Eintausend Fragen an mich selbst – Teil 2

Persönliches

Auf geht’s in die zweite Fragerunde. Bis jetzt macht es mir großen Spaß, wöchentlich zwanzig Fragen über mich zu beantworten. Ich bin gespannt, wie lange diese Euphorie anhält 😉 Hier kommen meine Antworten zu den Fragen einundzwanzig bis vierzig.

Frage 21
Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?
Es gibt viele Situationen, da ist es mir völlig egal, was andere von mir denken. Dennoch gibt es auch Momente, da ist mir die Meinung von anderen über mich wichtig.

Frage 22
Welche Tageszeit magst du am liebsten?
Ich kann jeder Tageszeit etwas abgewinnen. Zu jeder Zeit mache ich andere lustige, spannende oder unterhaltsame Sachen.

Frage 23
Kannst du gut kochen?
Nein. Ich habe erst im Jahr 2012 angefangen, für M und mich zu kochen, und bin noch recht unerfahren. Mithilfe unseres geliebten Thermomix‘ gelingen mir dennoch die Gerichte 😉 Backen hingegen liebe ich.

Frage 24
Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?
Der Frühling ist eine wunderbare Jahreszeit. Es ist warm genug, um einen Großteil des Tages im Freien zu verbringen.

Frage 25
Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht?
Es kommt darauf an, was unter „überhaupt nichts machen“ fällt. Bei mir zählen Tage, an denen ich nicht allzu viel mache, auch dazu. Da ich in Elternzeit bin, erlebe ich solche Tage sehr oft.

Frage 26
Warst du ein glückliches Kind?
Ja. Meinem Bruder und mir wurden viele Wünsche erfüllt, wir haben einiges von der Welt gesehen und konnten uns in schwierigen Situationen immer auf die Unterstützung unserer Eltern verlassen.

Frage 27
Kaufst du oft Blumen?
Nein. Mir tun die Schnittblumen sehr leid. Wenn ich Blumen kaufe, dann am liebsten eingepflanzt in einem schönen Topf.

Frage 28
Welchen Traum hast du?
Ich würde gern mit M und L die Welt erkunden. Entweder leben wir für ein paar Monate im Ausland oder reisen im Wohnmobil von Ort zu Ort bzw. Land zu Land.

Frage 29
In wie vielen Wohnungen hast du schon gewohnt?
Ich wohne mit M, L und Prinz in meiner siebten Wohnung. Mit meinen Eltern und meinem Bruder wohnte ich in fünf verschiedenen Wohnungen. Bevor ich zu M zog, wohnte ich noch ein Jahr lang allein.

Frage 30
Welches Laster hast du?
Ich könnte den lieben langen Tag Sushi essen ❤

Frage 31
Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Zuletzt gelesen habe ich das Buch „Verschieben Sie die Deutscharbeit – mein Sohn hat Geburtstag!“ von Lena Greiner und Carola Padtberg.

Frage 32
Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?
Es gibt sechs verschiedene Frisuren, die mich durch mein Leben begleiten. Ich wechsle sie nach Lust und Laune und nach jeweiliger Haarlänge 😉 Derzeit trage ich einen Pony. Die Haare sind schulterlang und leicht durchgestuft.

Frage 33
Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?
Wer ist das nicht?! Ich verwalte nahezu einhundert Prozent meines Lebens mithilfe des Mobiltelefons. Dennoch achte ich in den letzten Monaten darauf, es im Beisein von L in der Tasche zu lassen.

Frage 34
Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?
Im Moment leider gar keines. Elterngeld gibt es seit September 2017 nicht mehr und mein Erspartes ist komplett aufgebraucht.

Folge 35
In welchen Laden gehst du gerne?
Ich kaufe gern bei DM ein. Außerdem besuche ich gern Biomärkte, den Zappelzahn und den Mrs. Hippie in Erfurt.

Folge 36
Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?
In letzter Zeit schmecken mir alkoholfreie Cocktails sehr gut.

Folge 37
Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist zu gehen?
Ja, damit hatte ich glücklicherweise noch nie Probleme.

