Ich habe gut geschlafen und wurde heute Morgen sogar fünf Minuten vor dem Weckerklingeln wach. Unsere S-Bahn fuhr zur vorgesehenen Zeit, sodass L und ich in Ruhe unsere Badrunde drehen und sogar fast alle Adventskalender öffnen konnten. In diesem Jahr hat L zwei Adventskalender, in denen auch kleine Texte stehen. Diese liest sie mir sehr motiviert und gern vor. Eine Win-win-Situation.
Gefrühstückt habe ich mein Beerenmüsli mit Apfelmus und Milch. Heute brauchte ich zwei Anläufe. Den Inhalt der ersten Schüssel musste ich leider entsorgen, da die Pflanzenmilch schlecht geworden war. Zum Mittagessen gab es zwei Toastbrotscheiben mit Spiegeleiern. Abends aß ich gemeinsam mit L Kartoffelbrei, Salat und Fischstäbchen bei ihrer Schulfreundin CE zu Hause.
Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Die drei Meetings, die heute im Kalender standen, liefen allesamt gut. Es ist dennoch deutlich spürbar, dass es auf das Jahresende zugeht. Die Luft ist an manchen Stellen schon raus. Ich erledigte finanzbuchhalterische Zuarbeiten, die mich lange beschäftigten, schrieb und beantwortete einige wichtige Mails und erstellte erstmals eine Rechnung an eine Firma, die außerhalb der EU sitzt. Dadurch lernte ich unser Hilfstool neu kennen.
Auf das Vorsingen eines Liedes in der Vierergruppe erhielt L die Note Eins minus. Auf dem Weg zur Schule übten wir gemeinsam den Text in der S-Bahn. Zwei von sechs Aufgaben im Wochenplan hat L bereits erledigt. Ich gehe davon aus, dass sie am Wochenende daran arbeiten muss.
Am Nachmittag fand für L erneut keine Ergotherapie statt. Ohne Auto ist es leider nahezu unmöglich, zu einer für L und die Ergotherapeutin angenehmen Uhrzeit zu erscheinen. Ich hoffe sehr, dass es nächste Woche wieder klappt.
Dafür fragte mich am Vormittag CEs Mama, ob sie L mit von der Schule abholen könne. Ich checkte vorab, ob wir abends mit den Öffentlichen wieder gut nach Hause kommen würden, und widerrief für den heutigen Tag Ls Alleingängererlaubnis. Gelesen wurde meine Nachricht vom Hort erst halb drei. Somit saßen Leipzig-J und ich bis zuletzt wie auf Kohlen, da noch unklar war, wer nun die Kinder abholen wird.
Um zehn nach halb vier bekam ich einen gewaltigen Schrecken, denn im Portal des Horts sah ich, dass L trotz bestätigtem Widerruf halb vier ausgecheckt wurde. Zum Glück war Leipzig-J nicht mehr weit von der Schule entfernt. Ich machte mir dennoch ein paar Minuten lang große Sorgen um L und sah sie bereits weinend und aufgelöst in der Gegend umherlaufen. Leipzig-J gab schließlich die Entwarnung: L befand sich noch in der Schule.
Dies ist nun einer von in letzter Zeit häufiger auftretenden Momenten, in denen ich merke, dass es immer sinnvoller wird, L alsbald mit einem technischen Gerät wie einer SmartWatch oder einem Handy auszustatten. Es würde meine Nerven ungemein beruhigen, ihr wichtige Informationen wie diese Spontanaktion von heute mitteilen beziehungsweise mit ihr nach der Schule Kontakt aufnehmen zu können.
Abends gesellte ich mich zu L und CEs Familie hinzu, da wir beide zum Abendessen eingeladen wurden. Die Kaninchen reinigte ich bereits vor dem Verlassen der Wohnung. Auch Ls Frühstück für den morgigen Tag war schon fertig. So konnten wir den restlichen Tag entspannt ausklingen lassen, nachdem wir nach einer holprigen Busfahrt, auf der mir ein wenig übel wurde, müde zu Hause ankamen.
