Dienstag, 30. Januar 2024 – Wochenplan

Alltagsschnipsel

Gestern Abend bin ich früher schlafen gegangen. In der Nacht träumte ich sehr viel, konnte mich heute Morgen aber an nichts mehr erinnern. Das Aufstehen war für L und mich okay. Es gab schon andere Tage.
Ich habe erneut viel zu viel gegessen. Das läuft derzeit irgendwie suboptimal. Ich bin nicht zufrieden mit meinem Fresswahn. 
Selbst für eine einzige Sportübung fehlte es mir an Motivation. 

Den Arbeitstag verbrachte ich wegen der heute startenden Mitarbeitergesprächsrunde im Büro in Erfurt. Außer diesen Gesprächen schaffte ich vor Ort nicht viel anderes. Deshalb setzte ich mich abends zu Hause nochmal vor den Rechner und arbeitete über den Tag eingetrudelte Anfragen ab und bereitete die Mitarbeitergespräche nach. 
Ls Schultag war laut eigener Aussage gut. Sie mag die Wochenpläne und das damit verbundene selbstständige Arbeiten sehr. 

Später am Abend las ich wenige Seiten in meinem Buch und schaute die aktuelle Folge der „heute show“ und eine Dokumentation über Haie im Bermudadreieck. Mir war irgendwie danach.  
Gemeinsam mit L schaute ich nochmal über den Fortschritt des Wochenplans. L erledigte die letzte Matheübung und etliche Deutschaufgaben. Nun ist der Plan fast vollständig abgearbeitet. (Es ist natürlich nicht Sinn und Zweck des Wochenplans, dass diese Aufgaben abends zu Hause erledigt werden. L kommt in der Schule allerdings nur schleppend voran und hatte heute Lust, weiter daran zu arbeiten.) 

Was heute schön war: 

– Sonnenaufgang 
– unfall- und staufreie Autofahrten 
– Hörspiele 60 und 61 der Reihe „Die drei ???“
– lesen
– Französischübungen in der Duolingo App
– fernsehen

Montag, 29. Januar 2024 – Helligkeit 

Alltagsschnipsel

Gestern Abend sind L und ich sehr spät eingeschlafen. Unsere Nacht war zum Glück wieder ruhig. Auch das zeitige Aufstehen heute Morgen war kein Problem, sodass wir pünktlich die Wohnung verlassen konnten.
Zum Mittagessen gab es für mich eine Portion Sushi. Irgendwie hatte ich schon wieder Appetit darauf. Abends kochte ich für L und mich Nudeln mit Tomatensoße.
Während Ls Ballettstunde machte ich in einer ruhigen Ecke im Wartebereich je eine Arm- und Beinübung.

Mein Arbeitstag bestand aus den üblichen montäglichen Terminen. Davor, dazwischen und danach widmete ich mich etlichen kleinteiligen Aufgaben in verschiedenen Bereichen. Das waren unter anderem buchhalterische und büroorganisatorische To-dos.
Der Schulalltag war laut L schön. Es gibt für die drei Hauptfächer einen neuen Wochenplan, den die Kinder bis Mittwoch oder Donnerstag abarbeiten sollen. Gemeinsam mit L suchte und fand ich im Klassenzimmer zwei lang vermisste Deutschhefte.

Den Abend verbrachte ich in meinem aktuellen Buch lesend.

Voller Freude stellte ich morgens auf dem Weg zur Schule fest, dass es wesentlich heller als am Freitagmorgen zur gleichen Zeit war.

Was heute schön war: 

– Helligkeit am Morgen
– Spaziergänge am Morgen, Nachmittag und Abend
– Sonnenschein 
– produktiver Tag
– Sportübungen
– Englischübungen in der Duolingo App
– lesen

Ein Wochenende im Januar

Alltagsschnipsel

L und ich verbrachten das letzte Januarwochenende in Erfurt. 


Samstag, 27. Januar 2024


Drei Minuten vor dem Klingeln des Weckers um acht Uhr wachte ich auf. Ich blieb nur wenige Minuten liegen und stand dann auf, um unsere Tasche zu packen, den Müll zu sortieren, zu duschen und mich im Bad fertigzumachen, den Geschirrspüler aus- und wieder einzuräumen und Snacks und Getränke für die bevorstehende Autofahrt vorzubereiten. 

