Mittwoch, 7. Januar 2026 – Neue Taschengeldregelung

Alltagsschnipsel

L und ich sind gestern Abend erst spät eingeschlafen. Für einen eventuell stattfindenden Englischtest übten wir im Bett noch ein bisschen, bis uns schließlich doch irgendwann die Augen zufielen. Kurz vor sechs Uhr wachte ich heute Morgen auf.
Zur Lockerung meines Nackens und der Schultern machte ich einige angeleitete Übungen. Anschließend ließ ich diesen Bereich vom Massagegerät durchkneten. Obwohl das Jahr nun schon eine Woche alt ist, erreichte ich heute erstmals das mir gesetzte Schrittziel.

Gearbeitet habe ich von zu Hause aus. Ich startete mit einem längeren Telefonat mit einer Kollegin aus dem Unternehmensverbund. Mit wesentlich weniger Unterbrechungen als gestern konnte ich fokussiert und konzentriert meine To-do-Liste schmälern, schaffte aber nicht alles und musste Kleinigkeiten auf morgen übertragen.
Ls Gejammer am gestrigen Tag war unnötig. Ihr verhasstestes Fach fiel krankheitsbedingt aus. Stattdessen wurde das Fach Kunst vertreten. Auch der Unterricht im Fach PC war wesentlich angenehmer als von ihr erwartet. Im Englischunterricht schrieben die Kinder tatsächlich einen Test zum Thema Uhrzeit, Tagesablauf und Zählen bis einhundert.

Kaum war ich am Nachmittag in Sichtweite des Schulhofs wurde ich schon von L und CE gefragt, ob Letztere mit zu uns nach Hause kommen darf. CEs Mama und ich hatten nichts dagegen. So war L bis abends gut bespaßt und ich konnte in Ruhe den morgigen Arbeits- und Schultag vorbereiten.

Die Kinder von heute tun mir leid, da sie laut einer Verkäuferin eines Lebensmittelgeschäfts von ihrem Taschengeld nicht mehr uneingeschränkt das kaufen dürfen, was sie wollen. L, CE und ich huschten nach der Schule in den Supermarkt. Ich kaufte Kleinigkeiten zum Abendessen und bezahlte zuerst. L stand mit CE direkt hinter mir an der Kasse und wollte für CE und sich zwei Freundschaftsketten im Wert von unter acht Euro von ihrem Taschengeld kaufen. Die Verkäuferin fragte bei mir nach, ob das in Ordnung sei. Ich bejahte und wunderte mich. Weshalb sollte das auch nicht in Ordnung sein. Schließlich klärte sie mich auf, dass Zeitschriften und kleinere Süßigkeiten noch in Ordnung sind, bei Schmuck und größeren und/oder teureren Sachen haben sie die Anweisung erhalten, die Kinder wegzuschicken. In gewisser Weise finde ich das richtig, beispielsweise wenn es sich um hohe Beträge ab vierzig oder fünfzig Euro handelt. Aber Dinge für unter zehn Euro sollten meines Erachtens problemlos möglich sein dürfen. Wie sollen die Kinder denn sonst den Umgang mit Geld lernen?!

Was heute schön war:

– Sonnenschein
– Yogaübungen
– Massage
– Arbeiten am Weiterbildungsmodul 1
– Playdate für L
– Telefonat mit der Familie
– Italienischübungen

4 Gedanken zu “Mittwoch, 7. Januar 2026 – Neue Taschengeldregelung

  1. Avatar von Sari Kroschel

    Ich hatte und habe das aber auch schon erlebt, dass meine Kinder sich nichts kaufen durften. Ich finde, dass man da ab einer bestimmten Summe ruhig auch drauf schauen sollte als Verkäufer, aber bei 8 Euro für zwei kleine Armbänder finde ich das doch etwas zu gut gemeint.

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    1. Avatar von Katja

      Da stimme ich dir zu. Bei 20 Euro oder mehr hätte ich auch Bauchschmerzen als Verkäufer*in. Aber alles darunter finde ich persönlich völlig in Ordnung.

      Liebe Grüße

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    1. Avatar von Katja

      Genau, so kenne ich das auch noch. Aber offenbar kommen die Kinder heutzutage mit sehr hohen Beträgen als „eigenen Mitteln“ um die Ecke. Da kann ich natürlich versehen, wenn die Verkäufer entsprechende Anweisungen bekommen haben.

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