Dienstag, 4. Juni 2024 – Krebsvorsorge

Alltagsschnipsel

Aufgewacht bin ich heute Morgen bereits um sechs Uhr. Da wenige Minuten später ohnehin der Wecker geklingelt hätte, blieb ich gleich wach. Weiterschlafen hätte sich nicht mehr gelohnt.
Im Auto aß ich eine kleine Brotzeit, mittags kaufte ich mir im Supermarkt Falafel-Wraps, zum Vesper gab es Unmengen an Eis und abends erneut eine Brotzeit.

Im Büro in Erfurt widmete ich mich dem To-do, das ich im Homeoffice schlecht erledigen kann: der Ordnerablage. Das ging zügig von statten. Nun herrscht in unseren Unterlagen wieder Ordnung. Da ich ausnahmsweise keinerlei Termine hatte, kümmerte ich mich anschließend um die Messeplanung. Nun sind wir für den kommenden Herbst bei zwei Messen als Aussteller angemeldet. Nachmittags arbeitete ich im Homeoffice weiter. Durch den Monatsanfang ist im Bereich Buchhaltung immer einiges zu tun.
Viel passiert in der Schule nicht mehr. Sehr zu Ls Freude hatte sie Kunstunterricht, da der Werkenlehrer erkrankt ist.

Abends spielten L und ich draußen gemeinsam Ball. Wir dachten uns gegenseitig schöne Spiele oder Aufgaben für die jeweils andere aus. 

Meine Mittagspause verbrachte ich im Wartezimmer einer Arztpraxis. Nach einer halben Stunde wurde ich aufgerufen und untersucht. Die jährliche Krebsvorsorge wurde mitgemacht. Diesmal war ich im Vorfeld aufgrund fehlender Zipperlein nicht allzu nervös. Dennoch spürte ich Freude und große Erleichterung, als die Ärztin kurz darauf mitteilte, dass alles in Ordnung ist. Ich bin gespannt, wie viele Jahre mich das noch begleiten beziehungsweise ob diese Angst jemals vollends verschwinden wird. Mein Trauma, von jetzt auf gleich schwer zu erkranken, sitzt nach wie vor sehr tief.

Was heute schön war:  

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 86 und 87 der Reihe “Die drei ???”
– Gesundheit 
– Eis essen
– Serie “Bridgerton”
– Italienischübungen in der Duolingo App

Montag, 3. Juni 2024 – Fleißiges Bienchen

Alltagsschnipsel

Müde von den schönen Erlebnissen schliefen L und ich gestern Abend zeitig ein. Geweckt wurde ich heute Morgen vom Klingeln des Weckers. Ich hätte definitiv noch weiterschlafen können, fühlte mich aber wach genug, um gut in den Tag starten zu können.
Zum Frühstück aß ich Beerenmüsli mit Erdbeeren, Banane und Pflanzenmilch, mittags bereitete ich mir eine asiatische Gemüsepfanne mit Extra Kichererbsen zu und abends gab es eine Brotzeit.
Die Mittagspause verband ich mit einem Besuch im Fitnessstudio. Ich startete erneut mit dem Crosstrainer, den ich wirklich sehr gerne mag, und widmete mich danach sämtlichen Muskelgruppen meines Körpers.

Ich war heute an der Arbeit sehr fleißig. Zunächst kümmerte ich mich um organisatorische To-dos, da wir unter anderem zwei Firmenjubiläen hatten. Am Anfang des Monats wollten zudem etliche Rechnungen erstellt und an die Kunden verschickt werden. Ebenso war ich damit beschäftigt, die Rechnungsbelege für die Finanzbuchhalterin zusammenzutragen. Hochladen im Unternehmen online konnte ich sie leider nicht, da mich das Portal (mal wieder) nicht hereinließ. Ich meldete meinen Login-Fehler direkt dem Support. Zum dritten Mal innerhalb kürzester Zeit bereitete ich dieselbe Retrospektive in dem Projekt, das ich als Scrum Master betreue, vor. Wenn sie übermorgen nun wieder ausfällt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.
Ls Schultag war gut. Sie erhielt eine sehr gute Note in Deutsch. Ich habe mittlerweile wirklich den Überblick verloren, welche Noten im zweiten Halbjahr zusammengekommen sind. Ich lasse mich einfach überraschen, was in zweieinhalb Wochen auf Ls Zeugnis steht.