Frage 38
Mit welcher Tätigkeit würdest du dich selbstständig machen?
Ich werde mich in einigen Monaten als Kindertagespflegeperson selbstständig machen.

Frage 39
Willst du immer gewinnen?
Nein, ich bin auch eine gute Verliererin. Bei mir stehen der Spaß und die gemeinsame Zeit mit anderen im Vordergrund.

Frage 40
Gehst du in die Kirche?
Ich besichtige nur in unseren Urlauben Gotteshäuser.

Eintausend Fragen an mich selbst – Teil 1

Persönliches

Dieser spannenden und witzigen Herausforderung möchte auch ich mich in diesem Jahr stellen, nachdem ich auf dem Blog Frische Brise darüber gelesen habe. Ich bin gespannt, ob ich es schaffe, in den nächsten zweiundfünfzig Wochen alle eintausend Fragen zu beantworten. Eintausend! Ich muss verrückt sein. Los geht’s! 😉

Frage 1
Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?
In letzter Zeit habe ich das Gefühl, nahezu wöchentlich etwas zum ersten Mal zu machen. Ein großes, mutiges Ereignis für mich war am 1. Januar der Einwurf meiner Kündigung in den Briefkasten.

Frage 2
Mit wem verstehst du dich am besten?
Mit Prinzi, M und L komme ich sehr gut klar 😉 Auch mein Bruder und ich verstehen uns gut.

Frage 3
Woran verwendest du viel Zeit?
Seit zweieinhalb Jahren verbringe ich mit Prinzi und L sehr viel Zeit – und es macht mir immer noch große Freude. Leider neigt sich diese Zeit demnächst dem Ende entgegen. Aber es warten spannende und neue Dinge auf mich, die viel Zeit in Anspruch nehmen werden. Ich freue mich schon sehr darauf.

Frage 4
Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?
Ms Witze sind einfach die besten!

Frage 5
Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?
Ja, das tut es. Meist verkrümel ich mich zum Weinen in ein anderes Zimmer.

Frage 6
Woraus besteht dein Frühstück?
In der Woche esse ich Müsli, welches mit Sojadrink Vanille übergossen wird. Gelegentlich schnipple ich Obst mit rein. Am Wochenende gibt es Brötchen oder Croissants mit leckeren Aufstrichen und Beilagen.

Frage 7
Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?
M, L und Prinzi wurden zuletzt von mir geküsst.

Frage 8
In welchem Punkt gleichst du deiner Mutter?
Ich bin in für mich gefährlich aussehenden Situationen ängstlich und werde nicht müde, meine Umgebung auf die Gefahren hinzuweisen. Wenn ich wütend bin, sage ich oft ähnliche Floskeln bzw. Sätze wie meine Mama.

Frage 9
Was machst du morgens als erstes?
Als erstes gehe ich ins Badezimmer. Anschließend bereite ich für L und mich das Frühstück vor. M bekommt auch eine Frühstückstüte mit auf Arbeit.

Frage 10
Kannst du gut vorlesen?
Seit anderthalb Jahren lese ich wieder regelmäßig laut vor. L und ich haben viel Spaß dabei, da ich jeder Figur eine andere Stimme verpasse.

Frage 11
Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?
Bis zum Vorschulalter war ich der festen Überzeugung, dass es den Weihnachtsmann gibt.

Frage 12
Was möchtest du dir unbedingt irgendwann einmal kaufen?
Ich wünsche mir schon seit zwei Jahrzehnten ein eigenes Es-Alt-Saxophon. Irgendwann erfülle ich mir diesen Traum.

Frage 13
Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?
Ich hätte gern mehr Schlagfertigkeit bei meinen Antworten.

Frage 14
Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?
Seit mittlerweile sechs Jahren suche ich mir mein Fernsehprogramm mithilfe von Mediatheken, Amazon Instant Video oder Netflix selbst aus. Eine derzeitige Lieblingssendung habe ich nicht.

Frage 15
Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?
Letzten Sommer waren wir im Wild- und Freizeitpark Allensbach. Im Jahr 2014 waren M und ich mit Ms Schwester und P im Bellantis.

