Kaum lag ich nachts im Hotelbett, hatte ich einen sehr starken Hustenreiz. Ich hustete und hustete. Irgendwann kurz nach ein Uhr morgens war dann endlich Ruhe und ich konnte schlafen. L wurde zum Glück nicht davon geweckt. Aufgewacht bin ich heute Morgen halb neun und war noch unendlich müde.
Wir zogen uns in der kommenden Stunde in aller Ruhe an und drehten jeweils unsere Badrunde, ehe wir in den Frühstücksraum des Hotels gingen. Dieser war so voll, dass wir zehn oder fünfzehn Minuten auf einen freien Tisch warten mussten. Schließlich bekamen wir einen Tisch direkt am Fenster zugewiesen und konnten beim Essen die Menschen auf der Straße beobachten.
Wir ruhten uns danach im Hotelzimmer aus, checkten kurz vor zwölf Uhr aus und gingen in die Apotheke auf der anderen Straßenseite. Ich kaufte mir einen neuen Hustensaft.
Im Parkhaus am Hauptbahnhof angekommen, zahlte ich die hohen Parkgebühren, verstaute unser Gepäck im Auto und fuhr mit L zwei Stunden lang nach Butjadingen über Bremen. Wir machten unterwegs keine Pause, was im Nachhinein ziemlich dumm war. Ich hatte während der Fahrt nämlich nichts zu trinken dabei und deswegen leichte Kopfschmerzen bekommen.
Um drei Uhr nachmittags checkten wir im Center Parcs Park Nordseeküste ein. Wir durften unser Auto bereits auf einen der vielen Parkplätze direkt vor unserem Appartement abstellen. Das Zimmer betreten konnten wir ab Viertel vor vier. Wir vertrieben uns die Zeit mit dem Erkunden der Gegend. L entdeckte mehrere Spielplätze ganz in der Nähe.
Unser Appartement ist wunderbar. Es ist nicht zu klein und nicht zu groß, verfügt über eine Küchenzeile, einen Sitzbereich, ein großes Bett, einen geräumigen Kleiderschrank, einen Fernseher, eine gemütliche Terrasse, ein kleines Badezimmer und einen Flur. Für L und mich ist das Zimmer absolut ausreichend.
Während L auf dem Bett herumhüpfte, verstaute ich unser mitgebrachtes Essen im Kühlschrank und räumte einen Teil unserer Kleidung in den Schrank. Danach bezog ich unsere Betten. Bettwäsche und Handtücher hatte ich von zu Hause mitgebracht.
Da wir das Mittagessen ausfallen lassen hatten, verputzten wir wenig später mehrere Scheiben vom Toastbrot. Wir schnappten uns anschließend unsere Badetasche und liefen hinüber ins Haupthaus, in dem sich das Spaßbad Aqua Mundo befindet.
Was für ein tolles, großes und weitläufiges Bad. Wir sind begeistert. Seit neunzehn Uhr wissen L und ich auch, was der Weihnachtsmann nach der Weihnachtszeit macht: Er gibt Aqua Fitness Kurse und hottet dabei dermaßen ausgelassen zur Musik ab, dass es eine wahre Freude ist, ihm dabei zuzusehen. L und ich machten nahezu alle von ihm gezeigten Übungen mit und hatten viel Spaß dabei.
Gegen zwanzig Uhr aßen wir in unserem Appartement Abendbrot. Eine gute Stunde später gingen wir aufgrund meiner schlechten Nacht, des daraus resultierenden Schlafmangels und meiner Kopfschmerzen zeitig schlafen.
Was heute schön war:
– gedeckter Frühstückstisch
– unfall- und staufreie Autofahrt
– heimeliges Appartement
– Schokocappuccino
– Aqua Mundo
– Italienischübungen in der Duolingo App
Eindrücke des Tages:






