gemachtem Bubble Tea. (Wir sind beide nicht anspruchsvoll.) Den Boden des Glases füllte ich mit den Lychee-Perlen. Über Ls Perlen goss ich Kamillentee, über meine erst Fuze Tea und anschließend auch Kamillentee. Das schmeckte super lecker. Im Sommer kommen noch Eiswürfel dazu.

Unser Osterfest 4/4

Alltagsschnipsel

Die Nacht war sehr gut. L hatte zwar erhöhte Temperatur, schlief aber durch. Auch ich bekam laut Fitbituhr achteinhalb Stunden Schlaf. Ich fühlte mich nach dem Aufwachen tausendmal erholter als gestern Morgen.

Ls Husten kommt wieder direkt aus der Lunge und klingt unheimlich schlimm. Leichten Schnupfen hat sie ebenfalls. Hatte ich Ls Oma M gestern Abend lediglich darüber informieren wollen, dass es sein kann, dass ihr geplanter Kurzurlaub mit L nicht stattfinden kann, musste ich ihn heute endgültig absagen. Das tat mir unfassbar leid. So egoistisch wie das jetzt klingen mag: Vor allem für mich.

Wir frühstückten gemeinsam mit meinen Eltern. Es gab wieder Croissants und meinen Schokocappuccino. 🙂

Nach dem Frühstück ging ich alleine meine Großeltern besuchen. Diese wohnen nur wenige Straßen von meinen Eltern entfernt. Ich lief keine fünf Minuten zu ihnen. L durfte sich bei meinen Eltern derweil ausruhen. Eine gute Stunde blieb ich bei den beiden, unterhielt mich aber die meiste Zeit mit meiner Oma. Natürlich war der Osterhase auch bei ihnen gewesen.

Als ich gegen halb zwölf zu meinen Eltern zurückkehrte, wurde ich bereits von allen sehnsüchtig erwartet. Jeder bekam zunächst sein kleines Ostergeschenk. (Das Verhältnis zwischen meinen Großeltern und meinen Eltern ist aktuell nur so mittel, weshalb es in diesem Jahr keinen gemeinsamen Osterbesuch gab.)

Mittags machten wir uns auf den Weg in den Kressepark. Ich wollte mir unbedingt den neu gestalteten Spielplatz anschauen. Außerdem war es wieder sehr sonnig und die Temperatur lag bereits bei über sechzehn Grad Celsius. Zu Hause sitzen wollte keiner.


Vor dem Mittagessen räumte ich Ls und meine Sachen zusammen. Ich hatte beschlossen, am Nachmittag mit ihr zurück nach Markkleeberg zu fahren. Ursprünglich wollte ich bis kommenden Samstag in Erfurt bleiben. Nach dem Essen schlief ich nochmals für eineinhalb Stunden.

Kurz vor halb vier war unser Auto mit unseren Taschen vollgepackt. Wir dankten meinen Eltern für das schöne Osterfest und fuhren entspannt auf halbleeren Autobahnen zurück nach Hause.

Als wir gegen 17 Uhr zu Hause eintrudelten, schickte ich L ins Bett. Sie sollte sich ausruhen und durfte auf ihrem iPad fernsehen. Ich räumte derweil einen Großteil unserer Taschen aus. Dabei wurde ich immer trauriger. Für die kommenden Tage in Erfurt hatte ich so unendlich viel vorgehabt. Ich wollte mir Sommerräder auf mein Auto montieren lassen, einen Termin bei der Sparkasse wahrnehmen, ein längeres Telefonat mit meiner Freundin J aus Dresden führen, zweimal mit Freunden Abendessen und einmal mit einer Freundin Mittagessen gehen, zwei Freundinnen am Nachmittag besuchen, vielleicht ins Kino gehen … Ls Krankheit hat mich wirklich kalt erwischt. Diese wochenlange Vorfreude auf zwei Tage kindfrei waren mein kleiner Strohhalm, eine Art Rettungsanker. Ich wollte die Zeit nicht nur für Treffen mit Freunden und Freundinnen nutzen, sondern auch für mich. Ich wollte neue Energie tanken und mich nur um mich selbst kümmern. Mit Blick in meinen Kalender und die ausgebuchten nächsten Wochen bezweifle ich sehr stark, dass ich in diesem Jahr nochmals die Möglichkeit erhalten werde, ein oder zwei Tage alleine zu sein. Auch wenn natürlich ein Teil in mir sagte, dass ich die freien Tage mit dem Wissen, dass L krank ist und es ihr nicht gut geht, nicht hätte genießen können, gewann für den Rest des Abends der Teil, der unfassbar enttäuscht und unendlich traurig war. Ich ließ diese Gefühle zu, denn mir war es wichtig, dass sie sich nicht im Körper anstauen. Mein Körper hat seit Ms Tod schließlich immer noch mit genug anderen Emotionen zu kämpfen.

L aß zum Abendessen etwas Pizza, ich ein Stück Kuchen. Ich ließ sie vor dem Schlafengehen noch inhalieren. Ein paar Stöße sind in dem im Februar von ihrer Kinderärztin verschriebenen Asthmaspray noch enthalten. L spürte auch direkt, wie die Medizin in ihrer Lunge ankam. Ich las ihr noch ein Kapitel aus einem Buch von „Die drei !!!“ vor. Das elfte Buch der Reihe „Die Schule der magischen Tiere“ hatten wir mittlerweile nämlich ausgelesen. Bevor mein Abend endete, absolvierte ich noch meine Schwedischübungen auf Duolingo.

Unser Osterfest 3/4

Alltagsschnipsel

Morgens um zwei wachte ich auf, weil es mir unter der Decke zu warm war. Schnell erkannte ich auch den Grund dafür. L hatte erhöhte Temperatur.
Bis um sieben nickte ich zwar immer wieder ein, fand aber aus verschiedenen Gründen (Lautstärke im Treppenhaus und in der Wohnung über uns, Gedankenkarussell) nicht zurück in den Tiefschlaf. Als L am Morgen aufwachte, hatte sie wieder Normaltemperatur.

Ehe meine Eltern und ich richtig wach und bereit für die Suche nach unseren Osterkörbchen waren, hatte L schon zwei Drittel gefunden. Viel Suchen musste ich somit gar nicht. 😉


Nach einem leckeren Ostersonntagsfrühstück ging ich unter die Dusche. Ich ließ mir im Bad Zeit. L ist in den letzten Tagen wieder sehr anhänglich, sodass ich zu keiner Zeit (auch nicht zum Toilettengang) alleine bin. Die zwanzig Minuten Ruhe taten mir sehr gut.

Gegen elf Uhr vormittags kamen wir im EGAPark, Erfurts größter Gartenausstellung und Naherholungsgebiet an. Ich war optimistisch, dass L und ich eines der versteckten goldenen Eier finden können. Als ich allerdings wenige Minuten später die Menschenmassen sah, musste ich mir eingestehen, dass wir heute alles finden würden nur kein goldenes Ei. Und so war es auch. Es suchten zahlreiche Kinder in den vorgegebenen Bereichen nach den goldenen Eiern, aber nicht eines fand etwas. Das fand ich schon irgendwie merkwürdig.
Das Wetter war viel besser als angesagt. Die Sonne schien und es war warm. Ich erfreute mich an den vielen schönen Blumen. L durfte für zwei Euro vier Mal am Glücksrad drehen, gewann aber nur einen kleinen Trostpreis. Auf die Hüpfburgen oder den Spielplatz hatte sie keine Lust. Am späten Mittag machten wir uns wieder auf den Heimweg.


Während meine Mama das Mittagessen zubereitete, legte ich mich ins Bett und schlief tatsächlich für eine Stunde ein. L durfte in der Zeit etwas auf dem iPad schauen. Nach dem leckeren Essen (Kartoffeln oder Klöße, Rotkraut, Roulade oder veganes Geschnetzeltes) las ich L ein paar Kapitel im aktuellen Buch der Reihe „Die Schule der magischen Tiere“ vor. Danach schlief ich noch mal ein und wachte erst halb fünf wieder auf.

L und ich tranken einen selbst gemachten Bubble Tea, denn der Osterhase schenkte ihr Perlen mit Lycheegeschmack. Das war sehr lecker. Ich hatte vor einer Weile hier im Blog bereits angekündigt, dass ich in der warmen Jahreszeit öfter Bubble Tea trinken möchte. Nun habe ich eine preiswerte Alternative gefunden. Auf die Idee, dieses Getränk selbst herzustellen, kam ich nämlich noch nicht.


Am frühen Abend schauten L, meine Mama und ich den Film „Der König der Löwen“ zu Ende. L machte es sich danach auf meinem Schoß gemütlich und schlief ein. Dabei stieg ihre Körpertemperatur wieder an. Das Fieberthermometer zeigte 38,1 Grad Celsius an. Erhöhte Temperatur also. Sie wurde auch zusehends ruhiger.

Da ich noch satt vom späten Mittagessen war, futterte ich abends nur meinen mit Schokolade glasierten Apfel, den wir gestern an einem Süßigkeitenstand auf dem Erfurter Altstadtfrühling gekauft hatten.

L und ich lagen schon um acht Uhr im Bett. Ich las ihr noch etwas vor. Als L schlief, sagte ich schweren Herzens das morgige Treffen mit ihrer Tante M, ihrem Onkel S und ihrem Cousin M ab. Auch ihre Oma M informierte ich darüber, dass der geplante Urlaub Mitte der Woche vermutlich nicht stattfinden kann.

Unser Osterfest 2/4

Alltagsschnipsel

Um sieben war ich bereits wach und fühlte mich ausgeschlafen. Ich las ein wenig im Internet. L wachte eine halbe Stunde nach mir auf. Als wir die Vorhänge im Gästezimmer meiner Eltern aufzogen, präsentierte sich uns ein grauer, wolkenbedeckter Himmel. Zudem nieselte es. Das Wetter war somit genauso wie für den heutigen Tag vorhergesagt. 

L hatte Lust, mir zehn Minuten vorzulesen. Danach las ich ihr zwei Kapitel aus unserem aktuellen Buch vor.

Mit meinen Eltern frühstückten wir gegen um neun. L begleitete meine Mama zuvor zum Bäcker, um das vorbestellte Gebäck abzuholen. Es gab Croissants für L und mich, ein gestern gefärbtes Ei für jede und jeden und für mich natürlich einen Schokocappuccino.

Mit meinem Papa fuhr ich nach dem Essen ins Gartencenter. Er brauchte sehr viel Pflanzenerde, hat aber seit Jahren kein eigenes Auto mehr. Ich bot deshalb vor ein paar Wochen an, mit ihm Ostersamstag dorthin zu fahren. Leider war bei Dehner in Erfurt die schöne Picknickdecke ausverkauft. 


Als wir wieder zu Hause waren, spielte ich mit L Memory. Anschließend skypten wir alle mit meinem Bruder und seiner J.

Nach dem Mittagessen erkaufte ich mir eine halbe Stunde Mittagsschlaf und ließ L in der Zeit Kindervideos auf Youtube über das iPad schauen. Die paar Minuten Ruhe taten mir gut.

Bevor wir uns nachmittags mit der Straßenbahn auf den Weg zum Altstadtfrühling auf dem Domplatz machten, futterten L und ich je ein Stück des Marmorkuchens. Wurden wir vor einem halben Jahr auf dem Rummel noch mit Kuscheltieren überhäuft, fielen die Gewinne diesmal an jedem Stand eher mager aus. L traf beispielsweise sechs Luftballons von zehn möglichen und erhielt als Preis irgendeinen Schnulli, der sogar im Laufe des Abends noch kaputtging. 


Wir hielten ungefähr anderthalb Stunden in der Stadt aus, dann wurde es uns zu kalt und wir fuhren mit der Straßenbahn zurück. Wir hatten ohnehin beschlossen, zu Hause Abendbrot zu essen. 

Bevor L gegen 21 Uhr mit mir ins Bett verschwand, schauten wir zwei Drittel des Zeichentrickfilms “Der König der Löwen”.

Unser Osterfest 1/4

Alltagsschnipsel

Mittags um eins trudelten L und ich nach einer entspannten Fahrt über halbleere Autobahnen bei meinen Eltern in Erfurt ein. Wir hörten unterwegs zweieinhalb Conni-Hörspiele.

Kulinarisch verwöhnt wurden wir von meiner Mama mit einer leckeren Fischsuppe. Sogar L schmeckte sie so gut, dass sie zwei Teller davon aß.

L bekam zu einem ihrer Kindergeburtstage ein DIY-Schlüsselanhänger-Set geschenkt, mit dem wir beide (mit einigen Unterbrechungen) bis in den Nachmittag hinein beschäftigt waren. Wir fädelten drei Salamander und einen Marienkäfer. Und mit wir meine ich fast ausschließlich mich. Das machte großen Spaß. Zwischendrin telefonierten wir mit Ls Opa D, dessen Abfahrt sich um einen Tag verzögerte, und verabredeten uns für halb fünf.


Zuvor hatten wir noch Zeit, Eier bunt zu färben und zu bemalen, und ein paar Stücke von Mamas Mamorkuchen zu futtern.


Bei immer noch strahlendem Sonnenschein machten L und ich uns auf den Weg zu Ms Baum, dem Treffpunkt mit Opa D. Auf dem zweiten von insgesamt drei Spielplätzen stieß er allerdings schon zu uns. Sehr zu Ls Freude war ihr Opa bereits dem Osterhasen begegnet. L bekam ein mit Süßigkeiten gefülltes Osterkörbchen. Bei Ms Baum sind bereits erste Blätter erkennbar und der Baum ist seit unserem letzten Besuch ordentlich gewachsen.


Kurz vor 18 Uhr waren L und ich wieder bei meinen Eltern. Wir spielten eine Runde Rummy, ebenfalls ein Spiel, das L zum Kindergeburtstag geschenkt bekam.

Vor und nach dem Abendessen – es gab Sushi, zwei Salate und Canapés mit drei verschiedenen Fischsorten – schaute L den von Netflix stark beworbenen Paw Patrol Film, während ich mich vor allen Dingen mit meiner Mama unterhielt.

L las mir später im Bett wieder zehn Minuten vor. Ich freute mich, wie schnell sie bereits geworden ist. Sie macht das ganz toll. Danach las ich ihr ein Kapitel aus dem elften Band der Buchreihe “Die Schule der magischen Tiere” vor. 

Tagebuch – 6. April 2023

Alltagsschnipsel

Halb fünf wachte ich in dieser Nacht das erste Mal auf. Dummerweise ging gleich mein Gedankenkarussell an, sodass ich nicht in den Tiefschlaf zurückfand. Kurz vor halb sechs schielte ich kurz auf die Uhr auf dem Telefon und eine Stunde später war es bereits Zeit aufzustehen.
Vom Aufstehen war L überhaupt nicht begeistert. Wir sind beide froh, dass ab morgen Ferien sind. Zehn Nächte liegen nun vor uns, an denen wir länger oder vielmehr sogar ausschlafen können.

Vormittags arbeitete ich noch ein ganz kleines bisschen. Nach nicht mal einer Stunde waren wirklich alle eiligen Aufgaben erledigt und ich hatte Urlaub. Und was kann es schöneres geben, als diesen mit Hausarbeit zu füllen?! Ich räumte das Wohnzimmer und Ls Kinderzimmer auf. Letzteres war so zugemüllt, dass es kaum noch verletzungsfrei betreten werden konnte. Ich hatte mir vor einiger Zeit zwar geschworen, Ls Zimmer nicht mehr aufzuräumen, aber … Nun ist es jedenfalls wieder ordentlich.

Die frühe Nachmittagszeit nutzte ich für das Packen unserer Koffer. L und ich verbringen das Osterwochenende und noch ein paar Tage darüber hinaus in Erfurt. Für L, meine Mama und meinen Papa habe ich jeweils eine kleine Osterüberraschung vorbereitet. Der Gepäckhaufen im Schlafzimmer erinnerte mich wieder an einen bevorstehenden Umzug. 😀

Am Abend war L von einer Sekunde auf die nächste plötzlich knatschig. Sie weinte viel und steigerte sich in irgendetwas hinein. Das war für mich das Zeichen, dass es Zeit für sie war ins Bett zu kommen. Es dauerte auch nicht lange bis sie einschlief. Ich absolvierte meine Italienischübungen auf Duolingo und schaute die ersten beiden Folgen der heute erschienenen viertel Staffel von Last One Laughing.

Was heute schön war:

Morgenspaziergang.
Da ich heute frei hatte, ließ ich mir bei meinem morgendlichen Spaziergang viel Zeit. Ich lief entspannt und gemütlich in der Gegend herum, erfreute mich am Sonnenschein und der frischen Luft und entdeckte sogar ein herumhüpfendes Eichhörnchen.


Joggen.
Im März groß angekündigt und dann aus verschiedensten Gründen doch nicht realisiert, war es heute Mittag endlich soweit: Nach exakt siebenmonatiger Pause ging ich joggen. Zum Einstieg lief ich vier Kilometer. Ganz entspannt. Umso überraschter war ich, als ich nach dem Lauf feststellte, dass ich genauso schnell unterwegs war wie Anfang September. Mein Körper und mein Geist waren sehr begeistert von der sportlichen Aktivität. Der Lauf war ganz wunderbar. Ich nehme meine Laufsachen definitiv mit nach Erfurt.

Massage.
Nachdem ich zum Mittagessen die restliche Sushi-Portion von gestern Abend gefuttert hatte, fuhr ich mit dem Auto zu meiner Masseurin. Sie krabbelte auf meinen Waden herum, rammte mir ihre Ellenbogen in die Schulterblätter und massierte mich wie immer ganz hervorragend.

Eis essen.
Nach dem Abholen machten L und ich einen Abstecher in die wenige Meter von der Schule entfernt liegende Eisdiele. Wir setzten uns auf die Stühle vor dem Café und ließen uns bei einem leckeren Eis die Sonne ins Gesicht scheinen.

Osterfeuer.
Viertel vor sechs kamen L und ich beim Osterfeuer in Markkleeberg an. Es war bereits gut besucht und das Feuer brannte auch schon. Wir stellten uns in die kurze Schlange vor dem Grill, kauften eine Bratwurst für L und einen Grillkäse für mich und hatten offenbar großes Glück, denn keine Viertelstunde später war und blieb die Schlange unfassbar lang. Parallel zum Osterfeuer wurden zwei Fußballspiele ausgetragen. Wir schauten den Spielern ein wenig zu. L turnte nebenbei herum. In der warmen Sonne stehend half ich L dabei, das Rad und den Handstand zu üben. Beim nächsten Mal werden wir ein paar Kinder aus ihrer Klasse fragen, ob sie uns begleiten wollen. Auf dem Rückweg zum Auto kreuzte eine Reiterin auf einem seeehr großen Pferd unseren Weg.


Ein frohes Osterfest und erholsame Feiertage wünsche ich! 🙂

#WMDEDGT April 2023

Alltagsschnipsel

L und ich schliefen auch in dieser Nacht wieder sehr gut. Störungen oder sonstige Unterbrechungen gab es keine. Offenbar war ich um sechs Uhr morgens ausgeschlafen, denn ich erwachte eine Viertelstunde vor dem Klingeln des Telefonweckers. Ich nutzte die gewonnenen Minuten, um richtig wachzuwerden und ein bisschen im Internet zu surfen.

Um Viertel nach sechs oder Viertel sieben, wie wir sagen, stand ich auf und verschwand im Bad für meine kurze Morgenroutine. Beim Zähneputzen machte ich eine Beinübung und versuchte zwischendurch mehrmals, L davon zu überzeugen, ebenfalls aufzustehen und sich anzuziehen.

Während L wenig später angezogen ins Bad ging, bereitete ich ihr Frühstück und Vesper für die Schule vor. Sie wünschte sich erneut zwei Toastscheiben mit Nuss-Nougat-Creme, einen in Stücke geschnittenen Apfel und den Rest des Amerikaners, den ich ihr gestern bei einer Bäckerei in Erfurt gekauft hatte. Ich kochte ihr Tee und packte ein Quetschie in den Schulranzen.

Danach verließen wir bei einem Grad Celsius das Haus und liefen inmitten der schönen frühlingshaften Natur zum Auto.


Als L in der Schule war, lief ich ein paar Meter in der Nähe der Schule herum. Es war mir aber zu kalt, sodass ich meinen Morgenspaziergang verkürzte, schnell zum Auto zurückkehrte und nach Hause fuhr.

Ich meldete mich in unseren Tools Slack und Personio an. Bevor es an meine lange To-do-Liste für den heutigen Arbeitstag ging, bereitete ich mir noch mein Frühstück zu, kochte eine große Kanne Tee und natürlich eine Tasse meines geliebten Schokocappuccinos.

Am Monatsanfang habe ich sehr viele Aufgaben zu erledigen. Da ich ab morgen bereits im Urlaub bin und auch erst am 13. April wieder arbeite, war es mir heute besonders wichtig, alles von den sehr wichtigen Aufgaben mit zeitlichem Druck dahinter erledigt zu wissen.
Zuerst arbeitete ich unserer Lohnbuchhalterin mehrere Excel-Listen zu, die sie in den nächsten Tagen ins Tool Personio einpflegen wird. Die als wichtig markierten E-Mails waren im Anschluss dran. Diese musste ich überwiegend „nur“ beantworten. Die meiste Zeit nahmen heute meine Zuarbeiten für unsere Finanzbuchhalterin in Anspruch. Bevor ich ihr Rechnungen im Unternehmen online zur Bearbeitung hochladen konnte, musste ich Überweisungen tätigen, Rechnungen schreiben und die Kreditkartenabrechnungen durchsehen. Diese oben genannten Tätigkeiten unterbrach ich für ein Daily in dem Projekt, in dem ich als Scrum Master tätig bin, für ein Abstimmungsmeeting unserer Arbeitsgruppe namens Social Media, für einen Austausch mit kleiner Fragerunde zum neuen Tool Personio und für ein Refinement in meinem zu betreuenden Projekt. Bis zum Nachmittag hatte ich gut zu tun. Eine zwanzigminütige Mittagspause mit einer leckeren Gemüsepfanne hatte ich auch und wurde sogleich vom Tool Personio darauf hingewiesen, dass ich bitte dreißig Minuten Pause machen soll. Recht hat das Tool, aber ich wollte mit meinen Aufgaben auch fertig werden …

Ich holte L heute Nachmittag etwas zeitiger ab als die beiden Tage zuvor. Gestern hatten wir uns schon ausgemacht, dass wir nach der Schule mit dem Auto zum Globus fahren wollen, um die Süßigkeit Sour Potty zu kaufen. Diese haben wir sogar gefunden und gekauft … zusammen mit allerhand anderen Süßigkeiten. Aus unerklärlichen Gründen landeten schon wieder zwei kleine Sushi-Packungen für das Abendessen auf dem Fließband.

Am frühen Abend aßen L und ich das gekaufte Sushi. Ich würde so gern öfter die Sushi Restaurants vor Ort unterstützen, aber die Preise liegen mittlerweile jenseits von Gut und Böse. Im Supermarkt, wie gestern im Marktkauf oder heute im Globus, zahle ich für viel Sushi wesentlich weniger und es schmeckt ebenfalls sehr gut. Ich befinde mich in einer Zwickmühle.

L und ich packten noch ihren Ranzen für den morgigen letzten Schultag vor den Osterferien.

Den restlichen Abend werden wir gemütlich mit unserem Haufen Süßigkeiten beim Fernsehen und (Vor)Lesen verbringen. L wird mir kurz vorm Schlafengehen wieder zehn Minuten vorlesen. Dafür erhält sie eine Unterschrift von mir in ihrem Lesepass. Da sie nachher hoffentlich wieder sieben meiner Unterschriften gesammelt hat, kann sie den Lesepass morgen mit in die Schule nehmen und von ihrer Klassenlehrerin unterschreiben lassen. Für ihren Fleiß darf sie ihrer in der Schule befindlichen Leseraupe eine Perle anhängen. Eine sehr schöne Idee. Bevor ich nachher schlafen gehen werde, absolviere ich noch einige Italienisch-Übungen über die App Duolingo.



Tagebuch – 3. & 4. April 2023

Alltagsschnipsel

Die letzten beiden Nächte waren sehr gut. Ich bekam genug Schlaf und fühlte mich an den jeweiligen Morgen ausgeruht und fit für den bevorstehenden Tag. Es gab keine Störungen oder sonstigen Unterbrechungen. So muss das sein und genau so soll es bitte auch weiterhin bleiben.

L hat seit einigen Abenden wieder Lust, mir zehn Minuten aus einem Buch für Erstleser vorzulesen. Das freut mich sehr, kann ich so ihre Fortschritte hören.

Seit gestern ist die gesetzlich vorgeschriebene Arbeitszeiterfassung auch in unserem Unternehmen angekommen. Das warf vor allem am Vormittag zahlreiche Fragen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf. Immerhin tracken wir die Zeiten in einem neuen, uns allen noch völlig unbekannten Tool. Ebenfalls gestern erhielten wir für besagtes Tool Einladungsmails und konnten uns registrieren.
In unserem Unternehmen arbeitet sich niemand kaputt. Zudem herrscht bei uns Vertrauensarbeitszeit. Aus diesem Grund handhaben wir das Tracking sehr entspannt. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, denen die Zeiterfassung unwichtig ist, sollen ihre Stunden so eintragen, dass sie am Ende der Woche auf ihre Stundenanzahl gemäß Arbeitsvertrag kommen. Ist das Tracking jemandem wichtig, so möge er oder sie die Zeiterfassung gewissenhaft und minutiös führen. Ein Großteil tendiert zur erstgenannten Variante.

Heute Morgen fuhr ich mit meinem Kollegen A ins Büro nach Erfurt. Die entspannte Autofahrt über unterhielten wir uns angeregt über verschiedenste Themen. Das Wetter war auf der Hin- und Rückfahrt optimal. Die Sonne schien, es war nicht allzu windig und die Autobahnen waren frei. Viel später als sonst kam ich zum Glück nicht bei Ls Schule an.

Mit nicht mal einer Hand voll Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen führen mein Kollege/Freund M und ich in diesem Monat sogenannte Zwischenstandsgespräche. Wir wollen gemeinsam schauen, ob sich der- oder diejenige arbeitstechnisch in die richtige Richtung entwickelt, ob es Probleme gab, die angesprochen werden müssen, ob Punkte auf der Zielvereinbarung bereits erfüllt wurden oder verändert werden sollten etc.
Heute Vormittag fand ein erstes dieser Gespräche statt. Schon seit einer Weile beschleicht mich das ungute Gefühl, dass M und ich zu nachgiebig und gutmütig sind. Das betrifft auch Gehaltsforderungen. Am Ende des heutigen Gesprächs fragte der Mitarbeiter allen ernstes, ob er eine Gehaltserhöhung zwischen dreihundert und fünfhundert Euro NETTO erhalten könne, weil er mit seinem jetzigen Gehalt nicht gut durch den Monat kommt. (Anmerkung: Für Thüringer Verhältnisse zahlen wir für die Rolle eines Entwicklers/einer Entwicklerin überdurchschnittlich gut.) Ich musste schlucken. Ich glaube M auch. Wir werden nun Wege suchen und sicher auch finden, ihm ein wenig Unterstützung zukommen zu lassen, aber es ist vollkommen ausgeschlossen, ihm eine Gehaltserhöhung zu bewilligen. Erstens erhielt er bereits im vergangenen Jahr fünfhundert Euro mehr Bruttogehalt, zweitens sprechen seine Arbeitsergebnisse aktuell eher dagegen.
Diese Thematik wird mich definitiv noch eine Weile beschäftigen, zumal er nicht der einzige mit so merkwürdigen und komplett realitätsfremden Forderungen war.

Was in den letzten beiden Tagen schön war:

Buch.
Ich hatte gestern Abend mit einem Fantasybuch begonnen, das mich vom Schreibstil und vom Inhalt her sofort fesselte. Sechzig Prozent des Buches habe ich bereits gelesen. Wenn die Autorin auf den letzten Seiten nicht kompletten Käse zusammengeschrieben hat, bin ich zuversichtlich, das Buch in Kürze ausgelesen zu haben.

Retrospektive.
Heute nach dem Mittagessen fand meine vierte Retrospektive in der Rolle als Scrum Master statt. Das gesamte Team versammelte sich im Konferenzraum im Erfurter Büro. Zu Beginn wollte ich wissen, wie viel Interesse jede/r Einzelne auf Retrospektiven im Allgemeinen hat, denn in der Vergangenheit hatte ich hin und wieder den Eindruck, dass sie als Zeitverschwendung betrachtet wird. Ich bin froh, das sich niemand als Gefangene/r sieht. Dennoch war mein Eindruck vollkommen richtig, denn zwei der insgesamt fünf Teammitglieder (wir sind ein sehr kleines Team) trauert der Arbeitszeit hinterher. Ich muss nun für mich bewerten, was ich in Zukunft mit dieser Information anfangen werde. Nichtsdestotrotz konnten wir mithilfe der darauffolgenden Methoden wichtige Erkenntnisse, die zur Verbesserung unserer Arbeitsweise führen werden, herausarbeiten. Gelacht wurde ebenfalls viel.


Sushi.
L und ich kauften uns für das heutige Abendessen im Supermarkt Sushi von Eat Happy. Das war wieder äußert lecker.

Ein Wochenende im April

Alltagsschnipsel

Willkommen im zweiten Quartal des Jahres! 

Ich habe bereits sieben Bücher gelesen und bin zuversichtlich, dass ich in den kommenden neun Monaten mein Jahresziel von insgesamt zehn gelesenen Büchern erreichen werde.

Am Freitagabend beschloss ich, im April keine Kalorien zu tracken. Ich brauche dringend eine Pause. Es geht bei mir gewichtstechnisch ohnehin seit Monaten weder in die eine noch in die andere Richtung. Seit geraumer Zeit verspüre ich auch mehr Lust auf Sport und hoffe, dass ich mein Pensum etwas hochschrauben kann. Ich bin gespannt, wie viel ich am Ende des Monats wiegen werde.


Samstag, 1. April 2023


Aufgewacht bin ich um kurz nach sieben Uhr am Morgen. Die Nacht war sehr gut. Ich träumte aber erneut viel von Menschen, die bereits gestorben sind.

Ich mag es sehr, wenn L länger schläft als ich. So kann ich in Ruhe aufwachen, im Internet auf meinen Lieblingsseiten lesen und den Tag gedanklich planen.

Vor ein paar Tagen empfiehl mir mein Onkel O die App “Too Good To Go”. Für einen kleinen Geldbetrag ist es möglich, Lebensmittel vor dem Wegwerfen zu retten. Ganz legal. Dieses Thema beschäftigt mich sowieso schon länger. Ich musste aber vor einiger Zeit einsehen, dass ich nicht der Typ bin, der nachts aus den Mülltonnen eines Supermarktes gut erhaltene, aber dennoch entsorgte Lebensmittel holt. Da gefällt mir die Idee mithilfe der App deutlich besser. Ich reservierte direkt für vier Euro und fünfzig Cent ein Überraschungspaket vom Mittagsbuffet eines asiatischen Restaurants, in dem L und ich bereits zweimal zu Abend gegessen hatten.

Bevor L um halb neun aufwachte, hatte ich noch zwanzig Minuten Zeit für meine täglichen Duolingo-Übungen. Diese Woche stand Französisch auf dem Plan.

Gegen neun Uhr bereitete ich unser Frühstück vor, das L und ich in aller Ruhe am Küchentisch bei einem Hörspiel einnahmen. Natürlich fehlte auch mein heißbeliebter Schokocappuccino nicht. L löste anschließend einige Matheaufgaben zum Thema Geld in der Anton App und durfte ein paar Kindervideos über YouTube schauen. Ich nutzte die Zeit und widmete mich sehr intensiv meinem Terminkalender „Ein guter Plan“. Dort schloss ich den Monat März ab, bereitete den April vor, beantwortete Fragen zum ersten Quartal des Jahres und schrieb meine Gedanken zu einigen allgemeine Fragen auf.

Da noch viel Zeit war, nutzte ich diese für ein entspannendes Bad in der Wanne. L wollte und durfte im Anschluss in die Badewanne gehen.

Viertel nach zwei machten wir uns mit dem Auto auf den Weg, um das von mir am Morgen reservierte Essen abzuholen. Der Abholungsprozess dauerte im Restaurant maximal fünfzehn Sekunden. L und ich schauten kurze Zeit später in die Verpackung und waren total begeistert, wie viel Essen sich darin befand. Wir schnappten uns gleich jede eine Leckerei und futterten diese auf der kurzen Fahrt nach Hause.



Zu Hause stellte ich das Essen nur in der Küche ab. L und ich fuhren gleich weiter zum Festanger in Markkleeberg. Bis einschließlich Sonntagmorgen gastiert dort der Circus Karl Buch. Mit L war ich noch nie im Zirkus. Sie hatte bisher einfach so gar keine Lust darauf. Ich war das letzte Mal Ende der 90er Jahre in einer Zirkusshow, würde ich schätzen.
Uns beiden gefiel die Show, die abwechselnd aus Sketchen mit dem Clown, Artistik und Tierdressuren bestand, sehr gut. Dieser kleine Familienzirkus war einen Besuch Wert.
(Da sich dieser Zirkus jede Woche an einem anderen Ort befindet, werden die Tiere mindestens viermal monatlich vom Veterinäramt begutachtet. Optisch wirkten die Tiere gepflegt und gesund und machten generell auf mich einen guten Eindruck.)


Als wir am Abend wieder zu Hause ankamen, fielen L und ich über unser leckeres asiatisches Essen her. Anschließend machten wir es uns im Bett gemütlich. Ich versackte komplett in Reportagen über Zirkusse während der Coronazeit auf YouTube. Nur aus Vernunftgründen legte ich das Telefon beiseite und mich um halb elf schlafen.


Sonntag, 2. April 2023


Heute schlief ich etwas länger als gestern. Ich war wieder vor L aufgewacht. Ich nutzte die Zeit und erkundigte mich über das Programm der diesjährigen Leipziger Buchmesse. Ich hätte diese wirklich sehr gern besucht, muss aber gestehen, dass nichts für mich oder L dabei ist, was mich vom Hocker haut. Vielleicht besuchen wir sie in 2024.

Unser Frühstück fiel heute eher mager und kurz aus. Schon um halb zehn saßen L und ich nämlich im Auto auf dem Weg zum Kinderland in Leipzig, das sich im Ortsteil Taucha befindet. L durfte heute ein zweites Mal ihren Geburtstag feiern. Diesmal kamen Kinder aus ihrer Schulklasse. Viele Bilder habe ich nicht gemacht. Ich war trotz der Unterstützung von drei weiteren Erwachsenen damit beschäftigt, Ls (und meine) Gäste gut versorgt zu wissen.


Kurz nach 14 Uhr war Ls Feier zu Ende. Wir nahmen ihre Schulfreundin L mit zurück in die Stadt und fuhren sie nach Hause. Anschließend brachte ich L zu einer Kindergeburtstagsfeier, zu der sie von einer Schulfreundin, deren Vorname ebenfalls mit dem Buchstaben L beginnt, hier im Blog allerdings noch nie Erwähnung fand, eingeladen wurde.

Obwohl es recht kalt und windig war, wollte ich unbedingt die drei kinderfreien Stunden nutzen und mit dem Fahrrad zum Strömthaler See fahren. Ich zog mich sehr warm an, kochte mir eine Heiße Schokolade (die dritte an diesem Tag) und fuhr los. Es war einfach herrlich: Die Luft. Die Natur. Das Wasser. Meine kleine Fahrradtour dauerte mit Pause am See etwa anderthalb Stunden. Insgesamt fuhr ich vierzehn Kilometer. Die reichten mir auch völlig aus. Ich merkte richtig, dass ich erst das dritte Mal in diesem Jahr auf dem Fahrrad saß. Mir fehlt es (noch) an Kondition und Ausdauer.


Als ich wieder zu Hause ankam, aß ich eine Kleinigkeit und ruhte mich noch ein wenig aus. Auf dem Weg zu L tankte ich das Auto voll und sammelte ein glückliches, aber sichtbar geschafftes Kind ein. Gegen 19 Uhr waren wir wieder zu Hause.

Den restlichen Abend werden wir in Ruhe ausklingen lassen. L darf noch etwas über das iPad schauen und mir vorlesen. Ich werde ebenfalls noch lesen und meine Französischübungen auf Duolingo absolvieren.

Hallo April!

Dies & Das

Im April werde ich …

… mit L eine Zirkusaufführung besuchen
… L eine Kindergeburtstagsfeier mit Freunden aus der Schule ermöglichen
… und sie anschließend zu einer Kindergeburtstagsfeier bringen
… mit meinem Kollegen/Freund M die ersten Zwischenstandsgespräche mit einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führen
… zwei oder drei Thai Massagen genießen 
… mit L ein Osterfeuer besuchen
… mit L das Osterfest in Erfurt bei meinen Eltern verbringen
… und in der Zeit den Erfurter Altstadtfrühling besuchen
… sowie den Egapark
… an meinem Auto den Räderwechsel durchführen lassen
… mich mit vielen Freundinnen und Freunden in Erfurt treffen
… einen Termin bei der Sparkasse wahrnehmen
… eine halbe Woche kindfrei haben
… Js Eltern in Leipzig willkommen heißen
… das Hanamifest feiern