Frage 16
Wie alt möchtest du gern werden?
Ich möchte gern ein hohes Alter erreichen, jedoch unter der Voraussetzung, dass Körper und Geist mitspielen.

Frage 17
An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?
M, Prinzi, L und ich machen wirklich sehr schöne Urlaube. Besonders gut gefallen hat mir im September 2014 unser Toskana-Urlaub. Der war perfekt.

Frage 18
Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?
Es ist bei mir das gleiche Gefühl wie nach einem Streit. Ich bin traurig, habe Bauchschmerzen und nur wenig bis gar keinen Appetit.

Frage 19
Hättest du lieber einen anderen Namen?
Nein, ich bin zufrieden mit meinem Namen.

Frage 20
Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?
Das Jahr 2013 war der Beginn einer langen Phase an Selbstzweifeln. Auslöser war ein berufliches Gespräch beruflicher Natur. Meine Selbstzweifel wurden so schlimm, dass ich davon krank wurde. Seit September 2015 bin ich schwangerschafts- und erziehungsbedingt zu Hause. Am 1. Januar habe ich meine Kündigung in den Briefkasten geworfen.

Mein Neuanfang im Jahr 2018

Persönliches

Das neue Jahr ist mittlerweile ein paar Tage alt. M, L, Prinz und ich sind mit U und ihrem Freund E entspannt und glücklich reingerutscht. Da Prinz aufgrund seiner Schwerhörigkeit keine Angst vor den Feuerwerkskörpern hatte, konnte ich das erste Mal seit sechs Jahren den bunten Himmel bewundern. L hielt am Silvesterabend sehr gut durch und musste auch erst um viertel vor eins am Neujahrsmorgen ins Bett. Eine Stunde später folgten M und ich 😉

Prinz’ Alterscheck

Im Dezember letzten Jahres schafften es M und ich endlich, Prinz einem Tierarzt vorzustellen. Wir hatten schon Monate zuvor den Plan, ihn gründlich untersuchen zu lassen. Schließlich fiel nicht nur uns auf, dass Prinz älter wurde. Wir gingen dieses Mal nicht zum Tierarzt in der Nähe, da wir in letzter Zeit das Gefühl hatten, abgefertigt zu werden.

Wir suchten eine Tierärztin beim Ringelberg auf. Sie nahm sich viel Zeit für Prinz und uns. Bis auf die Tatsache, dass unser Prinz auf einem Ohr schwerhörig ist, der Graue Star auf beide Augen voranschreitet und er altersbedingt unter einer leichten Arthrose leidet, ist er kerngesund ❤

Ls Tagesmutter

Für unsere kleine L hält das Jahr ebenfalls spannende Neuerungen bereit. Mitte Februar beginnt allmählich die Eingewöhnungsphase bei einer ganz tollen Tagesmutter.

Beruflicher Neubeginn

Das Jahr war erst wenige Stunden alt, als ich wusste, dass ich in diesem Jahr nur noch das tun werde, wozu ich Lust habe. Sicherlich wird das nicht in allen Lebenslagen und Situationen möglich sein, aber ein guter und wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist es trotzdem.

Am 1. Januar habe ich meine am Tag zuvor geschriebene Kündigung in den Briefkasten geworfen. Ich werde nach Beendigung meiner Elternzeit ab 1. April stundenweise für M arbeiten. Nebenbei absolviere ich einen Qualifizierungskurs zur Kindertagespflegeperson. Ich werde mich als Tagesmutter selbstständig machen 🙂

Sport und Ernährung

Da ich mich die letzten Monate nicht selbst zum Sport motivieren konnte, meldete ich mich bei einem fit4fam-Sportkurs an. Das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Unsere Trainerin D ist sehr gut, gestaltet die Stunden abwechslungsreich und intensiv.

Zu Weihnachten schenkte uns mein Bruder ein großes Trampolin, welches mehrmals täglich zum hüpfen und gelegentlich für Jumping Fitness Workouts genutzt wird.

Um meine überschüssigen fünf Kilogramm zu verlieren, möchte ich wieder zweimal wöchentlich joggen.

