Wunderbar geschlafen, aber bereits sechs Uhr aufgewacht. Da meine Einschlafversuche scheiterten, las ich in meinem aktuellen Buch weiter. L wachte gegen acht Uhr auf.
Nach einem gemeinsamen Frühstück ließ ich Miro, unseren Staubsaugerroboter, durch mehrere Zimmer fahren. Nebenbei räumte ich die Küche und Ls Kinderzimmer auf. Nun ist auch dieses wieder ordentlich. (Ich bin gespannt wie lange.)
Nachmittags kümmerte ich mich um das Hochzeitsgeschenk für meinen Bruder und J.
Was heute schön war:
Stricken und Lesen.
Zeit, um weiter an einem Schal für L zu stricken, fand ich auch heute wieder. Ihr gefällt er bisher sehr gut.
Zum Lesen kam ich über den Tag verteilt auch immer wieder und konnte das Buch beenden.
Spielplatzbesuch.
Mittags trafen wir uns mit Ls Schulfreundin L und ihrer Familie. Während die drei Kinder über den Spielplatz fegten, machten wir Eltern es uns bei Pommes und einem Schokocappuccino (ich) beziehungsweise Latte Macchiato (M und R) gemütlich und tauschten uns über die Ereignisse der letzten Monate aus.
Autor: Katja
Tagebuch – 2. September 2023
AlltagsschnipselGanz wunderbar und über zehn Stunden lang geschlafen. Geträumt hatte ich definitiv etwas, konnte mich aber nicht mehr gut an die Geschehnisse erinnern.
Kurz nach acht Uhr wachte ich gemeinsam mit L auf. Wir blieben entspannt im Bett liegen und starteten gemütlich und ohne Stress in den Samstag.
Nach dem Frühstück säuberte ich das Badezimmer und räumte gemeinsam mit L ihr Kinderzimmer auf. Dort sah es etliche Wochen so aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Nun ist es wesentlich ordentlicher. Morgen räumen wir eventuell den Rest auf.
Was heute schön war:
Telefonat mit meinem Bruder.
Meinem Bruder erzählte ich am Vormittag von meiner Zukunftsidee. Er bestärkte mich darin, diesen oder einen sehr ähnlichen Weg einzuschlagen, riet mir aber sehr deutlich davon ab, den von mir in Erwägung gezogenen Partner für mein Vorhaben in Betracht zu ziehen.
Als ich mir nach dem Telefonat die Zeit nahm und nach den Menschen, die hinter dem Unternehmen stehen, googelte, merkte ich schnell, dass ich ohne seinen Rat eine Fehlentscheidung getroffen hätte. Ich bin ihm sehr dankbar dafür. Gleichzeitig merkte ich sehr deutlich, wie falsch es von mir ist, Entscheidungen ausschließlich mit mir selbst ausmachen zu wollen, und wie wichtig es ist, andere Menschen mit ins Boot zu holen und wenigstens ihre Meinung anzuhören.
Dass ich vermutlich ohne die Hinweise meines Bruders sehr viel Geld „in den Sand gesetzt hätte“, verdeutlichte mir, wie naiv oder zumindest gutgläubig ich durch die Weltgeschichte laufe. An sich ist das nichts schlechtes. Wenn meine Begeisterung für eine Sache aber solche Ausmaße annimmt, dass ich leicht Opfer korrupter Menschen werde, habe ich noch viel zu lernen. Und das will und werde ich. (Vor)Freude hin oder her: Ich werde ab sofort gründlicher recherchieren, wem ich mein Vertrauen und mein Geld schenke.
Gartenbesichtigung.
Gemeinsam mit L besichtigte ich am Nachmittag einen kleinen, wunderbar angelegten und sehr gepflegten Garten. Hier und da gibt es Kleinigkeiten zu erledigen, die ich mir weitestgehend selbst zutraue. Wir werden nun eine Nacht darüber schlafen und morgen entscheiden, ob wir uns dem Vorstand des Kleingartenvereins vorstellen wollen. Die Lage und die unmittelbare Umgebung des Gartens sagten L und mir jedenfalls sehr zu.
Tagebuch – 1. September 2023
AlltagsschnipselDer meteorologische Herbst ist da! Die ersten Blätter an den Bäumen wechseln allmählich ihre Farbe und zumindest die morgendlichen Temperaturen signalisieren mir eindeutig, dass der Sommer vorbei ist. Da es auch abends zeitiger dunkel wird, werde ich früher müde. Bereits halb zehn machten L und ich gestern Abend das Licht aus und legten uns schlafen.
