Unser Sommerurlaub – Der Tag der Abreise

Reisen & Ausflüge

L und ich haben sehr gut und lange im Gästehaus geschlafen. 
Bevor wir uns vormittags hinunter ins Haupthaus zu einem leckeren Pancakes-Frühstück begaben, packte ich unsere beiden Rucksäcke für den bevorstehenden Flug.
Nach dem Essen verschwanden L und K für lange Zeit im Pool.

Nachdem wir eine Kleinigkeit zum Mittagessen zu uns genommen hatten, wurde es Zeit, zum Flughafen Tirana zu fahren.
L und ich standen kurz in der Warteschlange des Check-ins an. Innerhalb weniger Minuten bekamen wir unsere Bordkarten. Auch hier interessierte es niemanden, dass L einen neuen Reisepass mit einer anderen Nummer hatte. Sämtliche Aufregung im Vorfeld hätte ich mir also sparen können. Ich konnte sogar ein paar Sätze in Englisch sprechen und bin überzeugt, dass die Frau mich gut verstanden hat.
Wir verabschiedeten uns von U und ihren Kindern K und M und machten uns auf den Weg zur Sicherheitskontrolle. Diese ging ebenfalls super schnell vonstatten.

Im Wartebereich des Gates aßen wir einen Teil des von U für uns zubereiteten Reiseproviants. Kurze Zeit darauf fand bereits das Boarding statt. Diesmal startete der Flieger pünktlich. Der Rückflug war für mich – wie jedes Mal – wesentlich angenehmer als der Hinflug. Zudem gab es keine Turbulenzen in der Luft. Auch die Landung am Flughafen Leipzig-Halle verlief erfolgreich.
L und ich passierten die Passkontrolle. L erzählte dem Polizisten, dass wir einen schönen Urlaub in Albanien bei vierzig Grad Celsius hatten.

Wir hatten keine Lust, zur S-Bahn-Haltestelle zu rennen. Vermutlich hätten wir die Bahn ohnehin verpasst. Also liefen wir gemütlich durch das Flughafengebäude, holten uns ein Eis und fuhren eine halbe Stunde später mit der nächsten S-Bahn.

Viertel nach sieben kamen wir in unserer Wohnung in Markkleeberg an. Ich begann gleich, einen Teil unseres Gepäcks auszuräumen. Nach kurzer Zeit fühlte ich mich allerdings von den zig anstehenden To-dos völlig erschlagen: Die Wohnung ist unordentlich und schmutzig. Der Kühlschrank ist leer. Hier und da könnte/müsste ich … Mein Körper meldete sich sofort mit ersten Stresssymptomen. Offenbar haben die zweieinhalb Wochen Urlaub nicht für eine vollständige Erholung ausgereicht.

Abends erledigte ich nur noch meine Italienischübungen und ging relativ zeitig schlafen.

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