Montag, 24. Juni 2024 – Leberfleckcheck

Alltagsschnipsel

L und ich haben sehr gut im Gästezimmer meiner Grundschulfreundin J geschlafen. Die Nacht war lediglich ein wenig zu kurz.
Am Morgen gab es ein gemeinsames Geburtstagsfrühstück mit Brötchen und Aufstrichen aller Art auf der Terrasse, mittags aß ich bei meinen Eltern die letzten beiden Stücke der Erdbeertorte und abends bereitete ich L und mir eine Brotzeit zu.

Den Großteil des Arbeitstages verbrachte ich im Homeoffice. Dennoch konnte ich mich ein letztes Mal vor meinem Urlaub im Büro blicken lassen und die dort angefallenen wichtigsten To-dos erledigen. L ging währenddessen mit meiner Mama in die Stadt und wurde neu eingekleidet. 

Den Abend verbrachte ich damit, L weitere Braids-Strähnen zu flechten. Wir sind optimistisch, morgen oder spätestens übermorgen damit fertig zu sein.
Unsere Wiedersehensfreude war sehr groß, als wir am Nachmittag Elli und Waltraud bei bester Gesundheit vorfanden. Ich reinigte den beiden den Kaninchenstall und das -gehege und versorgte sie mit frischem Grünfutter. Zeit zum Knuddeln fanden wir ebenfalls.

Wegen ihres Leberflecks am Rücken hatte L heute erneut einen Termin bei der Hautärztin. Diese schaute nun ein drittes Mal auf das Fleck und gab guten Gewissens Entwarnung. Das Leberfleck hat sich innerhalb der letzten zwölf Monate gar nicht verändert. Wir brauchen somit vorerst nicht wiederkommen. 

Was heute schön war:

– Frühstück auf der Terrasse
– Shoppingtour für L 
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Ls Gesundheit
– sonnengetrocknete Wäsche
– Italienischübungen in der Duolingo App
– lesen

Sonntag, 23. Juni 2024 – Grillfeier mit EM-Spiel

Alltagsschnipsel

Gegen sieben Uhr wurde ich im Gästezimmer meiner Eltern allmählich wach. Ab halb acht war ich es dann richtig. L schlief bis kurz nach neun weiter. 
Gefrühstückt habe ich ein leckeres Croissant mit Frischkäse, ein gekochtes Ei und meinen geliebten Schokocappuccino. Das Mittagessen fiel aus. Zwischendurch gab es allerdings die ein oder andere Nascherei. Abends stand ganz im Zeichen der Völlerei. Meine Grundschulfreundin J und ihr Mann N haben sich selbst übertroffen und sehr viele sehr leckere Speisen auf den Tisch gebracht.

Nach dem Frühstück flocht ich L weitere Braids Strähnen ins Haar. Ich bin gespannt, wie lange es dauern wird, bis all ihre Haare geflochten sind. 
Mittags trafen wir meine Schwiegermama beim Hauptfriedhof und besuchten gemeinsam Ms Grab. Für mich gab es ein Geburtstagsgeschenk und für L etwas Geld fürs Zeugnis. 
Gemeinsam mit meiner Schwägerin M, meinem Neffen M und meinem Schwiegerpapa verbrachten wir den Nachmittag im Hüpfburgenland. Während die Kinder überwiegend dieselben zwei Hüpfburgen bespielten, machten wir es uns im Schatten gemütlich und erzählten.


Ab dem frühen Abend waren L und ich bei meiner Grundschulfreundin J zu Hause. Wir bezogen das Gästezimmer, begrüßten die beiden Frettchen und machten es uns auf der gemütlichen Terrasse bequem. Mein Grundschulfreund B und seine Freundin kamen ebenfalls vorbei. Es wurden sogar ein Beamer und eine Leinwand für das EM-Spiel aufgebaut. Bevor das Fußballspiel angepfiffen wurde, grillten wir und ließen uns die Bowle und das Essen schmecken.