Nach einer erholsamen Nacht wachte ich am Morgen kurz nach sechs Uhr auf. Ich blieb noch ein paar Minuten liegen, las einige Beiträge auf meinem iPhone, weckte L auf und machte mich auf den Weg ins Bad für meine morgendliche Runde.
Kurze Zeit später hätte ich das Haus verlassen können … wäre L bereits angezogen und im Bad zum Zähne putzen und Haare kämmen gewesen. Das war sie aber nicht.
Ich merkte sehr deutlich, wie ich mich davon stressen ließ. Ich dachte an den bevorstehenden Stau auf dem Weg zur Schule und die Tatsache, dass L zu spät kommen wird, würde sie noch länger herumtrödeln. Gleichzeitig ärgerte ich mich, dass sie überhaupt so früh geweckt werden muss und völlig gegen ihren Biorhythmus in einen Alltag gezwungen wird, der weder ihr noch mir guttut.
Ich will gelassener werden. Unbedingt. Ich halte nicht viel von unserem Schulsystem. Was soll also schlimmes passieren, sollte L irgendwann doch mal fünf Minuten zu spät in der Schule ankommen? Richtig! Gar nichts.
FunFact: Obwohl wir später als gestern Morgen losfuhren, gab es dieses Mal überhaupt keinen Stau, sondern normalen Berufsverkehr, dem wir schnell entkamen. Mein Gemecker und mein heraufbeschworener Stress waren somit vollkommen unnötig.
Was heute schön war:
Telefonat mit J.
Während ich parallel einige Arbeits-To-dos erledigte, tauschten meine Freundin J aus Dresden und ich uns über die letzten Tage aus. In elf Tagen wird sie schon ihre Diplomarbeit abgeben. Wie schnell fünf Jahre vergangen sind.
Lesen.
Gestern schlug L vor, dass wir den heutigen Nachmittag und Abend im Indoorspielplatz verbringen könnten. Und das taten wir auch. Wir fuhren direkt nach der Schule ins Kinderland Leipzig. Während L rutschte, hüpfte und kletterte, hatte ich Zeit, in einem meiner beiden Bücher weiterzulesen. Das war wunderbar. Noch besser war, dass L es endlich wieder schaffte, den Vulkan bis ganz nach oben zu klettern.

Hallo September!
Dies & DasIm September werde ich …
… entschleunigen und herunterfahren
… viele schöne Telefonate führen
… einen vor zig Wochen vereinbarten Arzttermin wahrnehmen
… einige Thai Massagen genießen
… mit L wegen eines Leberflecks zur Hautärztin gehen
… den zehnten Hochzeitstag von und mit A und M feiern
… den Elternabend in Ls Schule besuchen
… ein Wochenende in Erfurt bei meinen Eltern verbringen
… Ls Opa D treffen
… einen freien halben Tag für mich haben
… einen Tag der offenen Tür einer weiterführenden Schule besuchen
… am Open Space Friday im Büro teilnehmen
… Ls Oma M besuchen
Tagebuch – 31. August 2023
AlltagsschnipselL und ich hatten gut geschlafen. An (merkwürdige) Träume konnte ich mich nach dem Aufwachen am Morgen nicht erinnern.
Wir schafften es, die Wohnung fünf Minuten eher als gestern zu verlassen. Das hatte zur Folge, dass L und ich fünf Minuten weniger im Stau standen als am Vortag. Zeit für ein Conni-Hörspiel und ein erstes Frühstück im Auto (L) hatten wir dennoch.
Mein heutiger Arbeitstag war ausgesprochen produktiv. Ich war den ganzen Tag über im Flow und konnte einiges abarbeiten.
Unser Management Weekly, für das ich gestern eine Präsentation vorbereitet hatte, verlief weniger schön. Das war allerdings zu erwarten. M und ich nahmen aus dem Treffen mit D einige To-dos mit, die wir nun in den kommenden Tagen durchdenken und angehen wollen.
Was heute schön war:
Zukunftsvisionen.
Am Abend nahm ich mir die Zeit und schaute mir ein spannendes und sehr interessantes Webinar zum Thema Lebensträume und -ziele an. Parallel dazu machte ich mir etliche Notizen. Ich will nun versuchen, das Gehörte sukzessive in mein Leben zu integrieren. Ich mag Veränderungen. Und bei mir werde ich beginnen.
Gedanken- und Alltagsschnipsel im August
Alltagsschnipsel, Dies & DasNeunzehn Bücher habe ich bis einschließlich heute ausgelesen. Mein Jahresziel sind zehn Bücher. Nun, das dürfte ich für 2023 erneut geschafft haben.
