Mittwoch, 28. Januar 2026 – Alltagsluxus

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen. Kurz nach dem Weckerklingeln hielt ich Rücksprache mit L. Wir entschieden daraufhin gemeinsam, dass sie heute noch einen Tag zur Erholung bei mir zu Hause bleiben darf.

Ich arbeitete somit erneut im Homeoffice und war mit Zuarbeiten für die Finanzbuchhalterin und zahlreichen organisatorischen To-dos beschäftigt. Abends konnte ich mich noch eine Stunde lang meiner Weiterbildung widmen. Mittlerweile habe ich sechzig Prozent des ersten Studienbriefs durchgearbeitet. 
Da Ls Englischlehrerin bereits gestern krank war und für heute schon feststand, dass der Klassenlehrer die Doppelstunde vertritt, brauchten die Kinder kein englisches Gedicht auf Note vortragen. Das machte uns die Entscheidung, L zu Hause zu lassen, leichter.

Nachmittags fuhren L und ich zum Einkaufen. Da ich einige Pluxee Restaurantschecks loswerden wollte, gönnten wir uns seit langem mal wieder ein paar Luxuslebensmittelprodukte. Die Rechnung über knapp zweiundsechzig Euro kostete mich letztendlich lediglich acht. ❤
Abends lernte L für den morgen anstehenden Musiktest. Ich fragte sie kurz vor dem Schlafengehen ab. Den Test könnte ich locker mitschreiben, da ich mich sehr gut vorbereitet fühle.

Ich habe mich mittlerweile an die exakte Erfassung meiner Arbeitszeit gewöhnt. Glücklicherweise gelingt es mir nahezu täglich, diese zu erfüllen. Schwankungen über die Woche verteilt gibt es, aber das stört meinen Arbeitgeber nicht, solange das Konto zum Ende des Monats ausgeglichen ist.

Was heute schön war:   

– länger schlafen
– Luxuslebensmitteleinkauf
– Arbeiten am Weiterbildungsmodul 1
– Telefonat mit F
– Italienischübungen
– Serienabend

3 Gedanken zu “Mittwoch, 28. Januar 2026 – Alltagsluxus

  1. Avatar von Bernd @rueckzuginsprivate.de

    Reine Neugier.
    #Arbeitszeiterfassung | Verstehe ich das richtig, dass eure Firma so etwas wie Vertrauensarbeitszeit hast und du für dich angefangen hast, die Arbeitszeiten exakt zu erfassen?
    #Homeoffice | Habt ihr eine Mindestzeit an Tagen, die ihr im Büro sein müsst?

    Ich musste in meiner Firma die Arbeitszeit exakt erfassen (keine Vertrauensarbeitszeit), darüber hinaus musste ich meine Arbeitszeit auf verschiedene betriebswirtschaftliche Konten nach tatsächlichem Aufwand buchen. Wir durften 60 Prozent unser monatlichen Arbeitstage (Rundung zu unseren Gunsten) im Homeoffice bleiben, der verbleibende Rest war Anwesenheitspflicht im Büro. Deshalb gab es auch keine individuellen Arbeitsplätze mehr, ich musste mir einen freien Arbeitsplatz buchen.

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    1. Avatar von Katja

      Genau, bei uns herrscht nach wie vor Vertrauensarbeitszeit. Allerdings habe ich das Gefühl, dass vom Gesetzgeber her mehr verlangt wird. Das ist einer der Gründe, weshalb ich in diesem Jahr begonnen habe, meine Arbeitszeiten exakt zu erfassen.

      Es besteht eine Büroanwesenheitspflicht von drei Tagen pro Woche. Das schaffe ich aktuell nicht. Grundsätzlich bin ich an zwei Tagen in der Woche im Büro, es sei denn die Straßen sind glatt und voller Schnee oder L oder ich bin krank.

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      1. Avatar von Bernd @rueckzuginsprivate.de

        Danke. – Tatsächlich, bei Vertrauensarbeitszeit ist der Arbeitnehmer selbst verantwortlich, die Arbeitszeit elektronisch zu erfassen. Dann tust du gut daran, dies zu tun.

        Meine Firma hatte vor der 60:40-Regelung die Drei-Tage-Regelung.

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