Tagebuch – Unser Leben ohne M – Tag 63

Alltagsschnipsel

Wenn dir morgens nach dem Aufstehen der penetrante Geruch von Urin in die Nase steigt …
… warst du nachts vermutlich zu faul, nach dem Aufwischen der Pfütze noch mal den Fußboden zu swiffern. Als ich gegen halb vier in den Flur kam, entdeckte ich direkt vor der Wohnungstür eine kleine Pfütze. Ich ließ Prinz in den Garten und beseitigte das Malheur. Ich legte mich kurz darauf zurück ins Bett, fand aber wegen Prinz‘ Umherlaufen über anderthalb Stunden keinen Schlaf. Viertel nach fünf stand ich auf, legte ihn in seine Schlafposition und krabbelte zurück ins Bett. Dann war endlich Ruhe! (Armer Prinz. Ich weiß nicht, was das in den nächsten Tagen/Wochen/Monaten noch werden soll.)

Der Vergleich hinkt zwar ein wenig, aber ich fühle mich allmählich wie eine verrückte Katzenomi. Ja, ich habe keine Katzen, sondern einen alten Hund. Und ja, eine Omi bin ich auch noch nicht. Aber verrückt bin ich. Und mein Hund auch. Und mein Leben sowieso.

Was heute schön war:

Marbach.
Direkt nach dem Kindergarten fuhr ich mit L und Prinz nach Marbach zu Dresden-J, die sich aktuell bei ihren Schwiegereltern aufhält. L verstand sich auf Anhieb sehr gut mit den beiden und staubte zwei Eis und etliche Weintrauben ab. Wir besuchten im Laufe des Nachmittags/Abends zwei Spielplätze. Gegen 19:00 Uhr fuhren wir mit J zu uns nach Hause. L zeigte J ihr Kinderzimmer (und wer weiß was noch alles), ehe J sich von uns für heute verabschiedete.

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