Das Thema Ernährung ist leider weiterhin schwierig, da ich mich von Ms Gelüsten mitreißen lasse. Deshalb versuche ich fortan, sofort mit dem Essen aufzuhören, wenn ich satt bin, und generell langsamer und weniger zu essen.

Sport soll dieses Jahr erhöht, die Nahrungszufuhr ohne Verzicht auf leckere, ungesunde Sachen gesenkt werden.

Ein frohes und gesundes Neues Jahr! 🙂

Meine Pläne für 2017

Persönliches

Es ist Wahnsinn, wie die Zeit rast. Das Jahr 2016 ging für mich gefühlt schneller vorbei, als die Jahre zuvor. Natürlich habe ich auch für 2017 konkrete Vorstellungen und Pläne. Fest steht aber bereits jetzt, dass es für M und mich wieder ein ruhigeres und weniger ereignisreiches Jahr werden wird.

Mittlerweile unser Klassiker: Gesunde Ernährung

Unser guter alter Vorsatz wird uns auch weiterhin begleiten. Ich werde ihm in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit schenken, da wir uns die letzten anderthalb Jahre immer mal wieder von ihm abbringen lassen haben 😉 Es kam mir also gerade Recht, als meine Freundin J im November vorschlug, Rezepte zu sammeln. Ich freue mich seitdem schon sehr darauf, auch auf diesem Blog neue Kreationen festhalten zu können.

Auch wieder mit dabei: Sport

Ein weiteres Augenmerk lege ich dieses Jahr auf den Kraftsport. Die Workouts von Jillian Michaels und Mark Lauren sind wirklich gut und effektiv. Vielleicht macht L in der zweiten Jahreshälfte bei der ein oder anderen Übung schon mit 😀

Zufrieden war ich letztes Jahr mit dem Laufen. Dass ich nach Ls Geburt so schnell wieder joggen konnte, freute mich sehr. Mit unserem Thule Chariot, in dem L Platz nimmt, und Prinz im Schlepptau möchte ich 2017 wenigstens einmal die Woche, besser aber zweimal, laufen gehen.

Sehr wichtig: Bildung

Im Jahr 2016 hat es wirklich einwandfrei geklappt: Ich habe so viele Bücher gelesen, wie in den drei Jahren zuvor zusammen 🙂 Stolz bin ich, dass sich darunter nicht nur Romane und andere zeitvertreibende Werke befanden, sondern auch viele Fachbücher.

Dieses Jahr möchte ich wieder mindestens zehn Bücher lesen, darunter fünf, die mich intellektuell weiterbringen, meine Sicht auf die Dinge ändern und zum Nachdenken anregen.

Ich möchte nun auch endlich mit meinem Englisch-CD-Kurs beginnen. Unser halber Freundeskreis arbeitet stellenweise in den Staaten oder lebt mittlerweile dort, sodass wir früher oder später Besuche abstatten werden. Zudem kommt es auch immer mal wieder vor, dass R oder U uns englisch sprechende Freunde vorstellen.

Realisierung eines Traums

Im November habe ich endlich begonnen, das erste Kapitel eines Kinderbuchs zu schreiben. Schon seit vielen Jahren begleitet mich dieser Wunsch. Für 2017 erhoffe ich mir, weitere Kapitel fertigzustellen, damit ich eines Tages für L ein kleines Buch kreieren kann.

Mehr Abwechslung in Prinz‘ Alltag

Unser armer Prinz musste im letzten Jahr lernen, seinen Thron mit L zu teilen. M und ich gaben uns alle Mühe, ihm dennoch das gleiche Maß an Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen.

In diesem Jahr werde ich versuchen, seinen Alltag wieder ein bisschen spannender zu gestalten. Zu Weihnachten hat er ein Buch betreffend Hundespiele geschenkt bekommen. Da wird sich sicher das ein oder andere für ihn finden lassen 😉

Was ist mir 2016 besonders wichtig?

Persönliches

Und wieder steht ein neues Jahr vor der Tür, für welches sich der ein oder andere etwas vorgenommen hat. Bei mir ist es nicht anders. Jedoch ist meine Liste an guten Vorsätzen genau wie vergangenes Jahr übersichtlich und überschaubar geblieben, damit die einzelnen Punkte auch ihre Erfüllung finden.

„Möglichst viele sollten möglichst viel wissen.“
(Richard von Weizsäcker)

Der für mich wichtigste Punkt für 2016 ist Bildung. Es gibt in meinen Augen nichts schlimmeres, als sich nicht weiter- bzw. fortzubilden, selbstständig über spannende Ereignisse/Themen umfassend zu informieren und sein Allgemeinwissen zu erweitern. Leider haben sich bereits viel zu viele Leute nach ihrer schulischen und beruflichen Ausbildung mit einem gewissen Grad an Stillstand in ihrem Gehirn abgefunden.

Bei mir funktioniert (Weiter-)Bildung jedoch nur, wenn ein Interesse an der Thematik geweckt wurde. Ich bin leider nicht im Stande, irgendetwas für mich uninteressantes zu lernen und das dann auch noch zu behalten.

Bildung beginnt aus meiner Sicht in erster Linie mit dem Lesen von Büchern. Bereits seit 2013 nehme ich mir vor, jedes Jahr mindestens zehn Bücher zu lesen. Zu meiner Überraschung hat es bis heute auch einwandfrei funktioniert. Im letzten Jahr habe ich jedoch die Spielregeln verändert: Es sollten mehr Bücher gelesen werden, die mich im Leben weiterbringen, zum Nachdenken anregen und in festgefahrenen Ansichten verändern. Bis Ende 2015 habe ich fünf solcher Bücher verschlungen. Ich bin gespannt, ob ich das in diesem Jahr toppen kann.

Zu Weihnachten habe ich einen Englisch-CD-Kurs geschenkt bekommen, der mir verspricht, ohne stupides Auswendiglernen irgendwelcher Vokabeln besser Englisch sprechen und verstehen zu können. Obwohl ich elf Jahre lang Englischunterricht hatte, kann ich es weder gut sprechen noch leuchtet mir die Grammatik ein. Seit Jahren ist es mein größter Wunsch, dieses Manko sukzessive zu beheben, damit ich keine Angst mehr davor haben muss, mich mit englischsprachigen Leuten zu unterhalten.

Zuletzt habe ich bereits seit einigen Wochen große Lust darauf, die unglaublich vielen schriftlichen Aufzeichnungen aus meinen zwei Ausbildungen nochmals für mich logisch und verständlich durchzuarbeiten. Die Zeit dafür steht mir gerade zur Verfügung. Zudem weiß ich nicht, in welcher Abteilung ich nach Rückkehr ins Arbeitsleben wieder eingesetzt werde.

Wieder mit dabei: Sport 🙂

Mein guter alter Vorsatz Sport ist in diesem Jahr zweigeteilt.

Erstes Halbjahr

In der ersten Jahreshälfte wird es bei mir ruhiger und entspannter zugehen. Ich werde neue Sportarten testen, die den eigenen Körper zwar schonen, aber dennoch fordern.

Den Anfang macht schwimmen. Je nach Lust und Laune werde ich ein Hallenbad aufsuchen und zwei Durchgänge Ausdauerschwimmen von mindestens zwanzig Minuten absolvieren. Ende letzten Jahres funktionierte dies bereits einwandfrei und tat vor allem meinem Rücken gut.

Komplettes Neuland wird Nordic Walking sein. Zu Weihnachten bekam ich zwei schicke Nordic Walking Stöcke geschenkt, die bereits bei einer längeren Wanderung ausgiebig getestet und für gut befunden wurden. Ich erhoffe mir von dieser Sportart eine Verbesserung meiner Kondition und Stärkung der Rückenmuskulatur durch die Armbewegungen. Nordic Walking soll mich bereits jetzt wieder langsam auf das Joggen im zweiten Halbjahr vorbereiten.

Ab Mitte Januar belegen M und ich für sieben Wochen einen Anfänger-Tanzkurs in Standard/Latein. Hier werde ich nicht nur ein Mal wöchentlich in Bewegung sein, sondern nebenbei noch meine Tanzqualitäten auffrischen, die nach dreizehn Jahren sicherlich eingerostet sind 😉

Zuletzt werden mich im ersten halben Jahr hin und wieder ein paar einfache Workouts begleiten, die vor allem meine Rückenmuskulatur stärken sollen.

Zweites Halbjahr

In den ersten Monaten des zweiten Halbjahres möchte ich wieder mit dem Joggen beginnen. Meine Motivation soll der Erfurter Nachtlauf sein, der jährlich Anfang September stattfindet. Natürlich werde ich mit der kleinsten Strecke von fünf Kilometern beginnen. Sollte ich gut in das Training reinfinden, wäre auch der Weimarer Zwiebelmarktlauf mit einer Streckenlänge von zehn Kilometern eine Überlegung wert.

Neben den Joggingeinheiten werde ich meine einfachen Workouts nach und nach auf schwierigere Grade anpassen, um wieder mehr Muskeln aufzubauen.

Was nicht fehlen darf: Gesunde vegane Ernährung

M und ich haben die gesunde Ernährung in den letzten Monaten ganz schön schleifen lassen. Eine große Mitschuld daran trage leider ich, da ich auf so gut wie gar nichts Appetit hatte bzw. mit starker Übelkeit reagierte. Zudem war ich nicht in der Lage, den Kühlschrank zu öffnen oder etwas zu kochen.

Seit Ende letzten Jahres ist dieser Zustand viel besser geworden. Ich konnte mir wieder Gedanken über abwechslungsreiches gesundes Essen machen und dieses sogar selbst zubereiten. Diese Euphorie soll auf jeden Fall beibehalten werden, damit M und ich uns im Alltag wieder fitter fühlen und keinen Quatsch mehr in uns hineinfuttern. Sicherlich wird auch wieder das ein oder andere Rezept seinen Weg hierher finden 🙂

Bestickte Lätzchen – Weihnachtsmotive

Persönliches

Eine Freundin berichtete mir Anfang des Jahres voller Euphorie, dass sie nun das Sticken für sich entdeckt habe und dass ihr das unglaublich viel Spaß bereite. Ich war froh, kurz vorher endlich meinen ersten Schal bis zu Ende gestrickt zu haben, und konnte mir nicht vorstellen, nun mit Sticken zu beginnen. Zudem mögen M und ich weder Deckchen noch Läufer für Tische. Ich konnte mir auch nur schwer andere Dinge vorstellen, die von mir bestickt werden und die unsere Wohnung zudem verschönern könnten. Kurz gesagt: Meine Stickzeit war im März einfach noch nicht gekommen 😉

Ganz anders war es nun mit Herbstbeginn. Ich hatte nicht nur plötzlich unglaublich viel Zeit für Handarbeit, sondern auch Lust, neben dem Stricken Neues zu erlernen. Sofort viel mir wieder ein, wie viel Spaß und Freude J beim Sticken hatte. Ich ließ mir sofort noch mal alle Infos von ihr geben.

Lustiger Weise erhielt ich vor wenigen Wochen von Ms Mama ein kleines Stickset mit Weihnachtsmotiven. In einem Kreativladen besorgte ich mir stumpfe Sticknadeln in verschiedenen Größen und entdeckte zu meiner Freude Lätzchen in mehreren Farben. Die zu bestickende Fläche auf jedem Lätzchen war für meinen ersten Versuch genau richtig. Zudem kosteten die Lätzchen nicht viel, sodass ein eventueller Verlust erträglich gewesen wäre, hätte ich nichts Ansehnliches auf die Reihe bekommen 😀

Ich schnappte mir zuerst das grüne Lätzchen und wollte dieses mit den Tannenbaummotiven im Kreuzstich verzieren. Dank YouTube lernte ich innerhalb weniger Minuten, wie der Rahmen richtig gespannt und wie der Kreuzstich überhaupt gestickt wird. In der Anleitung des Sticksets sollten vier hellgrüne Fäden, für den kleinen Baumstamm später vier dunkelgrüne verwendet werden. Die vier Fäden waren eindeutig einer oder zwei zu viel. Hätte ich nur zwei oder drei genommen, würde mein erstes besticktes Lätzchen definitiv ordentlicher und sauberer aussehen. Dennoch bin ich zufrieden, da das Lätzchen verwendet werden kann 😉

Das zweite Motiv des Sticksets war ein Weihnachtsmann. Für diesen hätte ich aber eine viel größere Fläche benötigt. Ich hatte gehofft, wenigstens das Gesicht des Weihnachtsmannes auf das weiße Lätzchen sticken zu können, doch auch hierfür reichte die zu bestickende Fläche nicht aus.

Nach kurzem Überlegen entschied ich mich, mit einem roten Faden im Steppstich einen Stiefel und zwei Zuckerstangen zu sticken. Jede Zuckerstange wurde dann in drei verschiedenen Farben per Kreuzstich bunt gestaltet. Da die Farbe rot nun dominierte, änderte ich mein Vorhaben, auch den Stiefel komplett rot zu sticken, und setzte mittels Kreuzstich einen kleinen Tannenbaum hinein. Allzu viel Fläche bot das weiße Lätzchen nun nicht mehr, weshalb ich an die Ränder wieder je einen Tannenbaum im Kreuzstich stickte. Dieses Mal verwendete ich nur zwei hellgrüne Fäden. Für den Baumstamm nahm ich einen schwarzen und einen dunkelgrünen. Durch die geringere Fadenanzahl sieht dieses Lätzchen definitiv viel ordentlicher bestickt aus.

Auch wenn die beiden Lätzchen erst nächstes Jahr zur Weihnachtszeit eingesetzt werden können, hat mir die Gestaltung großen Spaß gemacht. Ich konnte beim Sticken sogar entspannen. Js Euphorie hat nun auch mich angesteckt. Ich freu mich schon auf weitere Dinge, die ich besticken kann – und da gibt es einiges! 😉

Loop-Schal mit Knöpfen

Persönliches

Vor über zehn Jahren wurde ich erstmals mit dem Thema Stricken konfrontiert. Damals zeigte mir ein Familienmitglied, wie Maschen auf eine Rundstricknadel aufgenommen werden und wie rechts bzw. links gestrickt wird. In den vergangenen Jahren habe ich immer mal wieder etwas gestrickt, die Arbeit jedoch nie bis zu Ende führen können. Schuld waren zum einen die kleinen Rundstricknadeln, zum anderen zu dünne Wolle. Es dauerte immer ewig und kostete viel Wolle, bis zehn Zentimeter Schal gestrickt waren. Ich verlor nach wenigen Tagen die Lust daran.

Am Heiligabend vergangenes Jahr wurden mir stärkere Rundstricknadeln und dicke Wolle geschenkt. In der ersten Woche nach Weihnachten begann ich nach über vier Jahren Pause, meinen Schal zu stricken. Als der Schal immer länger wurde, überlegte ich mir, aus ihm einen Loop-Schal zu machen. In einem Buch sah ich zudem, dass auch Knöpfe drangenäht werden können, was mir auf Anhieb gut gefiel.

Ich schlug 28 Maschen auf meiner Rundstricknadel an. Jede Reihe wurde von mir im Wechsel zwei Maschen rechts und zwei Maschen links gestrickt. Knapp 200 Gramm Wolle später war mein Schal um die 165 cm lang. Mithilfe einer Wollnadel und der Erklärung in einem Youtube-Video gelang es mir, die beiden Schalenden zusammenzunähen. Heute habe ich die zwei Knöpfe angenäht und erfreue mich seitdem an meiner ersten fertiggestellten Strickarbeit.

Das nächste Mal werde ich bei dunkler Wolle hellere und größere Knöpfe wählen. Ansonsten bin ich mit meinem Erstlingswerk mehr als zufrieden.

Neues Jahr – neue alte Vorsätze

Persönliches

Fast jede Person nimmt sich am Jahresende etwas für das kommende Jahr vor. Ich stelle da natürlich keine Ausnahme dar. Jedoch bin ich stets bemüht, mir realistische Ziele zu setzen, die entweder innerhalb des Jahres erreicht oder das Jahr über durchgehalten werden können.

