Dienstag, 19. März 2024 – Sachsentherme

Alltagsschnipsel

Gestern Abend ging ich sehr müde ins Bett und schlief schnell ein. In der Nacht bearbeitete ich etliche Akten in meiner alten Familiengeschäftsstelle des Amtsgerichts in Gotha. Offenbar hatte ich mich dazu entschieden, erneut für die Thüringer Justiz zu arbeiten. Immerhin kam in meinem Traum wenigstens meine ehemalige Kollegin B vor und brachte mich auf den aktuellen Stand. In der Realität ist sie aber bereits seit einiger Zeit in Pension. Durch das Weckerklingeln wurde ich von diesem Traum erlöst, brauchte aber ein paar Minuten, um richtig wachzuwerden.  
Gefrühstückt hatte ich dasselbe wie gestern. Mittags gab es lediglich eine kleine Brotzeit. Abendessen kaufte ich L und mir im Restaurant der Sachsentherme.

Im Büro in Erfurt fand heute ein Erste-Hilfe-Kurs statt, an dem ich leider wegen Ls Teilnahme am LRS-Feststellungsverfahren und den dadurch zeitigen Abholzeiten nicht teilnehmen konnte. Da ich diesen Kurs bereits im Herbst letzten Jahres organisiert hatte, bin ich schon ein wenig traurig, dass ich nicht daran teilnehmen konnte. Allerdings lag ein Arbeitstag komplett ohne Termine vor mir. Die Zeit nutzte ich sehr intensiv und fokussiert für unsere Messeplanung und kämpfte mich einmal durch den Fördermitteldschungel. 
Für L fand heute der zweite und letzte Tag des LRS-Feststellungsverfahrens statt. Beim Abholen teilte sie mir mit, dass sie die Matheaufgaben mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verhauen hat, da Aufgaben drankamen, die in ihrer Grundschule entweder noch nie oder nur unzureichend behandelt wurden. Ein wenig geknickt und wütend war sie deshalb schon. Morgen darf sie wieder normal am Unterricht in ihrer Grundschule teilnehmen.

Nachmittags ließ ich L einige Multiplikations- und Divisionsaufgaben lösen. Ich bin gespannt, wann sie den Mathetest nachschreiben wird. 
Nach Feierabend steuerten wir erneut auf Wunsch eines einzelnen Kindes die Sachsentherme an. L tauchte und schwamm ohne Unterlass und hatte genauso viel Spaß wie ich. Abends beendete ich die zweite Staffel meiner aktuellen Serie „The Wire“.

Was heute schön war: 

– Sonnenschein
– fokussiertes Arbeiten
– Sachsentherme
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“

Montag, 18. März 2024 – Tierpark Eilenburg

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen und bin am Morgen mit dem Klingeln des Weckers aufgewacht. Ich war erstaunt, wie hell es bereits um Viertel nach sechs war. Es geht nun deutlich auf die längeren Tage zu. 
Zum Frühstück gab es wie nahezu jeden Morgen Beerenmüsli mit Pflanzenmilch. Heute schnippelte ich eine Banane in Stücke und gab sie mit hinzu. Das Mittagessen ließ ich ausfallen, dafür gab es ein sehr frühes Abendessen im Tierpark. 
Meine Mittagspause nutzte ich für eine Laufrunde. Ich lief dieselbe Strecke und dieselbe Kilometeranzahl wie vergangene Woche, war aber anderthalb Minuten schneller unterwegs. 

An der Arbeit warteten die üblichen montäglichen Termine wie Dailys, die PO Runde und ein Team Weekly auf mich. Davor und danach widmete ich mich den finanzbuchhalterischen Aufgaben. Sehr zu meiner Freude funktioniert das Unternehmen online wieder problemlos, sodass ich einen großen Schwung Rechnungen hochladen und bearbeiten konnte. Am späten Mittag legte ich eine längere Pause ein und holte die restliche Arbeitszeit am frühen Abend nach.
L hatte heute keinen normalen Schultag. Ich begleitete sie am Morgen bis zum Tor einer anderen Grundschule, vor dem schon einige aufgeregte Zweitklässer*innen warteten. L nahm heute am ersten Tag des LRS-Feststellungsverfahrens teil. Einen Termin zur Auswertung habe ich mir gleich für kommenden Montag geben lassen. Auf das Ergebnis bin ich gespannt wie ein Flitzebogen.