Nach dem nervenaufreibenden Spiel, das in letzter Sekunde unentschieden ausging, verabschiedeten L und ich uns ins Bett. Auch B und seine Freundin gingen nach Hause. So hatte ich nur ein ganz kleines schlechtes Gewissen, weil ich eine halbe Stunde vor Js Geburtstag schlafen ging. Allerdings waren L und ich sehr müde. Morgen ist zudem ein normaler Arbeitstag für mich.

Was heute schön war:

– ausschlafen 
– lesen
– Hüpfburgenland
– Grillabend mit Freunden 
– Französischübungen in der Duolingo App

Samstag, 22. Juni 2024 – Pure Glückseligkeit 

Alltagsschnipsel

Mit Kopfschmerzen schlief ich gestern Abend nach einer ganzen Weile des Herumliegens aufgrund von zu viel Wärme im Schlafzimmer ein, ohne wachte ich heute Morgen gegen halb acht wieder auf.
Zum Frühstück gab es neben meinem heiß geliebten Schokocappuccino eine Schüssel voll mit Beerenmüsli, Apfelstücken und Pflanzenmilch, als spätes Mittagessen aß ich zwei Stück von Mamas selbstgemachter Erdbeertorte und abends wurde im kleinen Familienkreis gegrillt. Da futterte ich vegane Bratwürste im Brötchen, Grillkäse und Blumenkohlsalat.

Vormittags reinigte ich Ellis und Waltrauds Kaninchenstall und -gehege und stellte ihnen Unmengen an Grünfutter bereit.
Mittags machten L und ich uns mit dem Auto auf den Weg nach Erfurt. L probierte erstmals die vor Wochen gekaufte iPad-Halterung aus und ist begeistert. So kann sie fortan auf unseren langen Autofahrten Filme und Serien schauen.
Begrüßt wurden wir bei meinen Eltern von zahlreichen Geschenken, unter denen sich ein Gutschein für einen Alpaka-Spaziergang befand, und einer leckeren Erdbeertorte.


Am späten Nachmittag kamen meine Großeltern, beide Anfang achtzig, zur kleinen Grillfeier bei überraschend freundlichem Wetter vorbei. Wir verbrachten ein paar schöne Stunden zusammen.
Gegen zwanzig Uhr verfolgten wir im Live-Stream den Auftritt meines Bruders mit seiner Band anlässlich des Christopher Street Days in München, ehe ich L zwei Haarsträhnen im Braid-Style flocht.


Nun bin ich sechsunddreißig Jahre alt. Dieses Alter bedeutet mir sehr viel und lässt mich nicht unberührt. Schließlich hat es der arme M nie geschafft, seinen siebenunddreißigsten Geburtstag zu erleben. Obwohl es mir nach wie vor etwas unangenehm ist, an einem Tag im Jahr so im Mittelpunkt zu stehen, gelingt es mir immer besser, meinen Ehrentag zu genießen und im kleinen Kreis zu feiern. Ich werde meinen Geburtstag nie “ausfallen” lassen. Niemand weiß, wie lange er auf unserem schönen Planeten leben darf.
Heute war ich unfassbar gerührt von den lieben (Sprach-)Nachrichten und Anrufen, Geschenken und sonstigen völlig verrückten Aufmerksamkeiten und Zuwendungen. Um es mit Ls Worten zu sagen: Ich spürte mehrmals sehr deutlich, wie Liebe mein Herz flutete.

Was heute schön war:

– ausschlafen 
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Erdbeertorte
– Grillfeier im Familienkreis 
– Englischübungen in der Duolingo App
– zahlreiche Glückwünsche 
– wunderbare Geburtstagsgeschenke
– Liebe

Freitag, 21. Juni 2024 – Kontrolltermin

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen. Es gab in den frühen Morgenstunden lediglich eine kurze Unterbrechung durch L. Da ich erneut eine Stunde länger schlafen konnte, war das aber nicht schlimm.
Gefrühstückt habe ich Beerenmüsli mit Banane und Pflanzenmilch, mittags bereitete ich eine Reis-Mischgemüse-Tofu-Pfanne zu und abends aß ich Brot und Salat, bestehend aus Gurke, Tomaten, Linsen und Apfel.
Im Fitnessstudio nahm ich für dreißig Minuten den Crosstrainer in Beschlag, verbrannte insgesamt 401 Kalorien und legte 2,78 Kilometer zurück. L begleitete mich. Sie weihte den Teppich ein und machte darauf eine Rückwärtsrolle nach der anderen.

Mein heutiger Arbeitstag war vor allem nach der Mittagspause aufgrund eines privaten Termins ein wenig zerstückelt. Dennoch konnte ich die wichtigsten To-dos erledigen.

Nach einem Monat Sehtraining wurden am Mittag Ls Augen erneut untersucht. Nun ist sie in der Lage, alles ab fünfzehn Zentimetern vor der Nase scharfzustellen. Ideal wären fünf Zentimeter. Zuvor waren es zwanzig. Die tägliche Übung war somit erfolgreich. Wir bekamen eine weitere Übung mit nach Hause und sollen diese abwechselnd zur vorherigen in den nächsten fünf Wochen machen. Dann wird erneut geschaut, inwieweit die Augenmuskeln trainiert werden konnten.
Am Nachmittag besuchte uns eine Kaninchensitterin, die so lieb sein wird, Elli und Waltraud am Sonntag zu füttern und nach dem Rechten zu sehen. Sie machte ebenfalls einen sehr guten Eindruck auf mich. Ich bin sehr dankbar, dass in unserer Nachbarschaft so viele hilfsbereite Menschen leben.
Bevor L und ich die letzte halbe Stunde des gestern gestarteten Films “Luck” zu Ende schauten, begann ich mit der Serie “Queen Charlotte”, um die ich schon seit einigen Wochen herumgeschlichen bin.

Gestern Abend beförderte ich todesmutig eine recht große Spinne nach draußen. Selbstverständlich lebend. In den letzten drei Tagen saß diese ausschließlich abends immer an einer anderen (ungünstigen) Stelle im Badezimmer. L und ich erschraken wegen ihrer Größe jedes Mal erneut. Nun hat der Spuk ein Ende.
Es befinden sich wieder deutlich mehr Urinpfützen in der Wohnung als noch vor wenigen Tagen. Vielleicht fällt mir noch etwas ein, um Waltraud und vor allem Elli davon zu überzeugen, wie schön es doch ist, stubenrein zu sein.

Was heute schön war:

– länger schlafen
– Fitnessstudio
– Kennenlernen einer Kaninchensitterin
– Serie “Queen Charlotte”
– Eis essen
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– Filmabend 

Donnerstag, 20. Juni 2024 – Drama um Mermaid Grün 

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen, viel geträumt und konnte ferienbedingt eine Stunde länger schlafen. Dennoch war ich total erschrocken, als am Morgen der Wecker klingelte, da dieser mich mitten aus einem Traum riss. 
Gefrühstückt habe ich Beerenmüsli mit Banane und Pflanzenmilch, mittags aß ich eine Portion Nudeln mit Tomatensoße und abends kreierte ich mir aus sechs zur Verfügung stehenden Zutaten einen Salat. L fand die Idee großartig, sich ihren Salat selbst zusammenstellen zu können, und aß ebenfalls sehr gut.

Vormittags hatte ich einige Meetings. Dennoch war mein heutiger Arbeitstag mit L im Homeoffice sehr zerstückelt. Ein zufriedenes Gefühl hatte ich zur Feierabendzeit dennoch. Ich habe viel erledigen können, auch wenn sich das über den gesamten Tag zog.

L wünscht sich blaue Haare. Wir hielten somit gestern nach einer für Kinder geeigneten Tönung Ausschau, kauften eine und starteten am Abend nach einigen Fehlversuchen aufgrund Ls Angst vorm Haare waschen mit dem Prozess. L hat super durchgehalten. Nichts juckte oder brannte auf ihrem Kopf. Dennoch flossen dicke Tränen, als wir beim Trocknen der Haare feststellen mussten, dass ihre Haare die Tönung so gut wie gar nicht angenommen hatten. Sehr schade. Sowohl um unsere Zeit als auch das Geld.
Abends machte ich es mir nach dem Reinigen des Kaninchenstalls und -geheges auf der Couch gemütlich und las in meinem Buch weiter. 

Als ich morgens nach dem Aufwachen das Wohnzimmer betrat, staunte ich nicht schlecht: Unsere beiden Kaninchen Elli und Waltraud schienen in der Nacht eine ordentliche Fete gefeiert zu haben. Anders kann ich mir nicht erklären, weshalb überall im Raum Einstreu und Stroh verteilt lagen. Ich brauchte eine ganze Weile, um wieder eine Grundordnung herzustellen. 
Für unseren bevorstehenden Italienurlaub erhielt L am Vormittag eine Impfung gegen Hepatitis A.

Was heute schön war: 

– länger schlafen
– lesen
– Italienischübungen in der Duolingo App

Mittwoch, 19. Juni 2024 – Zeugnisausgabe

Alltagsschnipsel

Ich konnte gestern ewig nicht einschlafen. Aufgrund eines Gewitters bat L darum, das Fenster im Schlafzimmer zu schließen. Daraufhin wurde es immer wärmer im Raum. Ich lag mindestens eine Stunde herum. Theoretisch hätte ich diese Zeit gut nutzen können, um weiter in meinem Buch zu lesen. Obwohl meine Nacht ein wenig kürzer als geplant war, fühlte ich mich morgens ausgeschlafen und wurde sogar ein paar Minuten vor dem Weckerklingeln wach.
Zum Frühstück aß ich Beerenmüsli mit Weintrauben, Banane und Pflanzenmilch, mittags gab es eine französische Gemüsepfanne und abends selbstgemachte Sandwiches. 

Heute war mein letzter Arbeitstag ohne Kind. Ab morgen wird L ferienbedingt bei mir sein. Ich gehe davon aus, dass die erste Zeit problemlos funktionieren wird. Ab Mitte nächster Woche habe ich selbst Urlaub und ab Mitte Juli schauen wir, wie sich die Stimmung zwischen uns beiden so entwickelt hat. Hin und wieder wird L dann auch den Ferienhort besuchen. Ich beendete heute meine Nachbereitung der in der letzten Woche stattgefundenen Quartalsretrospektive und der Retrospektive in einem Projekt, das ich als Scrum Master betreue.
Für L gab es das vierte Zeugnis. Sie war bereits gestern positiv aufgeregt deswegen. In den drei Hauptfächern hat sie jeweils die Note zwei erzielt. Ihre Kopfnoten sind allesamt sehr gut. Sehr zu Ls Freude genehmigte die Klassenlehrerin ihr, fortan mit dem Füller schreiben zu dürfen. L hatte wirklich großen Bammel davor, diese Erlaubnis nicht zu erhalten. Seit Montag hat ein Kind aus der Klasse Keuchhusten. Ich bin wirklich froh, dass L für die nächsten Wochen die Einrichtung nicht zu besuchen braucht. 

Nachmittags hatte L eine Dreiviertelstunde Ergotherapie. Heute wurden spielerisch ihre Wahrnehmung, Merkfähigkeit und Logik trainiert. Die Ergotherapeutin teilte mir anschließend mit, dass L sich im Muster ergänzen gut geschlagen hat. Das freute mich, denn daran hatte sie bisher wenig Freude. 
Die letzte Klavierstunde vor einer fast siebenwöchigen Pause fand am späten Nachmittag ebenfalls statt. L war aufmerksamer als letzte Woche und hatte Spaß am Unterricht. Wir werden diese Pause nutzen und alles bisher Gelernte wiederholen und festigen.  
Abends machte ich es mir auf der Couch gemütlich, schaute zuerst das Fußballspiel Deutschland gegen Ungarn und las anschließend bis zum Schlafengehen in meinem Buch weiter.

