Ich habe gut geschlafen und bin mit dem klingelnden Wecker (viel zu früh) geweckt geworden.
Zum Frühstück aß ich ein Birchermüsli mit Pfirsich und Pflanzenmilch und mittags und abends gab es Rührei, Salat und Kräuterdip.
Trotz eines vorhandenen inneren Schweinehunds ging ich ins Fitnessstudio. Ich erwärmte mich wie immer auf dem Crosstrainer und durchlief anschließend alle Geräte. Diesmal war es angenehm leer.
Mein Arbeitstag war sehr produktiv. Ich hatte eine letzte Abstimmung mit meinem Kollegen für den morgigen Workshop und bereitete im Nachgang hierfür noch etwas vor. Ansonsten versank ich komplett in der Weihnachtsplanung.
Ls Schultag war auch gut, denn donnerstags findet die AG Artistik statt. Im Französischunterricht gab es leckere Crêpes. Die Gesamtnote auf Ls Buchvorstellung ist eine 2+, über die wir uns beide sehr freuten.
Am späten Nachmittag hatte L Klavierunterricht. Wir besprachen gemeinsam mit ihrem Lehrer das weitere Vorgehen, um Ls Motivation noch lange zu erhalten.
Abends schaute ich fern und las in meinem Buch weiter, nachdem ich alle Haushalts-To-dos und Vorbereitungen für den morgigen Tag erledigt hatte.
Was heute schön war:
– Weihnachtsplanung
– Fitnessstudio
– Englischübungen in der Duolingo App
– lesen
Autor: Katja
Himmelspost an M
Dies & Das, PersönlichesMein lieber M,
es ist Herbst geworden. Die Tage werden sukzessive kürzer. L und ich merken das vor allen Dingen morgens, wenn es beim Aufwachen noch stockdunkel ist. Abends stört es uns beide bisher nicht, auch wenn wir zeitiger müde werden und uns früh in die Betten kuscheln.
Wenn auch spät im Jahr bin ich dennoch glücklich, alleine und gemeinsam mit L die ein oder andere kleine Runde auf dem Fahrrad unternommen zu haben.
Für das kommende Jahr will ich unsere Fahrräder unbedingt zeitiger startklar machen. Wir haben hier so viele schöne Fahrradwege, die stellenweise direkt hinter unserem Wohnhaus beginnen. Es wäre doch zu schade, diese nicht zu erkunden.
Die Drei-Tages-Fahrt, an der L Anfang des Monats teilgenommen hat, lief wesentlich besser als das Schwimmlager im Frühjahr. Am ersten Abend hat sie laut eigener Aussage sehr viel geweint und wollte nach Hause, dafür floss am zweiten Abend keine einzige Träne. Das ist ein großer Fortschritt.
Unabhängig davon merke ich, dass L einen Entwicklungssprung gemacht hat. Schule und Schulaufgaben sind ihr wichtiger geworden. Sie hängt sich gerade richtig ins Zeug. Bisher brauchten wir seit Schulbeginn abends und an den Wochenenden nicht viel nacharbeiten, aber in den wenigen Situationen, in denen es erforderlich war, teilte sie es von sich aus mit und arbeitete konzentriert, zügig und ohne Schreianfall. Ich behaupte auch, ihre Rechtschreibung ist (fast) auf dem Stand der anderen Klassenkamerad*innen angekommen.
Schade ist allerdings, dass Ls wenige Schulbücher kaum genutzt werden. Die Seiten sind wie schon in Klasse zwei so gut wie leer. Ich frage mich wirklich, was die Kinder den lieben langen Tag im Unterricht lernen, denn auch bei den anderen sind die Hefte leer.
Aktuell bin ich auf der Suche nach einer guten Balance zwischen Sparen und am (gesellschaftlichen) Leben teilhaben. Mal wieder.
Nichtsdestotrotz besuchen L und ich Dresden-J im Oktober für eine Nacht. Ich habe sie das letzte Mal vor über zwei Jahren gesehen. Es wird wirklich Zeit, das zu ändern. In Ls Herbstferien werden wir auch die ein oder andere schöne Unternehmung machen. Da wird das Sparbuch wohl oder übel ein wenig geschmälert werden müssen.
Deine Katja
Dienstag, 24. September 2024 – Hölzerne Hochzeit
AlltagsschnipselAuch diese Nacht schlief ich gefühlt wieder nicht allzu tief. Zudem wurden L und ich gegen vier Uhr morgens vom starken Regen, der gegen das Fenster im Schlafzimmer trommelte, wach. Als kurz darauf ein Gewitter aufzog, brauchten wir eine Weile, um wieder einzuschlafen. Als der Wecker kurz vor halb sieben klingelte, war es noch stockdunkel.
Zum Frühstück aß ich ein Birchermüsli mit Banane und Pflanzenmilch, mittags gab es eine Brotzeit, die bis abends anhielt.
Der heutige Arbeitstag bestand aus zig To-dos in drölfzig verschiedenen Bereichen. Zwischendrin hatte ich einen seehr langen Call mit unserer neuesten Mitarbeiterin, um zu hören, wie die ersten Wochen für sie liefen. In über drei Stunden (statt der vorgesehenen einen Stunde) gab sie mir gute Anregungen und Verbesserungsvorschläge mit auf den Weg. Natürlich unterhielten wir uns auch viel privat. Sehr zur Freude aller Involvierten erhielten wir im Laufe des Tages die Info, eine Ausschreibung gewonnen zu haben.
Die Kinder erhielten ihren ersten Wochenplan mit Aufgaben in Deutsch und Mathematik. Dieser sieht auf den ersten Blick überschaubar aus. Ich bin gespannt, wie viel wir am Wochenende noch vervollständigen sollten.
Ls Schulfreundin EB holten wir nachmittags mit von der Schule ab. Wir gingen zuerst ein Eis essen und fuhren anschließend zu uns nach Hause. Die Kinder verschwanden schnell in Ls Zimmer, sodass ich noch ein bisschen weiterarbeiten und in Ruhe die Kaninchen versorgen konnte.
Heute vor fünf Jahren haben M und ich geheiratet. Die Art der „Planung“ der Hochzeit hätte auch in der Rückschau für uns nicht besser sein können. So waren wir. Es passte so gut zu uns beiden.
Erst fünf Tage zuvor, am 19. September, hatten wir einen Termin beim Standesamt und entschieden dort spontan, mehr oder weniger über Nacht, nämlich am 24. September, zu heiraten. Da auch vor fünf Jahren am 20. September bereits ein Feiertag in Thüringen war, konnten wir diesen Tag nicht nutzen, um entsprechende Kleidung einzukaufen. M machte letzte Besorgungen deshalb am Tag darauf, ich passte hervorragend in das Hochzeitskleid, den Body, den Blazer und die Schuhe meiner Schwägerin M. Ein Blumenladen für den Hochzeitsstrauß und die Rolle des Fotografen war schnell gefunden, ebenso ein Restaurant für das Mittagessen im Anschluss an die Trauung und Friseurtermine am Hochzeitstag selbst. Ich bin immer noch sehr dankbar, dieses Erlebnis mein Eigen nennen zu dürfen. Glücklich bin ich, dass es vielen lieben Menschen kurzfristig möglich war, an unserem besonderen Tag mit dabei zu sein. Trotz unserer Hoppla-Hopp-Aktion.
Schade ist nach wie vor, dass M und mir nicht einmal unser erster Hochzeitstag gemeinsam vergönnt war. Somit gedenke ich auch am heutigen fünften Hochzeitstag alleine diesem wunderbaren Tag. Ich war gerne verheiratet, wenn auch nur für wenige Monate.
Was heute schön war:
– wunderbarer Arbeitstag
– Eis essen
– Playdate für L
– lesen
– Italienischübungen in der Duolingo App
Montag, 23. September 2024 – Entspannter Tagesausklang
AlltagsschnipselIn der Nacht träumte ich zwar viel, hatte aber das Gefühl, nicht allzu tief zu schlafen. Geweckt wurde ich mit dem Klingeln des Weckers.
In den Morgen startete ich mit meinem Birchermüsli mit Banane und Pflanzenmilch und mittags und abends aß ich Basmatireis mit einem Salat aus vier Zutaten (Gurke, Tomaten, Edamame und Mozzarella). Am Abend gab es noch eine kleine Brotzeit dazu.
Mein Arbeitstag beinhaltete die allmontäglichen Abstimmungstermine mit den Product Owner und dem gesamten Team. Davor und danach hatte ich Zeit für büroorganisatorische Themen, Zuarbeiten und weiteren Planungen für das kommende Geschäftsjahr.
Ls Schultag war gut. Sie konnte ihre Länderkiste fertigstellen und braucht nun „nur“ noch den Vortrag über Italien ausarbeiten. Vor diesem hat sie unglaublichen Bammel. Wir werden den Inhalt am Wochenende fertigstellen und definitiv ein paar Mal üben. Ich hoffe, dass L dadurch mehr Selbstvertrauen gewinnt.
Nachmittags und abends machten L und ich nichts. Das war wunderbar. Wir kuschelten uns zeitig ins Bett, lasen oder sahen fern und ließen die Seele baumeln.
Was heute schön war:
– lesen
– Kuschelzeit
– Französischübungen in der Duolingo App
Sonntag, 22. September 2024 – Highland Games
AlltagsschnipselAuch heute Morgen wachte ich ausgeschlafen kurz vor acht Uhr auf. L ratzte etwa dreißig Minuten länger.
Zum Frühstück aß ich eine Schüssel Birchermüsli mit Heidelbeeren, Banane und Pflanzenmilch, mittags gab es eine sehr leckere Portion gebackenen Blumenkohl mit Kräuterdip und abends aß ich zwei Schokoladenäpfel und eine belegte Toastbrotscheibe.
Nach dem Frühstück fuhren L und ich mit dem Auto zum Schlosspark Trebsen. Dort fanden die alljährlichen Highland Games, ein großes schottisches Fest, statt, bei dem sich die alten Clans treffen und Wettkämpfe gegeneinander austragen. Umrahmt wurde die Veranstaltung von Live-Musik, Bühnenshows und einem Jahrmarkt mit allerhand Verkaufsständen. L und ihre Schulfreundin EB, die am Nachmittag mit ihrer Tanzgruppe auf einer der Bühnen einen Auftritt hatte, durften über viele Stunden alleine über das riesengroße Gelände laufen. EB hat eine Smartwatch, über die sie jederzeit telefonisch mit ihrer Mama Kontakt aufnehmen kann. Umgekehrt funktioniert das genauso. Das klappte hervorragend. Leipzig-A und ich trafen die Mädels zwischendurch immer wieder, zum Beispiel um Geld nachzuschießen oder sie mit Essen und Trinken zu versorgen. Ich bin sehr stolz auf L.
Was heute schön war:
– ausschlafen
– lesen
– Highland Games
– Englischübungen in der Duolingo App
Eindrücke des Tages:




Samstag, 21. September 2024 – Ausflug in den Zoo
AlltagsschnipselAusgeschlafen war ich heute Morgen gegen acht Uhr. Aufgewacht bin ich bei Sonnenschein. L schlief über eine Stunde länger als ich.
Gefrühstückt habe ich mein Birchermüsli mit Weintrauben, Heidelbeeren, Himbeeren und Pflanzenmilch, mittags gab es eine kleine Brotzeit und am späten Nachmittag ein Picknick im Zoo.
Am Vormittag sah ich Ls Schulsachen, die es über das Wochenende mit nach Hause geschafft hatten, durch und stellte für ihre Länderkiste – sie hat sich das Land Italien ausgesucht – das restliche Material bereit. Sie möchte die Kiste nächste Woche in der Schule fertigstellen. Sehr zu meiner Freude (und Überraschung) vervollständigte L zügig, konzentriert und ordentlich zwei Seiten im Deutschheft, die ihr durch ihre Kranktage am Anfang der Woche noch fehlten. Ganz ohne Gejammer und Gezeter.
