Dienstag, 6. Februar 2024 – LRS-Elternabend

Alltagsschnipsel

Die Nacht war super. Ich hatte gut geschlafen und bin heute Morgen nach dem Klingeln des Weckers schnell wach geworden. Ich fühlte mich ausgeschlafen und fit. Bei L war es genauso. Sie hatte das erste Mal seit Monaten erschreckend gute Laune um diese Uhrzeit.
Zum Mittagessen gab es den gestern zubereiteten Kartoffelsalat. Abends holte ich mir im Paunsdorf Center ein Currygericht mit Reis und Tofu. Ich aß alles in allem wesentlich disziplinierter als noch vor wenigen Tagen. 
Ich war leider zu spät zu Hause und zu geschafft vom langen Tag, weshalb meine Energie nicht mal für eine einzige Sportübung reichte. 

Meinen heutigen Arbeitstag verbrachte ich aufgrund von drei Mitarbeitendengesprächen im Büro in Erfurt. Die Gespräche liefen im Großen und Ganzen gut. Ich fürchte aber, bei einem Kollegen werden wir nochmal ein paar deutlichere Worte kommunizieren müssen. Neben den Gesprächen konnte ich noch einige To-dos abarbeiten, die sich am besten im Büro erledigen lassen.  
Ls Schultag wurde erneut von einer Vertretungslehrerin übernommen. L konnte an ihrem Wochenplan weiterarbeiten, der diesmal wesentlich realistischer aufgebaut ist als letzte Woche. Leider wird der für morgen geplante Theaterbesuch krankheitsbedingt ausfallen. L meinte aber, dass sie darüber nicht traurig ist.

Bis in den Abend hinein war L bei ihrer Schulfreundin EB. Das nahm mir heute viel Stress. L war glücklich und ich auch, weil ich sie gut betreut wusste.
Als wir spät abends zurück zu Hause waren, schauten L und ich eingekuschelt ins Bett und mit Wärmflasche für unsere Füße die zweite Hälfte der dritten Folge der Serie „Wieder 15“ zu Ende.

Am späten Nachmittag nahm ich am LRS-Elternabend an der Grundschule teil, die eine der LRS-Stützpunktschulen in Leipzig ist. Ich saß zwischen der Mama und dem Papa von Ls Klassenkameraden LK. Während und vor allem nach dem einstündigen Informationsfluss fühlte ich mich richtig gut. 
Schon während der Einleitung durch einen Papa, dessen Sohn seit anderthalb Jahren eine der LRS-Klassen besucht, merkte ich, dass L hier völlig fehl am Platz wäre. Auch die beiden LRS-Lehrerinnen redeten unentwegt von Kindern mit einer schweren LRS und lasen Symptome vor, von denen keines auch nur ansatzweise auf L zutrifft.
Mitte März werden an zwei Tagen die LRS-Testungen stattfinden. Ich werde L daran teilnehmen lassen, bin aber überzeugter denn je, dass bei ihr entweder keine oder nur eine leichte LRS diagnostiziert werden wird. Selbst wenn sie eine mittelschwere hätte, wäre an keiner der LRS-Stützpunktschulen in Leipzig und Umland ein Platz in einer LRS-Klasse für sie frei, da der Andrang sehr hoch ist und sich zunächst um Kinder mit einer schweren LRS gekümmert wird. Die Kinder mit einer mittelschweren LRS fallen tatsächlich hinten runter. 
Ich stand dem Elternabend anfangs sehr skeptisch gegenüber, bin aber sehr glücklich, daran teilgenommen zu haben. Die Erkenntnisse und Informationen waren ungemein wertvoll für mich.  