Besonders glücklich bin ich allerdings, dass unter diesen neunzehn gelesenen Büchern eines war, das mich inspirierte, ermutigte, Neues auszuprobieren, und in meiner persönlichen Entwicklung ein Stückchen weiterbrachte. Ich bin sehr gespannt, wohin meine (Lebens-)Reise noch gehen wird.
***
Sabine schrieb vor einiger Zeit in ihrem Blog Mausloch, dass immer weniger Interesse besteht, neue Musik zu entdecken, je älter man wird. Ich fühlte mich direkt angesprochen. Ich kann nicht genau sagen, warum das bei mir so ist, aber am liebsten höre ich immer dieselben Bands oder Songs.
Um diesem Muster ein Stück weit zu entfliehen, wähle ich in letzter Zeit auf Spotify einen Song aus, den ich sehr mag. Da ich die Einstellung aktiviert habe, dass automatisch weitere Songs abgespielt werden sollen, nachdem der von mir ausgewählte endet, komme ich mittlerweile in den Genuss, neue Bands und somit auch neue Songs kennenzulernen. Und das ist einfach nur toll. Ich spüre richtig, wie glücklich es mich macht, mir bis dato unbekannte Musik zu entdecken. Manchmal frage ich mich dennoch, warum ich nicht schon eher Neues ausprobiert habe …
Tagebuch – 30. August 2023
AlltagsschnipselDie Nacht war gut. Ich bekam ausreichend Schlaf und hatte – soweit ich mich zurückerinnern kann – keine (merkwürdigen) Träume. Aufgewacht bin ich am Morgen mit dem Klingeln des Weckers. Ich blieb noch ein paar Minuten im Bett liegen, ehe ich schließlich aufstand und L weckte.
Wir bummelten beide hier und da herum und kamen somit später los als gestern Morgen. Deshalb standen wir wieder ein Weilchen im Stau, den wir uns mit einem Conni-Hörspiel versüßten. L futterte nebenbei ihr erstes Frühstück. (Sie hat momentan wieder viel Hunger.) L kam pünktlich in der Schule an, wenn auch mit weniger zeitlichem Puffer als normalerweise. Aber irgendwann wird die Straßensperrung sicher wieder aufgehoben.
Obwohl sich bei uns an der Arbeit derzeit einiges tut und vieles im Wandel ist, bin ich (vielleicht sogar gerade deshalb) aktuell sehr motiviert. Ich mag Veränderungen.
Mein Vormittag bestand wieder aus einigen Terminen. Aktuell habe ich einige Abstimmungs- und Klärungsmeetings in dem Projekt, welches ich als Scrum Master begleite. Das gibt mir das Gefühl, dass es vorangeht und wir auf einem guten Weg sind. Den späten Nachmittag nutzte ich für Vorbereitungen für das morgen stattfindende Management Weekly.
Was heute schön war:
Massage.
In meiner Mittagspause ließ ich mich massieren. Vor allem im Schulterbereich spürte ich deutlich, wie die Masseurin die Verspannungen zu lösen versuchte. Es war wieder herrlich (schmerzhaft).
Alles in allem bin ich mit meiner aktuellen körperlichen Verfassung hinsichtlich der Verspannungen zufrieden und glücklicherweise meilenweit vom Zustand im Juli 2022 entfernt, als mich niemand am Rücken berühren konnte, ohne dass ich die Wände hochlief.
Spaghettieis.
Ich hatte nachmittags großen Appetit auf einen Eisbecher. Das lag vermutlich daran, dass gegen Mittag die Sonne herauskam und mit ihr die Temperaturen auf fünfundzwanzig Grad Celsius anstiegen. L konnte ich zum Glück schnell dafür begeistern, mit mir ein Eis essen zu gehen.

Saxophon spielen.
Meinem Bruder versprach ich vergangene Woche, ihm und J eine Aufnahme des Stücks, welches ich auf der Hochzeit Mitte Oktober spielen werde, zukommen zu lassen. So probte ich heute einige Mal, ehe ich mich an die Aufnahmen wagte.
Mit einem mulmigen Gefühl sendete ich meinem Bruder zwei Aufnahmen zu … und er fand sie gut. In diesem Moment merkte ich wieder einmal, wie unfassbar streng ich zu mir selbst bin und wie wenig ich stellenweise meinen Perfektionismus im Griff habe.
Tagebuch – 29. August 2023
AlltagsschnipselGestern Abend gab es vor dem Schlafengehen ein großes Drama. Ls oberer Schneidezahn (Milchzahn) war sehr locker und ließ sich in nahezu alle Himmelsrichtungen bewegen. Während ich es als Kind liebte, an meinen Wackelzähnen so lange herumzuspielen, bis sie herausfielen, hat L große Angst davor und rührt ihre Zähne nicht an. Das hat zur Folge, dass so ein wackelnder Zahn gern mal über Monate im Mund bleibt und langsam vor sich hinvegetiert. Irgendwie konnte ich sie aber beruhigen und ins Bett befördern.
