Auch heute nehme ich an Antetannis Blogaktion teil, bei der ich zum Start in die neue Woche sieben vorgegebene Textfragmente ergänzt habe.
Und hier kommen sie auch schon:
❶
Sushi schmeckt mir niemals ohne Sauce. Im Gegenteil: Mein Sushi wird regelrecht in Sojasauce ertränkt.
❷
Egal, wann: Sushi kann ich immer essen. Und habe ich auch schon getan: Morgens, mittags, nachmittags und abends. Sushi geht wirklich immer und überall.
❸
Müsli liebe ich besonders, wenn es knusprig ist. Aktuell esse ich morgens ein Knsuper-Beerenmüsli.
❹
Heute ist mir nach einer Schreibtischreinigung, nachdem ich diese mittlerweile sehr wichtig gewordene Aufgabe eine Woche lang vor mir hergeschoben habe.
❺
Für manche Zutaten fehlt mir die Phantasie, sie zum Kochen oder Backen einzusetzen. Oder die Lust, es auszuprobieren. Ich mag es einfach und übersichtlich.
❻
Ich nehme mir gerne Zeit, meine Lebensmittel im Supermarkt auszusuchen, und bestelle diese daher nicht online.
❼
Diese Woche habe ich mein Jahresmitarbeitergespräch im Kalender stehen und ich freue mich auf eine halbstündige Thai Massage. Ich bin wieder sehr verspannt.
Dies & Das
High Five der Woche 2/2025
Alltagsschnipsel, Dies & Das, PersönlichesDas High Five der Woche, eine tolle Aktion in Sabines Blog Mausloch, an der jede*r teilnehmen kann, bietet die Möglichkeit, die vergangene Woche Revue passieren zu lassen und die fünf besten Highlights herauszufiltern.
Nach unserer zweiwöchigen Weihnachtspause sind L und ich in unsere erste Arbeits- beziehungsweise Schulwoche gestartet. Viel ist in diesen Tagen passiert. Hier kommen meine fünf besten Momente der Woche:
Gewicht
Auch wenn meine Sportroutine noch nicht zurückgekehrt ist, liegt mir sehr viel an einem gesunden und gestärkten Körper. Mit einem etwas mulmigen Gefühl stieg ich Anfang der Woche auf die Waage … und wurde positiv überrascht: Ich wiege aktuell ungefähr ein Kilogramm weniger als vor Antritt unseres langen, von kulinarischen Köstlichkeiten bestimmten Weihnachtsbesuches. Gern möchte ich weitere ein bis zwei Kilogramm an Gewicht verlieren und durch regelmäßige Übungen Muskeln aufbauen.
Ordnung und Sauberkeit
Ich bin mit einem hohen Toleranzbereich des „Das-guckt-sich-weg“-Gens gesegnet. Das bedeutet, dass meine Grenze sehr hoch ist, wenn ich irgendwo Unordnung oder Dreck erblicke. Natürlich ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem diese Grenze überschritten wird und ich zu Putzlappen und Reinigungsmitteln greife. So geschehen am Anfang dieser Woche, als ich unser Badezimmer entekelte.
LRS-Zwischenstand
Positiv war ebenfalls das Gespräch mit Ls Klassenlehrerin hinsichtlich der Lese-Rechtschreibschwäche. Ihr ist aufgefallen, dass L einen großen Entwicklungssprung gemacht hat und sie mittlerweile (genauso wie ich) all ihre Texte lesen kann, auch wenn diese natürlich noch nicht rechtschreibfehlerfrei sind. Das sind sie im Übrigen noch bei keinem einzigen Kind aus der Klasse. Auch Ls Schriftbild hat sich deutlich verbessert. Die Lehrerin ist mit den gezeigten Leistungen zufrieden. L wird ein gutes Halbjahreszeugnis bekommen.
Urlaubsplanungen
Bis zum Jahresende sind alle verfügbaren Urlaubstage verplant. Mit einem schulpflichtigen Kind ist das sehr leicht, da ich mich ohnehin nur an den Schulferien orientieren kann. Vor L und mir liegen sehr schöne Auszeiten, auf die ich mich bereits jetzt schon freue.
Selbstständigkeit
Als L ihren Wunsch, alleine zur Schule zu gehen, äußerte und vorgestern erstmals realisierte, klappte vor meinem geistigen Auge eine lange Liste an neuen Möglichkeiten auf. In Zukunft könnte ich einiges an Zeit sparen, müsste mich an meinen Bürotagen nicht mehr so abhetzen und könnte vielleicht sogar wieder an der ein oder anderen nachmittäglichen Veranstaltung teilnehmen. Ist das aufregend. Ich bin gespannt, wie sich das in diesem Jahr entwickelt.
Mein Freitagsfüller # 1
Alltagsschnipsel, Dies & Das, PersönlichesIn einigen Blogs, die ich seit Jahren gern lese, bin ich schon öfter auf den Freitags Füller gestoßen. Wann immer es mir möglich ist, möchte ich ab sofort auch an Barbaras Blogaktion teilnehmen. Mitmachen kann übrigens jede*r, der mag.
1.
Im neuen Jahr möchte ich unbedingt wieder mehr Leichtigkeit in Ls und mein Leben bringen. Diese ist mir vor allem im letzten Jahr nahezu völlig abhanden gekommen. Ich lebe jetzt und möchte jeden einzelnen Tag hier auf Erden auch genießen.
2.
Mir ist immer kalt. Im Winter friere ich natürlich mehr als in den anderen Jahreszeiten. Ich habe feststellen müssen, dass es nicht vielen Menschen so extrem ergeht. Meine Hände und Füße kann ich beispielsweise nur mithilfe von Wärmflaschen auf Normaltemperatur bringen.
3.
Das Gute ist, dass ich selbst entscheiden kann, wohin meine Gedanken wandern. Es gibt Tage, an denen stresst mich die aktuelle Weltpolitik sehr und versetzt mich in Angst und Schrecken. Wird es besonders düster in meinem Kopf, schiebe ich dem Ganzen einen Riegel vor und lenke die Gedanken bewusst zu anderen, weniger dramatischen Themen. Das funktioniert fast immer.
4.
Seichte Unterhaltung in Form eines lustigen Films, einer spannenden Serie oder eines guten Buches, konsumiert im gemütlichen Bett, umgeben von mindestens einer Wärmflasche, sind meine persönlichen Stresssenker im Fall von totaler Erschöpfung. Schlafen geht aber auch immer.
5.
Zwischen August und Dezember könnte es in diesem Jahr sehr lang für mich werden. Nahezu mein kompletter Jahresurlaub verteilt sich auf die ersten sieben Monate.
6.
Man kann in jedem Tag mindestens eine positive Sache finden, über die man sich freut oder für die man dankbar ist, das funktioniert! Dadurch fühlt man sich auch gleich besser.
7.
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf selbstgemachte Pizza und unseren Übernachtungsgast, morgen habe ich geplant, sukzessive die Wohnung abzuschmücken und die Weihnachtsdekoration im Keller zu verstauen, und Sonntag möchte ich die Seele baumeln lassen und nur das tun, worauf ich Lust habe!
Mein Montagsstarter # 1
Dies & Das, PersönlichesUm in diesem Jahr besser in die jeweils neue Woche zu starten, möchte ich ab sofort an Antetannis Blogaktion teilnehmen, bei der sieben vorgegebene Textfragmente ergänzt werden sollen. Auch hier gilt: Jede*r, der mag, darf mitmachen.
Und los geht’s:
❶
Verängstigte Tiere und Kinder aufgrund der Böllerei verbinde ich mit Silvester. Zudem mag ich es nicht, lange aufbleiben zu müssen, obwohl ich müde bin. Dennoch liegt es mir sehr am Herzen, das neue Jahr mit den Menschen zu begrüßen, die mir wichtig sind.
❷
Los ging der Tag mit dem Kuscheln unserer Zwergkaninchen Elli und Waltraud, die vor den lauten Böllern Angst hatten, und das neue Jahr wurde mit einem halben Glas Sekt und netten Worten begrüßt.
❸
Auf die übers Jahr verteilten schönen Erlebnisse bin ich gespannt und auf unsere bevorstehenden Urlaube und Ausflüge freue ich mich.
❹
Schön, dass meine L noch klein und bei (fast) allem mit dabei ist. So können wir gemeinsam wertvolle Erinnerungen schaffen.
❺
Organisiertes Feuerwerk zum Jahreswechsel? Ich bin bereit.
❻
Pläne? Vorsätze? Ich mache so weiter wie bisher. Ich bin mit dem Erreichten vom letzten Jahr sehr zufrieden und möchte auch im neuen Jahr weiter an meinen persönlichen Zielen arbeiten.
❼
Für heute habe ich unzählige To-dos im Kalender stehen. Diese Woche habe ich dazu noch einen ersten Arzttermin geplant und ich freue mich, wenn ich mich wieder strukturiert, organisiert und den Überblick zurückgewonnen habe.
High Five der Woche 1/2025
Alltagsschnipsel, Dies & Das, PersönlichesSchon seit einiger Zeit lese ich Sabines wunderbare Beiträge in ihrem Blog Mausloch. Ihr High Five der Woche ist mir dabei natürlich längst ins Auge gestochen. Obwohl ich täglich Positives aufschreibe und das auch weiterhin tun werde, möchte ich ab sofort am Ende einer Woche meine fünf schönsten Momente küren und einen Wochenrückblick geben. Mitmachen kann bei dieser Blogparade übrigens jede*r.
Hier kommen meine fünf Highlights dieser Woche:
Urlaub
Seit dem 21. Dezember 2024 habe ich frei. Ich konnte mich in den letzten zwei Wochen erholen, verlor zwischendrin völlig das Zeitgefühl, verbrachte meine Tage lesend, eine Serie guckend oder Pläne für mein berufliches und privates neues Jahr schmiedend. Obwohl ich anfangs glaubte, 2025 wird ein eher ruhiges Jahr, weiß ich nun, dass auf L und mich ganz tolle Erlebnisse warten. Einen Großteil unserer freien Tage verbrachten L und ich mit unseren beiden Kaninchen Elli und Waltraud im Kreise der Familie. Der lange Familienbesuch wäre allerdings nicht möglich gewesen ohne ein …
Mietfahrzeug
Ich bin meinem Arbeitgeber beziehungsweise den Menschen dahinter unendlich dankbar, dass L und ich über die Feiertage mobil waren. Ohne den Mietwagen hätten wir unseren langen Familienbesuch nicht in diesem Maße realisieren können. Sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt war das Fahrzeug bis auf den letzten Millimeter vollgepackt.
Schnee
Ich liebe Schnee. Völlig überraschend blieb dieser sogar liegen, sodass L und ich mit unserem Schlitten und dem Popo-Rutscher rodeln konnten. Zwar war dies nur auf einem kleinen Hügelchen hinter den Wohnhäusern möglich, Spaß hatten wir dabei aber dennoch. Froh war ich über den Kauf neuer Winterstiefel vor wenigen Tagen. Ohne diese hätte ich mir im Schnee entweder nasse Füße geholt oder eine Unterkühlung zugezogen.
Upgrade meines Duolingo Abonnements
Seit dem Herbst liebäugelte ich mit einem Upgrade meines Abonnements. Im Rahmen einer Rabattaktion bis Silvester fasste ich mir schließlich ein Herz und wechselte von Super auf Max. Für ein Jahr wird der Preis derselbe wie bisher sein. Ich habe mittlerweile bereits mit der KI gesprochen und bin mit meinen ersten Sprechversuchen sehr zufrieden. Ich erhoffe mir nun wesentlich mehr Sicherheit beim Sprechen anderer Sprachen.
Nachfolger
Da mich mein Renault Megane Mitte November verlassen hat und L und ich seitdem ohne Auto den Alltag bestreiten, machen mich sämtliche Updates des Autohauses in Leverkusen glücklich, die mein neues Dienstfahrzeug, einen voll elektrischen Nissan Ariya, betreffen. Mittlerweile wurde das Fahrzeug zugelassen. Ein Kennzeichen existiert auch bereits. Es fehlen jetzt nur noch wenige Unterlagen, sodass ich optimistisch bin, das neue Fahrzeug noch im Januar als neues Familienmitglied begrüßen zu können.
Hallo 2025! Hallo Januar!
Dies & DasIm Januar werde ich …
… kleinere Änderungen im Blog vornehmen
… noch einige freie Tage genießen
… ins Kino gehen
… ruhig in das neue Arbeitsjahr starten
… im Fitnessstudio schwitzen
… ein Entwicklungsgespräch mit Ls Lehrerin führen
… L zur Ergotherapie bringen
… und zur Klavierstunde begleiten
… mein Jahresgespräch haben
… zur Hausärztin und zum Zahnarzt gehen
… L zur Kinderärztin begleiten
… zur Thai Massage gehen
… am Open Space Friday teilnehmen
… vielleicht ein neues Dienstfahrzeug in Empfang nehmen
… die Wohnung abschmücken
… mit meinen Projekten starten
… entschleunigen und das Leben genießen
Unser Jahresrückblick
Alltagsschnipsel, Dies & Das, PersönlichesIch möchte den letzten Tag des Jahres 2024 nutzen, um die Erlebnisse und Ereignisse in den zurückliegenden Monaten Revue passieren zu lassen.
Januar 2024
Das neue Jahr war kaum eine Woche alt, als ich mir Corona einfing und mich so krank wie schon lange nicht mehr fühlte. In den ersten Tagen war es sogar so schlimm, dass nicht mehr viel fehlte, um L vom Unterricht mit dem Vermerk „Ich bin zu krank, um meine Tochter mit dem Auto in die Schule zu fahren“ abzumelden. Irgendwie ging es aber trotzdem.
An einem Wochenende fiel genug Schnee, um rodeln zu gehen. Das taten L und ich ausgiebig und entdeckten dabei einen neuen Stadtteil in Leipzig.
Innerlich zornig wurde ich bei einem Termin, den ich mit L beim Landesamt für Schule und Bildung in Leipzig hatte. Wir beide glaubten, L soll den Kompetenztest, den die Klasse im Herbst 2023 schrieb, wiederholen. Stattdessen musste sich das arme Kind einem IQ-Test unterziehen. Wenigstens wissen wir seitdem, dass L normal klug ist. Nicht, dass dies jemals zur Diskussion gestanden hätte.


Februar 2024
Die Thematik „Lese-Rechtschreibschwäche“ ging auch im zweiten Monat des Jahres munter weiter. Ich nahm an einem LRS-Elternabend an einer der wenigen Stützpunktschulen in Leipzig und seinem Umland teil, wurde von den netten Lehrerinnen umfassend zum bevorstehenden Testverfahren informiert und bekam einen ersten Eindruck von der Schule und den Unterrichtsmethoden. Ich merkte dabei schnell, dass L hier fehl am Platz wäre, und beschloss bereits zu diesem Zeitpunkt, sie im Sommer nicht in eine solche LRS-Klasse wechseln zu lassen.
L und ich besuchten erstmals den Karnevalsumzug in Erfurt. An diesem Tag schüttete es leider wie aus Eimern.
Unser besonderes Highlight war das Musical „Der König der Löwen“ in Hamburg. L und ich fuhren nach dieser tollen Show weiter in unseren einwöchigen Winterurlaub im Center Parcs Park Nordseeküste. Dort verbrachten wir täglich mehrere Stunden im Aqua Mundo.









März 2024
Nach etlichen Wochen Unlust und fehlender Freude am Hobby meldete ich L schließlich vom Ballettunterricht ab.
L unterzog sich gemeinsam mit einem Klassenkameraden einem zweitägigen Testverfahren an einer anderen Grundschule und erhielt eine Woche später das Ergebnis „mittelschwere Lese-Rechtschreibschwäche“. Ich muss gestehen, dass ich dieses Resultat nicht erwartet hatte.
Ihren achten Geburtstag feierten wir auf Ls Wunsch hin zu zweit in einem Sushi-Restaurant. Ein paar Tage später fand ihre Kindergeburtstagsfeier im Indoorspielplatz statt.
Über Ostern reisten wir zu meinen Eltern nach Erfurt und trafen dort meinen Bruder, meine Schwägerin J sowie meine Schwiegerfamilie.






April 2024
Da L sich schon eine Weile wieder Haustiere wünscht und Prinzis Tod bereits dreieinhalb Jahre zurückliegt, stimmte ich zu, in einem Tierheim im Umkreis auf die Suche zu gehen. Schnell einigten wir uns auf zwei Zwergkaninchen, da diese im Moment am besten zu unserer derzeitigen Lebenssituation passen. So kam es, dass Mitte des Monats Elli und Waltraud bei uns einzogen. Beide Tiere haben lediglich ein geschätztes Alter, wirken aber gesund und fidel. Seitdem wir nun zu viert sind, habe ich endlich das Gefühl, dass der viele Platz in unserer Dachgeschosswohnung gut genutzt wird.
Während L eine Woche im Schwimmlager im Erzgebirge war und dort leider keine allzu schöne Zeit verlebte, ließ ich mir die Spitzen beim Friseur schneiden. Erwähnung findet Letzteres deshalb, weil ich oftmals nur einmal jährlich oder sogar nur alle anderthalb Jahre zum Haareschneiden gehe.
Aufgrund Ls Lese-Rechtschreibschwäche startete für sie Ende dieses Monats die wöchentliche Ergotherapie. Um ein entsprechendes Rezept hierfür zu bekommen, benötigte ich mehrere Anläufe. Es war ein richtiges Drama. Positiv ist jedoch, dass wir seitdem endlich eine Kinderarztpraxis gefunden haben.
Meine Schwägerin M feierte ihren Geburtstag in diesem Jahr im Belantis. Seit unserem Umzug vor zwei Jahren verspreche ich L, mit ihr in diesen Freizeitpark zu gehen. Nun hat es endlich geklappt.






Mai 2024
In Markkleeberg hat ein neues Fitnessstudio eröffnet. Nach ein paar Tagen Bedenkzeit schloss ich einen Vertrag mit einer günstigen Monatsgebühr ab. Zu Hause sind meine Kraftübungen in den letzten Wochen mehr und mehr eingeschlafen.
Eines meiner persönlichen Highlights in diesem Jahr war das Konzert von VV im Haus Auensee. Da ich keine Kinderbetreuung fand, nahm ich L kurzerhand mit. Es war eine wunderbare Atmosphäre und ich sehr glücklich, dabei gewesen zu sein. Unser Heimweg war allerdings ziemlich aufregend und wird L und mir ebenfalls noch lange in Erinnerung bleiben.
Schon zum zweiten Mal besuchten wir unser wunderschönes Stadtfest in Markkleeberg. Auch in diesem Jahr wurde den Besucherinnen und Besuchern wieder einiges geboten.
Da L Interesse am Erlernen des Pianos zeigte, fand eine erste Klavierstunde statt, die in einem Vertrag mit der Musikschule mündete.
Im Rahmen ihrer Lese-Rechtschreibschwäche wurden Ls Augen gründlich untersucht und Übungen für ein Training der Augenmuskulatur mitgegeben.






Juni 2024
Im Frühjahr dieses Jahres öffnete Karls Erdbeerhof und Erlebnis-Dorf in Döbeln seine Tore. Ein gutes Vierteljahr später statteten L und ich diesem einen ersten Besuch ab. Vom Angebot und den Attraktionen waren wir auf Anhieb begeistert.
Zum Erfurter Krämerbrückenfest fand ein großes Familientreffen mit meinen Eltern, meinem Bruder, meiner Schwägerin J und ihren Eltern statt. Wir unternahmen unter anderem eine Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn und erfuhren spannende Details der Stadtgeschichte.
Am zweiten Sommertag feierte ich meinen 36. Geburtstag.
Aufgrund der zeitigen Sommerferien starteten L und ich bereits Ende des Monats in unseren zweiwöchigen Italienurlaub, den ich vor anderthalb Jahren gebucht hatte. Einen Zwischenstopp legten wir in München ein und besuchten meinen Bruder und meine Schwägerin J.














Juli 2024
In Italien fühlten L und ich uns sehr wohl. Wir hatten eine kleine, aber gemütliche Unterkunft in Cassaga bei Muscoline mit wunderbarem Blick auf den Gardasee. In der Anlage selbst standen uns mehrere große Pools zur Verfügung, die wir oft ganz für uns alleine hatten. Auf der Heimreise legten wir erneut einen Zwischenstopp in München ein und verbrachten das Wochenende bei meinem Bruder und meiner Schwägerin J. Elli und Waltraud, die fast drei Wochen in der Tierpension wohnten, nahmen wir wieder freudig in Empfang.
Zum Glück kamen die beiden Stromabrechnungen erst nach unserem Sommerurlaub. Für den Tagstrom und den Nachtstrom kam insgesamt eine Nachzahlung in Höhe von vierhundertsiebzig Euro auf mich zu. Gerechnet hatte ich mit mehr als dem Doppelten.
Für zwei Nächte gelang es L, in ihrem eigenen Bett im Kinderzimmer zu schlafen. Ich bin überzeugt, dass sie irgendwann mutig genug sein wird, um dies dauerhaft zu schaffen.
Der Leasingvertrag meines MacBooks endete. Die Firma schloss für mich einen neuen ab, sodass ich ein aktuelles Modell erhielt.






August 2024
Monatelang dachte L darüber nach, sich ein Pony schneiden zu lassen. Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres war es schließlich soweit. Ich nutzte die Gelegenheit und ließ ihre Spitzen gleich mit abschneiden.
In das dritte Schuljahr starteten wir mit vielen Vorsätzen. Ich nahm uns beiden den Druck raus, der sich vorrangig wegen der festgestellten Lese-Rechtschreibschwäche im Laufe der zweiten Klasse in unseren Alltag eingeschlichen hatte. Unsere Devise lautet nunmehr: Wir lassen es auf uns zukommen.
Erst in diesem Monat machte ich unsere Fahrräder flott, sodass wir verspätet in die Saison starteten.
Wir nutzten das sonnig warme Wetter ausgiebig zum Baden in den umliegenden Seen oder Freibädern, besuchten den Mittelaltermarkt in Ichtershausen und sahen uns das diesjährige Theaterstück im Rahmen der Domino DomStufen-Festspiele in Erfurt an.
Sehr zu meiner Freude konnte ich an unserem Teamevent teilnehmen. Wir wurden durch die Elephantine-Ausstellung in der James-Simon-Galerie in Berlin geführt und aßen anschließend in einem Restaurant Mittag.










September 2024
Mit katastrophalen Wahlergebnissen bei den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen, die mich beide stark tangieren, starteten wir in den neunten Monat des Jahres.
Gemeinsam mit Markkleeberg-C und Ls ehemaligem Klassenkameraden LK besuchten wir erstmals das Lichterfest in Markkleeberg.
Für L fand eine Drei-Tages-Klassenfahrt nach Naunhof statt. Im Gegensatz zum Schwimmlager fühlte sie sich diesmal wohler und konnte den Aufenthalt mehr genießen.
Wegen der Tanzauftritte von Ls Schulfreundin EB begleiteten wir diese und Leipzig-A zu den Highland-Games in Trebsen. Von diesem Fest, an dem jedesmal echte schottische Clans teilnehmen, war ich sehr beeindruckt.






Oktober 2024
Per E-Mail wurde mir mitgeteilt, dass ich beim Gewinnspiel Glück gehabt und zwei Freikarten für eine Zirkusvorstellung gewonnen habe. Am Tag der Deutschen Einheit genossen L und ich eine liebevolle Show.
M zu Ehren wurde vor einigen Jahren im Stadtpark in Erfurt ein Baum gepflanzt. Diesen besuchten wir gemeinsam mit meinem Schwiegerpapa.
Erneut fand ein Familientreffen statt. Mit meinen Eltern, meinem Bruder und meiner Schwägerin J bewunderten wir unter anderem die diesjährige Kürbisausstellung im egapark Erfurt.
In den Herbstferien nahmen L und ich an einer Alpaka-Wanderung in Nordsachsen teil. Mein Alpaka hieß Whiteprince und hatte nur mäßig Lust auf einen Spaziergang mit mir. L hatte mit ihrem Goldie da schon wesentlich mehr Glück.
Für eine Übernachtung fuhren L und ich einhundertzwanzig Kilometer weit, um Dresden-J nach über zwei Jahren wiederzusehen und gemeinsam in der sächsischen Hauptstadt eine schöne Zeit zu verleben.
Wir entdeckten einen Indoor-Kletterpark in Leuna, der bei L Freude und Angst zugleich auslöste.
Den Reformationstag habe ich noch nie gefeiert. Stattdessen steht seit einigen Jahren Halloween hoch im Kurs. So auch bei L. Wir besuchten an diesem Tag den Tierpark in Lützen und zogen abends mit Ls Schulfreundin CE um die Häuser, um Süßigkeiten abzustauben.














November 2024
Mit meinen Eltern fuhren wir am Geburtstag meiner Mama bei bestem Wetter in einer Ponykutsche durch die Erfurter Altstadt.
Auf der internationalen Fachmesse MUTEC in Leipzig vertrat ich an unserem Eckstand unser Unternehmen und hatte nach langer Zeit die Möglichkeit, mit Interessierten Englisch zu sprechen.
Von jetzt auf gleich meldete mein Firmenwagen einen Getriebeschaden und musste abgeschleppt werden. L und ich sind seitdem auf die S-Bahnen angewiesen.
Gemeinsam mit Markkleeberg-C und ihrem Sohn LK fuhren wir in das wunderschöne Schwimmbad Bad Lübbenau und erfreuten uns an den Pinguinen im Außenbereich.
Ein kleines Highlight war die Ausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ im Schloss Moritzburg.









Dezember 2024
Zwei Wochen vor Weihnachten hatte ich mit einer bakteriellen Infektion zu kämpfen, die sich durch starke Halsschmerzen und Schluckbeschwerden bemerkbar machte. Diese wurde ich nur durch die Einnahme eines Antibiotikums wieder los.
Nichtsdestotrotz war es L und mir dennoch möglich, mehrmals den Erfurter und Leipziger Weihnachtsmarkt zu besuchen.
Mit schicken neuen Frisuren quartierten L und ich uns mit unserem halben Hausstand einschließlich Elli und Waltraud über Weihnachten, Silvester und Neujahr bei meinen Eltern ein. In unterschiedlichen Runden feierten wir die Feste am Jahresende und genossen die Zeit mit unserer Familie und unseren Freund*innen.







Vielen Dank für das Lesen und zahlreiche Aufrufen der Beiträge meines Blogs. Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir sehen uns 2025! 🙂
Himmelspost an M
Dies & Das, PersönlichesMein lieber M,
es ist Weihnachten. L und ich begehen die besinnlichen Tage mittlerweile das fünfte Mal ohne dich. Wir verbringen das Fest in Erfurt und haben uns für mehrere Tage bei meinen Eltern einquartiert. Unsere beiden Kaninchen Elli und Waltraud haben wir mitgenommen.
Bis vor wenigen Tagen musste ich ein Antibiotikum einnehmen, da ich mir eine bakterielle Infektion, vermutlich eine Seitenstrangangina eingefangen hatte. Der Winter ist für Erkältungen und Infekte jedweder Art voll meine Zeit. Ich erkenne mit Blick auf die Vorjahre zumindest allmählich ein Muster.
Von uns beiden warst immer du der Autofanatiker. Dich wird es somit freuen zu hören, dass L und ich bald einen vollelektrischen Nissan Ariya nutzen dürfen. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich das Laden im Alltag gestalten und in den Tagesablauf integrieren wird.
In den letzten Wochen ist mir vermehrt aufgefallen, wie geizig ich in Bezug auf mich selbst geworden bin. Ich liebe es, die Wünsche meiner Mitmenschen zu erfüllen oder ihnen eine kleine Freude zu bereiten. Geht es aber um mich selbst, werde ich komisch und hinterfrage eine Ausgabe fast schon krankhaft oft. Es kostet mich ungemeine Überwindung, mir etwas zu gönnen, und sei es nur ein Paar Socken, weil das alte durchlöchert ist.
Ab sofort will ich dieses Verhalten beobachten. Die Devise lautet: Sparsamkeit ja, Geiz nein.
Um gleich mit diesem neuen Vorsatz zu beginnen, upgrade ich mein Duolingo Abonnement ab Januar auf die höchste Stufe. Ich kann dann mit einer KI sprechen und verliere so hoffentlich sukzessive meine Hemmungen davor, mich mit Leuten in einer anderen Sprache zu unterhalten.
Seit Heiligabend ist mein Blog zehn Jahre alt! Viel ist in dieser Zeit passiert. Schönes wie trauriges. Ein Jahrzehnt voller Erinnerungen. Hier festgehalten.
Deine Katja
Hallo Dezember!
Dies & DasIm Dezember werde ich …
… berufliche und private Pläne für das neue Jahr schmieden
… Weihnachtsplätzchen backen
… ins Kino gehen
… über den Leipziger, Erfurter und vielleicht kleinere Weihnachtsmärkte schlendern
… im Fitnessstudio schwitzen
… die letzten Mitarbeitergespräche führen
… L zur Ergotherapie bringen
… und zur Klavierstunde begleiten
… zur Thai Massage gehen
… die Rosellasittiche meiner Eltern pflegen
… meine Haare schneiden lassen
… zur Weihnachtsfeier gehen
… das Weihnachtsfest und Silvester in Erfurt verbringen
… und viele liebe Menschen treffen
… entschleunigen
Himmelspost an M
Dies & Das, PersönlichesMein lieber M,
das Jahr neigt sich nun mit schnellen Schritten seinem Ende entgegen. Nur noch vier Arbeits- und Schulwochen liegen vor L und mir, ehe es in den wohlverdienten und bereits sehnsüchtig erwarteten Weihnachtsurlaub geht.
In letzter Zeit sagt L öfter, dass sie ihr Leben liebt und sich hier bei mir wohl fühlt. Solche Äußerungen freuen mich ganz besonders, zweifle ich doch regelmäßig an meinen Fähigkeiten als Mama. Offenbar scheine ich nicht alles falsch zu machen.
Im kommenden Jahr möchte ich mit der Trauerarbeit beginnen. Ich fühle, dass die Zeit dafür gekommen ist. Bestandteil dieses Prozesses wird auch die Analyse meiner Persönlichkeit sein. Ich möchte für mich festlegen, wer und wie ich sein will.
Ein Auslöser zu diesem Entschluss sind Ls Bemerkungen, ich sei viel zu lieb und nett für diese Welt. Diese Aussage brachte mich ins Grübeln. Wenn eine Achtjährige, der ich durch mein Handeln und meine Worte anderen Menschen gegenüber ein gutes Vorbild sein will, feststellt, dass ich mir zu viel gefallen lasse, wird etwas Wahres dran sein. Ich höre diese Worte nicht zum ersten Mal, jedoch haben sie für mich eine ganz andere Gewichtung, wenn sie von L kommen.
Natürlich möchte ich auch in Zukunft weiterhin nett zu meinen Mitmenschen sein. Aber es schadet sicher nicht, wenn ich lerne, mich besser durchzusetzen, meinen Standpunkt zu verteidigen und mit mehr Nachdruck meine persönlichen Ziele zu erreichen.
Seit dem 12. November liegt mein geliebter Renault Megane, der kürzlich erst vier Jahre alt wurde, lahm. Das Getriebe ist defekt. Die Werkstatt teilte mir nun mit, dass eine Reparatur des Dienstwagens alles in allem achtzehntausendfünfhundert Euro kostet. Ich bin gespannt, wie sich die Firma entscheiden wird. Streng genommen liegt ein wirtschaftlicher Totalschaden vor.
Von jetzt auf gleich ist es natürlich nahezu unmöglich, ein Ersatzfahrzeug aufzutreiben. L und ich sind also wieder auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen. Wir büßen zwar unseren Komfort ein, die Welt geht davon aber nicht unter. Nur für den anstehenden Weihnachtsbesuch im Dezember wünsche ich mir sehnlichst ein Fahrzeug.
Deine Katja