Was heute schön war:

– Ls gute Laune am Morgen
– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 62 und 63 der Reihe „Die drei ???“
– große Erleichterung nach dem LRS-Elternabend
– Playdate für L
– Serienabend mit L
– Englischübungen in der Duolingo App

#WMDEDGT Februar 2024

Alltagsschnipsel

Ich bin heute um halb sieben aufgestanden, nachdem der Wecker einige Minuten zuvor geklingelt und ich noch auf der ein oder anderen Seite im Internet gelesen hatte.
In der Küche holte ich als erstes das gestern vorbereitete Frühstück in der Brotdose aus dem Kühlschrank und füllte frisch gekochten Tee in Ls Flasche für die Schule, ehe ich ins Bad ging, um Zähne zu putzen.
Anschließend weckte ich L, die zuerst nicht aufstehen wollte, und trug sie ins Badezimmer. Dort wurde sie schnell richtig wach und machte sich genauso wie ich fertig für den Tag. Pünktlich konnten wir kurz darauf die Wohnung verlassen.

Auf dem Weg zum Auto begleiteten uns ein grauer, noch halbdunkler Himmel, starker Wind und eine milde Temperatur. Es war noch nicht allzu viel Verkehr auf den Straßen, sodass L rechtzeitig in der Schule ankam.
Bevor ich im Auto zurück nach Hause fuhr, kaufte ich ein halbes Dutzend Lebensmittel im nahegelegenen Supermarkt ein.
Diesen verräumte ich wenig später zu Hause und machte mir mein Frühstück, bestehend aus einer Schüssel Beerenmüsli mit Obst und einer Tasse meines geliebten Schokocappuccinos.
Wegen meines vor einigen Tagen zurückgekehrten Hustens entschloss ich mich am Morgen dazu, wieder regelmäßig Hustensaft einzunehmen.

Das wichtigste To-do meines heutigen Arbeitstages war die Vorbereitung der morgigen Mitarbeitendengespräche. Das fiel mir unerwartet schwer. Für die Gespräche in den kommenden Wochen, für die ich mir ebenfalls erste Gedanken machte, gingen mir die Notizen wesentlich leichter von der Hand.
Bis in den späten Vormittag hinein begleiteten mich die üblichen montäglichen Meetings, wie beispielsweise Dailys und ein Abstimmungstermin zu den Projekten.
In meiner Mittagspause bereitete ich Ls Lieblingskartoffelsalat zu, aktualisierte meinen Terminkalender „Ein guter Plan“ und hing eine Waschmaschinenladung frisch gewaschener Wäsche auf den Wäscheständer.

Nachmittags betankte ich das Auto, ehe ich L von der Schule abholte. 
Sowohl ihre Klassenlehrerin als auch ihre Erzieherin sind erkrankt. Es gab dennoch einen neuen Wochenplan, bei dem L aufgrund ihres Fleißes am Wochenende bereits zwei To-dos abhaken konnte. Ich konnte auch einen Blick in das Deutschheft werfen, in dem immer frei geschrieben wird, und bin mit Ls heutiger Fortsetzung der Geschichte, die den Kindern seit Wochen in der Frühstückspause sukzessive vorgelesen wird, sehr zufrieden. Ich sehe Wörter statt zusammenhanglose Buchstaben, Satzzeichen und einen verständlich geschriebenen und logisch aufgebauten Text. Besonders toll fand ich die von der Vertretungslehrerin vorgenommene Fehlerkorrektur. L konnte somit direkt im Unterricht die beiden von ihr falsch geschriebenen Wörter richtig schreiben. Und das sogar in Schreibschrift.

Nach anfänglichem Widerwillen und einer mürrischen Begrüßung durch L, die den Nachmittag und Abend lieber bei ihrer Schulfreundin EB verbringen wollte, obwohl die beiden sich bereits morgen nach der Schule sehen werden, fuhren wir zur wöchentlichen Ballettstunde.
Diese Zeit nutzte ich für zwei Sportübungen. Ich machte in einer Ecke im verwinkelten Wartebereich einige Squats und Pushups.

Als wir abends wieder zu Hause waren, bereitete ich Ls Frühstück für den morgigen Tag sowie unser heutiges Abendessen zu, packte mit L gemeinsam den Schulrucksack und legte uns Kleidung für morgen zurecht.