Um Viertel vor zehn saßen L und ich im Auto und fuhren bei lauter Musik in Richtung Erfurt. Unterwegs hielten wir nochmal an einer Tankstelle, um das Auto zu betanken, ehe es uns auf einer der Autobahnen stehengeblieben wäre. 

Pünktlich halb zwölf kamen wir im Restaurant China Pavillon an. Dort trafen wir auf meine Schwiegermama, die am Montag Geburtstag hatte und uns zum Essen einlud, meine Schwägerin M, meinen Neffen und meinen Schwippschwager. Wir ließen uns kurz darauf das reichhaltige chinesische Buffet schmecken. Das Frühstück hatte ich extra ausfallen lassen. Trotzdem übertrieb ich es diesmal nicht und konnte das Restaurant ohne Bauchschmerzen, dafür angenehm gesättigt verlassen.

Wir fuhren direkt zu meiner Schwägerin M nach Hause und wurden freudig jaulend von ihrer Hündin Maya begrüßt. Wir machten es uns erstmal allesamt auf der Couch gemütlich und verdauten das Mittagessen. Die Kinder verzogen sich irgendwann in die obere Etage und spielten friedlich miteinander. 
Nachmittags spazierte ich mit meiner Schwägerin M, meinem Schwippschwager und Hündin Maya im Sonnenschein zum See. Die Kinder hatten keine Lust und blieben mit meiner Schwiegermama im Haus.


Kaum waren wir vom Spaziergang zurückgekehrt, wollte meine Schwiegermama nach Hause. Dort angekommen, gab es für L und sie eine Kleinigkeit zum Abendbrot. Ich war immer noch satt vom Mittagsbuffet.
Gemeinsam spielten wir mehrere Runden das Spiel „Family Inc.“, bei dem ich sehr zu Ls Ärger gewann.


Danach kuschelten wir uns alle auf die Couch und schauten uns über die ZDF Mediathek einen deutschen Spielfilm an. 

Weit nach 22 Uhr machten L und ich uns bettfertig. Bevor ich das Telefon weg- und mich auch schlafen legte, machte ich noch ein paar Italienischübungen in der Duolingo App.


Sonntag, 28. Januar 2024 


Geschlafen hatten L und ich heute Morgen bis halb zehn. Das war wunderbar. Wir fühlten uns richtig ausgeschlafen.

Eine Stunde später saßen wir mit meiner Schwiegermama am Tisch und frühstückten in aller Ruhe. Nach dem Essen ging ich mit meiner Schwiegermama ein wichtiges Dokument durch und gab ihr hier und da noch ein paar Tipps. Sie ist derzeit dabei, ihre Patientenverfügung und andere Vollmachten für meine Schwägerin M auszustellen für den Fall, dass mit ihr eines Tages gesundheitlich etwas sein sollte. L baute währenddessen das Spiel „Family Inc.“ auf, das wir kurz darauf gemeinsam ein paar Runden lang spielten. Heute gewann meine Schwiegermama. Beim Spiel „Malefiz“, das wir danach spielten, kamen wir viel weiter als beim letzten Mal. Hier lagen L und meine Schwiegermama deutlich vorn.

Nach einer halbstündigen Mittagsruhe machten wir drei uns auf den Weg nach Bad Sulza. Dort kehrten wir in ein Restaurant direkt am See ein. L aß Nudeln mit Tomatensoße, meine Schwiegermama und ich vesperten. Beim Gradierwerk, das derzeit leider wegen eines technischen Defekts geschlossen hat, machten wir noch im Sonnenschein einen kleinen Spaziergang. 


Meine Schwiegermama begab sich danach zum Bahnhof, während L und ich die Heimfahrt antraten. Auf dem langen Weg zur Autobahnauffahrt passierten wir unter anderem die Orte Bad Kösen, Saaleck, Schulpforte und Naumburg. Während L bereits tief und fest schlief, schwelgte ich in Erinnerungen. Mit M hatte ich bereits etliche Orte in dieser Gegend gesehen. Entweder kamen wir auf unseren Fahrradtouren hier vorbei oder machten Kurzurlaube und Tagesausflüge. Das waren sehr schöne Zeiten.

Viertel nach fünf waren L und ich wieder zu Hause. Ich räumte unsere Tasche aus, bereitete Ls Frühstück und Vesper für den morgigen Schultag vor, schickte sie in die Badewanne und machte ihr etwas zum Abendessen. Ich aß nur eine Kleinigkeit, ehe ich die Beine hochlegte. 

