L und ich hatten eine wunderbare und sehr entspannte Advents- und Weihnachtszeit. ❤ Das lag vor allen Dingen daran, dass wir unseren Alltag stark entschleunigt hatten und an den Nachmittagen viel zu Hause waren.
Am 7. Dezember kauften wir uns eine Nordmanntanne, stellten sie sogleich im Wohnzimmer auf und schmückten sie. L taufte den Baum Michael.



Unsere diesjährige Weihnachtsfeier fand wie im letzten Jahr remote statt. Wir teilten unser Team in vier Gruppen ein und lösten am Vormittag einen Online-Escaperoom. Anschließend aßen wir gemeinsam (vor dem Rechner) Mittag und öffneten nachmittags unsere Wichtelgeschenke. Die Feier war sehr schön, dennoch hoffe ich, dass wir im nächsten Jahr wieder im Büro zusammenkommen können.

Am vierten Advent besuchten L und ich gemeinsam mit ihrer Oma, ihrer Tante und ihrem Cousin ein Dorf in der Nähe von Erfurt, das bis Heiligabend jeden Tag ein weiteres Märchen vor Wohnhäusern, hinter Fensterscheiben oder auf dem Dorfplatz präsentiert hat. Bei unserer Runde durch die dunklen Gassen begegneten wir sogar tatsächlich dem Weihnachtsmann, der eine Kleinigkeit für L dabei hatte.
Neben zahlreichen Plätzchen, die L und ich in der Weihnachtszeit buken (und aßen), stellte ich erstmals mein eigenes Müsli her. ❤
Den 23. Dezember nutzten wir, um ein sehr schönes Bild von L zu ihrem Papa auf das Grab zu bringen. Es war an diesem Tag sehr kalt, sodass wir auf dem Friedhof einige von Frost gezeichnete Spinnennetze fanden.



Und dann kam Ls heiß ersehnter Tag: der Heiligabend. Diesen Tag begannen L und ich gemütlich im Bett bei Kerzenschein und einer Weihnachtsgeschichte. Am späten Vormittag fuhren wir zu Ms Schwester, S und M und holten auf dem Weg dorthin Ms Mama ab. Es gab ein sehr leckeres Mittagessen (Klöße, Rotkraut, (vegane) Ente und Bratensoße). Als der kleine M Mittagsschlaf machte, schauten wir anderen den Disneyfilm Bambi. Am frühen Nachmittag spazierten wir durch das Dorf in der Hoffnung, den Weihnachtsmann, auf den L wartete, anzutreffen. Leider hatten wir keinen Erfolg. Als wir aber zum Haus zurückkehrten, lag vor der Tür die Mütze des Weihnachtsmanns! Sehr zu Ls Freude befanden sich unter dem Weihnachtsbaum viele Geschenke. 🙂 Um vier am Nachmittag machten L und ich uns auf den Weg zu meinen Eltern. Gemeinsam mit meinem Bruder und J, die wir per Facetime hinzu holten, öffneten wir die Geschenke, die der Weihnachtsmann zu meinen Eltern gebracht hatte. Nach dem Abendessen – klassisch mit Kartoffelsalat und (veganen) Wiener Würstchen – fuhren L und ich nach Hause und ließen den Abend entspannt ausklingen.



Als wir am Morgen des 25. Dezembers erwachten, lag ein wenig Schnee. ❤ L und ich frühstückten in Ruhe, packten unser Auto voll und fuhren in Richtung Nürnberg, um J und seine Eltern zu besuchen. Siebzehn Kilometer vor unserem Ziel war der Schnee verschwunden. In der Dämmerung machten wir einen langen Spaziergang und öffneten anschließend weitere Geschenke. Vorgestern machten wir nachmittags Geocaching (für L und mich das erste Mal überhaupt), erfreuten uns an den Rätseln und der Suche sowie der Schönheit der Natur. ❤











Gestern ging auch noch Ls größter Weihnachtswunsch in Erfüllung: eine Kuscheltiergiraffe. Gemeinsam mit dieser und einem Lego Technic Flugzeug, das der Weihnachtsmann ebenfalls für sie gebracht hatte, spielte sie stundenlang mit unserer Vermieterin C. ❤