Den Abend lassen L und ich nochmal bei einem gemeinsamen Filmabend, eingekuschelt in Decken im gemütlichen Bett und mit Wärmflasche für die Füße, ausklingen. Wir haben uns schon gestern für die Serie „Wieder 15“ entschieden. Nach dem Film werde ich meine Schwedischübungen in der Duolingo App absolvieren. Und dann war es das für heute.

Ein Wochenende im Februar

Alltagsschnipsel

L und ich verbrachten das erste Februarwochenende bei meinen Eltern in Erfurt.


Samstag, 3. Februar 2024


Bis halb neun schlief ich aus und fühlte mich gut erholt und fit. Als L wenig später aufwachte, frühstückten wir gemeinsam mit meinen Eltern. Sie hatten extra für uns wieder Croissants gekauft. Meinen geliebten Schokocappuccino konnte ich ebenfalls genießen.

Nach dem Essen hüpfte ich unter die Dusche und machte mich wenig später gemeinsam mit L auf den Weg in den Blockpark. Vor der Boulderhalle wartete bereits mein Schwiegerpapa auf uns. Wir drei waren hier ewig nicht bouldern und schauten uns erstmal nach Veränderungen um. 
Die meiste Zeit unseres Aufenthaltes verbrachten wir nicht an den Wänden, sondern im Fitnessbereich. Ich nutzte abwechselnd das Standfahrrad und Rudergerät. Vor allem letzterem gelang es, einige meiner Verspannungen in der Schulter zu lockern. Das war ein wunderbares Gefühl. L war von den Turnringen nicht mehr wegzubekommen. Sie nutzte sie völlig anders als vorgesehen, hatte aber stundenlang Freude an ihnen. Sie vollführte einige artistische Übungen, die mich stark an Luftaktrobat*innen erinnerte.

Als wir zur späten Mittagszeit wieder bei meinen Eltern Zuhause waren, rief kurz darauf mein Bruder an. So wie es derzeit aussieht, werden wir uns alle zu Ostern in Erfurt treffen.

Papas Geburtstagskuchen ließen L und ich uns am Nachmittag schmecken, ehe ich sie danach zu ein paar Übungen in einem ihrer Deutschhefte verdonnerte. Sie hat große Fortschritte beim Schreiben von Wörtern gemacht. Ihr Schriftbild hat sich auch verbessert. Ich bin zufrieden. 

Wir zogen uns eine Stunde ins Gästezimmer zurück. L durfte fernsehen. Ich ruhte mich aus und machte schonmal meine Französischübungen in der Duolingo App.

Am späten Nachmittag holte meine Mama Kleidung, die meiner jüngsten Cousine schon lange zu klein geworden ist, hervor. L hatte für die nächste Viertelstunde viel Freude an der Anprobe. Ein großer Stapel Kleidung passt L bereits. Den werden wir mit nach Hause nehmen.

Abendessen gab es für uns vier im Restaurant „China Pavillon“ in der Stadt. Beim asiatisches Buffet hatten wir eine große Auswahl an leckeren Speisen. L langte ordentlich zu. Ich war sehr erstaunt, was alles in ihren Magen passte.

Wieder zu Hause angekommen, las ich in meinem Buch weiter. Allerdings nur wenige Seiten. So richtig fesselnd ist die Geschichte nämlich leider nicht.


Sonntag, 4. Februar 2024


Heute schliefen L und ich nur bis halb acht. Ich war zwar noch ziemlich müde, konnte aber nicht mehr einschlafen. Wir blieben noch eine ganze Weile gemütlich im Bett im Gästezimmer meiner Eltern liegen.

Nach dem leckeren Frühstück am liebevoll gedeckten Tisch ging ich duschen, ehe ich mich um die Aktualisierung meiner Finanztabelle kümmerte. L machte anschließend einige Deutschübungen in zwei Heften. Anfangs fehlte ihr ein wenig die Motivation, doch dann hatte sie plötzlich große Lust und füllte in beiden Heften mehr Seiten als von mir gewünscht aus und das in einem Tempo und in einer Qualität, die mir wieder einmal vor Augen führten, dass mit Druck und/oder Zwang einfach bei keinem Menschen auf der Welt gute Leistungen hervorgebracht werden können.

Gemeinsam mit meinen Eltern spielten wir vor dem Mittagessen, zu dem es aufgrund der Völlerei der letzten Tage „nur“ Nudeln mit Tomatensoße gab, zwei Runden des Kartenspiels „Schwarzer Peter“. Das war sehr unterhaltsam. Da es draußen nun länger hell ist und ich somit weniger Zeitdruck habe, hielt ich nach dem Essen noch eine halbe Stunde Mittagsschlaf. 

Am Nachmittag traten L und ich unsere Heimfahrt bei stellenweise starken Regenfällen an. Die Autobahnen waren aber relativ leer und wir kamen gut voran. 
Zu Hause angekommen, räumte ich unsere Tasche, den Rucksack und die zig Beutel, die uns mitgegeben wurden, aus. Ich nahm mir anschließend Zeit und vermerkte in einem von Ls Deutschheften, welche Aufgaben auf welcher Seite oder welche Seite noch komplett unbearbeitet ist. (Das ist ganz schön viel.) Die Kinder sollen dieses Heft irgendwann demnächst vollständig bearbeitet abgeben. L und ich werden uns dieser Aufgabe in den Winterferien stellen.  

L schickte ich abends in die Badewanne. Sie hatte sich am Freitag in der Schule aus Gründen Kleber in die Haare geschmiert, den sie sich nun endlich herauswaschen sollte. Währenddessen bereitete ich ihr Frühstück für den morgigen Schultag vor und legte unsere Kleidung heraus. 

Eingekuschelt in die Bettdecke und mit Wärmflasche bei den Füßen schauten wir im Bett den Film „Plötzlich Familie“, bei dem L immer wieder Nachfragen hatte. Die Thematik Pflegekinder interessierte sie sehr.
Bevor es spät abends für mich schlafen geht, werde ich noch meine Italienischübungen in der Duolingo App absolvieren. 

Freitag, 2. Februar 2024 – Geburtstagsfeier

Alltagsschnipsel

Ich hatte sehr gut geschlafen, wenig geträumt und fand das frühe Aufstehen blöd. L sah am Morgen auch aus wie ein Zombie.
Zum Frühstück aß ich wieder Müsli mit Obst, mittags Gemüse nach italienischer Art mit Tofu und abends zur Geburtstagsfeier viel zu viel.
Meine Motivation reichte auch heute nur für eine Übung für die Beine.

Vormittags arbeitete ich konzentriert viele kleine To-dos ab. Nach der Mittagspause nutzte ich die Ruhe des Freitags, um das nächste Teammeeting, für das ich eine teambuildende Aufgabe herausgesucht habe, vorzubereiten.
Ls Friday in der Schule verlief ein wenig anders als sonst. Wegen des Streiks im öffentlichen Nahverkehr und dem daraus resultierenden Nichterscheinen einiger wichtiger Menschen wurde nicht an den Projekten weitergearbeitet. 

Das erste Mal in diesem Jahr telefonierte ich mit Dresden-J. Es gab viel zu berichten, weshalb wir lange miteinander quatschten.
Abends kamen L und ich bei meinen Eltern in Erfurt an. Kurz darauf trudelten zwei meiner Onkels und einer meiner Cousins ein. Gemeinsam saßen wir bei leckerem Essen zusammen und feierten den gestrigen Geburtstag meines Papas nach.

Was heute schön war:

– Telefonat mit Dresden-J
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Papas Geburtstagsfeier 
– Englischübungen in der Duolingo App
– Sportübung

Donnerstag, 1. Februar 2024 – Hausarbeit

Alltagsschnipsel

In den frühen Morgenstunden wachte ich wegen Ls lautem Schnarchen auf und konnte so schnell nicht mehr einschlafen. Diese Gelegenheit nutzte mein Kopf und schmiss sofort das Gedankenkarussell an. Beim Aufstehen einige Zeit später fühlte ich mich unendlich müde und gerädert. Auch L fiel das Aufstehen schwerer. 
Ich hatte zudem skurrile Träume. Unter anderem träumte ich davon, dass Otto Waalkes es irgendwie geschafft hatte, eines unserer Weltmeere „auslaufen“ zu lassen. Danach fanden sich meine Füße in den Händen einer meiner Kollegen wieder, der eine Pediküre durchführte. Das fand im Rahmen eines an der Arbeit neu eingeführten Tages der gegenseitigen Fürsorge statt. Beunruhigend war schon im Traum für mich, dass sich mein Kollege mit dieser Aufgabe sehr wohlzufühlen schien.
Zum Frühstück aß ich Beerenmüsli mit Obst. Mittags gab es asiatisches Gemüse in Currysauce mit Tofu.
Eine Übung für die Beine machte ich am Abend. Immerhin.

Vormittags hatte ich an der Arbeit einige Meetings. Ansonsten verbrachte ich den Arbeitstag mit buchhalterischen und büroorganisatorischen To-dos, die immer zum Monatsanfang anfallen.
Da Ls Klassenlehrerin, die derzeit vier Fächer unterrichtet, erkrankt ist, hatten die Kinder in den ersten vier von insgesamt sechs Unterrichtsstunden Vertretung. Diesmal wurden nicht nur Bilder gemalt, sondern auch Matheaufgaben gerechnet.

Den späten Nachmittag verbrachte ich mit längst überfällig gewordener Hausarbeit. Jetzt ist die Wohnung mit Ausnahme des Wohnzimmers und Ls Kinderzimmer wieder aufgeräumt und sauber. Zeit zum Lesen und Fernsehen hatte ich auch. 
L schickte ich abends in die Badewanne. Insgesamt war es ein sehr ruhiger Tagesausklang für uns.

Was heute schön war:

– Schulter-, Nacken- und Rückenmassage mit dem Massagegerät 
– lesen
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– Dokus schauen
– Sportübung

Hallo Februar!

Dies & Das

Im Februar werde ich …

… ein Wochenende in Erfurt bei meinen Eltern verbringen 
… L einmal wöchentlich zur Ballettstunde bringen 
… Mitarbeitergespräche führen 
… zur Thai Massage gehen 
… einige Tage in Erfurt bei meiner Schwiegermama verbringen
… mir den Erfurter Karnevalsumzug ansehen 
… unser Teammeeting gestalten
… mit L ins Musical gehen
… Urlaub an der Nordsee machen
… entschleunigen und das Leben genießen 

Mittwoch, 31. Januar 2024 – IQ-Test

Alltagsschnipsel

L und ich konnten am Morgen eine Stunde länger schlafen. Das war wunderbar. L war wesentlich besser gelaunt, fitter und ansprechbarer als sonst. Ihr würde ein späterer Schulbeginn ungemein guttun.
Sehr erleichtert war ich nach dem Aufwachen, dass meine vermeintliche Schwangerschaft lediglich ein Traum und zum Glück nicht Realität war. Ich mag Kinder zwar, halte mich aber nicht für die allerbeste Mama der Welt und würde meine „Erziehung“ keinem weiteren kleinen Menschlein zumuten wollen. Ich erinnerte mich noch daran, einen Großteil des Traums sehnsüchtig darauf gewartet zu haben, dass endlich die Wehen einsetzen.
Morgens und mittags hatte ich kaum Appetit und aß dementsprechend wenig. Abendessen gab es im Indoorspielplatz. 
Meine Motivation reichte immerhin für eine Sportübung für die Beine.

Mein heutiger Arbeitstag war vor allem am Vormittag sehr zerstückelt. Ich konnte zwar zeitig im Homeoffice beginnen, musste aber aufgrund des Termins mit L zwei längere Pausen einlegen. Es dauerte eine ganze Weile, ehe ich produktiv werden konnte.
Zur vierten Stunde war L in der Schule und konnte noch am Sportunterricht teilnehmen. Ihre Klassenlehrerin ist erkrankt, sodass Ls Erzieherin die fünfte und sechste Stunde übernahm. Die nächsten beiden Schultage werden somit ruhig verlaufen.

