12 von 12 im Juli

Alltagsschnipsel

Gestern legte ich erst Viertel zwölf (Viertel nach elf) das Telefon beiseite und mich schlafen. Irgendwann in der Nacht wurde ich durch das Zuknallen des Fensters im Schlafzimmer wach. Draußen windete es sehr, blieb aber regen- und gewitterfrei.
Kurz nach um sieben am Morgen wurde ich wieder wach. Da heute mein letzter Arbeitstag vor dem Urlaub war, blieb ich trotz (extremer) Müdigkeit wach.


L ließ ich noch weiter schlafen. Ich schnappte mir meinen Laptop und startete im Bett in den Arbeitstag.
Unsere Finanzbuchhalterin lud sämtliche Rechnungen für Juli im Unternehmen online hoch, sodass ich mit der Bearbeitung der Belege und dem anschließenden Bereitstellen der Unterlagen weitermachen konnte.

L wachte mit mäßig guter Laune auf. Nach ein paar Minuten war mir das Gemotze zu viel und ich machte ihr eine Ansage. Dann wurde über den Vormittag abwechselnd genölt, geweint und wieder vertragen. Ich dachte, wir hätten die Wackelzahn-Pubertät hinter uns.


Um meine Nerven zu besänftigen, machte ich mir ein leckeres Frühstück, bei dem auch mein Schokocappuccino nicht fehlen durfte. Sogar L fand etwas, das sie gern essen wollte.

An einigen Videocalls hatte ich bis zum Mittag noch teilzunehmen. Nachdem ich auch die letzten wichtigen E-Mails versendet hatte, widmete ich mich dem Packen unserer Reisetasche und Rucksäcke.


Ich dachte, es sei eine gute Idee, zur späten Mittagszeit in Richtung Harz aufzubrechen. Ich hatte nicht mit so viel Verkehr auf den Autobahnen gerechnet. Vor allem auf der A14 war heute einiges los. Es waren viele Idioten unterwegs, die andere Verkehrsteilnehmer*innen mit der Fahrweise in Gefahr brachten.


Nachmittags kamen L und ich gut in unserer Unterkunft in Thale an. Meine Schwägerin und Schwiegermama und mein Neffe waren auch schon da.

Wir bestaunten die moderne und geschmackvolle Einrichtung in unserer Ferienwohnung, verteilten die Zimmer und setzten uns auf die Terrasse, um Kaffee zu trinken und Waffeln zu essen.

Danach arbeitete ich noch die restlichen kleineren To-dos ab und verabschiedete mich in meinen lang ersehnten Sommerurlaub. Uff. Endlich.


Am Abend liefen wir zum nahegelegenen Supermarkt und kauften die wenigen noch fehlenden Lebensmittel ein. Auf dem Rückweg entdeckte ich dieses lustige Schild.


Zum Abendessen gab es eine sehr leckere Tiefkühlpizza. Die Marke hatte ich schon oft gesehen, konnte mich bisher aber nicht zum Kauf durchringen. Das wird sich in Zukunft aber ändern.

Nach dem Essen purzelte Ls Cousin M ein paar Treppenstufen herunter. Kurz darauf rannte L mit vollem Karacho vor die Glasscheibe auf dem Weg zur Terrasse. Es wurde geweint und viel getröstet. Dann ging es beiden Kindern wieder besser.


Den Abend nutzten wir für einen Spaziergang durch den Ort. M und L meckerten nicht ein einziges Mal und hatten unterwegs großen Spaß. 

Bevor die Kinder ins Bett gehen, werden sie gemeinsam ein Bad in der Badewanne nehmen. Mal sehen, was wir Erwachsenen später noch machen werden.

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