Den restlichen Abend bis zum Schlafengehen werde ich lesend oder fernsehguckend ausklingen lassen. Ein paar Schwedischübungen über Duolingo werde ich auch noch machen.

Freitag, 26. Januar 2024 – Open Space Friday

Alltagsschnipsel

Unsere Nacht war okay und verlief etwas ruhiger als die vorherige. Das frühe Aufstehen war dennoch nervig, vor allem wenn man wie ich seit Montag davon überzeugt ist, es sei bereits einen Tag später. L zog sehr gut mit, sodass wir pünktlich das Haus verlassen konnten.   
Über den Tag verteilt hatte ich viiiiiel zu viel gegessen. Mittags bestellten wir Essen – ich aß gebratenes Gemüse mit Reis und Erdnusssauce – und abends gab es das restliche Sushi aus der am Vortag gekauften Rettertüte.  
Selbst für nur eine einzige Sportübung war ich heute zu faul und zu müde.

Mit meinem Kollegen A fuhr ich morgens gemeinsam im Auto ins Büro nach Erfurt und am Nachmittag wieder zurück. Wir sahen sowohl den Sonnenauf- als auch den -untergang und waren zwischenzeitlich Regenschauern und/oder starkem Wind ausgesetzt. Die Autobahnen waren aber frei.
Im Büro selbst fand der erste Open Space Friday im neuen Jahr statt. Neben einem Finanz- und Projektupdate sprachen wir über einen möglichen KI-Einsatz bei der täglichen Arbeit und dachten über neuen Content für unseren Social Media Auftritt nach. Plakate gestalteten wir nach dem Mittagessen, um in einem kurz darauf abgedrehten Statement-Video für ein weltoffenes Thüringen einzustehen.  
L teilte mir abends mit, dass ihr Schultag schön war. Dem Elternbrief der Lehrerin entnahm ich, dass die Kinder in ihren Projekten im Rahmen des wöchentlich stattfindenden Freidays versunken waren. L beschäftigt sich derzeit mit dem Thema Urwald.

L hatte nachmittags ein Playdate bei ihrer Schulfreundin LS. Beide Mädels wurden von Leipzig-M aus der Schule abgeholt. So brauchte ich auf der Rückfahrt nicht hetzen. Es stellte sich heraus, dass mein Kollege A, den ich nach Hause fuhr, nur einen Kilometer von LS’ Zuhause entfernt wohnt. Ich konnte L also schneller als erwartet von dort abholen. 
Abends las ich in meinem aktuellen Buch weiter. 

Vor dem Schlafengehen bekam L noch ein Medikament, um der Party, die seit Tagen in ihrem Körper stattfindet, Einhalt zu gebieten und uns wieder ruhige Nächte zu bescheren. 

Was heute schön war:

– Sonnenauf- und -untergang
– unfall- und staufreie Autofahrten
– anregende Konversation mit Kollege A
– sehr viel leckeres Essen
– Playdate für L
– Französischübungen in der Duolingo App
– lesen

Himmelspost an M

Dies & Das, Persönliches

Mein lieber M,

allmählich geht der erste Monat des neuen Jahres seinem Ende entgegen. Wie auch in den Vorjahren war der Himmel oft grau und an einigen Tagen fiel es L und mir wirklich schwer, uns für den bevorstehenden Schul- und Arbeitstag zu motivieren. Aber es fiel auch Schnee, über den wir uns sehr freuten, und die Sonne ließ sich ab und an für kurze Zeit blicken. 

Apropos Schnee … Du kannst wirklich stolz auf mich sein: Ich bin ohne Gemecker unfallfrei mit dem Auto auf stark verschneiten Straßen während Schneefalls gefahren und konnte meine Fahrskills auf eine neue Ebene heben. Nervös war ich natürlich dennoch und ein bisschen Angst hatte ich auch. Aber ich habe es geschafft.

L erinnert mich immer mehr an dich. Oft dachte ich in diesem Monat, wie ähnlich ihr euch seid. Zum einen seht ihr euch äußerlich wirklich sehr ähnlich und habt neben den gleichen Gesichtszügen auch oft dieselben -ausdrücke. Aber es werden zum anderen auch immer mehr Charaktereigenschaften sichtbar, die ich bereits von dir kenne. Es erwärmt mein Herz ungemein, dass ein großer Teil von dir in ihr weiterleben darf.

