Einige Blogs, denen ich folge, nehmen am 12. eines Monats an dem Format „12 von 12“ teil. Im Laufe des Tages werden zwölf Bilder geknipst und ein paar Sätze zum Tagesablauf verfasst. Da es mir in den letzten Monaten nicht sonderlich gut gelungen ist, in regelmäßigen Abständen Ls und meinen Alltag festzuhalten, habe ich mir für dieses Jahr gedacht, dass ich wenigstens am 12. eines Monats einen kleinen Einblick geben und Erinnerungen festhalten möchte.
Der heutige Tag war allerdings sehr ruhig und entspannt, vermutlich für Leser*innen ein wenig langweilig. Aber so ist das eben. 🙂 L und ich starteten ohne Hektik oder Streit kurz nach um sieben in den Tag.

Gleich nachdem ich L in den Kindergarten brachte, fuhr ich zum Einkaufen ins Edeka. Wir brauchte nicht viel, dennoch lohnte sich der Weg dorthin. So zeitig am Morgen dort zu sein, war die beste Entscheidung des Tages: Es war leer. Niemand stand im Weg. Niemand ging mir auf die Nerven. Keine langen Schlangen an der Kasse. Für den obigen Einkauf bezahlte ich 2,90 Euro. (Von meinem Arbeitgeber erhalte ich einmal im Monat Restaurantschecks, die ich auch im Edeka einlösen kann.)
Wegen des Einkaufs und dem Krankenstand entschied ich mich heute, von zu Hause aus zu arbeiten. Meinen Arbeitsplatz richtete ich so gemütlich wie möglich ein. Ich mag den Platz im Wintergarten sehr und arbeite gern in diesem Raum. Sogar die Sonne schaute heute kurz vorbei.

In meiner Mittagspause verteilte ich die am Morgen gekauften Kerzen in der Wohnung. Aufgrund des schon seit Wochen grauen Himmels möchte ich wenigstens mehr Licht in der Wohnung haben. Mir gefällt die neue Kerzendekoration sehr gut.





Bevor ich mich wieder der Liste mit Vorschlägen zur Aufhübschung unseres Büros widmete, bestellte ich einige Räucherstäbchen und -kerzen. Diese Bestellung wollte ich bereits im vergangenen Jahr tätigen, konnte mich aber nicht motivieren. Eine seit Jahren im Küchenschrank stehende Schüssel, die ich noch niemals für irgendetwas benutzt habe, soll mir ab sofort als Räucherstäbchen-/-kerzenhalter dienen. Ich bin gespannt, ob der Plan funktionieren wird.

Heute fand unser erstes Teammeeting im neuen Jahr statt. Neben einigen organisatorischen Punkten, die zu besprechen waren, wurde spielerisch noch mal auf das vergangene Jahr geschaut. Jede*r sollte ein Foto heraussuchen, welches 2021 entstanden ist. Ich entschied mich für das Folgende, da ich sehr glücklich über die vierzehn Tage Winter war.

Nach dem Teammeeting war es Zeit, L abzuholen. Leider war sie ein wenig traurig, weil ihr bester Freund K am Nachmittag mit seinem Papa ins Kino ging. Sie wollte unbedingt mit, aber ich verneinte. Dafür versprach ich, dass wir in Kürze (vielleicht sogar schon nächste Woche) mit ihm gemeinsam einen Film im Kino anschauen werden. Das stimmte sie ein wenig froh. Auf der Heimfahrt hörten wir ein Conni-Hörspiel. Als wir zu Hause ankamen, setzten wir das Hörspiel fort, weil es uns beiden so gut gefiel. L futterte nebenbei ein paar Salzstangen.
Heute war ein Tag, an dem ich Zeit, Motivation und unglaublich große Lust auf Sport hatte. Ich entschied mich für zwei Hip Hop Workouts für Anfänger. Ich stellte mich gar nicht mal so gut an. Aber es hat unglaublich großen Spaß gemacht. Ich bilde mir ein, dass ich besser werde, wenn ich dranbleibe und Übung habe. Leider hatte L weder Lust mitzumachen noch irgendetwas (in ihrem Zimmer) zu spielen. Sie lief ein wenig planlos durch die Wohnung und redete permanent auf mich ein. Ich frage mich manchmal, weshalb das Kind so viele Spielsachen in ihrem Zimmer hat, wenn sie dann doch nicht damit spielt.

Nach dem Duschen schickte ich L in die Badewanne. Ich nutze die Zeit und schnippelte Gemüse für unser Abendessen. Es gab heute – wie in letzter Zeit öfter – Backofengemüse. L aß sehr gut. Vor wenigen Wochen wollte sie lediglich Kartoffeln futtern. Heute durften zusätzlich Zucchini, Kohlrabi und Brokkoli auf ihrem Teller liegen.

Nach dem Essen schauten L und ich gemeinsam die erste Hälfte des Films „Harry Potter und der Stein der Weisen“. Bis auf diesen Blogartikel, den ich währenddessen schrieb, und einer Viertelstunde Dehnung saßen wir gemeinsam auf dem Sofa. ❤ (Das ist einer meiner Vorsätze für dieses Jahr: Weniger Fernsehzeit für L. Und wenn ferngesehen wird, dann öfter als Filmabend mit mir oder J, ihr und mir.)