Was heute schön war:
– Playdate für L
– Abendessenseinladung
– Französischübungen in der Duolingo App
– lesen
Autor: Katja
Dienstag, 3. Dezember 2024 – Start meines Weihnachtsprojekts
AlltagsschnipselIch habe gut geschlafen, viel geträumt und wurde mal wieder vom klingelnden Wecker geweckt. L zog morgens gut mit, sodass wir die S-Bahn um zehn vor sieben Uhr pünktlich erreichten.
Gefrühstückt habe ich im Zug zwei belegte Toastbrotscheiben und Tomaten. Mittags holte ich mir zwei kleine Sushi-Wraps und einen Onigiri. Zum Abendessen aß ich zwei Stücke von Ls Pizza Funghi und eine kleine Auswahl verschiedener Plätzchen.
Mein Arbeitsweg war heute wesentlich entspannter als am Freitag. In der S-Bahn zum Hauptbahnhof Leipzig wurden die Fahrgäste mit einem Zugbegleiter konfrontiert, den ich als hektisch-unhöflich beschreiben würde. Er war definitiv eine witzige Figur am frühen Morgen. Dank einer Frau, die sehr zum Ärger der Zugbegleiterin eine Tür des abfahrbereiten ICE öffnete, erwischte ich sogar einen Zug eher nach Erfurt. Meine Rückfahrt verlief ebenfalls unkompliziert. Im Büro fanden drei weitere Mitarbeitergespräche statt, die allesamt gut liefen. Ich stellte fest, dass schon jemand weihnachtlich dekoriert hatte. Es sah sehr liebevoll und hübsch aus und ich konnte dieses To-do von meiner Aufgabenliste streichen.
Da der Speiseraum in Ls Schule heute mit neuen Möbeln ausgestattet wurde, fand keine Mittagessensversorgung statt. Organisiert von einem Elternteil, wurde den Kinder Pizza geliefert. Neben einem neuen Wochenplan, von dem L bereits zwei von acht (?) Aufgaben erledigen konnte, machte die Klasse vormittags einen Ausflug zur Dölitzer Wassermühle, um unter Anleitung Plätzchen zu backen.
Aufgrund einer zehnminütigen Zugverspätung am Nachmittag konnte ich mein Wichtelgeschenk für unsere Firmenweihnachtsfeier kaufen.
Ls Schulfreundin EB hat sich am Montag beim Schlittschuhlaufen verletzt und trägt nun einen Gips. Finger oder Hand sind gebrochen. Da wir aktuell auf übervolle S-Bahnen auf dem Weg nach Hause angewiesen sind und EBs Mama das verständlicherweise zu heikel war, nahmen wir nachmittags kein Kind mit zu uns.
L nutzte nach einer gemeinsamen Öffnungszeremonie sämtlicher Adventskalender den Nachmittag und Abend, um mit ihren Playmobilsachen zu spielen. Ich arbeitete noch etwas, kümmerte mich um die Kaninchen, bereitete den morgigen Tag vor und widmete mich endlich meinem alljährlichen Weihnachtsprojekt. Ich kam schneller voran, als erwartet. Zeit, um in meinem aktuellen Winterbuch zu lesen, fand ich auch.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer am Abend: Der Mutterkonzern hat mir bestätigt, dass ich definitiv ein Übergangsfahrzeug bis Mitte Januar nutzen kann. Die Frage ist derzeit nur, ab wann ich dieses übernehmen werde. Es zeichnet sich aktuell Ende dieser/Anfang nächster Woche ab. Mir persönlich ist es nur wichtig, kurz vor Weihnachten ein Fahrzeug zu haben, um die Horden an Geschenken, unsere Kaninchen und uns nach Erfurt zu bringen.
Was heute schön war:
– pünktliche S-Bahnen und Züge
– Weihnachtsvorbereitungen
– lesen
– Englischübungen in der Duolingo App
Montag, 2. Dezember 2024 – Grüße ans Tierheim
AlltagsschnipselIch habe wunderbar geschlafen. Gegen halb acht wachte ich auf und freute mich sehr, das Haus nicht verlassen zu müssen, um irgendeine S-Bahn zu erwischen. Das entschleunigte den Tag sehr.
Gefrühstückt habe ich mein Beerenmüsli mit Apfelmus und Milch, mittags aß ich eine Tofu-Kräuterfetakäse-Tomaten-Gurken-Mischung und abends zwei belegte Toastbrotscheiben und Obst.
Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Neben den montäglichen Abstimmungsterminen widmete ich mich vorrangig der Rechnungslegung und den finanzbuchhalterischen Zuarbeiten. Eine Retrospektive, die in der kommenden Woche stattfinden soll, bereitete ich ebenfalls für das Projektteam vor.
L schickte ich nicht in die Schule. Sie sollte sich heute noch ausruhen. Über Nacht kam etwas Schnupfen und Husten auf. Ansonsten ist sie wieder fit.
Nachmittags machten L und ich uns bepackt mit Rucksäcken auf den Weg in den etwa ein Kilometer entfernten Supermarkt. Wir kauften nur die wichtigsten Lebensmittel nach. Der Rest blieb auf der Einkaufsliste stehen. Unsere Einkaufstour klappte super. L trug ebenfalls ein paar Lebensmittel nach Hause und war mir eine große Hilfe.
Gestern schrieben wir eine E-Mail mit weihnachtlichen Grüßen von Elli und Waltraud ans Tierheim und schickten ein paar süße Fotos mit. Heute kam eine freudige und nette Antwort zurück.
Was heute schön war:
– länger schlafen
– Vorbereitung einer Retrospektive
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– lesen
Sonntag, 1. Dezember 2024 – Erster Advent
AlltagsschnipselWir haben beide sehr gut geschlafen. Ausgeschlafen war ich kurz vor acht Uhr. L fühlte sich wieder fit genug, um das Bett zu verlassen. Von ihren Symptomen übrig geblieben sind lediglich Schmerzen beim Schlucken.
Für mich gab es morgens kein Frühstück. Ich hatte keinen Hunger, was vermutlich daran lag, dass ich von der Völlerei gestern Abend noch gesättigt war. Mittags bereitete ich uns Spaghetti mit veganer Bolognese zu. Abends aßen wir vorrangig die selbstgebackenen Haferflockenplätzchen.
Nach dem Aufstehen widmeten wir uns in aller Ruhe unseren zahlreichen Adventskalendern. L freute sich sehr über die jeweiligen Inhalte. Elli und Waltraud waren sehr neugierig und folgten uns dabei auf Schritt und Tritt. Das war sehr niedlich.
Vormittags ging ich hinunter in den Keller und las die beiden Zählerstände für unseren Tag- und Nachtstrom ab. Die neuen Daten packte ich in eine Excel-Tabelle. Wir liegen nach wie vor im Verbrauch im Normalbereich. Dennoch drehte ich in den Räumen, die wir weniger nutzen, die Thermostate etwas herunter.
Bis in den späten Nachmittag hinein spielte L ohne Unterbrechung mit ihren Playmobilsachen im Wohnzimmer und in der Küche. Ich bin sehr froh, es ihr besser geht.
Heute stellte ich weitere Weihnachtsdekoration einschließlich unseres Weihnachtsbaumes auf. Diesmal befindet er sich im Schlafzimmer. Im Wohnzimmer ist wegen der Kaninchen kein Platz dafür.
Das erste Mal seit acht Jahren buk ich wieder Haferflockenplätzchen. Ich hatte ganz vergessen, wie lecker die schmecken.
Was heute schön war:
– ausschlafen
– Öffnen der Adventskalender
– weihnachtlich dekorieren
– Mittagsschlaf
– Plätzchen backen
– Italienischübungen in der Duolingo App
– (vor)lesen
Hallo Dezember!
Dies & DasIm Dezember werde ich …
… berufliche und private Pläne für das neue Jahr schmieden
… Weihnachtsplätzchen backen
… ins Kino gehen
… über den Leipziger, Erfurter und vielleicht kleinere Weihnachtsmärkte schlendern
… im Fitnessstudio schwitzen
… die letzten Mitarbeitergespräche führen
… L zur Ergotherapie bringen
… und zur Klavierstunde begleiten
… zur Thai Massage gehen
… die Rosellasittiche meiner Eltern pflegen
… meine Haare schneiden lassen
… zur Weihnachtsfeier gehen
… das Weihnachtsfest und Silvester in Erfurt verbringen
… und viele liebe Menschen treffen
… entschleunigen
Samstag, 30. November 2024 – L ist krank
AlltagsschnipselWir sind gestern Abend zeitig schlafen gegangen. L ist bereits gegen acht Uhr eingeschlafen. Ich machte eine Stunde später das Licht aus, befand mich aber bis halb elf rum in einer Art Halbschlaf. Die Nacht war durch Ls Geräusche, die sie immer macht, wenn sie krank ist, etwas unruhig. Leider war sie heute Morgen halb acht ausgeschlafen. Ich fühlte mich noch ziemlich müde, aber die Nacht war vorbei.