L ist ein unglaublich starkes Kind. Während ich an den kleinen und großen Herausforderungen des Lebens oft lange zu knabbern habe, findet sie für sich eine Lösung und setzt diese auch konsequent durch. Sie lässt sich nicht manipulieren oder unterbuttern. Und das mit gerade einmal sieben Jahren. Von ihr kann ich diesbezüglich noch einiges lernen.
Seit Mitte November letzten Jahres begleitet uns nun die LRS-Thematik. In Kürze wissen wir, ob L eine Rechtschreibschäche hat oder nicht und wenn ja, in welchem Ausmaß. Bis hierhin war es vor allem für mich ein langer und steiniger Weg. Nicht nur einmal habe ich mir deinen Beistand, deine Sicht auf die Thematik, deinen Rat und deine Fähigkeit der Kommunikation herbeigewünscht. Es fiel mir schwer, mich alleine damit auseinandersetzen und Entscheidungen treffen zu müssen. Ich habe aus der Situation dennoch viel gelernt und einiges für mich mitgenommen. Ich hoffe, es beim nächsten Mal besser machen zu können.  

Von jetzt auf gleich hatte mich eine Corona-Infektion komplett lahmgelegt. Ich fühlte mich in etwa genauso krank wie im Dezember 2022. Vor einigen wenigen Jahren konnte ich guten Gewissens erzählen, dass ich mir etwa einmal pro Jahrzehnt einen stärkeren Infekt einfange. Jetzt häuft sich die Zahl der stärker verlaufenden Erkrankungen bei mir doch schon merklich.  
Spannend fand ich meine Sorge oder Angst, plötzlich tot umzufallen und L alleine zurückzulassen. Je älter ich werde, desto deutlicher merke ich, wie sehr ich am Leben hänge, und wie wenig ich bereit bin, jetzt schon das Zeitliche zu segnen. Dabei bin ich ja erst fünfunddreißig Jahre alt. Wie soll das denn erst in ein paar Jahren werden?!
Aber dank Ruhe, die ich streng eingehalten habe, fühlte ich mich nach einer Woche zumindest wieder fit genug, um unseren Alltag ohne größere Anstrengungen bewältigen zu können. Für die restlichen Monate des Jahres wünsche ich mir Gesundheit. 

Deine Katja

Mittwoch, 24. Januar 2024 – Bestellung 

Alltagsschnipsel

Richtig tief geschlafen hatte ich in dieser Nacht irgendwie nicht. Immerhin wurde ich so beim Weckerklingeln nicht aus einem Traum gerissen und das Aufstehen am Morgen fiel mir wesentlich leichter. Auch L kam gut aus dem Bett. 
Gegessen habe ich heute eindeutig zu viel. 
Abends konnte ich mich für eine kurze Beinübung motivieren.

Neben einigen Terminen am Vormittag verbrachte ich meinen Arbeitstag mit längst überfälligen finanzbuchhalterischen Aufgaben.
L teilte mir nachmittags mit, dass sie ein gutes Gefühl bezüglich der Lernzielkontrolle im Fach Sachunterricht hat.  

Ich hätte heute gern die Füße hochgelegt und den Tag entspannt ausklingen lassen, doch L wollte unbedingt noch einige Aufgaben ihres schulischen Wochenplans vervollständigen. So saßen wir abends noch eine Weile zusammen und erledigten Aufgaben in Deutsch, Mathe und Sachunterricht. Morgen kann sie den nahezu vollständig erledigten Plan ihrer Lehrerin präsentieren. 
Eine Folge „Star Trek: TNG“ konnte ich dennoch schauen.

Da unsere Bettlaken immer größere Löcher bekommen, allmählich auch die Bettwäsche kaputt geht und ich das irgendwie armselig finde, in uralter Wäsche zu schlafen, nutzte ich einige der in letzter Zeit erhaltenen Gutscheine, um uns etwas Neues zu bestellen. Überrascht bin ich, wie sehr sich ein Mensch über neue Bettlaken und -wäsche freuen kann. Aber so ist es. Ich freue mich sehr auf die bevorstehende Lieferung. 

Was heute schön war:

– konzentriertes Arbeiten 
– Bestellung von Bettwäsche und -laken
– Serie „Star Trek: TNG“
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– Sportübung

Dienstag, 23. Januar 2024 – Indoorspielplatz

Alltagsschnipsel

Heute Morgen riss mich das Klingeln des Weckers mitten aus einem spannenden Traum. Ich hätte echt gern gewusst, wie es weitergeht. Ich brauchte ewig, um richtig wach zu werden. So dunkle Augenringe wie heute habe ich normalerweise nicht. Vielleicht war es gestern Abend doch nicht die beste Idee, zeitiger schlafen zu gehen. Dafür fiel es L ausnahmsweise mal leichter aufzustehen. 
Abends machte ich eine Übung für die Beine und eine für den Bauch und schaffte genau dieselbe Anzahl an Wiederholungen wie vor meiner Corona-Infektion.

Mein Arbeitstag war produktiv. Ich habe in den unterschiedlichsten Bereichen sehr viel geschafft. Unter anderem bereitete ich einen Teil der Präsentation für den kommenden Open Space Friday sowie Inhalte der ersten Mitarbeitergespräche vor. Beschäftigt war ich zudem mit den Tools Commitly, StarMoney und Unternehmen online.
In ihrer Klassenarbeit in Deutsch hat L eine 1 geschrieben. Morgen folgt noch ein letzter Test im Fach Sachunterricht, dann dürften die Noten für das Halbjahreszeugnis vollständig sein.

Auf Wunsch zweier Kinderleins fuhr ich am späteren Nachmittag spontan mit L und ihrer Schulfreundin EB in den Indoorspielplatz.

Das heutige Gespräch mit Ls Lehrerin und der hinzugezogenen Schulcoach war sehr gut. Ich bleibe dennoch bei meiner kürzlich getroffenen Einschätzung: Ls Lehrerin hat kein Talent, sich ordentlich in ihren E-Mails auszudrücken. L wird weiterhin in ihrer Klasse bleiben, ist eine gute und fleißige Schülerin, strengt sich an, arbeitet mit, weiß viel und wird auch ein gutes Halbjahreszeugnis bekommen. 
Ich werde nun lernen müssen, mich nicht immer so stark von Informationen jeglicher Art stressen zu lassen und entspannter durchs Leben zu gehen. (Wenn’s doch nur so einfach wäre.) In den meisten Fällen ist schließlich alles nur halb so wild.

Was heute schön war:

– positives und konstruktives Gespräch mit Ls Lehrerin
– Indoorspielplatz mit L und EB
– Sportübungen
– Italienischübungen in der Duolingo App

Montag, 22. Januar 2024 – Tauwetter

Alltagsschnipsel

Gestern Abend fand ich nur schwer in den Schlaf und wachte in der Nacht auch mehrfach auf. Von Sonntag auf Montag habe ich das (so wie vermutlich viele andere Menschen auch) ziemlich oft. Trotzdem fühlte ich mich nach dem Weckerklingeln heute Morgen fit für den bevorstehenden Tag. Im Gegensatz zu L, die mit einer Mischung aus Jammern und Weinen ihren Unmut wegen des frühen Aufstehens kundtat.
Gegessen hatte ich nichts außergewöhnliches. Irgendwie rumorte es dennoch in meinem Körper.
Mein Sportprogramm bestand am späten Nachmittag aus einer Arm- und einer Beinübung. Jetzt heißt es wieder dranbleiben.

Ich war an der Arbeit sehr produktiv und zur Feierabendzeit zufrieden mit meinen Ergebnissen. Neben einigen montäglichen Meetings widmete ich mich erneut dem Tool Commitly, stellte zu meiner Überraschung fest, dass ich letzte Woche sehr weit gekommen war und beendete bis zum Mittag den ersten Cashflow Forecast bis zum Jahresende. Am Donnerstag präsentiere ich meinen ersten Arbeitsstand im Management Meeting. Ansonsten erledigte ich noch etliche kleine, aber wichtige Aufgaben und Zuarbeiten.
Laut L war der Schultag wohl ganz gut. Ihre Note auf die Klassenarbeit in Deutsch bekommt sie leider erst morgen. Dabei bin ich doch so aufgeregt.

Am späten Nachmittag hatte L wieder eine laut eigener Aussage tolle Ballettstunde. In den nächsten vier Wochen werden die Kinder von einer Vertretungslehrerin unterrichtet.
Neben Lesen verbrachte ich einen Teil des Abends mit einer weiteren Folge der Serie „Star Trek: TNG“.