Am frühen Nachmittag nutzte ich die durch Ls verfrühtes Schulende gewonnene freie Zeit und fuhr mit ihr bei strahlendem Sonnenschein in den Tierpark Eilenburg, den wir kürzlich erst besucht hatten. Es war nicht viel los, sodass wir in Ruhe durch den Park schlendern und Tiere beobachten konnten.
Am Abend erklärte ich L anhand von einigen Aufgaben in ihrem Matheheft die Division, denn leider wird ihre Klasse in den zwei Tagen, an denen sie nicht am normalen Unterricht teilnehmen kann, auch im Stoff weitergehen. Mittlerweile weiß ich, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass L nach ihrer Rückkehr am Mittwoch das Thema noch mal erklärt wird. Deshalb erledigte ich es lieber gleich selbst. Da sind wir auf der sicheren Seite. Eine Seite im Schreibschriftheft ließ ich sie auch noch bearbeiten.

Seit einigen wenigen Tagen verfügt L nun über eine eigene Playlist auf Spotify (in meinem Account). Diese hörten wir zum drölfzigsten Male während der heutigen Autofahrten. Es ist unfassbar witzig, dass L im Auto zum Song „Macarena“ abhottet und ich das dreißig Jahre zuvor auf dem Grundschulhof mit meinen Freundinnen ebenfalls schon tat.

Was heute schön war: 

– Sonnenschein
– Laufrunde
– Tierpark Eilenburg
– Französischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“

Eindrücke des Tages:

Sonntag, 17. März 2024 – Schnorcheln

Alltagsschnipsel

L und ich hatten erneut eine ruhige Nacht. Was auch immer sie von Donnerstag auf Freitag quälte, scheint verschwunden zu sein. Aufgewacht bin ich heute Morgen kurz nach halb acht. L schlief noch knapp eine Stunde länger.
Gefrühstückt hatten wir Pfannkuchen mit Marmelade und Schokoladenaufstrich. Das Mittagessen ließen wir ausfallen, dafür futterten wir am späten Nachmittag in der Sachsentherme je einen Burger.

Vormittags las ich in meinem Buch weiter oder löste Sudoku Rätsel. Beziehungsweise nutzte ich das Rätseln wieder, um mir zu einer bestimmten Idee, die seit Tagen in mir heranreift, Gedanken und im Nachgang erste Notizen anzufertigen. 
Ich lies L anderthalb Seiten in ihrem Schreibschriftheft ausfüllen und die letzten Multiplikationsaufgaben im Matheheft lösen. Ich hoffe, sie kann am Donnerstag den Mathetest nachschreiben, den der Rest der Klasse bereits am Dienstag schreiben wird.  
Nachmittags fuhren L und ich in die Sachsentherme. L probierte dort erstmals auch den Schnorchel zur Taucherbrille aus und war somit die meiste Zeit unseres Aufenthalts eher unter als über Wasser. Bedenken brauche ich defitiniv keine haben wegen des bevorstehenden Schwimmlagers Ende April. L macht das ganz großartig.

Was heute schön war:

– ausschlafen
– lesen
– Pfannkuchen zum Frühstück
– Sachsentherme
– Englischübungen in der Duolingo App

Samstag, 16. März 2024 – Indoorspielplatz

Alltagsschnipsel

Alles ist wie immer. Zum Glück. Ls und meine Nacht war wieder normal. Der Spuk der letzten Nacht scheint somit vorbei zu sein. Aufgewacht bin ich am Morgen gegen sieben Uhr. L schlief noch knapp zwei Stunden länger. 
Gefrühstückt hatte ich Beerenmüsli und Erdbeeren, dazu Pflanzenmilch, mittags aß ich den Rest Nudeln mit Tomatensoße von gestern Abend und abends gab es eine Pizza Margherita.
Einige Wiederholungen einer Übung für die Oberschenkelmuskulatur machte ich gegen Nachmittag. 

Die Zeit bis zum Mittag verbrachte ich fernsehend. Über Facebook fand ich nach einem Dreivierteljahr ungeduldigen Wartens endlich die YouTube-Links zweier Filme, die ich unbedingt sehen wollte und die nach wie vor nicht in Deutschland lizensiert wurden. Ich schaute sie somit im Originalton mit (sehr schlechten) deutschen Untertiteln. Ich hoffe dennoch, dass es die beiden Filme irgendwann nach Deutschland schaffen. Schließlich sind diese bereits überall auf der Welt verfügbar.
Nachmittags begann ich ein neues Buch und löste einige Sudoku-Rätsel. (Vor Jahren habe ich festgestellt, dass mir das Rätseln besonders gut beim Nachdenken, Pläne schmieden, Abschalten und Verarbeiten des Alltags hilft.)
Bevor wir spontan am späten Nachmittag die Wohnung in Richtung Indoorspielplatz verließen, übte L einige Multiplikationsaufgaben in ihrem Matheheft und die Wortarten mit Fokus auf die Verben im Fach Deutsch. Und das sogar ganz ohne Murren.

Was heute schön war: 

– länger schlafen
– Rückkehr der Gesundheit
– Filme am Vormittag
– Badewannenzeit
– lesen
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Freitag, 15. März 2024 – Unwohlsein

Alltagsschnipsel

Die Schlafphasen in der letzten Nacht waren sehr zerstückelt. L und ich hatten insgesamt auch sehr schlecht geschlafen und fühlten uns morgens nicht fit.
Ich frühstückte aufgrund einer leichten Übelkeit erst sehr spät und aß lediglich eine kleine Portion meines Beerenmüslis mit Pflanzenmilch und Erdbeeren. Mittags kochte ich mir eine Gemüsebrühe mit Asia-Nudeln und abends, als L endlich auch wieder Appetit hatte, gab es Nudeln mit Tomatensoße. 

Ich nahm vormittags an zwei Dailys teil und kümmerte mich den Rest des Tages um Organisatorisches. Mehr war am heutigen Arbeitstag leider nicht drin. 
L konnte ich nicht zur Schule schicken. Sie hatte sich im Vorfeld sehr darauf gefreut, im Rahmen des Unterrichts mit ins Kino gehen zu können. Das fiel nun für sie aus. Da sie den Film bereits mit mir gesehen hatte, war sie zum Glück nicht übermäßig traurig darüber. 

Einen Großteil meines Feierabends verbrachte ich lesend auf der Couch. Ab und an nickte ich kurz weg.
Da die Sonne lachte und es draußen auch sehr warm war, holten wir am Nachmittag den Bollerwagen aus dem Keller. L und ich drehten daraufhin eine große Runde in unserem Wohngebiet. Der Frühling hat einen ganz wunderbaren Duft.

Gestern Abend kurz vor dem Schlafengehen hatte L von jetzt auf gleich Bauchschmerzen, die immer stärker wurden. Wir dachten beide zunächst an Vorfreude-Bauchschmerzen wie im vergangenen Jahr wegen ihres bevorstehenden Geburtstags, aber als L schließlich die halbe Nacht lang vor der Toilette kniete und ihren Mageninhalt entleerte, wussten wir, dass es das diesmal nicht ist. Irgendwann in den frühen Morgenstunden wurde mir selbst übel und ich lief heute einen Großteil des Tages mit diesem Gefühl durch die Gegend.

Was heute schön war: 

– Spaziergang 
– lesen
– Italienischübungen in der Duolingo App

Donnerstag, 14. März 2024 – Kelleraufräumaktion 

Alltagsschnipsel

Fünf Minuten vor dem Klingeln des Weckers wachte ich heute Morgen auf und hatte noch etwas Zeit, um der ein oder anderen Internetseite einen Besuch abzustatten.
Gefrühstückt hatte ich Beerenmüsli mit Erdbeeren, Heidelbeeren, Banane und Pflanzenmilch. Mittags bereitete ich mir einen Salat aus Gurke, Tomaten, Paprika, Möhre und Räuchertofu zu. Da L und ich nachmittags je ein Stück Papageienkuchen aßen, war ich für den Rest des Tages gut gesättigt und brauchte kein Abendbrot mehr.

Mein Arbeitstag war erneut sehr produktiv. Ich konnte viele Aufgaben auf meiner To-do-Liste abhaken. Am meisten Spaß bereitete mir die Nachbereitung der vorgestern stattgefundenen Retrospektive.
L hatte vergessen, in ihrem Hausaufgabenheft zu vermerken, dass heute statt Deutsch Ethik unterrichtet wurde. Ihr Hefter befand sich somit zu Hause und sie konnte nur bedingt mitmachen.

Am frühen Abend nutzte ich meine Energie und Motivation und sichtete drei weitere Kartons, die ich vergangenes Wochenende vom Keller in die Wohnung getragen hatte. Einen Großteil des Inhalts säuberte ich, bevor alles in die entsprechenden Kisten umgelagert wurde. Nun kann ich sogar zwei vollgepackte Kisten zurück in den Keller schaffen und mich über den zurückgewonnenen Platz in der Wohnung freuen. Es geht gut voran.

L wünscht sich, mit mir an ihrem Geburtstag in ein Sushi Restaurant mit Fließband zu gehen. Ich suchte uns deshalb ein schönes in Leipzig heraus und reservierte uns direkt an der Bar für nächste Woche zwei Plätze.
Für Ende April vereinbarte ich auch einen Friseurtermin für mich. Meine Haarspitzen haben ein wenig Aufmerksamkeit und Pflege bitternötig.

Was heute schön war:

– Fortschritte bei der Kelleraufräumaktion
– lesen
– Französischübungen in der Duolingo App
– Serie “The Wire”

Mittwoch, 13. März 2024 – Kleines Einmaleins

Alltagsschnipsel

Ich hatte wunderbar geschlafen und gefühlt durchgängig geträumt. Leider reichen meine Erinnerungsfetzen nicht aus, um die Inhalte meiner Träume zu rekonstruieren. Mit dem Klingeln des Weckers wurde ich wach.
Mein Beerenmüsli peppte ich heute neben Pflanzenmilch mit Apfelstücken und Heidelbeeren auf. Mittags aß ich eine asiatische Gemüsepfanne und abends teilten L und ich uns ein Reisgericht vom asiatischen Imbiss. 

Trotz einiger Meetings am Vormittag schaffte ich über den Arbeitstag verteilt sehr viel und war zum Feierabend mit dem Erreichten zufrieden.
Weil die Kinder im (sehr kurzen) zweiten Schulhalbjahr natürlich ebenfalls Noten brauchen und die Lehrerin es allen offenbar so angenehm wie möglich machen will, hat L bereits in den Fächern Deutsch und Sachunterricht je eine Aufgabe zur Benotung abgegeben. Am vorletzten Tag vor den Osterferien schreiben die Kinder noch einen Mathetest zum Thema Multiplikation. Es darf gern auch nach Ostern so entspannt bleiben.

Mit L übte ich beim Abendessen mündlich ein Dutzend Aufgaben des kleinen Einmaleins. Das klappt bisher ziemlich gut. Sie versteht die Bedeutung hinter einer Aufgabe und kann sich den Rechenweg herleiten. Ich bin sehr zufrieden. 
Abends las ich in meinem Buch, löste Sudokurätsel und schaute die neunte Folge der zweiten Staffel der Serie “The Wire”. Allmählich nähere ich mich dem Staffelfinale.

Meine Thai Massage war heute wunderbar. Ich konnte richtig gut abschalten und entspannen. Da ich diesmal in einem anderen Raum mit weniger Platz für die Masseurin war, war auch die Massage viel intensiver und besser, da sie einen Großteil stehend und kniend auf der Liege verbrachte.

Was heute schön war:

– Morgenspaziergang
– Thai Massage
– Eis essen
– lesen
– Englischübungen in der Duolingo App
– Serie “The Wire”

12 von 12 im März

Alltagsschnipsel

Heute ist der 12. Tag des Monats. Es heißt somit wieder 12 von 12. Im Verlauf des Tages werden viele Bilder geknipst, von denen zwölf am Abend im Blog präsentiert werden.

Mit dem Weckerklingeln wurde ich Viertel nach sechs am Morgen mitten aus einem merkwürdigen Traum gerissen. Leider bekomme ich nicht mehr zusammen, worum es genau ging. Lediglich der komische Beigeschmack blieb mir in Erinnerung.



Da ich meinen Arbeitstag heute im Büro in Erfurt verbrachte, trank ich die morgendliche Dosis des LaVita Safts noch vor dem Verlassen der Wohnung und nicht wie sonst beim Frühstück. Ich habe mir angewöhnt, Ms ehemaligen Mixbecher, den er damals für die Zubereitung seines HUEL-Proteinpulvers verwendete, zu benutzen.
Mit zwei vollen Rucksäcken und meinen Plakaten steuerten L und ich wesentlich später als gestern den Weg zum Auto an. Ich hatte leider unterschätzt, dass auch bei einer nächtlichen Tiefsttemperatur von vier Grad plus die Frontscheibe vom Eis befreit werden will.



Auf meinem Schreibtisch warteten Pralinen und zwei süße kleine Pflanzen auf mich. Alles sind Aufmerksamkeiten zum Frauentag.
Mein Kollege A, den ich morgens im Auto mit auf den Weg nach Erfurt genommen hatte, gab seinen Ausstand. Er versorgte uns Anwesenden mit leckeren selbstgebackenen Zitronenmuffins.



Nachdem wir für alle Anwesenden vormittags gegen zehn Uhr die Bestellung für das Mittagessen aufgenommen und abgeschickt hatten, starteten wir in ein neues Format unseres einmal monatlich stattfindenden Teammeetings. Bei diesem hier ging es gedanklich und inhaltlich um das letzte Quartal. Mit verschiedenen Methoden, die genauso auch in einer Retrospektive nach einem Sprint in einem Projekt genutzt werden können, ließen wir die letzten Ereignisse und Wochen Revue passieren.
Mit Pizza, Sushi oder vietnamesischen Gerichten klang die Veranstaltung um die Mittagszeit aus.



Gegen halb eins verließ ich das Büro. Ich hatte meinen Eltern, die offenbar im Clinch mit einem Teil der Familie liegen, versprochen, mit meinem Papa in den Gartenmarkt zu fahren. Zuvor gab es für mich ein zweites Mittagessen: Eine von meiner Mama selbstgekochte Nudelsuppe.



Um seine zum Geburtstag geschenkt bekommenen Gutscheine vor allem gegen etliche Säcke Blumenerde eintauschen zu können, fuhren mein Papa und ich nach dem Essen in den Gartenmarkt Dehner. Der Einkaufswagen war innerhalb kürzester Zeit beladen und wir waren keine halbe Stunde später zurück in der Wohnung meiner Eltern.



Da L von der Mama ihrer Schulfreundin EB von der Schule abgeholt wurde, hatte ich hinten raus weniger Stress und konnte ohne Zeitdruck am Nachmittag die Heimfahrt antreten. Auf der anderthalbstündigen Fahrt hörte ich das 68. Hörspiel der Reihe „Die drei ???“.



Nachdem ich das Auto auf unserem Stellplatz geparkt hatte und mich mit meinem ganzen Krempel auf den Weg zu unserem Wohnhaus machte, entdeckte ich, dass einige Nachbar*innen bereits österlich geschmückt haben. Das sieht sehr hübsch aus und wirkt gleich noch frühlingshafter.
Da ich L erst am Abend von ihrer Freundin abholen brauchte, setzte ich mich zu Hause gleich wieder an den Rechner, um weiterzuarbeiten.



Seit einigen Wochen bereite ich Ls Frühstück für die Schule am Abend vorher anstatt am Morgen des Schultags vor. Das hat mir seit der Umstellung einiges an Stress erspart, weshalb ich mich manchmal frage, weshalb ich nicht schon eher auf diese Idee gekommen bin.



In dieser Straße in Leipzig sammelte ich L am späteren Abend wieder ein und fuhr mit ihr nach Hause. Sie hatte mir auf der Heimfahrt einiges zu erzählen. Ich schätze mich sehr glücklich, dass sie mir so ziemlich alles anvertraut, was sie beschäftigt und was sie erlebt hat. Ich weiß von zahlreichen anderen Mädels-Mamas, dass sie niemals auch nur irgendetwas von ihren Kindern erfahren.

L und ich sind nun wieder in Markkleeberg. Sie darf sich noch ein paar Minuten mit ihrem iPad verkrümeln, während ich gemütlich auf der Couch sitze, meine Schwedischübungen in der Duolingo App mache und entweder noch ein paar Seiten lese oder eine halbe Folge der zweiten Staffel der Serie „The Wire“ schaue.

Montag, 11. März 2024 – Laufrunde 

Alltagsschnipsel

Geschlafen hatte ich sehr gut und wurde morgens mit dem Weckerklingeln geweckt. Ich fühlte mich erstmals seit zwei Wochen trotz der frühem Stunde wieder ausgeschlafen.
Zum Frühstück gab es wie üblich Beerenmüsli mit Apfel und Milch, mittags aß ich eine asiatische Gemüsepfanne mit Chicken-Fleischersatz und abends genoss ich seit langer Zeit frische Scheiben eines mit L gekauften Bäckerbrots.
Das zweite Mal in diesem Jahr ging ich Laufen. Es war herrlich, überhaupt nicht anstrengend und tat mir sehr gut. Ich hatte im Vorfeld ein wenig Bedenken, da mein Husten zwar deutlich besser geworden ist, aber ab und an noch auftaucht. Bisher ist aber alles in Ordnung.

Ich startete in den Arbeitstag mit der Sichtung und Organisation der anfallenden Aufgaben, ehe ich meine Liste sukzessive verkleinerte. Vormittags fanden die üblichen montäglichen Meetings statt. Am Nachmittag konnte ich die morgen im Büro stattfindende Firmenretrospektive fertigstellen. Ich bin gespannt, wie viele letztendlich daran teilnehmen können und werden. Dei Deutsche Bahn hat erneut einen Streiktag angekündigt.  
L bekam einen neuen Wochenplan ausgehändigt und konnte sich direkt zwei Haken von ihrer Klassenlehrerin hinter den entsprechenden Aufgaben geben lassen. Unter anderem sollen die Kinder in dieser Woche das ABC und die Monate in der richtigen Reihenfolge aufsagen.

Statt an der Ballettstunde teilzunehmen, die am späten Nachmittag stattfand, gingen L und ich Eis essen und anschließend ein paar Lebensmittel einkaufen. Zeit, um ein wenig zu bummeln, nahmen wir uns auch. Ich fürchte, Ballett war die längste Zeit Ls Hobby. Sie teilte mir beim Abholen aus der Schule erneut mit, dass sie kein Interesse mehr daran hat.  

L zog am Morgen im Badezimmer so schön mit, dass sie in diesem Jahr einen neuen Rekord aufgestellt hat. So früh wie heute hatte sie nämlich in 2024 noch nicht in der Schule eingecheckt.

Was heute schön war:

– Ls gute Laune am Morgen
– Morgenspaziergang
– Laufrunde
– Eis essen
– lesen
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“

Sonntag, 10. März 2024 – Tierpark Eilenburg

Alltagsschnipsel

Auch heute schlief ich nur bis kurz nach um sieben und war dann wach. Ich nutzte die Zeit zum Lesen, bis L eine Dreiviertelstunde später aufwachte.
Von meinem täglichen Frühstück wich ich selbst am Sonntag nicht ab. Es gab Beerenmüsli mit Milch, Banane und Kiwi. Mittags holten L und ich uns was vom Tierpark-Imbiss und abends aß ich Kartoffelsalat.

Weil L seit Donnerstag sehr fleißig und größtenteils ohne Gemecker einige Schulaufgaben erledigte, brauchte sie heute nur eine Zeile das kleine D in Schreibschrift im dafür vorgesehenen Heft üben. 

Auf Empfehlung von Leipzig-M fuhren L und ich am späten Vormittag in den Tierpark Eilenburg, der etwa eine halbe Stunde von uns entfernt liegt. L und ich verbrachten bei angenehm milden Temperaturen und gerade so vielen Besucher*innen, dass es nicht nervig war, zweieinhalb tolle Stunden auf dem Gelände. Wir schauten uns die süßen Tiere an, aßen zu Mittag und lernten Neues aus der Tierwelt anhand der spielerisch bereitgestellten Wissenstafeln. Auf dem schönen Spielplatz konnte L sich zudem austoben. Schon beim Betreten des Parks überkam mich eine Ruhe, die sich im ganzen Körper ausbreitete und für Entspannung und Erholung sorgte.

Was heute schön war:

– länger schlafen 
– lesen
– Tierpark Eilenburg
– Telefonat mit meinen Eltern
– Französischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“

Eindrücke des Tages: