Hallo November!

Dies & Das

Im November werde ich …

… das Auto zur Wartung und zum Räderwechsel in die Werkstatt bringen
… im Fitnessstudio schwitzen
… den Geburtstag meiner Mama feiern
… Mitarbeitergespräche führen
… L zur Ergotherapie bringen
… und zur Klavierstunde begleiten  
… einen bunt gefüllten Schuhkarton im Rahmen der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ abgeben
… an zwei Open Space Fridays teilnehmen
… die Spreewelten in Bad Lübbenau besuchen
… gemeinsam mit L zur Routineuntersuchung zum Zahnarzt gehen
… L zur Kinderärztin begleiten 
… Wochenendbesuch von meiner Schwiegermama bekommen
… zur Thai Massage gehen
… den Tag der offenen Tür einer weiterführenden Schule besuchen
… weihnachtlich dekorieren
… erste Weihnachtsplätzchen backen
… und vielleicht den Leipziger Weihnachtsmarkt besuchen

Himmelspost an M

Dies & Das, Persönliches

Mein lieber M,

ich habe kürzlich in einem Bericht gelesen, dass in Deutschland die Zahl der Milliardär*innen angestiegen ist. Milliardär*innen! Diese Vermögen sind so unglaublich weit weg von denen des einfachen Volks. Sicherlich wird es darunter die ein oder andere Person geben, die sich das Geld durch harte Arbeit verdient hat. Die allermeisten werden es dennoch vererbt bekommen haben.

Solche Berichte gehen mittlerweile nicht mehr spurlos an mir vorbei. Sie bestärken mich sogar darin, im Umgang mit dem L und mir zur Verfügung stehenden Geld nichts falsch zu machen. Ich führe seit 2022 eine strenge und centgenaue Finanzplanung, spare wenn möglich jeden Euro, hinterfrage mittlerweile die Notwendigkeit eines jeden Einkaufs und bin dennoch darauf bedacht, das Hier und Jetzt nicht komplett aus den Augen zu verlieren. Ein kleiner Teufelskreis. Das alles zusammen gestaltet sich nämlich seit einigen Monaten immer schwieriger. Das Geld ist immer weniger wert und es fällt mir zunehmend schwerer, uns guten Gewissens etwas Schönes zu gönnen. Wenn ich nicht aufpasse, werde ich zu einer knauserigen Frau, die vergessen hat zu leben.

Oft wird gesagt, dass jede Person ihres eigenen Glückes Schmied ist. Dem kann ich nicht zu einhundert Prozent zustimmen. Seit einer Weile überlege ich, mir einen Minijob zu suchen, um ein paar Euro hinzuzuverdienen. Ich merke aber, dass hierfür die Zeit noch nicht gekommen ist. L kann nach wie vor nicht alleine zu Hause bleiben. Zudem bin ich nach meinem Arbeitstag und der Rolle als Vollzeit-Mama ohne Pause oft sehr erschöpft. Ich spüre zwar, dass sich mein Körper und Geist von dem großen Trauma allmählich erholen und ich mir sukzessive wieder mehr zumuten kann und sollte, ich bezweifle aber, dass es richtig ist, mir aktuell noch mehr Arbeit aufzubürden. Im kommenden Jahr möchte ich mich intensiv der Trauerarbeit widmen. So bleibt der Gedanke des Nebenjobs also vorerst ein Zukunftsthema. 

Es ist schwierig, in Zeiten von Instagram, YouTube und TikTok bodenständig, bescheiden und rundum zufrieden zu bleiben. Auch wenn ich nichts davon nutze, bekomme ich durch Erzählungen oder ungefragte Werbung mehr als genug vom vermeintlich schillernden Leben der anderen mit. L mittlerweile ebenso. Tatsächlich prallen viele solcher Einblicke in diese Luxus-Leben bereits erfolgreich an mir ab. Ich bin glücklich und mag mein Leben so wie es ist. Dieser Schnickschnack passt nicht zu mir.
Mich werfen jedoch ungeplant hohe Zusatzausgaben aus der Bahn. Wie jede andere Person, die zur Miete wohnt, zahle ich monatlich für die Nebenkosten, den Strom und einen zweiten Strombetrag für unsere Nachtspeicherheizung. Wenn ich bei den jährlichen Abrechnungen schließlich mit Nachzahlungen von insgesamt eintausend Euro konfrontiert werde, frage ich mich wirklich, was hier schief gelaufen ist. Ich hoffe sehr, dass die Nachzahlungen im kommenden Jahr deutlich geringer ausfallen.

Unsere liebe L lebt nun genauso lange ohne dich wie mit dir. Das ist traurig. Die letzten vier Jahre und dreieinhalb Monate sind sehr schnell vergangen. Viel ist passiert und viel wird in den nächsten Jahren noch geschehen. Ich wünsche mir, gesund zu bleiben und alles miterleben zu dürfen.
Ich bin dankbar, dass es Fotos und Videos gibt. So haben wir beide jederzeit die Möglichkeit, in Erinnerungen zu schwelgen, deine Stimme zu hören und dich niemals zu vergessen. 

Deine Katja

Hallo Oktober!

Dies & Das

Im Oktober werde ich …

… im Fitnessstudio schwitzen
… L zur Ergotherapie bringen
… zwei Wochenenden in Erfurt verbringen 
… dort das Oktoberfest besuchen
… und meinen Bruder und meine Schwägerin J wiedersehen
… dank der Herbstferien morgens länger schlafen 
… L zur Kinderärztin begleiten 
… eine Woche Urlaub genießen 
… und Dresden-J besuchen 
… zur Thai Massage gehen
… L zur Klavierstunde begleiten  
… auf ein Mitmachkonzert gehen 
… Mitarbeitergespräche führen 
… am Open Space Friday teilnehmen
… mit L an Halloween um die Häuser ziehen

Himmelspost an M

Dies & Das, Persönliches

Mein lieber M,

es ist Herbst geworden. Die Tage werden sukzessive kürzer. L und ich merken das vor allen Dingen morgens, wenn es beim Aufwachen noch stockdunkel ist. Abends stört es uns beide bisher nicht, auch wenn wir zeitiger müde werden und uns früh in die Betten kuscheln.

Wenn auch spät im Jahr bin ich dennoch glücklich, alleine und gemeinsam mit L die ein oder andere kleine Runde auf dem Fahrrad unternommen zu haben. 
Für das kommende Jahr will ich unsere Fahrräder unbedingt zeitiger startklar machen. Wir haben hier so viele schöne Fahrradwege, die stellenweise direkt hinter unserem Wohnhaus beginnen. Es wäre doch zu schade, diese nicht zu erkunden.    

Die Drei-Tages-Fahrt, an der L Anfang des Monats teilgenommen hat, lief wesentlich besser als das Schwimmlager im Frühjahr. Am ersten Abend hat sie laut eigener Aussage sehr viel geweint und wollte nach Hause, dafür floss am zweiten Abend keine einzige Träne. Das ist ein großer Fortschritt.
Unabhängig davon merke ich, dass L einen Entwicklungssprung gemacht hat. Schule und Schulaufgaben sind ihr wichtiger geworden. Sie hängt sich gerade richtig ins Zeug. Bisher brauchten wir seit Schulbeginn abends und an den Wochenenden nicht viel nacharbeiten, aber in den wenigen Situationen, in denen es erforderlich war, teilte sie es von sich aus mit und arbeitete konzentriert, zügig und ohne Schreianfall. Ich behaupte auch, ihre Rechtschreibung ist (fast) auf dem Stand der anderen Klassenkamerad*innen angekommen. 
Schade ist allerdings, dass Ls wenige Schulbücher kaum genutzt werden. Die Seiten sind wie schon in Klasse zwei so gut wie leer. Ich frage mich wirklich, was die Kinder den lieben langen Tag im Unterricht lernen, denn auch bei den anderen sind die Hefte leer.

Aktuell bin ich auf der Suche nach einer guten Balance zwischen Sparen und am (gesellschaftlichen) Leben teilhaben. Mal wieder. 
Nichtsdestotrotz besuchen L und ich Dresden-J im Oktober für eine Nacht. Ich habe sie das letzte Mal vor über zwei Jahren gesehen. Es wird wirklich Zeit, das zu ändern. In Ls Herbstferien werden wir auch die ein oder andere schöne Unternehmung machen. Da wird das Sparbuch wohl oder übel ein wenig geschmälert werden müssen.     

Deine Katja

Hallo September!

Dies & Das

Im September werde ich …

… im Fitnessstudio schwitzen
… zur Thai Massage gehen
… L zur Ergotherapie bringen
… L zur Kinderärztin
… und zur Klavierstunde begleiten  
… L auf Klassenfahrt verabschieden
… Besuch von meinen Eltern bekommen
… einen halben freien Tag für mich haben
… am Open Space Friday teilnehmen
… leckeres Essen zubereiten
… lesen 
… entschleunigen
… den Altweibersommer und das Leben genießen 

Himmelspost an M

Dies & Das, Persönliches

Mein lieber M,

die Optimierung meiner Finanzplanung trägt erste Früchte: L und ich gehen wieder sparsamer durchs Leben, gönnen uns hier und da aber dennoch kleine Alltagsfreuden, wie beispielsweise ein leckeres Eis. Ich habe zudem drei Abonnements gekündigt. Zwei davon enden noch am Ende dieses Monats. Somit haben wir dadurch ein paar Euro mehr im Monat zur anderweitigen Verfügung zurückgewonnen. In der Rückschau betrachtet, waren die drei Abonnements in den letzten Monaten wirklich reine Geldverschwendung.

Unsere L fährt Mitte September auf Klassenfahrt. Diesmal ist es nur eine Drei-Tages-Fahrt mit zwei Übernachtungen. Der Ort ist lediglich zwanzig Autominuten von unserer Wohnung entfernt. Sie hat große Lust mitzufahren. Ich wünsche ihr sehr, dass die Erlebnisse diesmal durchweg positiv sind und die negativen Erinnerungen an das Schwimmlager überschrieben werden.

Weil ich so gerne plane, mache ich mir bereits erste Gedanken zu unserem Sommer 2025.
Meine Eltern wollen im Juli eine Woche an die Ostsee fahren. In dieser Zeit passen wir auf die beiden Rosellasittiche auf. Elli und Waltraud werden wir dann mit nach Erfurt nehmen. Für diese Juli-Woche werde ich ebenfalls Urlaub beantragen. So können L und ich jeden Tag etwas Schönes in unserer alten Heimat unternehmen und Freunde und Familie treffen. 
Ob wir im kommenden Sommer überhaupt verreisen werden, glaube ich derzeit nicht. Mir gefällt momentan der Gedanke sehr, die Region zu erkunden. Leipzig und sein Landkreis haben noch so viel zu bieten, das L und ich noch nicht gesehen haben. Das würde ich im nächsten Jahr gerne ändern.

Nach über vier Monaten Bearbeitungszeit und etlichen Rückfragen kam Anfang des Monats mein Einkommenssteuerbescheid für 2023. Ich freute mich sehr über die nette Erstattung. Einen Teil des Geldes werde ich nutzen, um Ls Klassenfahrt zu bezahlen. Der Restbetrag ist bereits auf das Sparbuch gewandert.

Deine Katja

Hallo August!

Dies & Das

Im August werde ich …

… L zur Kinderärztin begleiten
… im Fitnessstudio schwitzen
… mit L ins dritte Schuljahr starten
… L zur Ergotherapie bringen
… L zur Klavierstunde begleiten 
… mich mit Albanien-U treffen 
… zur Thai Massage gehen
… ein Wochenende in Erfurt verbringen 
… mir dort das diesjährige Stück im Rahmen der Domino DomStufen-Festspiele anschauen 
… und am Geburtstagsessen meines Onkels O teilnehmen 
… mit meiner Schwiegerfamilie über ein Wochenende verreisen
… leckeres Essen zubereiten
… lesen 
… den Sommer und das Leben genießen 

Himmelspost an M

Dies & Das, Persönliches

Mein lieber M,

L und ich sind zurück aus Italien. Wir hatten zwei wunderschöne, entspannte Wochen, bei jeder Mahlzeit einen herrlichen Blick auf den Gardasee und drei große Pools, die wir nach Belieben abwechselnd besuchen konnten und sogar oft ganz für uns alleine hatten.
An die engen italienischen Straßen habe ich mich schnell gewöhnt. Ich kann gut nachvollziehen, weshalb die Italiener*innen kleinere Fahrzeuge bevorzugen.
Sowohl auf unserer Hin- als auch auf der Rückreise kamen wir jeweils in ein Unwetter mitten auf der Autobahn mit Starkregen und sogar einem Gewitter über uns. Ich bin stolz auf mich, die Strecken ganz alleine unfallfrei gefahren zu sein.
Sollten L und ich im nächsten Jahr ein paar Tage im Sommer wegfahren, möchten wir in Deutschland bleiben. Vielleicht finden wir sogar eine kleine Unterkunft, zu der wir Elli und Waltraud mitnehmen können. Wir haben die beiden nämlich sehr vermisst. 

Von den Italiener*innen in unserer Apartmentsiedlung wurde ich indirekt angespornt, weiterhin beim Erlernen von Fremdsprachen (über die Duolingo App) am Ball zu bleiben. Viele sprachen entweder ein sehr gutes Deutsch oder Englisch. Mir hingegen fiel es sehr schwer, vernünftige Sätze in Englisch, geschweige denn in Italienisch hervorzubringen. Mir war es stellenweise sehr unangenehm, wie holperig meine Sätze aus meinem Mund kamen und wie gering mein Wortschatz ist. 

Im Urlaub merkte ich, wie zufrieden ich mit meinem Leben bin und spürte eine tiefe Dankbarkeit. Nicht bei jedem Arbeitgeber lässt sich das Familien-/Privatleben so gut vereinbaren mit der beruflichen Tätigkeit und auch nicht überall ist man so offen für sämtliche Weiterbildungsvorschläge. Schon nach einer Woche wurde mir klar, dass ich gar nicht so weit von zu Hause hätte wegfahren müssen. Das Schöne findet sich auch direkt vor unserer Haustür. Aus diesem Grund möchte ich L ab sofort etwas mehr von Deutschland zeigen.

Ich bin emotional und geistig noch absolut nicht bereit für den Start des neuen Schuljahres. L kommt nun in die dritte Klasse, dabei war vorgestern doch erst ihre Einschulung. Es ist erschreckend, wie schnell die ersten beiden Schuljahre verstrichen sind.
Ich möchte ein paar Dinge im neuen Schuljahr ändern. Zu allererst meine Einstellung. Nicht ich besuche die Grundschule, sondern L. Ich werde ihr weiterhin helfen wo ich kann, für Tests und Klassenarbeiten mit ihr üben, privat die Thematik rund um die Lese-Rechtschreibschwäche fördern und sie zum Lesen ermutigen. Hier kommt aber ein großer neuer Punkt hinzu: Ich mische mich mit wenigen Ausnahmen nur in Ls Schulalltag ein, wenn sie mich explizit darum bittet. Ich möchte, dass L versteht, dass sie sich anstrengen und immer ihr Bestes geben soll, dass Schule allerdings „nur“ EIN Teil ihres Lebens ist und nicht der einzige Lebensinhalt. 
Und sind wir mal ehrlich? Was soll denn schlimmes passieren? Notfalls wiederholt sie eben das Schuljahr, wenn ihr der Unterrichtsstoff um die Ohren fliegt. Davon geht die Welt nicht unter.

Seit ein paar Tagen äußert L vermehrt den Wunsch, in ihrem eigenen Bett zu schlafen. Was für andere Kinder von acht Jahren längst eine Selbstverständlichkeit ist, ist bei uns schon lange ein sehr großes Thema. Vor vielen Jahren schlief L in ihrem eigenen Bett, damals mit einer Einschlafbegleitung. Nun ist ihr Leben allerdings ein wenig anders verlaufen als das der meisten Kinder. Ihr emotionales Alter liegt derzeit bei etwa vier Jahren. Ihr Urvertrauen, welches mehrfach erschüttert wurde, muss sich erst wieder aufbauen. Ich unterstütze sie dabei, wo ich nur kann.
Nach einigen gescheiterten Versuchen klappte es nun gestern mithilfe ihrer Schulfreundin CE. Die beiden Mädchen schafften es, gemeinsam in Ls Bett einzuschlafen. CE hat schon öfter bei Freundinnen übernachtet. Für L war das ein wichtiger Schritt. Ich bin sicher, dass sie sehr stolz auf sich ist, es nach all der Zeit wieder geschafft zu haben. Ich bin schon auf die nächsten Abende gespannt. 

Aufgrund von zahlreichen Hasskommentaren und einer toxischen Stimmung zwinge ich mich seit einigen Tagen wieder zu einer kompletten Facebook-Abstinenz. Ich merkte in den vergangenen Wochen, wie mich die angezeigten Artikel und dazugehörigen Kommentare in meiner Denkweise beeinflusst und verändert haben. Ich sah die Welt plötzlich nahezu durchgängig als einen bösen und sehr schlechten Ort an. So möchte ich allerdings nicht leben. Es gibt sehr viele positive Dinge. Ich muss nur genauer hinsehen und mich von anderen Menschen, die nicht so denken und ihren Mitmenschen rein gar nichts gönnen, fernhalten.

Deine Katja

Hallo Juli!

Dies & Das

Im Juli werde ich …

… weiterhin Urlaub am Gardasee machen 
… dort sooft wie möglich im Pool schwimmen 
… und dabei entschleunigen und das Leben genießen 
… ein Wochenende bei meinem Bruder und meiner Schwägerin J verbringen 
… mich über die Rückkehr der Kaninchen freuen
… zur Thai Massage gehen 
… L ab und an in den Ferienhort schicken 
… im Fitnessstudio schwitzen
… L zur Ergotherapie bringen
… das neue Buch meiner Lieblingsautorin lesen
… den Sommer genießen 

Himmelspost an M

Dies & Das, Persönliches

Mein lieber M,

in diesem Monat wurde mir aufgrund unvorhergesehener Zusatzausgaben deutlich vor Augen geführt, dass L und ich in letzter Zeit ziemlich verschwenderisch gelebt haben. Aus diesem Grund möchte ich nach unserem Sommerurlaub damit beginnen, unsere Finanzen noch besser im Blick zu behalten, beispielsweise die Sparbuchrate erhöhen und überwiegend Freizeitaktivitäten wählen, die uns nicht schon Mitte des Monats in ein finanzielles Ungleichgewicht bringen.  
Unseren Herbsturlaub habe ich bereits storniert. Da es L und mir ohnehin schwer fallen wird, Elli und Waltraud in die Tierpension zu geben, ist das überhaupt nicht schlimm. Wir machen es uns einfach zu Hause gemütlich und erkunden die sächsische Gegend. Auch im kommenden Jahr werde ich sehr genau abwägen, ob wir uns einen Urlaub leisten wollen. 

Umso mehr werden wir den diesjährigen Sommerurlaub in vollen Zügen genießen, der ebenfalls auf der Kippe stand. Der rebellische Teil in mir sah es überhaupt nicht ein, den vor anderthalb Jahren geplanten Urlaub zu stornieren. Meine Vorfreude war einfach zu groß. Und Dank der unvorhergesehenen Großzügigkeit meines Umfelds ist es sogar möglich, dass wir ihn sorgenfrei antreten können. Ich wurde nämlich zum Geburtstag sehr reich beschenkt. Ein Großteil des Geldes ist zwar auf dem Sparbuch gelandet, ein kleiner Teil ermöglicht es uns aber nun, ein paar Tage in der Ferne auszuspannen und abzuschalten. Ich empfinde große Dankbarkeit und Demut und weiß, dass nichts hiervon selbstverständlich ist.

Von Ls Ergotherapiestunden und der Ergotherapeutin bin ich nach wie vor sehr begeistert. L geht auch gerne hin. Spielerisch und ohne dass L es merkt, wird ihr in so vielen Dingen geholfen, die ich in unserem Alltag gar nicht so fördern, geschweige denn mit einem professionellen Blick von Außen erkennen kann. Ich bin gespannt, wie sich alles entwickeln wird.

Deine Katja