Wie auch im vergangenen Jahr sind meine guten Vorsätze für 2015, meine sportlichen Leistungen weiter voranzutreiben und mich noch intensiver gesund zu ernähren.

Warum gesund ernähren?

Seit März 2013 essen wir kein Fleisch mehr. Seit Mai 2014 verschwinden auch zusehends die tierischen Produkte von unserem Speiseplan. Ab diesem Jahr wollen wir vermehrt selbst kochen und backen. Unser geliebter Thermomix spielt hierbei eine große und wichtige Rolle. Diese wunderbare Küchenmaschine zaubert innerhalb kürzester Zeit die leckersten Smoothies, kreiert wunderbare warme Gerichte und erfüllt uns nahezu jeden kulinarischen Wunsch.

Für unsere Ernährungsumstellung waren ethische Gründe zunächst nicht ausschlaggebend. Vielmehr waren wir an der Reduzierung des Körpergewichts interessiert. Wir haben damit begonnen, genauer hinzuschauen, was in einzelnen Lebensmitteln enthalten ist, und waren über die Ergebnisse permanent schockiert. Selbstverständlich hatten wir Bedenken und zahlreiche offene Fragen. Diese konnten und können wir jedoch durch aufklärende Dokumentationen, interessante Blog-Einträge und Erfahrungsaustausche sowie zahlreiche Berichte und Fachliteratur nach und nach aus der Welt schaffen.

Sich vegan zu ernähren bedeutet nicht automatisch, sich auch gesund zu ernähren, wie zahlreiche vegane Fastfood-Restaurants beweisen. Solange ein solcher Besuch eine Ausnahme darstellt, haben wir beide kein Problem damit. Schließlich schmeckt ein veganer Burger, Hot Dog oder Vöner suuuuper lecker 😉

Bisher habe ich mit meiner Ernährungsumstellung nur positive Erfahrungen machen können. Seit März 2013 gehören Verdauungsprobleme der Vergangenheit an und meine Zähne werden zusehends weißer.

Um nicht alle Rezepte und Bücher, die uns beiden gefallen, zu vergessen, wird das ein oder andere ab diesem Jahr den Weg auf diesen Blog finden.

Und Sport auch noch?

Ja, absolut! Es ist noch nicht lange her, da war ich nach nur wenigen Treppenstufen völlig außer Atem. Dass das nicht so weitergehen darf, hab ich erst im vergangenen Jahr richtig begriffen.

In den Jahren 2012, 2013 und teilweise 2014 besuchten wir mal mehr, mal weniger regelmäßig das Kieser Training, um Kraft aufzubauen und den Rücken zu stärken. Seit Ende 2013 bot sich mir an meiner Arbeitsstelle die Gelegenheit, 1 x wöchentlich in der Mittagspause ein Kraft- und Bauchmuskeltraining zu absolvieren. Da sich glücklicherweise immer genug Teilnehmer für diesen Kurs finden, nehme ich daran nach wie vor teil. Mein absoluter Work out-Favorit ist die Amerikanerin Jillian Michaels. Obwohl ihr Work out nur knapp 30 min dauert, ist man hinterher fix und fertig, fühlt sich jedoch hervorragend.

Im Mai 2014 haben wir das Laufen für uns entdeckt. Am Anfang quälte ich mich, wenigstens 30 Sekunden (!) durchzulaufen. Schon nach 15 Sekunden war ich außer Atem und hatte einen viel zu hohen Puls. Da wir aber zwei bis drei Mal die Woche joggten, wurden aus den 30 Sekunden schnell Minuten und mittlerweile Stunden.

Letztes Jahr nahm ich am Nachtlauf Erfurt, Weimarer Stadtlauf, Stadtrodaer Zeitzgrundlauf und Silvesterlauf Sigmaringen teil. Dieses Jahr steht für mich der Thüringer Klassiker-Cup, bestehend aus neun Laufveranstaltungen, von denen an fünf teilgenommen werden muss, und der Vattenfall Berliner Halbmarathon am 29.03.2015 auf dem Plan.

Auch unsere Läufe möchte ich nicht so schnell vergessen, weshalb ab diesem Jahr über jeden berichtet wird.