Neben vielen unterschiedlichen Tieren sind im Leipziger Zoo aktuell Dinosaurier in Lebensgröße ausgestellt. Beides wollten J und ich uns auf jeden Fall anschauen.
Aufgrund von ganztägigem Regen verschoben wir den geplanten Zoobesuch mit vier weiteren Personen von gestern auf heute und hatten bei angenehmen Temperaturen auch wirklich großes Glück. L hatte nur beim allerersten Dinosaurier, der direkt hinter dem Einlass stand, ein wenig Angst (vor allem als dieser sich zu bewegen begann), war bei allen weiteren jedoch freudig, neugierig und interessiert.












Zuerst statten wir dem Aquarium einen Besuch ab. Es waren wirklich sehr schöne Fische und Meerestiere zu sehen. Weniger schön waren die Menschenmassen um uns herum. Es war schier unmöglich, sich in Ruhe alles anzuschauen und die farbenfrohen Fische auf sich wirken zu lassen. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viele Menschen auf einem Haufen gesehen hatte.







Im Gondwanaland, das wir uns im Anschluss anschauten, war ich noch nie. (Das könnte daran liegen, dass ich seit mindestens zwei Jahrzehnten nicht mehr im Leipziger Zoo war.) Hier gefiel es mir sehr sehr gut. Und L offenbar auch. Sie war am meisten an den Informationstafeln interessiert. Ich denke, wenn sie in Kürze lesen kann, hat sie sogar noch mehr Spaß. L meinte, bei unserem nächsten Besuch würde sie sich sogar in ein Boot setzen und damit durchs Gondwanaland fahren. Das wäre wirklich schön, denn das möchte ich unbedingt machen.







Meine Stimmung kippte kurzweilig beim „normalen“ Zoobesuch. Grund hierfür waren die zahlreichen Menschen. Stellenweise standen wir in einer langen Schlange mitten auf einem Weg. Es ging nicht vor und zurück. Mich nervte ein wenig der von mir mitgebrachte Bollerwagen, da ich ständig das Gefühl hatte, im Weg zu stehen oder diesen zu blockieren. So konnte ich unter anderem die liebevoll gestalteten Affengehege und die sich darin befindlichen Affen nicht richtig anschauen. Und ich hatte auch keine Lust, mir irgendwelche Tiere anzuschauen. Ich wollte nur weg aus den Menschenmengen. Gegen 16 Uhr wurde es aber allmählich leerer im Zoo und meine Stimmung hellte sich wieder auf.







Mir hat der Zoobesuch trotz meines kleinen Stimmungstiefs großen Spaß gemacht. Ich überlege, ob ich für L und mich je eine Jahreskarte organisiere. Ab dem 4. Besuch lohnt sich diese bereits. Und alles (in Ruhe) gesehen haben wir heute nicht. So wäre es uns jederzeit möglich, auch mal abends oder auch nur für ein paar Stunden am Nachmittag herzukommen. Denn für die zahlreichen Spielplätze, die der Zoo für die Kinder bietet, hatten wir kaum Zeit.
L hatte im Übrigen auch Spaß, wie sie mir am Abend versicherte. (Das ist bei ihr nicht immer selbstverständlich.) J und ich vermuteten das allerdings auch an ihrem Verhalten den ganzen Tag über. Sie verhielt sich wie alle anderen Kinder um uns herum auch.

Tiere wirken beruhigend, vielleicht kommt es daher.
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