Was heute schön war: 

– Ls tolles Zeugnis
– Schuljahresende
– gewonnenes Fußballspiel 
– lesen
– Französischübungen in der Duolingo App

Dienstag, 18. Juni 2024 – Entschleunigung 

Alltagsschnipsel

Gestern Abend ging ich zeitiger ins Bett und schlief schnell ein. Meine Nacht war sehr gut und ruhig. Ich erschreckte mich am Morgen jedoch sehr, als mich der Wecker mitten aus einem Traum riss. Dennoch konnte ich fit in den Tag starten. Das war sehr angenehm. 
Zum Frühstück aß ich Beerenmüsli mit Weintrauben und Pflanzenmilch, mittags bereitete ich mir eine asiatische Gemüsepfanne zu und zum Abendbrot gab es für mich die wenigen Reste Pommes, welche die Kinder übrig ließen. 
Ein Muskeltraining für Arme, Beine und Rücken führte ich im Fitnessstudio durch. Zur Erwärmung nutzte ich den Crosstrainer, bei dem ich innerhalb weniger Minuten wieder ordentlich ins Schwitzen kam. Aufgrund der warmen Temperaturen merkte ich danach meinen Kreislauf und musste etwas kürzertreten.

Das gestern geführte Mitarbeitergespräch werteten wir heute in größerer Runde aus und beratschlagten uns hinsichtlich der weiteren Schritte. Ansonsten konnte ich viele Punkte auf meiner To-do-Liste abarbeiten, da ich keinen einzigen Termin im Kalender stehen hatte.
Trotz ihrer Selbstzweifel traute sich L, ihrer Lehrerin das Füllerführerscheinheft abzugeben. Wenn sie Glück hat, wird diese ihr bereits morgen mitteilen, ob sie fortan mit dem Füller schreiben darf. Sie wünscht es sich sehr. Egal zu welcher Entscheidung die Lehrerin kommt, in den Ferien lasse ich L weiter mit dem Füller schreiben und die Schreibschrift üben. 

Heute konnte ich mir Zeit nehmen, um mich nach fast drei Wochen Pause meinem Terminkalender „Ein guter Plan“ zu widmen. Ich mag die Zitate und Hinweise sehr. Sie passen nahezu immer zu meiner aktuellen Lebenssituation.
Ls Schulfreundin YW holten wir spontan mit von der Schule ab. Die beiden Mädels spielten bei uns zunächst in der Wohnung, verbrachten nach dem Ende des Regenschauers ihre restliche gemeinsame Zeit aber draußen. Ich nutzte die Stille, machte es mir auf der Couch gemütlich und las ungestört in meinem aktuellen Buch. (Das Buch zuvor, welches sehr schlecht geschrieben war und viele Momente des Fremdschämens in mir verursacht hatten, musste ich abbrechen. Es ging nicht mehr. Es tat zu sehr weh.)

Für das kommende Wochenende schmiedete ich mit unterschiedlichsten Beteiligten Pläne. Ich freue mich schon sehr auf die zahlreichen sozialen Interaktionen. Das wird toll.

Was heute schön war:

– Fitnessstudio
– Thai Massage 
– Aktualisierung meines Terminkalenders
– Playdate für L
– lesen
– Englischübungen in der Duolingo App

Montag, 17. Juni 2024 – Klassenpicknick

Alltagsschnipsel

Gestern Abend bin ich wieder zu spät ins Bett gegangen. Durch die lange Helligkeit sind weder L noch ich müde genug, um zeitig schlafenzugehen. Deshalb wurde ich heute Morgen mal wieder vom klingelnden Wecker mitten aus meinem Traum gerissen. Sehr müde und leicht gerädert wanderte ich durch den Großteil des Tages.
Eine Schüssel mit Beerenmüsli, Apfel und Pflanzenmilch aß ich zum Frühstück, mittags gab es eine kleine Brotzeit und abends stürmte ich mehrfach das Mitbring-Buffet. 

Der Arbeitstag war etwas merkwürdig. Ich habe den Eindruck, dass nicht nur bei mir die Luft raus und Urlaub dringend nötig ist. Einige Kolleginnen und Kollegen hatten vormittags offenbar keine Lust auf unsere Abstimmungstermine und blieben einfach fern. Nach dem Mittagessen nahm ich noch an einem sehr zähen Gespräch mit einem Mitarbeiter, mit dessen Arbeitsleistung wir nicht hundertprozentig zufrieden sind, teil. Ich musste mir mehrfach ein Augenverdrehen und lautes Aufstöhnen verkneifen.
L und ihre Klassenkamerad*innen schrieben sich selbst ein Zeugnis und ließen so das zweite Schuljahr Revue passieren. Im zweiten Block schauten sie sich eine Vorstellung des Tanztheaters zur Thematik „Umgang mit Ängsten“ an. Gerade das Thema Angst ist ja auch eine von Ls Baustellen.

Nachmittags traf sich ein Großteil der Kinder aus Ls Klasse mit den Eltern auf einer der Wiesen beim Torhaus Dölitz. Auf mitgebrachten Tischen wurde das Buffet aufgebaut. Zwei der insgesamt drei Kinder, welche die Schule wechseln werden, wurden liebevoll und mit kleinen selbsterstellten Geschenken verabschiedet. Das Beisammensein war sehr schön, dennoch habe ich den Eindruck, dass dieses im vergangenen Jahr lockerer und allgemein fröhlicher war. Anwesend waren überwiegend die Eltern, mit denen ich ohnehin schon in Kontakt stehe. 


Spannend fand ich die Info einer Mama, deren älteste Tochter nun die fünfte Klasse auf dem Gymnasium absolviert und unsere Grundschule vor einem Jahr mit einem Notendurchschnitt von 1,0 verlassen hat. Abgesehen davon, dass ihre Leistungen enorm abgesackt sind, hatte das Mädchen im ersten Deutschtest auf ihre Rechtschreibung die Note sechs erhalten. Die Mama meinte, nahezu jedes Wort war rot unterstrichen und falsch geschrieben. Die Gymnasiallehrerin empfahl sogar eine Überprüfung auf LRS. Mittlerweile hat sich das Ganze wieder entspannt und eine LRS liegt nicht vor, dennoch bestätigt mich dieses weitere Beispiel in meiner Vermutung, dass zumindest an unserer Grundschule einiges schief läuft und die derzeit vermeintlich schwächeren Kinder an anderen (staatlichen) Grundschulen bessere Fortschritte erzielen würden. 
Ich bin froh, diese Information erhalten zu haben. L hat bis zum Wechsel auf eine weiterführende Schule (für sie definitiv Oberschule) ohnehin noch zwei (oder drei) Jahre Zeit. Da lässt sich noch einiges reißen.

Obwohl ich nicht in Stimmung war, rief ich vormittags beim Finanzamt an. Meine Sachbearbeiterin war glücklicherweise sehr nett. Sie nahm direkt per Telefon meine versehentlich doppelt geltend gemachten Werbungskosten aus meiner Einkommenssteuererklärung heraus, gab allerdings noch einen Hinweis für den Arbeitgeber mit auf den Weg. Dieser soll noch ein Erklärungsschreiben beibringen.
Ich bin froh, dass sich das Ganze so positiv für mich entwickelt hat. Leider ist nach all den Jahren meine Panik in solchen Bereichen immer noch sehr hoch. Sobald ich merke, es könnten horrende Kosten auf mich zukommen, würde ich am liebsten losheulen und den Kopf in den Sand stecken. Sollte ich es jemals schaffen, einen größeren finanziellen Puffer aufzubauen, werde ich hoffentlich gelassener sein.

Was heute schön war:

– Schuljahresausklang 
– lesen
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Sonntag, 16. Juni 2024 – Waldhaus

Alltagsschnipsel

Gestern Abend ging es für L und mich etwas zeitiger ins Bett. Heute Morgen wurde ich bereits kurz nach halb acht wach, fühlte mich ganz gut, war aber definitiv noch nicht ausgeschlafen. L ratzte bis um neun weiter.
Gefrühstückt habe ich ein halbes Croissant mit Frischkäse. Dazu trank ich meinen geliebten Schokocappuccino. Mittags aß ich eine Pizza Funghi, die ich mir mit L teilte.

