Mein nächtlicher Traum, an den ich mich noch gut erinnern kann, war … interessant. Ich befand mich gemeinsam mit L, meinen Eltern und weiteren einhundertsechsundachtzig Personen auf einer großen Bühne und wartete auf meinen Auftritt. Vor der Jury von Deutschland sucht den Superstar wollte ich Elsas Lied aus dem ersten Frozen Kinofilm zum Besten geben. Bevor ich die Jury jedoch mit meinem Gesang verzaubern konnte, wachte ich auf. Im Übrigen saß die Jury so weit weg, dass ich nicht ein Mitglied erkennen konnte. Ich kann somit nicht sagen, ob Dieter Bohlen mit dabei war.
Ich bin mir noch unsicher, was mir der Traum sagen will. Ich habe zuletzt vor zwölf (?) oder noch mehr Jahren die Castingshow im Fernsehen verfolgt. Wer weiß, wer weiß …
Nach meinem kleinen Morgenspaziergang mit Winterjacke bei drei Grad Celsius ging ich kurz in den Rewe Supermarkt. Direkt am Eingang wurden die ersten Erdbeeren aus Deutschland zum Verkauf angeboten. Ich lachte kurz über den Kilopreis von vierzehn Euro und ging erst mal kopfschüttelnd weiter. In den nächsten Wochen werde ich mit Sicherheit Erdbeeren kaufen, aber eher mal für einen besonderen Anlass.
Der heutige Arbeitstag war ruhig, terminarm und somit sehr produktiv. Ich schaffte sehr viel. Lang ist meine To-do-Liste aber immer noch. Zum Glück eilen die wenigsten Aufgaben, sodass ich mir keinen unnötigen Stress machen brauche. Ich bin nach wie vor sehr dankbar darüber, einen Arbeitgeber gefunden zu haben, der nicht in regelmäßigen Abständen auf die Idee kommt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Schnecke zu machen.
Mein Bruder meinte, ich solle mich beim Zahnarzttermin nächste Woche für das Bohren und Auffüllen unbedingt betäuben lassen. Er macht das seit einigen Jahren schon so. Das hat die Vorteile, dass er während der Behandlung keine Schmerzen spürt und der Zahnarzt in Ruhe am Zahn arbeiten kann. Ich werde die Zahnärztin auf jeden Fall darauf ansprechen, wie das ihre Patientinnen und Patienten bisher so handhaben und mich anschließend entscheiden.
Was heute schön war:
Bubble Tea.
Nach dem Mittagessen hatte ich großen Appetit auf einen selbst gemachten Bubble Tea. Es waren noch einige Lychee Perlen, die L vom Osterhasen geschenkt bekommen, und Erdbeer Perlen, die ich kurz danach gekauft hatte, übrig. Mit einer Sorte von Fuze Tea schmeckte meine Kreation sehr sommerlich.

Eisbecher essen.
Als ich L von der Schule abgeholt hatte, fragte ich sie, ob sie Appetit auf ein Eis hat. Hatte sie. Wir steuerten die Eisdiele, die sich unmittelbar in Schulnähe befindet, an. Spontan entschieden wir beide uns für Spaghetti-Eis und machten es uns im Außenbereich des Cafés gemütlich. Nach dem Eis war ich so satt, dass ich vermutlich gar kein Abendbrot mehr brauche.

Telefonat mit meine Eltern.
Als wir am späten Nachmittag bzw. frühen Abend wieder zu Hause waren, ging L in die Badewanne. Ich telefonierte in der Zeit zuerst mit meinem Papa und dann mit meiner Mama. Über das Pfingstwochenende wollen wir sie in Erfurt besuchen und haben schon einige Ideen im Kopf, was wir – schönes Wetter vorausgesetzt – unternehmen könnten.
