Montag, 4. November 2024 – Arbeitsreicher Tag 

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen und viel geträumt. In den frühen Morgenstunden musste ich das Fenster im Schlafzimmer schließen, da der Raum ziemlich ausgekühlt war. Als ich L wecken wollte, erwachte sie gerade aus einem schlimmen Albtraum, bei dem ich eine Gabel tief im Rücken stecken hatte, und weinte. Daraufhin tröstete ich sie erstmal, ehe wir ins Bad gehen konnten, um uns für den Tag fertigzumachen. 
Heute gab es zum Frühstück ein neues, sehr leckeres Beerenmüsli, das ich mit Weintrauben und Milch verfeinerte. Mittags aß ich eine kleine Portion Asia-Nudeln mit Salat und abends selbstgemachten Kartoffelsalat und Kuchen vom Wochenende. 
Sehr zu meiner Freude schaffte ich es ins Fitnessstudio. Nach einer kurzen Erwärmung auf dem Crosstrainer standen vorrangig Übungen für den Rücken sowie die Bein- und Armmuskulatur auf dem Plan.

Der Arbeitstag enthielt die montäglichen Abstimmungstermine. Diese Woche ist viel los. Hoffentlich bleiben wir alle gesund. Ich schaffte heute sehr viel, hatte aber auch bis in den Abend hinein gut zu tun. 
L schrieb heute den Musiktest über das Stück „Die Moldau“ und hatte ein gutes Gefühl. In zwei Wochen erhält sie sicherlich das Ergebnis. 

Nachmittags nahmen wir Ls Freundin EB mit nach Hause. Wir fragten zuerst gemeinsam in einem Friseursalon nach, ob Ls Pony nachgeschnitten werden könne. Das klappte sogar sofort. Als wir bei uns in der Wohnung ankamen, verkrümelten sich die Mädels nach einer ersten von insgesamt drei Nahrungsaufnahmen in Ls Zimmer. Später gingen sie nochmal ein paar Minuten nach draußen. Ich nutzte die Zeit, um meine Arbeits-To-do-Liste zu schmälern, merkte irgendwann aber, dass die Erkältungssymptome der letzten Woche schleichend zurückkommen.

Morgens hatten wir starken Nebel. Ich sah kaum die Hand vor Augen, geschweige denn die Fahrzeuge vor mir.

Was heute schön war:  

– Fitnessstudio
– Kartoffelsalat
– Playdate für L
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Sonntag, 3. November 2024 – Kutschfahrt durch Erfurt 

Alltagsschnipsel

Ich habe gut im Gästezimmer meiner Eltern geschlafen, allerdings großen Unsinn zusammengeträumt. Kurz vor halb acht klingelte das Telefon. Alle außer L wurden davon wach und blieben es, da sich für neun Uhr der nächste Geburtstagsbesucher angekündigt hatte.
Gefrühstückt habe ich ein leckeres Croissant mit Frischkäse und Ei. Mittags gingen meine Eltern, L und ich im italienischen Restaurant essen. Für mich gab es ein Lachsfilet mit Kartoffeln und Möhren-Brokkoli-Gemüse. Diese Portion sättigte mich bis zum Schlafengehen.

Morgens gratulierten L und ich meiner Mama zum Geburtstag, überreichten ihr die schönen Blumen, die L ausgesucht hatte, nebst Geschenke.
Zur Frühstückszeit kamen meine beiden Onkels und einer meiner Cousins auf einen Kaffee vorbei. 
Das Highlight des heutigen Tages war eine Kutschfahrt durch die Erfurter Altstadt. Meine Mama wünscht sich diese bereits seit sechsunddreißig Jahren und hat sich mit dieser nun selbst eine Freude gemacht. Wir wurden eine Stunde bei bestem Wetter durch die Innenstadt kutschiert und später direkt vor dem Restaurant verabschiedet.
Am Nachmittag machten L und ich uns auf den Heimweg. Wir begrüßten Zuhause Elli und Waltraud, reinigten den Käfig und Stall und stellten frisches Futter bereit. Ich kümmerte mich danach noch um das Ausräumen unseres Gepäcks und bereitete den morgigen Tag vor.
Für Ls morgigen Musiktest hörten wir uns gemeinsam das Stück „Die Moldau“ an und lasen uns die Informationen auf den Arbeitsblättern durch.

Was heute schön war: 

– länger schlafen 
– Geburtstagsfrühstück
– Kutschfahrt durch die Erfurter Altstadt
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Italienischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages:

Samstag, 2. November 2024 – Chinesisches Buffet 

Alltagsschnipsel

Ich schlief wieder sehr gut und war gegen acht Uhr ausgeschlafen. L wurde etwa eine halbe Stunde später wach. Bevor wir aufstanden, kuschelten wir noch ein bisschen im gemütlich warmen Bett.
Gefrühstückt habe ich ein Beerenmüsli-Kornflakes-Mix mit Apfel und Milch. Mittags ließen wir uns Mamas selbstgemachte Kartoffelsuppe mit frischem Brot schmecken und abends wurden wir zum Buffet in einem chinesischen Restaurant eingeladen.
Wegen leichter Schmerzen im Lendenwirbelbereich machte ich vormittags ein paar Squats. Kommende Woche muss ich unbedingt wieder ins Fitnessstudio gehen.

Nach dem Frühstück packte ich unsere kleine Reisetasche und versorgte die Kaninchen mit reichlich Futter.
Gegen Mittag fuhren L und ich zum Betanken des Autos, kauften anschließend sehr schöne Blumen für meine Mama und machten uns auf den Weg nach Erfurt.
Die Nachmittagszeit verbrachten L und ich gemeinsam. Wir schrieben auf kleine Zettel Begriffe, die wir anschließend zeichneten. Das machte großen Spaß. Ich freue mich, dass L mehr und mehr Interesse am Malen entwickelt. Eine halbe Stunde spielten wir gemeinsam mit meiner Mama draußen im Hof. Dann wurde es uns aber zu frisch. 
Am Abend spazierten meine Eltern, L und ich in Richtung Erfurter Hauptbahnhof. Bevor wir im chinesischen Restaurant einkehrten, schaute ich mir erstmals nach dem Umbau das F1 mit seinen Geschäften an. 

Ich habe meine monatliche Abschlagszahlung für den Strom um dreiundzwanzig Euro erhöht. Es fällt mir leichter, monatlich auf diesen Betrag zu verzichten, als bei der nächsten Stromabrechnung eine horrende Nachzahlung aufgehalst zu bekommen. Ich hoffe, der neue Betrag deckt die Kosten einigermaßen. Auslöser war das Ablesen der aktuellen Zählerstände und die Prognose, bereits jetzt schon nachzahlen zu müssen. Leider ist es nicht möglich, den Energieverbrauch der Nachtspeicherheizung einzusehen. Hier hoffe ich nun darauf, dass die monatliche Abschlagszahlung, die im Sommer (zum Glück) wieder deutlich angehoben wurde, ausreichen wird. Die Werte werde ich dennoch per Excel-Tabelle im Blick behalten.  
Ls Zahnzusatzversicherungsvertrag – was für ein wunderbares deutsches Wort – kam heute mit der Post an. Ich habe mich selten so über einen Vertrag gefreut. Ich wünsche uns sehr, dass der Vertrag hält was er verspricht. Denn bei L wird in den nächsten Jahren sicherlich einiges an kieferorthopädischen Behandlungen passieren müssen.

Was heute schön war: 

– ausschlafen 
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Spaziergänge
– chinesisches Abendbuffet
– Französischübungen in der Duolingo App 

Freitag, 1. November 2024 – Brückentag ist Sushitag

Alltagsschnipsel

Heute Morgen war ich um sechs Uhr und somit genau zwanzig Minuten vor dem klingelnden Wecker wach. L und ich sind gestern gegen halb zehn eingeschlafen. Ich war auch todmüde und brauchte den Schlaf dringend. So fühlte ich mich bereits am Morgen deutlich besser und fitter.
Zum Frühstück aß ich mein Beerenmüsli mit Banane und Milch, mittags gab es Asia-Nudeln mit Sojasoße und abends überredete ich L, Sushi zu bestellen. Das haben wir wirklich lange nicht mehr gemacht und ich hatte Bock drauf.
In dieser Woche schaffte ich es vorrangig aus gesundheitlichen Gründen nicht, Sport zu machen. Das ist dann wohl so.

Für mich war heute ein Brückentag. Ein minikleines bisschen Arbeit erledigte ich dennoch – nicht weil es jemand von mir erwartete oder ich musste, sondern weil ich es wollte.
L hatte Schule und war darüber schon gestern nicht sonderlich begeistert. Dennoch kam sie gut aus dem Bett und ihre Laune war sehr erträglich. Ich holte sie nachmittags auf ihren Wunsch hin zeitig wieder ab.

Kurz vor acht Uhr parkte ich meinen Renault Megane auf dem (falschen) Parkplatz des Autohauses. Heute standen beim Auto die alljährliche Wartung und der Wechsel von den Sommer- auf die Winterräder an. Die Abgabe und der Erhalt des Ersatzwagens gingen schnell und problemlos vonstatten. Grundsätzlich bin ich nicht sooo autoaffin wie es beispielsweise M war, dennoch muss ich zugeben, dass ich von meinem Ersatzfahrzeug, ein vollelektrischer Renault Megane, hinsichtlich technischer Spielereien und dem Fortschritt durchaus begeistert war.
Vormittags organisierte ich drei Karten für eine Winterausstellung und vereinbarte für mich einen Friseurtermin. Meine Haarspitzen sind wieder kaputt, sehen strohig aus und brauchen dringend einen ordentlichen Schnitt.  
Obwohl ich gestern das Gefühl hatte, krank zu werden, gelang es mir heute nicht, mich auszuruhen. Vermutlich weil es mir wesentlich besser ging. Ich wuselte also stundenlang in der Wohnung umher und erledigte die Hausarbeit. Auch die für L vormittags gelieferten Weihnachtsgeschenke verpackte ich gleich und brachte sie hinunter in den Keller.

Meine Ist-mir-alles-egal-Wochen sind noch nicht vorbei. Ich bestellte L und mir abends leckeres Sushi und freute mich riesig über die Belohnung für mein Tagewerk.
Auch für Elli und Waltraud kam heute ein Paket. Die zweite Kaninchenkiste wurde geliefert. 


Was heute schön war: 

– Ordnung und Sauberkeit 
– Kaninchenkiste
– Weihnachtsvorbereitungen 
– lesen
– Autowartung mit Winterrädermontur
– Sushi zum Abendessen 
– Englischübungen in der Duolingo App 

Hallo November!

Dies & Das

Im November werde ich …

… das Auto zur Wartung und zum Räderwechsel in die Werkstatt bringen
… im Fitnessstudio schwitzen
… den Geburtstag meiner Mama feiern
… Mitarbeitergespräche führen
… L zur Ergotherapie bringen
… und zur Klavierstunde begleiten  
… einen bunt gefüllten Schuhkarton im Rahmen der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ abgeben
… an zwei Open Space Fridays teilnehmen
… die Spreewelten in Bad Lübbenau besuchen
… gemeinsam mit L zur Routineuntersuchung zum Zahnarzt gehen
… L zur Kinderärztin begleiten 
… Wochenendbesuch von meiner Schwiegermama bekommen
… zur Thai Massage gehen
… den Tag der offenen Tür einer weiterführenden Schule besuchen
… weihnachtlich dekorieren
… erste Weihnachtsplätzchen backen
… und vielleicht den Leipziger Weihnachtsmarkt besuchen

Donnerstag, 31. Oktober 2024 – Halloween

Alltagsschnipsel

Ausgeschlafen war ich heute Morgen bereits Viertel nach sieben. Auch L wurde schon kurz nach mir wach. Wir kuschelten noch eine ganze Weile gemütlich im Bett, ehe wir aufstanden. 
Heute war wieder so ein Tag, an dem ich sehr viel gegessen habe. Es begann mit einem leckeren Pancakes-Frühstück, das sich L wünschte. Auf meine beiden Eierkuchen strich ich Speculatius- und Nuss-Nougat-Aufstrich. Kurz darauf aßen wir Nudeln mit Tomatensoße zum Mittag. Am späten Nachmittag kaufte ich mir im Tierpark eine Waffel mit Apfelmus und Puderzucker und abends aß ich eine von L zubereitete Käsebrotscheibe. (Obwohl ich noch satt war.)

Wir bummelten entspannt in den Vormittag. Ich widmete mich lange der schwarzen Perücke, die abends als Ls Frisur für das Wednesday Addams Kostüm herhalten sollte. Sollte. Denn irgendwann beschlossen wir, die verfilzte und mittlerweile zu klein gewordene Perücke zu entsorgen. So wurden abends Ls Haare entsprechend frisiert. Ging auch. Eine neue Perücke werde ich bei Gelegenheit dennoch kaufen.
Mittags trafen wir uns mit Ls Schulfreundin EB und Leipzig-A in der Stadt und fuhren gemeinsam in den Tierpark Lützen. Dort war wunderschön und gruselig-schaurig dekoriert. Über den Park verteilt standen sechs Mitmachstände, an denen sich die Kinder nach einer entsprechenden Aktion einen Stempel abholen konnten. Am Ende gab es eine kleine Überraschung in Form einer Süßigkeitentüte. Ponyreiten durften die beiden auch. 
Am Abend trafen wir uns mit Ls Schulfreundin CE, ihrer Schwester, CEs Eltern und deren Besuch, um gemeinsam um die Häuser zu ziehen und noch mehr Süßigkeiten abzustauben. Die Kinder hatten unglaublich viel Spaß und rannten freudig von Haus zu Haus. Ich freute mich über besonders hübsch geschmückte Eingangsbereiche.

Seit dem Vormittag habe ich die Sorge, krank zu werden. Ich bin froh, morgen freizuhaben. Ich werde die Stunden, die L in der Schule ist, nutzen, um mich auszuruhen. Ich möchte nächste Woche an der Arbeit auf gar keinen Fall krankheitsbedingt ausfallen.

Was heute schön war: 

– ausschlafen 
– Pancakes zum Frühstück
– Halloweenfeier im Tierpark Lützen
– um die Häuser ziehen
– lesen
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages:


Mittwoch, 30. Oktober 2024 – Erster Vorsatz für das neue Jahr

Alltagsschnipsel

Die Nacht war gut. Ab halb drei befand ich mich allerdings nur noch im leichten Schlaf und träumte dabei einiges zusammen. Kurz vor dem Weckerklingeln bin ich nochmals richtig eingeschlafen. Als es Zeit zum Aufstehen war, wurde L zu meiner Überraschung ebenfalls schon wach. So waren wir heute Morgen sehr zeitig dran, konnten ein Geburtstagsvideo für meinen Bruder aufnehmen und zeitig die Wohnung in Richtung Schule verlassen. 
Zum Frühstück aß ich ein Beerenmüsli mit Birne und Pflanzenmilch. Mittags gab ich nun endlich meinem tagelangen Verlangen nach Kartoffeln, Rotkraut und Bratensoße nach. Abends gab es Rotkraut, Bratensoße und vegane Bratwürste. 

Den Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Heute bestätigte ich den Termin für unsere Weihnachtsfeier im Dezember. Kommende Woche werden wir diesen an das Team verkünden. 
L hielt nun endlich ihren Vortrag über Italien in Verbindung mit der Vorstellung der dazugehörigen Länderkiste. Ihre Note erfährt sie am Freitag. Ich bin gespannt, ob ihre Leistung bewertet wird, da die Lehrerin mehrfach nachhakte, ob sie Hilfe von Zuhause erhalten hat. L blieb aber konsequent und ließ sich nicht einschüchtern. (Das hat sie definitiv nicht von mir.) Nachmittags verließ L alleine das Schulgebäude. Wir trafen uns einige hundert Meter von der Schule entfernt. Das klappte wieder gut. Nur ihre Trinkflasche hat den Weg aus der Schule nicht gefunden. 

Am Nachmittag fuhren L und ich im Auto zur Ergotherapie. L machte laut dem Ergotherapeuten gut mit und war aufmerksam bei der Sache. Auf der Heimfahrt war es bereits stockdunkel. Daran werde ich mich wieder gewöhnen müssen. Ich fahre sehr ungern im Dunkeln.

Ich habe die Befürchtung überzuschnappen. Allerdings fühlt sich das gut und sehr befreiend an. Für L schloss ich heute nämlich die Bestellung der Weihnachtsgeschenke ab. Sie bekommt so ziemlich jeden mitgeteilten Wunsch bis einschließlich heute erfüllt. Insgesamt fünf oder sechs Personen/Familien werden sich wieder beteiligen. Um den Spaß bezahlen zu können, schröpfte ich erneut mein Sparbuch, ohne jedoch komplett über meine Verhältnisse zu leben. Und der neue Kontostand auf dem Sparbuch war mir völlig egal. Stattdessen fühlte ich mich lebendig und glücklich. 
Ein wichtiger Vorsatz für das kommende Jahr wird sein, nicht mehr andauernd über mangelndes und fehlendes Geld zu jammern. Ich bin schon selbst genervt davon. Ich will und werde das Leben mehr genießen. Alles andere macht mich krank. 

Was heute schön war:  

– Telefonat mit meinem Bruder 
– Weihnachtsvorbereitungen 
– netflixen
– Italienischübungen in der Duolingo App
– lesen

Dienstag, 29. Oktober 2024 – Heiterkeit wegen Kartoffelchips

Alltagsschnipsel

Auch gestern Abend lagen L und ich aufgrund großer Müdigkeit wieder zeitig im Bett. Das hatte zur Folge, dass ich heute Morgen 05:38 Uhr aufwachte und ausgeschlafen war. Da der Wecker sowieso zeitiger klingeln sollte, blieb ich gleich wach und las noch ein paar Minuten im Internet.
Während der Autofahrt am Morgen gab es eine Brotzeit, mittags aß ich den restlichen Reis mit Tomatensoße und abends hatte ich erneut Appetit auf Brot. 

Den Arbeitstag verbrachte ich gleichermaßen zur Hälfte im Büro in Erfurt und im Homeoffice. Heute starteten die Jahresendgespräche für die Mitarbeitenden. Beide Gespräche waren sehr angenehm und ein schöner Auftakt. Im kommenden Jahr werden wir die Mitarbeitendengespräche nur noch einmal durchführen, da wir in den letzten Monaten gemerkt haben, dass der Bedarf nach mehr Austausch nicht gegeben ist. So bleibt dann wieder mehr Zeit für ein Stimmungsbild zwischendurch. 
L schrieb im Sachunterricht einen Test zum Thema Kartoffel und erhielt die Note drei. Uns beiden sind die Noten völlig egal. Ich schaue mir bei den Arbeiten allerdings an, bei welchen Aufgaben Punkte gefehlt haben, um rechtzeitig entgegensteuern zu können. Im Falle dieses Tests fehlen L fünf von sieben Punkte auf die richtige Reihenfolge eines Kartoffelchips-Rezepts (!). Auch jetzt beim Niederschreiben erheitert mich diese Aufgabe wirklich sehr und ich grinse permanent vor mich hin. Das ist schon wirklich sehr merkwürdig. Den Aufbau der Kartoffelpflanze und die Geschichte der Kartoffel wusste sie hingegen. Das ist wichtiger.

Ls Schulfreundin EB nahmen wir nachmittags mit zu uns nach Hause. Während sich die Mädels eine ganze Weile lang im Bad schminkten, anschließend draußen in der Gegend herumstolzierten und vermutlich Nachbar*innen, die nichts Böses ahnten, mit ihren Gruselgesichtern erschreckten, konnte ich in Ruhe weiterarbeiten. 

Wenn L Pech hat, kann ihr morgiger Vortrag über Italien in Verbindung mit der Vorstellung ihrer Länderkiste nicht bewertet werden. Computerausdrucke der Aufzeichnungen sind nicht erlaubt. L hat es allerdings nicht geschafft, alle Notizen handschriftlich abzuschreiben. Ich drücke uns die Daumen, dass die Lehrerin es nicht merkt. Ich wünsche mir nämlich sehnlichst, dieses Thema abhaken zu können, das uns schon seit Wochen stark beschäftigt. 

Was heute schön war: 

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 109 und 110 der Reihe „Die drei ???“
– Playdate für L
– Französischübungen in der Duolingo App
– netflixen

Montag, 28. Oktober 2024 – Kontrolltermin bei der Tierärztin

Alltagsschnipsel

Heute Morgen wachte ich bereits um kurz vor sechs Uhr auf. L und ich sind gestern Abend allerdings auch aufgrund großer Müdigkeit zeitig schlafen gegangen. Da dürfte das weniger verwunderlich sein. Ich brauche definitiv wieder ein paar Tage, bis sich mein Körper an die Winterzeit gewöhnt hat.
Gefrühstückt habe ich ein Beerenmüsli mit Banane und Pflanzenmilch. Mittags aß ich die restlichen Asia-Nudeln mit Salat sowie Reis mit Tomatensoße. Abends gab es Mini-Pizzen. 

Neben den montäglichen Abstimmungsterminen, die heute aufgrund Krankheit und anderweitigen Terminen in kleinerer Runde stattfanden, widmete ich mich den Forecasts und der Messevorbereitung. Allmählich steigt meine Nervosität.
In der Hortzeit fand nachmittags eine Halloweenfeier statt. L ging als Todesengel und war in ein weißes Engelskostüm gekleidet. Ihr Gesicht schminkte sie schwarz und weiß. Zur Abholzeit teilte sie mir mit, dass die Party nicht so schön wie im letzten Jahr und viel zu kurz war. 

Unsere Waltraud hatte einen Kontrolltermin bei der Tierärztin. Das vereiterte Ohr sieht schon wesentlich besser aus. Wir sollen das Antibiotikum noch aufbrauchen und ihre Ohren dann einmal wöchentlich mit einer entsprechenden Lösung reinigen. Wenn sie gut frisst und fidel bleibt, braucht sie erst in einem halben Jahr zum Verschneiden der Krallen wiederkommen. Über diesen Ausgang bin ich sehr erleichtert.

Abends sprach L freiwillig zweimal ihren Vortrag über das Land Italien durch. Sie liegt genau in der vorgegebenen Zeit. Nun will sie schauen, dass sie den Tag des Vortrags von Donnerstag, der bei uns ein Feiertag ist, auf übermorgen umändern kann. 

Was heute schön war:  

– Ergebnis des Tierarztkontrolltermins
– Englischübungen in der Duolingo App
– netflixen

Sonntag, 27. Oktober 2024 – Tiergarten Delitzsch

Alltagsschnipsel

L und ich haben heute bis um sieben Uhr der Winterzeit geschlafen. Ich habe einiges geträumt und wachte ausgeschlafen auf. Mit L kuschelte ich noch eine ganze Weile im gemütlichen Bett, ehe wir aufstanden.
Zum Frühstück aß ich mein Beerenmüsli mit Banane und Pflanzenmilch. Mittags bereitete ich Jasminreis, Asia-Nudeln und einen Gurken-Tomaten-Mozzarella-Salat zu. Am Nachmittag teilte ich mir mit L eine Portion Pommes.

Den Vormittag nutzte ich für den Haushalt. Ich säuberte unsere Böden, nahm Wäsche ab und hing kurz darauf frisch gewaschene wieder zum Trocken auf. L ging derweil in die Badewanne und schrieb anschließend weiter ihren Vortrag über das Land Italien ab. Freiwillig und ohne Gemecker. Ich merke, dass sie das dritte Schuljahr deutlich ernster nimmt. Sie hat nun ungefähr ein Drittel geschafft. Da sie den restlichen Text nicht mehr rechtzeitig abschreiben können und die Lehrerin ohnehin die Notizen nicht einsehen wird, habe ich ihr die noch fehlenden Stichpunkte ausgedruckt und in das entsprechende Heft gelegt. Uns ist es nun wichtiger, den Vortrag zu üben.  
Zur frühen Mittagszeit kam meine Schwiegermama zu Besuch. Sie sah heute erstmals Elli und Waltraud. Mit ihr fuhren wir nach dem Mittagessen in den Tiergarten Delitzsch. Dieser Tiergarten ist größer als der Tierpark in Eilenburg und genauso schön und gepflegt. Besonders gut hat mir gefallen, dass an jeder Ecke ein kleinerer oder größerer Spielplatz für die Kinder aufgebaut war. Zudem sah ich einige Tierarten zum ersten Mal überhaupt.   

Was heute schön war: 

– ausschlafen
– Telefonat mit meinen Eltern 
– Besuch von meiner Schwiegermama
– Tiergarten Delitzsch
– Schwedischübungen in der Duolingo App 

Eindrücke des Tages: