Ich bin gestern Abend zu einer okayen Zeit ins Bett gegangen und schnell eingeschlafen. Kurz vor drei Uhr wachte ich auf und konnte zweieinhalb Stunden lang nicht mehr einschlafen. Ich dachte in der Zeit über alles Mögliche nach. Irgendwann fand ich zurück in den Schlaf und hatte direkt einen Albtraum. Ich träumte, dass L und ich erst nachmittags halb drei aufwachten. Zerknirscht sah ich auf meinem Telefon mehrere Anrufe in Abwesenheit und musste Dresden-J mitteilen, dass wir verschlafen haben und erst gegen halb vier bei ihr aufschlagen können. Somit war unsere Tagesplanung hinfällig. Die vorgegebene Zeit für den Hotelcheckout hatten wir auch verpasst. Glücklicherweise wachte ich heute vor um neun auf, L kurze Zeit später. Alles war somit in Ordnung.
Bei einer Bäckerei in der Nähe des Hotels holten L und ich uns Frühstück. Für mich gab es ein Körnerbrötchen, belegt mit Tomate und Mozzarella. Am Nachmittag aß ich eine Portion Gebratenen Reis, die ich mir mit L teilte. Abends gab es eine Brotzeit.
Vormittags trafen wir uns mit Dresden-J und liefen gemeinsam zum Hygiene-Museum. L hatte zwischendurch immer mal wieder keine Lust, noch länger zu Fuß zu gehen, hielt aber dennoch gut durch. Im Museum selbst waren die müden Beine schnell vergessen und wir hatten viel Freude an den Ausstellungsstücken in der Dauerausstellung und im Kindermuseum. Vieles davon darf berührt werden. Experimente gibt es ebenfalls zuhauf. Einer Doktorantin halfen wir bei der Vorbereitung ihrer Doktorarbeit, indem wir ihr als Testpersonen zum Thema Geruch zur Verfügung standen. Die Stunden verflogen nur so. Dresden-J und ich stimmten darin überein, dass der Name des Museums unglücklich gewählt wurde und ein bisschen langweilig klingt.
Nachmittags verließen wir das Museum in Richtung Dresdener Innenstadt und nahmen bei einem asiatischen Imbiss in der Centrum-Galerie ein spätes Mittagessen ein. L bekam danach einen Bubble Tea.
Abends kamen L und ich mit einem Hauch Resthelligkeit wieder gut zu Hause an und freuten uns über ein Wiedersehen mit Elli und Waltraud.
Seit wenigen Tagen wiege ich Ellis und Waltrauds Futter ab, nachdem uns die Tierärztin mitteilte, dass Elli ein paar Gramm zu viel auf ihren Rippen hat. Pro Kilogramm Körpergewicht soll ein Kaninchen zweihundert Gramm Futter erhalten. Da beide in etwa zwei Kilogramm wiegen (sollten), macht das pro Tag vierhundert Gramm Futter pro Tier. Nun stelle ich vierhundert Gramm Grünfutter morgens und vierhundert Gramm abends bereit. Vierhundert Gramm Grünfutter sind viel weniger als ich dachte. Die Rationen sehen jetzt sehr wenig aus. Ich habe Elli und Waltraud in den letzten Monaten wirklich viel zu viel Futter gegeben. Gut gemeint und gut gemacht sind wirklich nicht immer dasselbe.
Was heute schön war:
– Treffen mit Dresden-J
– Spaziergang
– Museumsbesuch
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Italienischübungen in der Duolingo App
– netflixen
Eindrücke des Tages:






