Ein Wochenende im März

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Ein lautes Partywochenende zu Ehren von Ls zehntem Geburtstag liegt hinter uns.


Samstag, 28. März 2026


Ausgeschlafen hatte ich halb acht. Ich durchforstete bis zu Ls Erwachen eine halbe Stunde später noch einige Internetseiten. Bevor wir aufstanden, kuschelten wir.

Bei einer Folge unserer gemeinsamen Serie „The Inbestigators“ frühstückten L und ich im umgeräumten Wohnzimmer je einen Himbeer-Schoko-Muffin.

Während ich danach mit den Vorbereitungen für Ls Übernachtungsparty beschäftigt war, ging L duschen. Danach hüpfte ich unter die Dusche.
Nach einem schnellen Mittagessen und etwas Schlaf für mich, ging es mit den restlichen Partyvorbereitungen weiter.


Ab halb fünf am späten Nachmittag trudelten innerhalb von zehn Minuten alle vier eingeladenen Mädels bei uns ein.
Zuerst wurden unsere Kaninchen besichtigt. Anschließend durfte sich jede in Ls Zimmer einen Schlafplatz suchen. Während die Kinder im Wohnzimmer Muffins aßen, packte L ihre Geschenke aus.
Mit meiner Unterstützung beim Anstellen und Stoppen der Musik tanzten die Mädels zwei runden lang um die Stühle und spielten den Stopptanz. Auch beim Topfschlagen, einer Handstand-Challenge und dem Spiel „Wem-gehört-die-Hand“ verteilte L kleine Preise, die wir vergangene Woche gemeinsam bei DM eingekauft haben. Abends gingen die Kinder nach draußen und spielten Verstecken.

Da L die Spiele gut managte, nutzte ich die Zeit, um ihr Kallax-Regal, das aus Platzgründen kurzzeitig in meinem Schlafzimmer steht, auszumisten und neu einzuräumen.
Danach hatte ich sogar etwas Zeit für meine Weiterbildung.

Für das Abendessen bereitete ich vegane Burger zu, die allen gut schmeckten. Als ich den Tisch abgeräumt hatte, stellte ich für den spätabendlichen Appetit Snacks bereit.


Für eine fünfminütige Nachtwanderung gingen die Mädels erneut nach draußen. In der Dunkelheit war es ihnen allerdings schnell zu gruselig.

Im Wohnzimmer machten es sich die Kinder gemütlich und schauten einen Film, ehe sie sich bettfertig machten und für die Nacht zurückzogen. Sehr zu meiner Überraschung war kurz nach zweiundzwanzig Uhr Ruhe in Ls Kinderzimmer.
Den gesamten Abend über musste ich nur einmal gegen halb neun um etwas weniger Geräusche beim Laufen bitten.


Sonntag, 29. März 2026


Bis acht Uhr neue Zeit habe ich geschlafen. Da hörte ich auch gleich erste Geräusche aus Ls Kinderzimmer.

Für die fünf Mädels bereitete ich ein kleines Frühstücksbuffet mit Toast, Aufstrichen, Bananen-Pancakes und verschiedenen Sorten Cornflakes zu.
Nach dem Essen gingen wir alle nach draußen. Während die Kinder gleichzeitig einen Handstand machten, schoss ich einige Fotos davon. Dann wurden die Mädels nach und nach von ihren Eltern abgeholt.

Während CE noch eine Stunde länger bei uns blieb und L bespaßte, räumte ich die gesamte Wohnung wieder so um, wie sie vor der Geburtstagsfeier war. Ls Zimmer ist nun nochmal ordentlicher als zuvor. Wir sind beide total begeistert. Nun hat auch sämtliches Playmobil-Spielzeug Platz in ihrem Zimmer und steht nicht mehr im Wohnzimmer herum.
Generell wird unsere Wohnung Woche für Woche ordentlicher und aufgeräumter. Es fehlt nun nicht mehr viel, bis wirklich jeder Winkel ausgemistet ist.

Als CE abgeholt wurde, ging ich schnell duschen. 

Halb zwölf saßen L und ich im Auto auf dem Weg zu LK. Gemeinsam fuhren wir ins Nova Shoppingcenter bei Leuna. Dort feierte L im Indoor-Kletterwald ihren zweiten Kindergeburtstag mit vier Mädels.
Zwei weitere Mamas blieben aufgrund der Entfernung bei mir und hatten somit auch einen Blick auf die Kinder.
Lustigerweise hatten alle vier eingeladenen Kinder riesengroßen Spaß beim Klettern. L hingegen saß eineinhalb von zwei Stunden teilweise weinend bei uns oder woanders, weil sie so enttäuscht von sich war, da sie Angst vor den höheren Routen und der Seilbahn hatte. Leider konnten auch ihre Freundinnen sie nicht aufheitern.
Ls Stimmung wurde beim Pizza essen im Anschluss ans Klettern und Auspacken der süßen, lieben Geschenke besser.


Wir fuhren YW und LK nach Hause.
Viertel vor sechs Uhr waren L und ich wieder in unserer Wohnung. Kaum bin ich aus dem Auto ausgestiegen, fiel sämtlicher Stress, von dem ich gar nicht wusste, dass ich ihn hatte, von mir ab. Ich war plötzlich super müde und ziemlich geschafft.

Ich holte abends F, der sich erneut entschied, wenigstens ein paar Stunden Zeit mit mir zu verbringen, von unserem S-Bahnhof ab. Wir aßen gemeinsam Abendbrot, schauten einen Krimi und gingen zeitig schlafen.

Hinterlasse einen Kommentar