Gemeinsam mit Ls Schulfreundin EB besuchten wir nach der Schule einen Indoorspielplatz. EBs Mama war darüber sehr dankbar, da sie einen langen Arbeitstag hatte und ihre Tochter so gut beschäftigt wusste. 

Vormittags waren L und ich im Landesamt für Schule und Bildung. Wir dachten beide, L macht dort den Bundes-/Pisatest, der im November in der Schule stattfand, nochmal. Wie sich schnell herausstellte, wurde aber weder gelesen noch geschrieben, sondern ein IQ-Test aka Leistungsdiagnostik anhand von Rätseln gemacht. Ich kann das Ausmaß meines Ärgernisses darüber gar nicht in Worte fassen, da wir mit ganz anderen Erwartungen hingegangen sind.
Nun waren wir aber einmal da. L unterzog sich eine Dreiviertelstunde lang dem IQ-Test mit Schwerpunkt auf logisches Denken. Ihr aktueller IQ-Wert liegt bei 88. Sie befindet sich also im unteren Normalbereich.
Ihr fehlt laut Aussage der Schulpsychologin vor allem noch der Teil des logischen Denkvermögens, der bei Aufgaben wie Figuren legen oder Muster fortsetzen benötigt wird. Das sind alles Dinge, die L im Moment herzlich wenig interessieren. Das lässt sich aber leicht und spielerisch üben, was wir nun zu Hause und im Rahmen einer Ergotherapie, mit der ich ohnehin schon eine Weile geliebäugelt habe, tun werden. Da sich der IQ-Wert durch Übungen verbessern lässt und in Zukunft auch wird, handelt es sich beim heute ermittelten Wert lediglich um eine Momentaufnahme.   
Da Ls IQ im Durchschnittsbereich liegt, ist sie für weitere Tests im Rahmen der Lese-Rechtschreib-Thematik zugelassen. Und wir dachten doch wirklich, nach dem heutigen Tag wären die nervigen Tests endlich vorbei. Ich werde das Gefühl nicht los, in der Falle zu sitzen.
Ls Lehrerin schrieb mir abends per Mail, dass Ls freies Schreiben, das wir zu Hause bisher so gut wie gar nicht geübt hatten, wesentlich besser geworden ist. Sie hat zudem die Information von der Schulpsychologin erhalten, dass L zur LRS Testung, die an zwei Tagen im März stattfinden wird, zugelassen ist. Nächste Woche gibt es an der Schule, die diese Testung durchführt, einen Elternabend dazu.

Was heute schön war: 

– länger schlafen
– Austausch mit Leipzig-S und Leipzig-M zur LRS-Thematik
– Playdate für L 
– lesen
– Telefonat mit meinem Bruder 
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Sportübung

Dienstag, 30. Januar 2024 – Wochenplan

Alltagsschnipsel

Gestern Abend bin ich früher schlafen gegangen. In der Nacht träumte ich sehr viel, konnte mich heute Morgen aber an nichts mehr erinnern. Das Aufstehen war für L und mich okay. Es gab schon andere Tage.
Ich habe erneut viel zu viel gegessen. Das läuft derzeit irgendwie suboptimal. Ich bin nicht zufrieden mit meinem Fresswahn. 
Selbst für eine einzige Sportübung fehlte es mir an Motivation. 

Den Arbeitstag verbrachte ich wegen der heute startenden Mitarbeitergesprächsrunde im Büro in Erfurt. Außer diesen Gesprächen schaffte ich vor Ort nicht viel anderes. Deshalb setzte ich mich abends zu Hause nochmal vor den Rechner und arbeitete über den Tag eingetrudelte Anfragen ab und bereitete die Mitarbeitergespräche nach. 
Ls Schultag war laut eigener Aussage gut. Sie mag die Wochenpläne und das damit verbundene selbstständige Arbeiten sehr. 

Später am Abend las ich wenige Seiten in meinem Buch und schaute die aktuelle Folge der „heute show“ und eine Dokumentation über Haie im Bermudadreieck. Mir war irgendwie danach.  
Gemeinsam mit L schaute ich nochmal über den Fortschritt des Wochenplans. L erledigte die letzte Matheübung und etliche Deutschaufgaben. Nun ist der Plan fast vollständig abgearbeitet. (Es ist natürlich nicht Sinn und Zweck des Wochenplans, dass diese Aufgaben abends zu Hause erledigt werden. L kommt in der Schule allerdings nur schleppend voran und hatte heute Lust, weiter daran zu arbeiten.) 

Was heute schön war: 

– Sonnenaufgang 
– unfall- und staufreie Autofahrten 
– Hörspiele 60 und 61 der Reihe „Die drei ???“
– lesen
– Französischübungen in der Duolingo App
– fernsehen

Montag, 29. Januar 2024 – Helligkeit 

Alltagsschnipsel

Gestern Abend sind L und ich sehr spät eingeschlafen. Unsere Nacht war zum Glück wieder ruhig. Auch das zeitige Aufstehen heute Morgen war kein Problem, sodass wir pünktlich die Wohnung verlassen konnten.
Zum Mittagessen gab es für mich eine Portion Sushi. Irgendwie hatte ich schon wieder Appetit darauf. Abends kochte ich für L und mich Nudeln mit Tomatensoße.
Während Ls Ballettstunde machte ich in einer ruhigen Ecke im Wartebereich je eine Arm- und Beinübung.

Mein Arbeitstag bestand aus den üblichen montäglichen Terminen. Davor, dazwischen und danach widmete ich mich etlichen kleinteiligen Aufgaben in verschiedenen Bereichen. Das waren unter anderem buchhalterische und büroorganisatorische To-dos.
Der Schulalltag war laut L schön. Es gibt für die drei Hauptfächer einen neuen Wochenplan, den die Kinder bis Mittwoch oder Donnerstag abarbeiten sollen. Gemeinsam mit L suchte und fand ich im Klassenzimmer zwei lang vermisste Deutschhefte.

Den Abend verbrachte ich in meinem aktuellen Buch lesend.

Voller Freude stellte ich morgens auf dem Weg zur Schule fest, dass es wesentlich heller als am Freitagmorgen zur gleichen Zeit war.

Was heute schön war: 

– Helligkeit am Morgen
– Spaziergänge am Morgen, Nachmittag und Abend
– Sonnenschein 
– produktiver Tag
– Sportübungen
– Englischübungen in der Duolingo App
– lesen

Ein Wochenende im Januar

Alltagsschnipsel

L und ich verbrachten das letzte Januarwochenende in Erfurt. 


Samstag, 27. Januar 2024


Drei Minuten vor dem Klingeln des Weckers um acht Uhr wachte ich auf. Ich blieb nur wenige Minuten liegen und stand dann auf, um unsere Tasche zu packen, den Müll zu sortieren, zu duschen und mich im Bad fertigzumachen, den Geschirrspüler aus- und wieder einzuräumen und Snacks und Getränke für die bevorstehende Autofahrt vorzubereiten. 

Um Viertel vor zehn saßen L und ich im Auto und fuhren bei lauter Musik in Richtung Erfurt. Unterwegs hielten wir nochmal an einer Tankstelle, um das Auto zu betanken, ehe es uns auf einer der Autobahnen stehengeblieben wäre. 

Pünktlich halb zwölf kamen wir im Restaurant China Pavillon an. Dort trafen wir auf meine Schwiegermama, die am Montag Geburtstag hatte und uns zum Essen einlud, meine Schwägerin M, meinen Neffen und meinen Schwippschwager. Wir ließen uns kurz darauf das reichhaltige chinesische Buffet schmecken. Das Frühstück hatte ich extra ausfallen lassen. Trotzdem übertrieb ich es diesmal nicht und konnte das Restaurant ohne Bauchschmerzen, dafür angenehm gesättigt verlassen.

Wir fuhren direkt zu meiner Schwägerin M nach Hause und wurden freudig jaulend von ihrer Hündin Maya begrüßt. Wir machten es uns erstmal allesamt auf der Couch gemütlich und verdauten das Mittagessen. Die Kinder verzogen sich irgendwann in die obere Etage und spielten friedlich miteinander. 
Nachmittags spazierte ich mit meiner Schwägerin M, meinem Schwippschwager und Hündin Maya im Sonnenschein zum See. Die Kinder hatten keine Lust und blieben mit meiner Schwiegermama im Haus.


Kaum waren wir vom Spaziergang zurückgekehrt, wollte meine Schwiegermama nach Hause. Dort angekommen, gab es für L und sie eine Kleinigkeit zum Abendbrot. Ich war immer noch satt vom Mittagsbuffet.
Gemeinsam spielten wir mehrere Runden das Spiel „Family Inc.“, bei dem ich sehr zu Ls Ärger gewann.


Danach kuschelten wir uns alle auf die Couch und schauten uns über die ZDF Mediathek einen deutschen Spielfilm an. 

Weit nach 22 Uhr machten L und ich uns bettfertig. Bevor ich das Telefon weg- und mich auch schlafen legte, machte ich noch ein paar Italienischübungen in der Duolingo App.


Sonntag, 28. Januar 2024 


Geschlafen hatten L und ich heute Morgen bis halb zehn. Das war wunderbar. Wir fühlten uns richtig ausgeschlafen.

Eine Stunde später saßen wir mit meiner Schwiegermama am Tisch und frühstückten in aller Ruhe. Nach dem Essen ging ich mit meiner Schwiegermama ein wichtiges Dokument durch und gab ihr hier und da noch ein paar Tipps. Sie ist derzeit dabei, ihre Patientenverfügung und andere Vollmachten für meine Schwägerin M auszustellen für den Fall, dass mit ihr eines Tages gesundheitlich etwas sein sollte. L baute währenddessen das Spiel „Family Inc.“ auf, das wir kurz darauf gemeinsam ein paar Runden lang spielten. Heute gewann meine Schwiegermama. Beim Spiel „Malefiz“, das wir danach spielten, kamen wir viel weiter als beim letzten Mal. Hier lagen L und meine Schwiegermama deutlich vorn.

Nach einer halbstündigen Mittagsruhe machten wir drei uns auf den Weg nach Bad Sulza. Dort kehrten wir in ein Restaurant direkt am See ein. L aß Nudeln mit Tomatensoße, meine Schwiegermama und ich vesperten. Beim Gradierwerk, das derzeit leider wegen eines technischen Defekts geschlossen hat, machten wir noch im Sonnenschein einen kleinen Spaziergang. 


Meine Schwiegermama begab sich danach zum Bahnhof, während L und ich die Heimfahrt antraten. Auf dem langen Weg zur Autobahnauffahrt passierten wir unter anderem die Orte Bad Kösen, Saaleck, Schulpforte und Naumburg. Während L bereits tief und fest schlief, schwelgte ich in Erinnerungen. Mit M hatte ich bereits etliche Orte in dieser Gegend gesehen. Entweder kamen wir auf unseren Fahrradtouren hier vorbei oder machten Kurzurlaube und Tagesausflüge. Das waren sehr schöne Zeiten.

Viertel nach fünf waren L und ich wieder zu Hause. Ich räumte unsere Tasche aus, bereitete Ls Frühstück und Vesper für den morgigen Schultag vor, schickte sie in die Badewanne und machte ihr etwas zum Abendessen. Ich aß nur eine Kleinigkeit, ehe ich die Beine hochlegte. 

Den restlichen Abend bis zum Schlafengehen werde ich lesend oder fernsehguckend ausklingen lassen. Ein paar Schwedischübungen über Duolingo werde ich auch noch machen.