12 von 12 im Dezember

Alltagsschnipsel

Willkommen zum letzten 12 von 12 im Jahr 2024. Heute ist der 12. Dezember und ich habe im Verlauf des Tages wieder einige Bilder gemacht, von denen ich nun zwölf hier im Blog präsentiere.

Zwei Minuten, bevor mein Wecker geklingelt hätte, wachte ich aus einem merkwürdigen Traum auf. Ich war gerade dabei, meinem Papa und meinem Bruder zu erklären, weshalb es sinnvoll ist, dass ältere Menschen unsere Welt wieder verlassen. Ich bezog mich dabei unter anderem auf das aktuelle Weltgeschehen und die Schnelllebigkeit.

Bevor ich aufstand, schaute ich wie jeden Morgen nach, ob unsere S-Bahn fährt. Ich ging anschließend in die Küche, begrüßte Elli und Waltraud, die mir gefolgt sind, packte die Brotdose und eine Trinkflasche in Ls Schulranzen und bereitete das Kaninchenfrühstück zu. Dann wurde es Zeit, L zu wecken.



Da L und ich zügig im Badezimmer vorankamen, blieb noch genug Zeit, um einen Großteil unserer zahlreichen Adventskalender zu öffnen. (Es ist in diesem Jahr irgendwie sehr ausgeartet.) Während L unter anderem das Türchen des Haribo- und das eines von mir selbstbefüllten Kalenders öffnete, freute ich mich über die heutige Teesorte und den dazugehörigen Spruch.



Seit nunmehr einem Monat ist mein Fahrzeug defekt. L und ich sind somit auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen. Zum Glück fahren die S-Bahnen die allermeiste Zeit pünktlich.
Mit Blick in den noch dunklen Himmel wurde mir klar, dass heute vermutlich wieder ein bewölkter, grauer Tag werden wird.
Dieser Eindruck bestätigte sich am Nachmittag. Die Sonne ließ sich leider wieder nicht blicken.



Diese beiden Medikamente sind seit einigen Tagen meine ständigen Begleiter. Ich habe nun den fünften Tag infolge starke rechtsseitige Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Linderung verschafft mir kurzzeitig die Einnahme einer Aspirin Complex. Ansonsten fühle ich mich aber fit.
Dank Doktor Google glaube ich nun die grobe Richtung zu wissen, was mir fehlen könnte. Um nicht mit Ungewissheit ins Wochenende zu starten, werde ich morgen früh zur Akutsprechstunde bei meiner Hausärztin gehen.



Mit einem Knusper-Beerenmüsli, einem Glas LaVita-Saft, einer aufgelösten Aspirin Complex und einer Tasse Schokocappuccino startete ich am Schreibtisch in meinen Arbeitstag, den ich im Homeoffice verbrachte.

Ich kümmerte mich heute hauptsächlich um mein E-Mail-Postfach, las einen mehrseitigen Antrag für ein neues Kundenprojekt Korrektur (und hinterließ meinem Kollegen sechsundfünfzig Kommentare), erstellte eine Rechnung und lieferte weitere Zuarbeiten für den Monatsabschluss November.



Mittags verspürte ich großen Appetit auf ein warmes Essen, das nicht zuvor von mir gekocht werden braucht. Am liebsten hätte ich mir ein chinesisches oder vietnamesisches Gericht geholt, allerdings liefert niemand bis zu uns. Ich entschied mich kurzerhand für ein indisches Restaurant und ließ mir ein veganes Essen nach Hause kommen. Das war sehr lecker.



Zweimal musste ich aus den verschiedensten Gründen meinen Termin absagen, doch heute war es endlich soweit: Ich ließ mir in dem Friseursalon in der Nähe von Ls Schule etwa fünfzehn Zentimeter meiner Haare abschneiden. Doch damit nicht genug. Ich investierte weitere elf Euro in ein Haarwasser, von dem ich mir so einige positive Ergebnisse in den nächsten Wochen erhoffe.



Bevor ich mich mit L traf, kaufte ich zwei Dinge im Supermarkt ein. Für unsere morgige Weihnachtsfeier benötigte ich noch eine weitere Kleinigkeit.
Mit mäßiger Lust und Begeisterung fuhren L und ich mit der Tram zu einer anderen Grundschule, in der wöchentlich die Klavierstunde stattfindet. L, die vorgestern lange geübt hatte, spielte sehr gut. Ihr Klavierlehrer ist ebenfalls begeistert, dass sie nun hörbare Fortschritte macht. Wir werden ihm nächste Woche eine kleine Weihnachtsüberraschung mitbringen.



Als wir abends endlich wieder zu Hause waren, bereitete ich unser Abendessen vor, reinigte den Kaninchenstall und das -gehege und versorgte Elli und Waltraud mit frischem Grünfutter, auf das sich die beiden begierig stürzten. Ls Brotdose für morgen ist ebenfalls gefüllt.

Den restlichen Abend bis zum Schlafengehen werde ich nun lesend ausklingen lassen. Meine Französischübungen in der Duolingo App stehen auch noch aus.

2 Gedanken zu “12 von 12 im Dezember

  1. Avatar von Matt

    56 comments! Hilfe … 🙂 Das Indisches sieht richtig gut aus. Das kann man wohl in Deutschland finden, aber Mexicanisches fehlt noch finde ich.

    Like

    1. Avatar von Katja

      Die allermeisten Kommentare waren nur Tippfehler oder kleinere Rechtschreibfehler. 😉

      Da stimme ich dir zu. Ich war bisher nur einmal Mexikanisch essen … und das ist locker zehn Jahre her. Mir fällt auf Anhieb auch kein entsprechendes Restaurant hier in der Gegend ein, das mexikanisches Essen anbietet.

      Like

Hinterlasse eine Antwort zu Katja Antwort abbrechen