Beim Eintreffen in der Schule schauten mich vier Kinderaugen mit flehenden Blicken an, während zwei Kindermünder aufgeregt darum baten, gemeinsam abgeholt zu werden. Weil wir nichts weiter geplant hatten, nahmen wir EB mit zu uns nach Hause. Die beiden Mädels spielten ruhig in Ls Kinderzimmer oder draußen, sodass ich meine restlichen Arbeits-To-dos erledigen konnte. Das war ganz angenehm.


Mal sehen, wie viele Kilometer in diesem Jahr noch hinzukommen. 😮


Was heute schön war: 

– Fitnessstudio
– Playdate für L
– lesen
– Badewannenzeit
– Französischübungen in der Duolingo App
– Serie „Bridgerton“

Ein Wochenende im Juni

Alltagsschnipsel

Die für dieses Wochenende mitgegebene Wetterprognose war nicht sonderlich positiv. Angekündigt wurden starke Regenfälle und immer wieder Gewitter. Im Nachhinein war das Wetter viel besser. Geregnet hatte es kaum und lediglich in der Ferne hörten wir es ab und an donnern.  


Samstag, 1. Juni 2024


Aufgewacht bin ich am Morgen um acht Uhr. Der mich die letzten Tage über begleitete Schlafmangel war wie weggeblasen. Ich fühlte mich herrlich ausgeschlafen und voller Energie. Als L eine halbe Stunde später erwachte, kuschelten wir noch eine Weile im Bett. Ich las die aktuellen Beiträge auf einigen Blogs, denen ich folge, und stand schließlich auf, um für Elli, Waltraud, L und mich das Frühstück vorzubereiten.

Nach dem Essen nahm ich mir Zeit für meinen Terminkalender „Ein guter Plan“. Ich vervollständigte die vergangenen Tage, schloss den Monat Mai ab und bereitete den Juni vor. Zwischendrin telefonierten L und ich mit meiner Schwiegermama und im Anschluss mit meinen Eltern. 
Ziemlich zeitig klingelte die Postfrau und überreichte mir die vor wenigen Tagen bestellten Materialien, die L in Zukunft helfen sollen, ihre Lese-Rechtschreibschwäche zu verbessern oder ganz zu überwinden. Ich bin vom Aufbau der Arbeitshefte sehr begeistert. 

L las mir vormittags ein paar Minuten aus einem Buch vor. Das klappte sehr gut. Anschließend übten wir zwei Reihen Malaufgaben mithilfe der Multiplikationstabelle. Zuletzt ließ ich L drei Wörter legen. Das machte ihr besonders viel Spaß. Ein Mathearbeitsblatt blieb vom Wochenplan übrig, dem sich L im Anschluss widmete. Nach zwanzig Minuten eskalierte die Situation und L machte zu, sodass ich die Bearbeitung abbrach. Ich lerne schließlich dazu. Aus mir unerklärlichen Gründen weinte L daraufhin bitterlich.

Um auf andere Gedanken zu kommen, fuhren wir fehlende Lebensmittel einkaufen. Für ihre Schulfreundin YW durfte L noch eine Kleinigkeit aussuchen. Als wir wieder zu Hause waren, schrieb L die Geburtstagskarte und hatte kaum Rechtschreibfehler. Das freute mich sehr. Da wir noch eine Viertelstunde Zeit hatten, löste L einige Aufgaben auf dem Mathearbeitsblatt. Das ging nun besser und wesentlich schneller vonstatten.

Nachmittags fuhr ich L im Auto zu YWs Kindergeburtstagsfeier, die in einer Kunstschule stattfand. Ich nutzte die kindfreie Zeit für ein Training im Fitnessstudio. Ich startete zur Erwärmung mit dem Crosstrainer und trainierte anschließend alle Muskelgruppen mithilfe der bereitstehenden Geräte. Ich war erstmals die ganze Zeit über völlig alleine im Studio.


Da wir beim Einkaufen zur Mittagszeit kein Stroh für die Kaninchen fanden, hielt ich beim Zoogeschäft und kaufte gleich zwei große Packungen. Kurz bevor ich zu Hause war, sah ich per App, dass unser Nachbar das Geschenk für L zum Kindertag entgegengenommen hatte. Wie lieb von ihm.
Zu Hause duschte ich mich, aß danach genüsslich mein Eat Happy Sushi, nahm die saubere Wäsche vom Wäscheständer ab, verräumte diese in unsere Kleiderschränke und hing frisch gewaschene Wäsche zum Trocknen wieder auf.

Dann wurde es allmählich Zeit, L vom Kindergeburtstag abzuholen. Vor Ort staunte ich über die wunderschönen Elefanten, welche die Kinder aus Ton hergestellt hatten. Sogar L, die Basteln, Malen und alles Handwerkliche nicht sonderlich mag, war von der Feier begeistert. 


Abends fuhr L ein paar Runden mit ihrem neuen Roller herum und machte danach ihr Sehtraining mithilfe der angefertigten Sehhilfe. Ich säuberte und fütterte Elli und Waltraud, machte es mir danach auf der Couch gemütlich, erledigte meine Schwedischübungen in der Duolingo App und schaute mir die Folge der „heute show“ vom 24. Mai 2024 an, ehe es spät abends ins Bett ging.

Waltraud ❤


Sonntag, 2. Juni 2024


Heute wachte ich kurz vor acht Uhr auf und fühlte mich wie gestern ausgeschlafen. L schlief noch eine Dreiviertelstunde länger. 

Ich bereitete gegen neun Uhr für uns alle das Frühstück vor. Elli und Waltraud stürzten sich gleich auf das frische Grünfutter. Viel Zeit zum Herumbummeln blieb uns nicht, da wir um zehn von Markkleeberg-C und Ls Schulfreund LK abgeholt wurden. Gemeinsam fuhren wir im Auto nach Döbeln zu Karls Erdbeerhof.

Mir gefällt das vor etwas mehr als zwei Monaten neu eröffnete Erlebnis-Dorf sehr gut. Alles ist liebevoll gestaltet und aufgebaut worden. Die Kinder konnten sich an zahlreichen kostenlosen oder -günstigen Spielgeräten austoben. Natürlich findet sich an nahezu jeder Ecke eine Möglichkeit, sein Geld unters Volk zu bringen. Zugeschlagen haben L und ich bei der Marmelade, den Bonbons und am Brotstand. Drei süße Magnete fanden ebenfalls den Weg in unseren Einkaufskorb. Ich bin sicher, dass L und ich wieder hierher kommen werden.


Als wir am späten Nachmittag nach Hause gefahren wurden, zeigten wir Markkleeberg-C und LK auf Ls Wunsch hin noch unsere Wohnung und die beiden Kaninchen. Als sich die beiden verabschiedeten, fuhr L noch eine Weile mit ihrem Roller durch die Gegend.
Danach setzte sie sich an die letzten Aufgaben ihres Mathearbeitsblattes. Mir ist klargeworden, weshalb es ihr so schwerfällt, die Aufgaben zu lösen. Die Kinder haben nie gelernt, dass Rechenwege durchaus auch schriftlich festgehalten werden dürfen, dies auch keine Schande ist und nicht alles sofort im Kopf gelöst werden muss. Das sagte ich ihr heute erneut. Und siehe da: Ohne Tränen und Frust löste L die paar Aufgaben im Handumdrehen. In den Sommerferien werde ich mich auf die Rechenwege und das Aufschreiben dieser fokussieren. Freiwillig nahm sich L anschließend noch die Multiplikationstafel zur Hand und übte vier Reihen Malaufaben. Ehe sie eine Viertelstunde am Klavier übte, machte sie noch ihr Sehtraining.

Während ich Ls Abendessen zubereitete, telefonierte ich kurz mit meiner Schwiegermama, die L gern etwas Taschengeld für den Kindertag zukommen lassen möchte.

Den restlichen Abend werde ich gemütlich auf der Couch verbringen. Ich weiß noch nicht, ob ich die aktuelle Ausgabe der „heute show“ oder eine Folge der Serie „Bridgerton“ gucken werde. Bevor es später schlafen geht, mache ich aber noch meine Englischübungen in der Duolingo App.

Hallo Juni!

Dies & Das

Im Juni werde ich …

… L zu einer Kindergeburtstagsfeier bringen
… im Fitnessstudio schwitzen
… Karls Erlebnis-Dorf in Döbeln besuchen
… zahlreiche Arzttermine für L und mich wahrnehmen
… mehrere Retrospektiven leiten
… L zur Ergotherapie bringen
… L zur Klavierstunde begleiten
… das Jahresfest in Ls Schule besuchen
… zur Thai-Massage gehen
… meinen Bruder und meine Schwägerin J wiedersehen
… das Erfurter Krämerbrückenfest besuchen
… am Picknick zum Abschluss des zweiten Schuljahres teilnehmen
… mich mit L über ihr viertes Zeugnis freuen
… meinen 36. Geburtstag feiern
… Urlaub am Gardasee machen
… entschleunigen und das Leben genießen

Freitag, 31. Mai 2024 – Grabpflege

Alltagsschnipsel

Ich bin erneut viel zu spät eingeschlafen. Durch ein Geräusch, vermutlich verursacht von den Kaninchen im Nebenzimmer, wurde ich Punkt sechs Uhr wach. Ich startete sehr müde und etwas gerädert in den Tag.
Gefrühstückt hatte ich eine Brotzeit im Auto, mittags aß ich ein fünfzehn Zentimeter langes Sub von Subway und abends gab es erneut eine Brotzeit.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Büro in Erfurt. Im Rahmen unseres Open Space Fridays bekam das Team ein Finanz- und Projektupdate nebst aktueller Akquisethemen. Im Anschluss daran fand ein Workshop statt, um unser Inhouseprodukt voranzutreiben. 
Ls FREIday in der Schule war ebenfalls gut. Sie beschäftigt sich derzeit mit dem Thema Armut. Nächste Woche wird sie einige Spielsachen an bedürftige Kindern übergeben.

Den Nachmittag und frühen Abend verbrachte L bei ihrer Schulfreundin EB. So brauchte ich mich auf der Rückfahrt nicht beeilen.

Das Wetter war mir hold. Nachmittags kümmerte ich mich endlich um Ms Grab, pflanzte einige Eisbegonien ein, säuberte die Umrandung und den Grabstein und stellte einen Strauß Rosen hin.

Was heute schön war: 

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 84 und 85 der Reihe „Die drei ???“
– Playdate für L
– Serie „Bridgerton“
– Italienisch
– Eis essen 

Donnerstag, 30. Mai 2024 – Innerer Schweinehund

Alltagsschnipsel

Die Nacht war sehr gut. Ich bin gestern zeitiger eingeschlafen und bekam somit mehr Schlaf ab, fühlte mich am Morgen aber trotzdem todmüde.
Ein kleiner Lichtblick war mein leckeres Beerenmüsli mit Himbeeren, Nektarine und Pflanzenmilch zum Frühstück. Mittags aß ich eine italienische Gemüsepfanne und abends gab es vegane Waffeln mit Marmelade und Schokoaufstrich.
Wegen Müdigkeit und wenig Zeit war ich kurz davor, meinen für heute geplanten Besuch im Fitnessstudio zu verschieben. Mein innerer Schweinehund war wirklich sehr stark. Irgendwie gelang es mir aber, ihn zum Schweigen zu bringen. Im Studio selbst nutzte ich lediglich den Crosstrainer, kam dabei ganz schön ins Schwitzen, verlor etliche Kalorien und war hinterher sehr glücklich. 

Mein heutiger Arbeitstag war terminreich. Unter anderem lernten sich bei einem Meeting die neue Product Owner und der vorherige, der nun ausschließlich Stakeholder sein wird, kennen. 
L bekam ihre Klassenarbeit in Deutsch und sehr zu meiner Überraschung noch zwei weitere benotete Aufgabenblätter im selben Fach zurück. Da ist irgendwie völlig was an mir vorbeigegangen. Mir soll es egal sein. Das Schuljahr ist sowieso fast vorbei und Ls Noten sind gut.

Auf Wunsch und Bitten der Kindern nahm ich am Nachmittag CE mit zu uns nach Hause. So konnten die Mädels in Ls Kinderzimmer spielen, während ich im Haushalt meine To-dos verrichten konnte. Abends fuhren wir CE nach Hause. 

Heute regnete es unaufhörlich. Zwischendrin gab es auch Gewitter.
Mit dem gestern ausgehändigten Bericht der Ergotherapie fuhr ich zu Ls Kinderärztin. Ich benötige nach wie vor ein Rezept. Die Arzthelferin warf einen Blick auf die Unterlagen und merkte beim Überfliegen an, dass die festgestellten Sachen nichts mehr mit einer Lese-Rechtschreibschwäche zu tun haben und die Aushändigung eines Rezepts sehr wahrscheinlich ist. 

Was heute schön war: 

– Fitnessstudio
– Playdate für L
– Waffeln zum Abendessen
– Französischübungen in der Duolingo App


Elli ❤

Mittwoch, 29. Mai 2024 – Zweite Umbuchung

Alltagsschnipsel

Aufgrund der Helligkeit am Abend bin ich auch gestern wieder ziemlich spät eingeschlafen. Die Nacht war aber glücklicherweise ruhig und ich konnte störungsfrei schlafen. 
Gefrühstückt habe ich Beerenmüsli mit Himbeeren, Erdbeeren und Pflanzenmilch, mittags bereitete ich mir ein Omelett mit Tomaten zu und aß dieses mit zwei Toastbrotschreiben und abends teilten L und ich uns Minipizzen.

Vormittags fand unser wöchentliches Social Media Meeting statt. Direkt im Anschluss stimmten wir uns für das morgige Management Weekly ab. Erstmals nach dem Mittag fand das Daily in dem Projekt, das ich als Scrum Master betreue, statt. Mit dabei war auch unsere neue Product Owner. Wegen der neuen Zeit wurde es direkt von einer Person verschwitzt. Mal sehen wie es morgen sein wird. 
Ls Schultag war wohl ziemlich unspektakulär. Ich holte sie kurz nach Beginn des dritten Unterrichtsblocks von der Schule ab …

… und begleitete sie zur Ergotherapie. Die heutige Stunde war nicht so anstrengend wie letzte Woche und bereitete L wieder mehr Spaß. Die Auswertung des letzte Woche durchgeführten Tests wurde mir ausgehändigt. L befindet sich in nahezu allen Punkten (weit) unter der Norm. Bei ihrer Konzentration, dem Arbeitstempo und der Qualität ihrer gezeigten Leistungen ist noch sehr viel Luft nach oben. Das ist gut zu wissen. Sukzessive werden ihr nun Strategien beigebracht, die ihr im ersten Schritt im Schulalltag helfen sollen.
Am späten Nachmittag hatte L ihren Klavierunterricht. Geübt wurde hierfür gar nicht. Und das hat man definitiv auch gemerkt. Freude hatte sie aber trotzdem. 

Ich habe erneut Ls und meinen Sommerurlaub umgebucht. Per Zufall fand ich nur acht Kilometer von der vorherigen Unterkunft eine andere, besser ausgestattete mit eigenem Pool. Und diese war auch noch günstiger. Ich konnte nicht widerstehen. Leider haben sich L und ihre Schulfreundin LS seit Wochen nicht mehr allzu viel zu sagen. Der ursprüngliche Plan war, sich mit LS und ihre Familie öfter gemeinsam am Gardasee zu treffen und Zeit zu verbringen. Nun liegen zwischen unseren Unterkünften nicht mehr vier, sondern zwölf Kilometer Abstand. Wir können uns dennoch treffen, wenn wir das wollen, können es aber auch lassen, wenn auch in einem Monat kein Frieden zwischen den Mädels in Sicht ist. Ein bisschen schade finde ich die Entwicklung schon, da ich Leipzig-M sehr gerne mag.

Was heute schön war: 

– Urlaubsumplanung
– Englischübungen in der Duolingo App
– Serie “Bridgerton”
– lesen 

Dienstag, 28. Mai 2024 – Noten um der Noten wegen

Alltagsschnipsel

Ich habe gut geschlafen. Da ich morgens mit dem Klingeln des Weckers aber noch unendlich müde war, haben die Schlafstunden definitiv nicht gereicht.
Ein kleiner Trost stellte deshalb mein Beerenmüsli mit Nektarine und Pflanzenmilch dar, das es zum Frühstück gab. Mittags aß ich eine französische Gemüsepfanne, zum Vesper gab es Eis und abends eine Brotzeit.

In dem Projekt, das ich als Scrum Master betreue, haben wir seit dem Vormittag eine interne Product Owner. Nach dem entsprechenden Meeting nahmen wir Kontakt mit dem bisherigen auf, der fortan als Stakeholder fungieren wird, und vereinbarten weitere Treffen. Meine Kollegin braucht nun zahlreiche Informationen von ihm.
Ls Klassenlehrerin war heute wieder da. Neben der noch ausstehenden Note auf die letzte Woche geschriebene Klassenarbeit in Deutsch wird es in dieser Woche noch drei weitere Noten auf – meines Erachtens – Schnulli geben. Ich halte nach wie vor nicht viel von einer Notenvergabe, schon gar nicht in Klassenstufe zwei, aber wenn in unserem Land so auf Noten behaart wird, dann sollten auch sinnvolle Leistungen bewertet werden. An unserer Schule geht es aktuell wirklich ausschließlich darum, genug Noten zu sammeln. Was genau bewertet wird, ist zweitrangig. So ein Schwachsinn!

Einen Großteil des späten Nachmittags saß L an den Aufgaben auf ihrem Wochenplan. Diesmal benötigte sie hierfür kaum Unterstützung. (So soll das auch sein.) Nun sind „nur“ noch drei kleinere Aufgaben offen.
Als sie kurz vor halb acht fertig war, durfte sie draußen noch einige Runden mit ihrem Fahrrad fahren. 

Mittlerweile weiß nicht nur unsere Waltraud, wo sich der Kühlschrank mit dem leckeren Grünfutter befindet, sondern auch Elli. So ist es offenbar seit dieser Woche Brauch, mich morgens mit flehenden, ausgehungerten Blicken in die Küche zu begleiten und unauffällig vor besagter Futterlagerungsstelle sitzenzubleiben. Das ist sowas von niedlich. 
Seit gestern Abend ziert ein Tapetenschutz zahlreiche Wände in unserer Wohnung. Ich hoffe, dass dieser Elli nun davon abhält, die Tapete anzukauen.

Was heute schön war:  

– Thai Massage
– Eis essen
– lesen
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– Serie “Bridgerton”

Montag, 27. Mai 2024 – Weiße(re) Zähne

Alltagsschnipsel

Gestern schlief ich erst sehr spät ein. Durch die länger werdenden Tage bin ich abends einfach nicht müde genug. Ich habe dennoch gut geschlafen, einiges geträumt und wurde in dem Moment, als mir Albanien-U von ihrem neuen Business zu mittelalterlicher Kräuterkunde erzählen wollte, vom Wecker aus dem Schlaf gerissen.
Gefrühstückt habe ich Beerenmüsli mit Apfel und Pflanzenmilch, mittags gab es eine asiatische Gemüsepfanne, zum Vesper aß ich Eis und abends gab es eine kleine Brotzeit.

Neben den montäglichen Abstimmungsterminen, die vormittags stattfanden, kümmerte ich mich um viele kleine To-dos aus unterschiedlichen Bereichen. Der Tag verlief zudem durchweg positiv. Viele neue Aufträge von teilweise neuen Kunden sind in greifbare Nähe gerückt. Wir verhandeln derzeit nicht mehr über das Ob einer Beauftragung, sondern um konkrete To-dos und die Höhe des Budgets. So macht das Spaß.
Ls Klassenlehrerin ist krank. Dennoch bekamen die Kinder ihren neuen Wochenplan, der an sich nicht viele aufwendige Punkte enthält. Allerdings hatte L im Unterricht lediglich eine Aufgabe erledigen können. Wir werden wohl ab Mittwoch zu Hause weiter daran arbeiten. Eine halbe Stunde Funkstille handelte ich mir nachmittags ein, weil ich Ls Freundin YW nicht mit von der Schule abholen und bei uns zu Hause bespaßen wollte.

Seit unserem Umzug vor fast zwei Jahren schafften es L und ich heute erstmals, bei der Eisdiele in der Nähe unserer Wohnung ein Eis während der Öffnungszeiten zu kaufen. (Über einen Automaten ist Eis rund um die Uhr verfügbar. Das hatten wir bereits mehrfach ausprobiert.) So kam ich in den Genuss anderer Sorten, die im Automaten nicht enthalten sind. 
Als wir wieder zu Hause waren, machte L ihr Sehtraining. Nach den angesetzten vier Minuten spürte sie ein Ziehen in den Augen. Das ist tatsächlich ein gutes Zeichen. So können wir sichergehen, dass ihre Muskeln trainiert werden.
Wie gestern auch kümmerte sich L um das Reinigen der Fressnäpfe sowie das Waschen und Bereitstellen des Kaninchenfutters. Ich bin derzeit sehr zufrieden mit der Aufteilung.
Abends fuhr L mit dem Fahrrad herum, während ich mich auf der Couch ausruhte. Ich hatte heute ein bisschen mit meinem Kreislauf zu tun.

Mittags hatte ich einen Termin für die Zahnreinigung. Das ging sehr schnell von statten. Nun ist sämtlicher Zahnstein für eine Weile verschwunden und meine Zähne wirken insgesamt heller. (Da ich allerdings sehr viel Tee trinke, wird das nicht von allzu langer Dauer sein.) 

Was heute schön war:  

– saubere Zähne
– Eis essen
– lesen
– Serie „Bridgerton“
– Italienischübungen in der Duolingo App

Ein Wochenende im Mai

Alltagsschnipsel

Dieses Wochenende stand für L und mich ganz im Zeichen der Freundschaft und Familie.


Samstag, 25. Mai 2024


Aufgewacht bin ich am Morgen halb neun. Als L wenig später wach wurde, stand ich auf und rotierte ohne Pause zwei Stunden in der Wohnung herum. Ich kümmerte mich um unsere Kaninchen, packte unsere Tasche, bereitete den Reiseproviant in Form des Frühstücks vor und ging duschen.

Am Vormittag fuhren L und ich nach Erfurt. Unsere Tasche brachten wir in die Wohnung meiner Eltern, die in Quedlinburg ein verlängertes Wochenende verbringen. Ich kümmerte mich um die beiden Rosellasittiche, erneuerte also Futter und Trinkwasser und beseitigte den gröbsten Dreck. L machte in der Zeit ihr Sehtraining.

Mittags fuhren wir mit dem Auto in die Stadt. Wir parkten in der Nähe von Ls ehemaligem Kindergarten. Wir liefen zum Anger und trafen dort auf Ls Freund KK und seine Mama. Gemeinsam liefen wir weiter zum Kikaninchen-Spielplatz. L, die anfangs schüchtern war, taute dort auf. Nach einer halben Stunde hatten die Kinder Hunger. Wir steuerten das Café Rommel an und aßen dort Bruschetta und Flammkuchen. 
Gut gesättigt besuchten wir anschließend in der Allerheiligenstraße ein kirchliches Kinderfest. Wir kamen pünktlich zur Zaubershow an. Nach kurzem Grübeln erinnerte ich mich, woher ich den Zauberer, der seine Sache wirklich richtig gut machte, kannte: Er war in seinen späten Teenagerjahren mit meiner ehemaligen Freundin aus Gymnasialzeiten zusammen.
Gerade als sich die Kinder ihre Belohnung nach einer gelungenen Parcours-Runde abgeholt hatten, donnerte es plötzlich sehr laut. L hat vor Wolken, Regen, Donner und Blitzen panische Angst und wurde zusehends unruhiger. Als der Regen einsetzte, stellten wir uns für wenige Minuten im Einkaufscenter Anger 1 unter. Das Auto erreichten wir kurz darauf nahezu trocken. Wir verabschiedeten uns von KK und seiner Mama und fuhren zu meiner Freundin J, die ich seit fast dreißig Jahren kenne, und ihrem Mann N.
Die beiden halten zwei Frettchen, von denen L sehr angetan war. Bei sonnigem Wetter saßen wir abends bei selbstgemachter Pizza auf der Terrasse. L verbrachte einen Großteil unseres Aufenthalts schaukelnd im zum Haus gehörenden Garten. 


Erst nach 22 Uhr waren wir wieder in der Wohnung meiner Eltern. L schlief direkt ein, ich erledigte meine Englischübungen in der Duolingo App und ging dann ebenfalls schlafen.


Sonntag, 26. Mai 2024


Durch den Vibrationsalarm meines Telefons, das unter dem Kopfkissen lag, wachte ich heute Morgen kurz nach acht Uhr auf. L schlief bis Viertel nach neun.

Ich kümmerte mich zuerst um die beiden Rosellasittiche und machte mich anschließend im Bad zurecht. Kaum war ich vorzeigbar hergerichtet, klingelte es und mein Onkel O kam vorbei, um uns eine neue Thermosflasche, die er nicht braucht, und Marmeladengläser zu überreichen. Er blieb nur für etwa fünf Minuten.

Viertel nach zehn frühstückten L und ich die leckeren Sachen, die meine Eltern für uns eingekauft hatten. Während ich etwas Ordnung machte und unsere Tasche packte, trainierte L mithilfe der explizit dafür angefertigten Brille ihre Augenmuskeln.

Nach einem kurzen Halt an der Tankstelle fuhren wir am späten Vormittag nach Bad Tabarz, um meine Schwiegermama in der Rehaklinik zu besuchen. 
Sie zeigte uns zuerst ihr Zimmer, ehe wir uns gemeinsam auf den malerischen Weg zum Rhododendronfest am Datenberg machten. Neben besagten wunderschönen Blumen gab es dort Musik, Essen und Getränke. Auf dem Spielplatz durfte sich L danach austoben.
Bevor wir am Nachmittag zurück nach  Markkleeberg fuhren, aßen wir im zur Rehaklinik gehörenden Café einen leckeren Eisbecher.


Zu Hause angekommen, freuten wir uns sehr über den Anblick von Elli und Waltraud. Während ich den Kaninchenstall und das -gehege säuberte, kümmerte sich L parallel um das Säubern der Näpfe und das Waschen der Salate. Das wird fortan Ls Aufgabe bleiben. 
Weil das Kind schon wieder hungrig war, bereitete sie sich selbst Nudeln zu. So konnte ich in der Zeit unsere Tasche ausräumen. Die Arbeitsteilung finde ich großartig. Ich muss jetzt dahinter sein, damit das nicht wieder einreißt.

Abends ging L nach einer Runde Fahrradfahren in die Badewanne. Ich hing derweil frisch gewaschene Kleidung auf dem Wäscheständer in unserem kleinen Abstellraum auf. 
Ich werde nun nur noch meine Französischübungen absolvieren und den Abend lesend ausklingen lassen.