Gestern Abend schaute ich trotz Müdigkeit noch zwei Folgen einer Serie. Das war nur eine mittelgute Idee, wie sich hinterher herausstellte, hatte ich nach dem Fernsehen doch einige Probleme einzuschlafen. Ich schlief in dieser Nacht leider auch nicht so tief und fest wie in der vergangenen. Aufgewacht bin ich zudem bereits gegen sieben Uhr.
Kurz vor halb zehn verließen wir unsere Unterkunft und machten uns auf den Weg nach Bad Schandau. Erst 18 Uhr kehrten wir wieder zurück. Den ganzen Tag über war es deutlich frischer als gestern. Vor allem Ls Oma M fror stellenweise ganz schön. Über das Wetter können wir uns ansonsten aber wieder nicht beschweren. Es war sonnig und/oder bewölkt und die meiste Zeit windstill.
Durch Bad Schandau fuhr ich im Jahr 2015 gemeinsam mit M mit dem Fahrrad. Wir waren damals auf dem Weg nach Prag. Ich erinnere mich, dass uns die Stadt gut gefiel und wir irgendwann noch mal für längere Zeit vorbeischauen wollten. Nun habe ich es acht Jahre später mit L und ihrer Oma M gemacht.
Auch wenn ich hier überwiegend die schönen Ausflugsfotos zeige, ist das Ausmaß an kranker und toter Bäume auch in der sächsischen Schweiz enorm. Der Borkenkäfer hat auch in diesem Teil Deutschlands bereits eine Menge zerstört. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie es in wenigen Jahren hier aussehen wird.
Was heute schön war:
Fahrt mit der Fähre und Kirnitzschtalbahn.
Um vom Bahnhof in Bad Schandau bis zur Innenstadt zu kommen, kann mit der Fähre übergesetzt werden. Das machten wir drei sowohl hin- als auch rückwärts. L hatte sehr viel Freude auf dem Boot und genoss die Fahrten sichtlich.
Von Bad Schandau aus fuhren wir bis zum Lichtenhainer Wasserfall mit der Kirnitzschtalbahn. Dank unserer 49-Euro-Tickets brauchten wir die Fahrten nicht extra zu bezahlen. Auf der Rückfahrt war es nicht so voll wie auf der Hinfahrt, sodass wir die Fahrt richtig genießen konnten. L schlief sogar für ein paar Minuten ein.
Wanderung zum Kuhstall.
Nachdem wir uns den Lichtenhainer Wasserfall angeschaut hatten, wanderten wir zum Kuhstall, einem sehr bekannten Felsentor. Dort angekommen, machten wir ein kleines Picknick, genossen den herrlichen Ausblick und bestiegen wenig später die Himmelsleiter. Dieser Aufstieg direkt in einer Felsspalte war so eng und steil, dass L im ersten Drittel ein wenig Panik verspürte. Gemeinsam schafften wir es aber, heil oben anzukommen und wurden mit einer weiteren wunderbaren Aussicht belohnt. Bevor wir einen anderen Weg zurück zum Lichtenhainer Wasserfall nahmen, aßen L und ich je noch ein kleines Softeis.
Pizzeria.
In Bad Schandau kehrten wir am Nachmittag in eine Pizzeria ein. L hatte großen Appetit auf eine Pizza Funghi, die sie sich sehr schmecken ließ. Viel genölt und gejammert hatte sie heute während der Wanderung wieder nicht. Sie hatte sich ihre Pizza somit redlich verdient.
Eindrücke des Tages:



