In der kommenden Woche wird L den Bundes-/Pisatest im Beisein einer Schulpsychologin wiederholen. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis. Unabhängig von den Erkenntnissen werde ich mich aber dafür einsetzen, dass L weiterhin an dieser Schule und auch in ihrer Klasse bleibt.
Nahezu der gesamte Schnee ist im Laufe des Tages geschmolzen. Ich bin so froh, dass L und ich rodeln waren.
L hat den Wunsch geäußert, richtig Theater zu spielen, also außerhalb ihrer AG in der Schule. Mal sehen, ob und was ich da für sie tun kann.

Was heute schön war: 

– kurze Spaziergänge am Morgen und Nachmittag
– lesen
– Sportübungen
– Französischübungen in der Duolingo App

Sonntag, 21. Januar 2024 – Mariannenpark

Alltagsschnipsel

Ich hatte bis in die frühen Morgenstunden gut geschlafen, musste dann nur einmal Nasenspray nehmen und bekam auch meine aufkommenden Gedanken relativ zügig wieder zur Ruhe. So konnte ich bis acht Uhr weiterschlafen. Geweckt wurde ich von L. Ich hätte sonst vermutlich noch eine ganze Weile länger geschlafen.
Zum Frühstück gab es für mich wieder ein Brötchen mit Erdbeermarmelade. Zum sehr späten Mittag bzw. sehr frühen Abendessen, sprich am Nachmittag, aßen L und ich unter anderem Süßkartoffelpommes.
Ich beendete meine tagelange Sportpause mit einigen Wiederholungen einer Beinübung. Das ging schon wieder ganz gut.

Mit L übte ich am Vormittag etwas Mathe. Das machte aufgrund ihres starken Widerwillens weder ihr noch mir Spaß. Dafür hatten wir abends beide große Freude bei einigen wenigen Deutschübungen. Wenn L Lust hat, geht das ganz fix.
Den vermutlich vorerst letzten schneereichen Wintertag verbrachten L und ich rodelnd im Mariannenpark. Wir nutzten abwechselnd den Schlitten und Poporutscher und hatten richtig viel Spaß. Ich bin sehr froh, dass wir in diesem Winter Schlitten gefahren sind.
Eine weitere Folge „Star Trek: TNG“ schaute ich in mehreren Etappen über den Tag verteilt.

Was heute schön war:

– länger schlafen 
– zwei Tassen Schokocappuccino
– Sportübung
– Rodeln mit L
– lesen
– Schultermassage mit dem Massagegerät 
– Englischübungen in der Duolingo App

Samstag, 20. Januar 2024 – Rodeln

Alltagsschnipsel

Ich habe dazugelernt. Deshalb nahm ich gestern Abend vor dem Schlafengehen Nasenspray. Ich hatte dadurch eine wunderbare und erholsame Nacht und schlief hervorragend. Dennoch fühlte ich mich heute Morgen nach dem Aufwachen kurz vor um neun immer noch sehr müde.
Zum Frühstück gab es ein Brötchen mit Erdbeermarmelade, mittags aßen L und ich Kuchen und abends teilten wir uns eine Pizza.
Sportübungen machte ich keine. Ich bin aber mittlerweile wieder an einem Punkt angelangt, an dem ich überlege, mit leichten Übungen für Arme und Beine zu beginnen.   

Spontan schnappten L und ich uns nachmittags unseren Schlitten und den Popo-Rutscher und suchten uns in der Nähe einen (sehr kleinen) Hang. Etwa eine Stunde lang rodelten wir im Sonnenschein und hatten großen Spaß. Morgen wollen wir wieder rodeln gehen, denn ab Montag soll das Tauwetter einsetzen.
Abends schaute ich nach einem kurzen gemeinsamen Filmabend mit L die ersten Folgen der Serie „Star Trek: TNG“.

Da D in zwei Wochen nach Berlin umziehen wird und in meinem Keller noch unzählige Umzugskartons auf einen erneuten Einsatz warten, lud ich diese mittags ins Auto und fuhr sie zu ihr. Als Dankeschön spendierte sie L und mir leckeren Kuchen. (Über den wiedergewonnenen Platz in meinem Keller bin ich sehr begeistert.)   

Was heute schön war:

– ausschlafen 
– Sonnenschein 
– Schokocappuccino
– Zeit für meinen Terminkalender „Ein guter Plan“
– Treffen mit D
– Rodeln mit L
– Schwedischübungen in der Duolingo App