Schon den zweiten Abend in Folge lagen wir kurz nach 21 Uhr in den Betten, weil wir so müde und platt von den letzten Tagen waren. Das frühe Zubettgehen ließ mich heute Morgen als Erste aufwachen und gab mir Gelegenheit, ein wenig in meinem Buch weiterzulesen.
Gestern Nachmittag beschlossen wir, heute in den Süden des Landes zu fahren und drei bis vier Nächte in Hotels an unterschiedlichen Orten zu verbringen.
Gegen Mittag brachen wir nach Gjirokastra, einer Stadt mit maximal siebzigtausend Einwohnern, auf. Mit einer von mir gewünschten Unterbrechung kurz vorm Ziel, bei der ich mich auf einem Parkplatz (offenbar vor einem Diner) herzhaft übergab (ich werde bei Serpentinen schnell reisekrank), kamen wir gegen 17 Uhr in der schönen albanischen Kleinstadt an. Wir machten uns kurz in unserer Unterkunft frisch, schlenderten durch die wunderschöne Altstadt und aßen (viel zu) viele leckere Sachen in einem gemütlichen Restaurant.










Was heute schön war:
– ausschlafen
– lesen
– Katzenbesuch
– entspannter Vormittag
– Spaziergang durch Gjirokastra
– Restaurantbesuch in Gjirokastra




Was ich festgestellt habe:
Es gibt dünne Kühe. Ich habe noch nie in meinem Leben schlanke bzw. normalgewichtige Kühe gesehen. Während der Autofahrt von Tirana nach Gjirokastra weideten vereinzelt Kühe auf den Feldern und Wiesen. Anfangs dachten J und ich immer, es seien Pferde. Die Menschen halten sich ein oder maximal zwei Kühe und gehen mit ihnen am Straßenrand wie mit einem Hund spazieren.
Leider liegt überall Müll herum. Überall. In den Städten (außer in der Altstadt von Gjirokastra). Am Straßenrand. Auf den Wiesen und Feldern. Selbst im Nirgendwo liegen am Rande der Autobahnen Verpackungen herum. Quasi überall wo sich schon mal ein Mensch hinverirrt hat, liegt Müll. Das ist unglaublich schade.
