Unsere Zeit in der Sächsischen Schweiz 1/3

Reisen & Ausflüge

Gestern Abend wollte ich noch etwas fernsehen. Wollte. Ich war allerdings während meiner Sprachübungen bereits so müde, dass mir immer wieder die Augen zufielen. Ich gab dem Drang nach und legte mich gegen 22 Uhr schlafen.
Wir schliefen alle bis kurz nach acht Uhr durch. Meine Fitbit-Uhr zeigte mir heute Morgen etwas mehr als neun Stunden Schlaf an. Ich fühlte mich nach dem Aufwachen auch sehr ausgeschlafen und fit.

In jedem Dorf, in dem L, ihre Oma M und ich bisher waren, gibt es mitten im Ortskern (große) öffentliche Bücherschränke. Das finde ich wunderbar. L schnappte sich heute ein Weihnachtsliederbuch.

Die vielen Bäume, die hier jeden einzelnen Ort umgeben, sorgen für sehr saubere und frische Luft. Als Stadtmensch konnte ich sofort den Unterschied erschnuppern. Zudem herrscht sehr wenig Verkehr. Die Kinder können unbesorgt auf den Straßen spielen.

Am Abend schauten wir uns das Grundstück der Vermieter genauer an. Ich schätze, dieses ist mindestens zweitausend Quadratmeter groß. Auf dem Grundstück befinden sich ein Wohnhaus, eine alte, baufällige Scheune, ein Sommerhaus, ein großes Lagerhaus, ein Spielplatz und Wiese ohne Ende.

Was heute schön war:

Wanderung.
Nach dem Frühstück machten L, ihre Oma M und ich mich auf den Weg zum Kleinen Zschirnstein.
Der Wanderweg startete und endete direkt hinter dem Haus, in dem wir unsere Unterkunft haben. Auf dem steinigen Weg bergauf suchten sich L und ihre Oma je einen Wanderstock. L nölte anfangs herum, weil sie wandern musste, fand aber nach und nach Gefallen daran. Wir beschäftigten sie mit dem Aufsagen des Alphabets und zahlreichen anderen Spielen. Die Aussicht auf dem Kleinen Zschirnstein vor und während unseres mitgebrachten Picknicks war grandios. Ich machte viele Bilder und hätte am liebsten noch tausende gemacht.
Vier Stunden, über fünfzehntausend Schritte und zehn Kilometer später waren wir wieder in unserer Unterkunft.

Flohmarkt.
Am Nachmittag machten wir uns mit dem Auto auf den Weg in den Nachbarort Reinhardtsdorf.
Zum Männertag fand dort bei der Freiwilligen Feuerwehr ein kleines Fest mit Bier, Bratwurst, Hüpfburg und Fahrt im Feuerwehrauto statt, wie wir bei unserer Ankunft feststellten.
Wir liefen aber fünfzig Meter weiter auf einen kleinen Hofflohmarkt. Dort kaufte ich mir ein eintausendteiliges Puzzle und einen kleinen Grill. L gab einen Teil ihres Taschengeldes für ein Eisbär-Kuscheltier und eine Ziegenfigur aus. Leckeren Kuchen gab es auch. Wir entdeckten später noch einen schönen Spielplatz, auf dem wir noch eine Weile blieben.

ABC.
Seit heute kann L das Alphabet vollständig und in der richtigen Reihenfolge. (Ich weiß, dass viele Kinder das bereits können, bevor sie in die erste Klasse kommen. L hatte bisher aber kein großes Interesse gezeigt, es zu lernen.) Das war heute schon vor unserer Wanderung anders. Eifrig und mehrfach hintereinander sagte sie es immer wieder auf. Nun kann sie es.

Eindrücke des Tages:



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