Zur Mittagszeit besuchten L und ich den Zoo Leipzig. Die meiste Zeit verbrachten wir im Gondwanaland und auf einem der Spielplätze. Für meinen Geschmack waren viel zu viele Menschen anwesend. Tiere sah ich kaum.
Was heute schön war:
– ausschlafen
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– Ls Selbstständigkeit
– sonnen- und windgetrocknete Wäsche
– Zoobesuch
– lesen
Eindrücke des Tages:









Freitag, 20. September 2024 – Etwas Zeit für mich
AlltagsschnipselIch habe gut geschlafen. Geträumt habe ich wie in den Nächten zuvor sehr viel. Diesmal kann ich mich allerdings an keinen Traum erinnern. Das ist vielleicht auch besser so.
Gefrühstückt habe ich auswärts in einer Bäckerei. Dazu bestellte ich mir eine Weiße Schokolade zum Trinken. Abends aß ich die restlichen asiatischen Nudeln und den Salat vom gestrigen Abendessen auf.
Die Mittagszeit nutzte ich für etliche Übungen für Arme, Beine, Bauch und Rücken im Fitnessstudio. Erwärmt habe ich mich wieder auf dem Crosstrainer. Diesmal ging mir ein permanent quatschender Mann – zum Glück nicht mit mir – gehörig auf die Nerven. Er blockierte die Geräte, absolvierte seine Übungen aber nicht. Dieser Mensch fällt für mich direkt in die Kategorien „maßlos übersteigertes Selbstvertrauen“, „Labertasche“ und „zu sehr von sich und seiner Meinung überzeugt“.
Arbeiten brauchte ich heute nicht. In Thüringen ist ein Feiertag, von dem ich auch hier in Sachsen profitieren durfte.
L beendete im Rahmen des FREIDays das Thema „Mitfahrgelegenheiten“. Ich bin gespannt, an welchem Projekt sie ab nächste Woche arbeiten wird.
Zum Frühstück traf ich mich mit Leipzig-M im Reudnitz-Center. (Ich merkte sehr deutlich, wie behütet L und ich wohnen und wie sehr ich in meiner kleinen, feinen Blase lebe. So viele Junkies und kaputte Menschen auf einen Haufen habe ich wirklich schon lange nicht mehr gesehen.) Wir tauschten uns über die letzten Monate aus. Ihre Tochter LS wechselte zum neuen Schuljahr an eine andere Schule und geht nicht mehr mit L in eine Klasse.
Als ich L am Nachmittag von der Schule abholen wollte, überfiel mich eine große Kinderschar direkt am Eingang. CE war schließlich die Auserwählte, die L und mich zu uns nach Hause begleiten durfte. Wir gingen zu dritt ein Eis essen. Danach verschwanden die Mädchen in Ls Zimmer.
Was heute schön war:
– Frühstück mit Leipzig-M
– Fitnessstudio
– Playdate für L
– Eis essen
– Italienischübungen in der Duolingo App
Donnerstag, 19. September 2024 – Platz im Keller
AlltagsschnipselIch habe wieder gut geschlafen, viel geträumt und wachte morgens mit Muskelkater auf. Es gibt somit Muskelgruppen, die auch durch die Geräte im Fitnessstudio bei mir nicht trainiert werden.
Während der Autofahrt aß ich zwei belegte Brotscheiben mit Tomaten, mittags gab es einen Teller Linsensuppe und abends bereitete ich für L und mich asiatische Nudeln mit einem Salat zu.
Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Büro in Erfurt. Drei Termine warteten auf mich. Die ersten beiden waren Personalgespräche, welche außer der Reihe stattfanden. Ende Oktober starten wir erst in die nächste und letzte Runde für dieses Jahr. Die Mittagspause war sehr angenehm. Ich erfuhr wieder einiges über und von meinen Kollegen und genoss die Zeit sehr.
Laut Ls Klassenlehrerin lief die Buchvorstellung sehr gut. In ein paar Tagen erfährt L ihre Note, da auch eine schriftliche Ausarbeitung über das Buch mit in die Note einfließen wird. Die Kinder besuchten heute das Museum der Bildenden Künste in Leipzig. L hatte erstmals ihre neue AG Artistik und berichtete mir begeistert davon.
Die heutige Klavierstunde fand bei einem Vertretungslehrer statt. L gab sich viel Mühe, auch wenn sie wieder nicht geübt hatte. Ich will zukünftig ein bisschen mehr hinterher sein.
Leipzig-S holte abends meinen alten Geschirrspüler, der über zwei Jahre lang ungenutzt im Keller stand, ab. Ich hoffe sehr, er funktioniert noch. Gefreut habe ich mich über den zurückgewonnenen Platz im Keller. Nun kann ich mit meiner Aufräumaktion fortfahren.
Während ich meine Serie weiterschaute, holte sich L freiwillig ein Buch aus dem Bücherregal und begann, darin zu lesen. Ich erkenne sie im Moment nicht wieder.
Auf der Autofahrt am Morgen überraschte mich von jetzt auf gleich Starkregen, der mich die Spuren auf der Autobahn trotz höchster Scheibenwischerstufe nicht mehr erkennen ließ. Ich konnte irgendwann etwas aufatmen, als ich vor mir einen LKW ausmachte und mich für etliche Kilometer mit Tempo achtzig dahinter klemmte. In Leipzig gestartet bin ich bei strahlendem Sonnenschein.
Als ich nachmittags in die Stadt zurückkehrte, führte die Polizei Kontrollen durch, die Auslöser dafür waren, dass sich stadtaus- und -einwärts endlos lange Staus bis in die Abendstunden bildeten.
Was heute schön war:
– unfallfreie Autofahrten
– Hörspiele 101 und 102 der Reihe „Die drei ???“
– Telefonat mit meinem Bruder
– Französischübungen in der Duolingo App
Mittwoch, 18. September 2024 – Wilde Träume
AlltagsschnipselIch habe gut geschlafen und wieder viel geträumt. In einem Traum kam ein Swiffer vor, in einem anderen war ich mit L und meinem Papa in der Wohnung einer mir unbekannten Frau mit großem Hund und Katze. Unsere Kaninchen Elli und Waltraud liefen ebenfalls in dieser Wohnung umher. Der Hund tat ihnen aber nichts. Irgendwann kam ihr Mann nach Hause. Er begrüßte uns nackt. Ich hatte kaum Gelegenheit, mich hierüber zu wundern, als ich plötzlich am Meer mit so starkem Windgang war, dass dieser mich forttrug und ich mich gerade noch rechtzeitig irgendwo festhalten konnte. Dann erlöste mich das Weckerklingeln.
Gefrühstückt habe ich Birchermüsli mit Apfelstücken und Pflanzenmilch, mittags aß ich Reis mit grünen Bohnen und den restlichen Salat von gestern Abend und abends gab es selbstgemachte Sandwiches aus dem Sandwichmaker.
Weil Dresden-J in letzter Zeit sehr viel joggen war und wir in unseren Telefonaten häufig darüber sprachen, packte mich nach viereinhalbmonatiger Pause nun auch die Lust auf eine kleine Laufrunde. Die letzten Tage waren sehr bewegungsarm und mein Körper lechzte nach Bewegung. Ich lief vier Kilometer. Ich bin bewusst langsam gelaufen und habe auf meine Körperhaltung geachtet. Meinem Kopf und den darin enthaltenen Gedanken tat es sehr gut. Kopfschmerzen bekam ich danach glücklicherweise keine.
Am Vormittag hatte ich drei Termine. In dem Projekt, das ich gern wieder als Scrum Master betreuen würde, haben wir aktuell keinen richtigen Prozess. Dieser wird auch in Zukunft nicht so leicht durchzusetzen sein. Es gibt zu viele Abhängigkeiten, die es mir und der Product Owner unmöglich machen, eine vernünftige Planung aufzustellen. Ich werde mir Möglichkeiten überlegen. Wichtig ist und bleibt eine regelmäßige Kommunikation. In einem anderen Meeting einigten wir uns nach knapp fünfundvierzig Minuten auf ein Beuteldesign, das nun in den Druck gehen kann. Die Beutel sollen auf Messen verteilt werden. Mit der Planung für das Geschäftsjahr 2025 habe ich nun begonnen.
L hatte am Morgen aus zwei Gründen ein mulmiges Gefühl, in die Schule zu gehen. Ich versprach ihr, dass ich ihr helfen werde, gute Lösungen zu finden, sollten diese zwei Dinge heute nicht gut für sie ausgehen. Zum Glück haben sich beide Befürchtungen zerschlagen und L hatte einen tollen Schultag.
Nachmittags brachte ich L zur Ergotherapie. Dort wurde ich auf ein schönes Geschicklichkeitsspiel aufmerksam gemacht. Zudem kreierte L mir schicke Hängeohrringe.
Abends schaute ich meine kleine Serie weiter – gemütlich auf der Couch neben Elli.
Da L morgen ihre Buchvorstellung halten wird, übte sie diese abends freiwillig (!) drei (!) Mal vor Elli, Waltraud und mir.
Zudem wurde mir bewusst, dass auch ihr Kinderzimmer nach wie vor ordentlich ist und sie ihre Spielsachen nach deren Nutzung an die vorgesehenen Plätze zurückräumt. Meine letzte große Aufräumaktion ist mittlerweile etliche Wochen her.
Was heute schön war:
– Morgenspaziergang
– Joggingrunde
– schicke Hängeohrringe
– Ls Selbstständigkeit
– Englischübungen in der Duolingo App
Dienstag, 17. September 2024 – Rückkehr der Sonne
AlltagsschnipselIch habe wieder sehr gut und länger geschlafen. Es ist wunderbar, nicht so früh aufstehen zu müssen, auch wenn es mir für L natürlich leidtut, gesundheitlich angeschlagen zu sein. Erst um kurz nach halb acht bin ich aufgewacht.
Gefrühstückt habe ich mein Schälchen Birchermüsli mit Kiwi, Pfirsich und Pflanzenmilch, mittags aß ich zwei leckere Waffeln frisch aus dem Waffeleisen, bestrichen mit der neuen Marmelade von Karls Erdbeerhof und Nuss-Nougat-Aufstrich, und abends gab es Reis mit grünen Bohnen und Salat, bestehend aus Mozzarella, Gurke und Tomaten.
Mein Arbeitstag war wesentlich besser und produktiver als gestern, obwohl ich kein einziges Meeting hatte. Nächste Woche werde ich mich mit unserer neuen Entwicklerin austauschen, um zu erfahren, wie ihr die ersten Wochen bei uns gefallen haben und was wir noch verbessern können.
L blieb auch heute noch bei mir zu Hause. Am Morgen waren ihre Gliederschmerzen so gut wie und die Kopfschmerzen komplett verschwunden. Dafür hat sie einen ganz leichten, sehr trockenen Husten und ein wenig Schnupfen. Schauen wir mal.
Auf Ls Wunsch hin fuhren wir am Nachmittag eine kurze Strecke mit den Fahrrädern bis zum nächstgelegenen Spielplatz. Das klappte sehr gut. Wir waren beide überrascht, wie warm es plötzlich wieder war und mussten unsere Jacken ausziehen. Ein Eis kauften wir uns auch.
Was heute schön war:
– länger schlafen
– Waffeln zum Mittagessen
– Sonnenschein
– Fahrradrunde
– Eis essen
– Schwedischübungen in der Duolingo App