Wir hatten beide nachts sehr gut geschlafen. Gegen fünf Uhr wurde ich allerdings von L geweckt, die meinte, sie hätte jetzt ihren Zahn in der Hand. Ich murmelte ihr zu, sie solle ihn erst mal auf den Rand des Bettes legen. Uns gelang es beiden, danach noch mal für gut eine Stunde einzuschlafen, ehe der Wecker klingelte.
Nach dem Aufstehen legte ich den oberen Schneidezahn zu den anderen drei ins Döschen. Ich kann gar nicht beschreiben, wie unendlich glücklich ich bin, dass dieser Zahn nun endlich draußen ist. Noch so ein Gejammer hätte ich heute Abend vermutlich nicht ertragen können. Der bleibende Zahn ist im Übrigen schon ein ganzes Stück zu sehen.
Auf dem Weg zur Schule hatten wir heute keinen Stau. Wir waren aber auch wirklich zeitig unterwegs. Ich konnte sogar noch an der Tankstelle halten und das Auto betanken, ehe ich kurz darauf L bis zur Ampel in der Nähe der Schule begleitete.
Anschließend fuhr ich mit dem Auto ins Büro nach Erfurt. Auf der Hinfahrt war Dauerregen mit eingeschränkter Sicht. Dennoch genoss ich mein Hörspiel und die Musik sehr. Auf der Heimfahrt blieb es trocken. Auch hier hörte ich ein Abenteuer von den drei Detektiven.
Nur wenige Meter von der Bürotür entfernt lag eine tote Ratte auf dem Gehweg. Ich bin mir unsicher, ob sie Opfer eines Tieres oder des Rattengifts wurde.
Heute hatte ich den Großteil des Arbeitstages Meetings. Dennoch konnte ich einige Aufgaben, die sich am besten im Büro durchführen lassen, erledigen.
Was heute schön war:
Mittagspause.
So eine lustige Mittagspause mit meinen Kolleginnen und Kollegen hatte ich lange nicht mehr. Ich habe wirklich sehr viel über stellenweise echt schlechte Witze gelacht. Das war sehr schön.
AGs.
Am Nachmittag trudelte eine E-Mail vom Hort ein. Ab der zweiten Klasse besteht die Möglichkeit, nicht nur die Ganztagsangebote wahrzunehmen, sondern auch einer AG beizutreten. L signalisierte mir sofort ihr Interesse an den AGs Theater und Artistik, für die ich sie anmeldete. Nun hoffe ich sehr für sie, dass sie in beiden AGs einen Platz bekommt.
(Ich hätte mich vermutlich der AG Buch angeschlossen.)
Tagebuch – 28. August 2023
AlltagsschnipselDiese Nacht war wesentlich besser als die beiden vorherigen. Ich schlief gut und wachte am Morgen sogar vier Minuten vor dem Klingeln des Weckers auf.
Dennoch lief ich den Großteil des Tages mit einer Schwermut beziehungsweise dem Gefühl, einen großen Stein auf dem Herzen zu haben, durch die Gegend. So richtig kann ich mir diesen Zustand selbst nicht erklären. Vielleicht fehlte mir einfach die Sonne.
Ein längerer Stau erwartete L und mich am Morgen auf dem Weg zur Schule. Wir waren wieder einige Minuten später dran als beispielsweise am Freitag. Wir hörten ein Conni-Hörspiel und L futterte nebenbei ihr erstes Brot. Kurz vor der Schule gerieten L und ich in einen Streit und gingen ohne Versöhnung auseinander. Das war sehr schade. Ich dachte heute viel darüber nach und war traurig.
Mein Arbeitstag bestand bis in den späten Vormittag hinein aus vielen Terminen. Die aus den Abstimmungen resultierenden To-dos erledigte ich sofort. Ich freute mich auch sehr darüber, einen wichtigen Antrag im Namen des Mutterkonzerns auf den Weg gebracht zu haben. Ansonsten hatte ich viele büroorganisatorische To-dos auf dem Tisch. Ich schaffte eine Menge und war zufrieden mit meinem Tagesergebnis.
Was heute schön war:
Zeit für mich.
L wurde heute von A, der Mama ihrer Schulfreundin E, abgeholt. Die beiden Mädels wollten unbedingt den Nachmittag gemeinsam verbringen. So hatte ich ein paar Stunden mehr Zeit, die ich für mich nutzte. Ich fuhr nach der Arbeit ins Paunsdorf Center. Da ich im Urlaub nur mäßigen Erfolg hatte, schaute ich noch mal in einem Bekleidungsgeschäft vorbei und wurde tatsächlich fündig. Ich kaufte mir ein warmes Kleid für den Herbst und Winter und noch drei andere Sachen. Bevor ich L am Abend abholte, aß ich ein leckeres asiatisches Gericht zum Abendbrot und ging ein wenig spazieren.
Ein Wochenende im August
AlltagsschnipselMit Temperaturen von etwas über zwanzig Grad Celsius tagsüber starteten L und ich in das erste Wochenende des Spätsommers. Ein klein wenig traurig bin ich, dass die Badezeit im See und die warmen Sommerabende sich allmählich dem Ende entgegen neigen. Gleichzeitig weiß ich aber, dass in den letzten vier Monaten des Jahres noch wunderbare Ereignisse auf uns zukommen werden, über die ich mich (vor)freue.
Samstag, 26. August 2023
Geträumt hatte ich in der Nacht unfassbar merkwürdiges Zeug, in denen es mal wieder um Kollegen ging. Ich wachte kurz nach halb acht auf und war so geschockt von der Handlung meines Traums, dass ich nicht mehr einschlafen konnte. L wachte nur wenige Minuten nach mir auf. Wir blieben gemütlich im Bett liegen. Ich las einige Seiten in meinem aktuellen Buch.
Nach einem gemeinsamen Frühstück mit L widmete ich mich meinem Terminkalender “Ein guter Plan”. Ich begann bereits, den Monat August abzuschließen und den September vorzubereiten. Das macht mir jedes Mal aufs Neue große Freude.
Für unsere geplante Aktivität am Nachmittag packte ich einen Rucksack, ging anschließend duschen und machte mich ausgehfertig. L tat mir letzteres gleich.
Mittags fuhren wir nach Erfurt. Eine halbe Stunde vor Ankunft gerieten wir in einen Streit, konnten das bestehende Problem aber kurz darauf lösen. Bevor wir uns in unserem ehemaligen Wohngebiet auf die Parkplatzsuche begaben, nutzten wir die freien Minuten bis zum Treffen, um das Auto zu betanken. So hatten wir am Abend keinen unnötigen Stress.
Halb drei nachmittags trafen wir uns mit weiteren zehn Kindern und elf Erwachsenen vor dem Haupteingang des egaparks in Erfurt.
In gemächlichem Tempo liefen wir alle zum Spielplatz, fanden beim Badebereich freie Tische und Bänke, vesperten, tranken Kaffee oder aßen Eis und ließen die Kinder bis zum Abendessen spielen und baden. Kurz nach 18 Uhr herrschte allgemeine Aufbruchstimmung.


Auf nahezu komplett leeren Autobahnen fuhren L und ich kurz darauf im Hellen zurück nach Markkleeberg. L schlief für knapp eine Stunde ein. So konnte ich meinen Gedanken nachhängen.
Wir zogen nach Ankunft zu Hause gleich unsere Schlafsachen an, verbrachten noch etwas Zeit mit dem iPad bzw. iPhone und legten uns beide gegen halb zehn schlafen.
Sonntag, 27. August 2023
Furchtbar geschlafen. Kurz vor zwei Uhr morgens wachte ich auf und fand ewig nicht zurück in den Schlaf. Zudem tat mir alles weh. Als ich kurz nach acht Uhr aufwachte, fühlte ich mich immer noch leicht angeschlagen.
Ich verwarf daraufhin unseren Sonntagsplan, zum Sommerfest der Muttergesellschaft zu gehen, und beschloss, dass L und ich uns stattdessen ausruhen.
Obwohl ich es sehr schade fand, nicht beim Brunch und dem Austausch mit anderen Kolleginnen und Kollegen der Unternehmensgruppe dabei zu sein, bin ich gleichzeitig auch sehr stolz auf mich. Es dürfte das erste Mal sein, dass ich meine Gesundheit in den Vordergrund stellte und das Pflichtbewusstsein hintenanstellte.
Mit wenigen Unterbrechungen schaute ich nahezu den ganzen Tag lang eine Serie. Zwischendrin verspürte ich den Impuls zu stricken. (Stricken ist eine meiner liebsten Beschäftigungen im Herbst.) L spielte ausgiebig mit ihrem Puppenhaus und war für viele Stunden beschäftigt.
Mit unter eintausend Schritten beendete ich schließlich gegen halb zehn abends meinen Tag.