Vormittags machte L ihr vierminütiges Sehtraining. In wenigen Tagen wird erneut geschaut, ob sich ihre Augachse positiv verändert hat. Anschließend schrieb sie einen Großteil des Gedichts im Füllerführerscheinheft in Schreibschrift ab. Da die Stimmung irgendwann hochkochte, brach ich ab und ließ es für den Moment gut sein. Abends machte L ihren Füllerführerschein fertig. Sie teilte mir mit, dass sie sich nicht traut, diesen morgen bei ihrer Lehrerin abzugeben.
Mittags trafen sich meine Eltern, mein Bruder, meine Schwägerin J, ihre Eltern und wir beim Waldhaus in Erfurt, um gemeinsam das schöne Wochenende bei einer leckeren Pizza ausklingen zu lassen, ehe jede Familie wieder seiner Wege geht.
Bereits am Nachmittag trudelten L und ich zu Hause in Markkleeberg ein. Glücklicherweise waren die Autobahnen nicht allzu voll. Ich hatte ganz schön gegen meine Mittagsmüdigkeit und den Schlafmangel der letzten Tage anzukämpfen.
Wir freuten uns sehr über den Anblick von Elli und Waltraud, die erst einmal geknuddelt wurden. Ich befreite danach den gesamten Fußboden in Flur, Wohnzimmer und Küche von etlichen Stellen Kaninchenurin, reinigte anschließend den Stall und das Gehege, stellte frisches Futter bereit und versackte schließlich für den restlichen Sonntag auf der Couch. Die letzten drei Folgen der dritten Staffel der Serie „Bridgerton“ warteten schließlich auf mich. 

Was heute schön war:

– ausschlafen 
– lesen
– Pizza zum Mittagessen 
– Eis essen
– unfall- und staufreie Autofahrt 
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Serie “Bridgerton”

Samstag, 15. Juni 2024 – Krämerbrückenfest

Alltagsschnipsel

Erst gegen Mitternacht bin ich schlafen gegangen. Das bin ich gar nicht mehr gewöhnt. Aufgewacht bin ich heute Morgen demzufolge erst halb neun. 
Ein leckeres Frühstück wartete bei meinen Eltern auf mich. Ich trank meinen geliebten Schokocappuccino und aß ein Croissants mit Frischkäse und anschließend ein Ei. Im Tagesverlauf gab es ein paar gebrannte Mandeln, ehe ich mir abends im Restaurant Spargel, Kartoffeln und Fischfilet schmecken ließ. Zum Nachtisch holte ich mir erneut ein leckeres Eis von Goldhelm. 

Nach Ls Sehtraining und dem Schreiben dreier Sätze in Schreibschrift trafen wir vier meinen Bruder, meine Schwägerin J und ihre Eltern zur Mittagszeit auf dem Domplatz wieder.
Gemeinsam bestaunten wir zuerst das Innere der Severikirche. L und ich zündeten für M eine Kerze an. Nach einer kurzen Pause im Biergarten und der Gelegenheit für L, vor Bildung einer immens langen Warteschlange auf dem Trampolin zu springen, betraten wir den Mariendom und bewunderten dessen Pracht.
Obwohl ich vierunddreißig Jahre lang in Erfurt lebte, nahm ich heute Nachmittag erstmals an einer Stadtrundfahrt in einer historischen Straßenbahn teil. Der Tourleiterin gelang es während der anderthalbstündigen Fahrt, den Fahrgästen mit Witz und Charme die Geschichte Erfurts näherzubringen. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und hatte viel Freude.
Am Abend trafen wir acht uns nach einer kurzen Pause in Wohnung oder Hotel vor einem Restaurant direkt hinter der Krämerbrücke wieder. Mein Onkel W und mein Cousin D stießen ebenfalls hinzu. Nach dem sehr guten Essen schlenderten wir gemeinsam über das Stadtfest, holten uns wieder Eis bei Goldhelm und landeten schließlich erneut bei der Bühne am Domplatz.
L wurde allmählich knatschig, sodass sich meine Eltern und ich halb zehn von den anderen verabschiedeten und nach Hause fuhren. Gegen zweiundzwanzig Uhr schlief L bereits tief und fest. Ich werde es ihr in Kürze gleichtun.

Was heute schön war:

– ausschlafen
– Familientreffen 
– Kirchenbesichtigung 
– Stadtrundfahrt 
– Krämerbrückenfest
– Restaurantbesuch
– Eis von Goldhelm
– Französischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages: