Aufgewacht war ich heute um Viertel acht irischer Zeit nach einer wunderbaren Nacht. L schlief zwei Stunden länger.
Zum Frühstück probierten L und ich erstmals von R zubereitetes French Toast, das uns beiden ganz gut schmeckte. Ich glaube aber nicht, dass dieses Essen allzu oft Einzug bei uns zu Hause halten wird.
Mit der Straßenbahn fuhren wir am Vormittag in die Dubliner Innenstadt. Der Coffee to go hat in diesem Land einen sehr hohen Stellenwert. Jede*r zweite läuft den halben Tag lang mit einem Becher in der Hand durch die Gegend.



R, die Jungs T und J sowie L und ich besuchten das Naturkundemuseum, dessen Eintritt offenbar immer frei ist. S musste leider arbeiten und konnte uns nicht begleiten. Es war interessant, Tiere zu sehen, die es bei uns nicht (mehr) gibt.






Nach der Ausstellung snackten wir unser mitgebrachtes kleines Picknick und machten uns anschließend auf den Weg ins ebenfalls kostenlose Archäologiemuseum, bestaunten dort Sarkophage, mehrere tausend Jahre alte mumifizierte menschliche Körper sowie Waffen und Schmuck zur Wikingerzeit und aus dem alten Ägypten.









Ausgehungert (die Kinder) steuerten wir nach unserer Museumstour McDonald’s an. S hatte bereits Feierabend und stieß dazu. L suchte sich ein englisches Buch als Extra für ihr Happy Meal aus.
Weil R es den Kindern im Vorfeld versprochen und vor allem L sehr schmackhaft gemacht hatte, besuchten wir nach dem Essen den Disney Store, einen unfassbar großen, mehrstöckigen Laden voll mit Kuscheltieren, Kleidung und Spielzeug aus dem Hause Disney. Mit einem Nala-Kuscheltier für L verließen wir etliche Zeit später den Store.




L wollte unbedingt mit dem Doppeldeckerbus fahren. Da ein solcher Bus zufällig in unmittelbarer Nähe unseres Standortes in der Innenstadt abfuhr und nach mehr als einer Stunde Fahrt direkt vor der Haustür von R, S, T und J hielt, ließ sich der Wunsch schnell erfüllen.
Auf dem Weg zur Bushaltestelle schauten wir von einer Brücke auf den Fluss Liffey, der ins Meer mündet. Die Busfahrt war eine nette Sightseeingtour für mich.




Während die Jungs abends ihre Aufgaben im Haushalt erledigten, überlegten L und ich, wobei mir L ab sofort zu Hause helfen könnte. Wir kamen auf folgende drei Tätigkeiten: Staub wischen, Tisch abwischen und Schulranzen packen.
Nach einem leckeren Abendessen schauten wir alle gemeinsam den Film “Der König der Löwen”. S war allerdings sehr erschöpft und verkrümelte sich schon ins Bett.
