Unsere Nacht war sehr gut. Obwohl wir heute Morgen zeitiger aufstehen mussten, damit L pünktlich im Ferienhort eintraf, fühlte ich mich ausgeschlafen und fit für den bevorstehenden Tag.
Während L vormittags im Jump House in Leipzig herumhüpfte und mit anderen Kindern aus ihrer Schule spielte, ließ ich mich von meiner Kollegin S in das Thema Wartung und Frist-Level-Support einweisen. Vor einigen Jahren lag dieser Aufgabenbereich bei mir, ehe dieser irgendwann auf S überging. Nun wollen wir diesen wieder auf mehrere Personen verteilen, damit nicht alle Anfragen ausschließlich bei S liegen. Den restlichen Arbeitstag über kümmerte ich mich um den Datentransfer zu Personio (das zieht sich) und kleinere Anfragen meiner Kolleginnen und Kollegen.
Das Wetter war erneut sehr wechselhaft. Von Sonnenschein über starke Regenschauer bis hin zu heftigem Wind war wieder alles dabei. Übermorgen kehrt allmählich der Sommer zurück.
Was heute schön war:
Massage.
Mittags entspannte ich auf der Massageliege. (Ich versuchte es zumindest. Es fällt mir jedes Mal ungeheuer schwer, die Gedanken für ein paar Minuten zum Schweigen zu bringen.) Wie auch in der letzten Woche begann die Masseurin die Massage mit dem Herumkrabbeln auf meinen Waden und Oberschenkeln. Das mag ich immer sehr. Die restliche Zeit widmete sie sich meinem Rücken und Nacken sowie den Armen und Schultern. Mit einem herrlichen Gefühl verließ ich ihre Räumlichkeiten.
Kartoffelbrei.
Im Herbst esse ich sehr gerne und viel Kartoffeln. Seit Wochen erinnert das Wetter da draußen an diese Jahreszeit, sodass es für mich wenig verwunderlich war, dass ich heute unfassbar großen Appetit auf Kartoffelbrei hatte. Gemeinsam mit L kaufte ich am Nachmittag einen Sack Kartoffeln und bereitete eine mittelgroße Portion Kartoffelbrei im Thermomix zu, den ich das letzte Mal vor einem halben (?) Jahr für Smoothies verwendet hatte. Das war unglaublich lecker.
Lesen.
Über vierzig Prozent des gestern begonnenen Buches habe ich bereits gelesen. Der Autorin gelingt es immer wieder, mich von der ersten Seite an in den Bann ihrer mehrere Bände umfassenden Geschichte zu ziehen. Die heutige Freizeit wurde wieder in das neue Buch gesteckt.
