Unser Pfingsturlaub

Reisen & Ausflüge

Mit L und meiner Schwiegermama verbrachte ich einen wunderschönen Kurzurlaub in der Sächsischen Schweiz. Das Wetter war zwar wechselhaft, doch wir hatten bei unseren Ausflügen jedes Mal großes Glück, dem Regen entkommen zu sein.


Samstag, 7. Juni 2025


Aufgewacht bin ich gegen halb acht am Morgen und fühlte mich deutlich ausgeschlafener. Ich blieb noch eine knappe Stunde liegen und las auf einigen Seiten im Internet.

Zuerst wurden nach dem Aufstehen unsere drei Kaninchen Elli, Waltraud und Gerda gefüttert.
Anschließend bereitete ich für L und mich ein leckeres Frühstück vor. Zwischendrin hatte ich mit meiner Schwiegermama Kontakt, die uns mitteilte, dass sie aufgrund der zahlreichen Veranstaltungen auf der Strecke mit Ach und Krach einen Sitzplatz in der Regionalbahn auf dem Weg nach Leipzig bekommen hat.

Nach dem Essen packte ich unseren kleinen Koffer und einige Lebensmittel ein. Bevor ich das Kaninchenzimmer gründlich reinigte, ging ich duschen.
L holte derweil meine Schwiegermama vom Bahnsteig ab. Als diese unsere Wohnung betrat, gab es eine kurze Verschnaufpause.
Ich schaffte wenig später den Müll raus und fuhr das Auto vor das Wohnhaus. So konnten wir unser Gepäck schnell in den Kofferraum räumen und in die Sächsische Schweiz aufbrechen.

Gegen fünfzehn Uhr kamen wir ohne große Unterbrechungen im Kurort Gohrisch an. Beim Einparken meines Fahrzeugs unter dem Carport rammte ich mit dem rechten Außenspiegel einen Pfeiler und das Gehäuse flog ab. Etwas halbherzig steckte ich das Gehäuse wieder drauf.
Wir besichtigten zunächst die große Drei-Raum-Ferienwohnung im Dachgeschoss, erfreuten uns an der vielseitigen Ausstattung, verteilten die Schlafzimmer und trugen sukzessive das Gepäck nach oben. Danach machten wir eine kleine Kaffeepause und aßen einen Snack.

Ferienwohnung im Dachgeschoss


Bevor wir uns eine gute Stunde später auf den Weg machten, um den Ort zu erkunden, sprach meine Schwiegermama einen Nachbarn in der Nähe der Ferienwohnung an. Dieser warf einen Blick auf den Außenspiegel. Ihm gelang es dank seiner starken Finger, das Gehäuse wieder richtig festzumachen. Nun brauchte ich mir keine Sorgen mehr zu machen, dass mir das Gehäuse auf der Autobahn abfliegt. 

Wir spazierten an einem ruhig gelegenen, sehr familienfreundlichen Camping-Platz mit Pool (!) vorbei zum Lilienfelsenblick. Auf dem Rückweg kehrten wir in die Panoramagaststätte „Falkensteinblick“ ein und ließen uns sehr leckeres Abendessen schmecken. Das Preis-Leistungsverhältnis war super. Während wir gemütlich im Innenraum saßen und aßen, entkamen wir einer Regenhusche.


Als wir abends zurück in der Ferienwohnung waren, planten wir den nächsten Tag und spielten das Spiel „Kakerlakensalat“. Irgendwann wurde L albern und meine Schwiegermama genervt von ihrem Verhalten, sodass es Zeit wurde, ins Bett zu gehen. Vor dem Schlafengehen machte ich meine Französischübungen und knipste gegen halb elf das Licht aus.


Sonntag, 8. Juni 2025


Ich habe im Doppelbett in der Ferienwohnung hervorragend geschlafen und sehr viel geträumt. Bereits kurz nach um sieben war ich wach und konnte nicht mehr weiterschlafen.

Nach einer kurzen Badrunde bereitete ich gemeinsam mit meiner Schwiegermama ein Picknick für unseren bevorstehenden Ausflug vor und packte alles in meinen großen Rucksack. Gegen neun Uhr frühstückten wir.

Etwa eine Stunde später standen wir an der Bushaltestelle und fuhren dank unserer Gästekarte kostenfrei mit dem Bus einige Kilometer weiter nach Königstein. Von dort wanderten wir eine gute Dreiviertelstunde zur Festung Königstein und genossen den wunderschönen Ausblick auf die Elbe.


Wir hatten kaum die Festung betreten, als es anfing, sehr stark zu regnen. Wir konnten uns zum Glück in der Schatzkammer, einem der Nebengebäude der Festung, unterstellen und nebenbei die Geschichte anhand der Informationstafeln nacherleben. Wir schauten uns viel, aber bei Weitem nicht alles an.
Mittags fanden wir eine ruhige Ecke in der Nähe eines schönen Gartens, um ungestört unser mitgebrachtes Picknick einzunehmen.
Nachdem wir uns über die Größe verschiedener Weinfässer im 18. Jahrhundert informiert hatten, bekam L ein Softeis und wir liefen den Weg zurück zum Königsteiner Marktplatz. Kaum standen wir an der Bushaltestelle, fing es wieder an, sehr stark zu regnen. Der Bus fuhr uns wenig später zurück in den Kurort Gohrisch. Dort hatte es noch nicht geregnet. 


Nachdem wir die Ferienwohnung Viertel nach vier Uhr wieder betreten hatten, ruhten wir uns aus. Ich schlief sogar für einige Minuten ein, schaute anschließend eine Folge einer Serie und las ein paar Seiten in meinem Buch. L und meine Schwiegermama gingen gemeinsam in den in der Nähe befindlichen Hofladen und schauten sich um. So konnte ich in Ruhe eine Tasse Schokocappuccino genießen. 

Am frühen Abend bereitete ich uns Nudeln mit vegetarischer Bolognese zu. Danach schlenderten wir erneut zum Campingplatz, auf dem eine Tanzveranstaltung stattfand. Da es kurz nach unserem Eintreffen zu regnen begann, kehrten wir zeitnah wieder um.

Vor dem Schlafengehen spielten wir erneut das Spiel „Kakerlakensalat“. Als L müde und wieder albern wurde, machten wir uns alle bettfertig. Vor dem Schlafengehen absolvierte ich meine Italienischübungen und las in meinem Buch weiter.


Montag, 9. Juni 2025


Heute wachten L und ich kurz vor acht Uhr auf. Ich hätte gern noch etwas länger geschlafen. 
Bevor ich unseren Koffer und die Stiege mit Lebensmitteln zusammenpackte, duschen ging und gemeinsam mit L und meiner Schwiegermama frühstückte, füllte ich die sieben Textfragmente von Antetannis Montagsstarter aus.

Punkt zehn Uhr verließen wir die schöne Ferienwohnung. Beim Beladen des Autos stellte ich fest, dass mein Außenspiegel etwas mehr beschädigt wurde als gedacht. Ich musste händisch nachhelfen, um ihn während der Fahrt nutzen zu können. Ich werde wohl oder übel nochmal eine Werkstatt aufsuchen müssen.

Wir fuhren nach Pirna. Dort hatte ich eine Schnellladesäule herausgesucht. Nachdem ich den Stecker etwas fester hineindrückte, konnte mein Fahrzeug wieder problemlos geladen werden. 
Wir nutzten die Zeit, um die wunderschöne Altstadt zu erkunden. In einem Café direkt am Markt setzten wir uns an einen Tisch im Außenbereich. Während ich nur eine Eisschokolade trank, aßen L und meine Schwiegermama je ein Stück Kuchen.



Mittags fuhren wir meine Schwiegermama mit dem Auto zum Bahnhof Pirna. Dort verabschiedeten wir sie. Sie hängt noch einige Tage Urlaub dran und fährt in Richtung der tschechischen Grenze. L und ich fuhren zurück nach Markkleeberg.
Dort kamen wir vierzehn Uhr wieder an.

Nach dem Ausladen des Autos begrüßten wir unsere Kaninchen, denen es zum Glück sehr gut geht. Ich beseitigte den wenigen Dreck, den sie während unserer Abwesenheit hinterlassen hatten, und räumte anschließend unsere Taschen aus. Währenddessen telefonierte ich mit meinen Eltern.

Den späten Nachmittag und Abend werden L und ich nun sehr gemütlich ausklingen lassen. Zum Abendessen wird es einen Salat, bestehend aus Gurke, Tomaten und Linsen geben. Nachdem ich später den morgigen Schul- und Arbeitstag vorbereitet habe, werde ich nur noch lesen, eventuell eine Serie gucken und meine Schwedischübungen machen.

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