Ich frühstückte das restliche Brot meines gestrigen Frühstücks. Für L bereitete ich etwas selbst gemachten Apfelmus zu. Mittags aß ich Kartoffeln mit Erbsen-Möhren-Gemüse und Bratensoße. Abends futterte ich sämtliche Reste auf und noch einiges mehr.
L ist krank. Sie konnte heute das Bett nicht verlassen, da sie sich sehr schlapp fühlte und ihr alles wehtat. Sie hat starke Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden und ist blass. Zum Glück hat sie kein Fieber. Bis zum Abend war ihr durchgängig übel. Ich ließ sie den gesamten Tag über immer wieder kleine Schlückchen Tee zu sich nehmen. Der blieb auch da, wo er hingehörte. Erst abends ging es ihr besser. Sie begann zu essen und wollte gar nicht mehr damit aufhören.
Zu unserem großen Glück wurde vormittags endlich die neue Kaninchenkiste, die ich bereits am Donnerstag erwartete, geliefert. So brauchte ich mir keine Gedanken mehr um Ellis und Waltrauds Verpflegung zu machen.
Nach einem einstündigen Mittagsschlaf nutzte ich die aufkommende Motivation und dekorierte unsere Wohnung weihnachtlich. Ich stand erstmals vor der Herausforderung, alles so aufzustellen, dass die Kaninchen nichts anknabbern können. Am meisten Freude machte es mir, unsere zahlreichen Adventskalender in der Wohnung zu verteilen. Schön sieht es nun aus.
Was heute schön war:
– länger schlafen
– lesen
– Mittagsschlaf
– Telefonat mit meinen Eltern
– weihnachtlich dekorieren
– Französischübungen in der Duolingo App
Freitag, 29. November 2024 – Schulischer Weihnachtsmarkt
AlltagsschnipselWas für ein Tag! Der Wecker riss mich viel zu früh aus dem Schlaf. Zudem teilte mir L am Morgen bei unserer Badrunde mit, dass sie sich irgendwie komisch und anders als sonst fühlt. Sie wollte jedoch unbedingt zur Schule gehen, da heute wunderschöne Sachen auf dem Plan stehen.
Mit Ach und Krach erreichte ich Viertel vor acht meinen Zug nach Erfurt. Ich aß während der Fahrt die Hälfte meiner belegten Brote. Ich hatte keinen richtigen Appetit. Mittags gab es ein leckeres asiatisches Essen. Weil das so reichhaltig war, aß ich abends Apfel- und Orangenstücke und das restliche Gebäck, das wir aus der Schule mitgenommen hatten.
Der Weg zur Arbeit war herausfordernd. Als wir die S-Bahn verließen, hatte L plötzlich starke Rückenschmerzen und jammerte bei jedem Schritt. Wir waren uns beide unsicher, ob es sinnvoll ist, sie in die Schule zu schicken. In Nachbetrachtung wäre es besser gewesen, wieder nach Hause zu fahren. Da ich allerdings ins Büro nach Erfurt wollte, ging L zur Schule. Meine S-Bahn zum Hauptbahnhof Leipzig hatte Verspätung. Das führte dazu, dass ich meinen Zug nur mit größter Anstrengung erwischte. Durchgeschwitzt und fix und fertig musste ich auf der Fahrt nach Erfurt erst einmal akklimatisieren. Der ICE kam acht Minuten (!) früher (!) in meiner alten Heimatstadt an.
Der Open Space Friday mit einem sehr liebevoll gestalteten Teammeeting, unserem Update für das Team zu den Finanzen, den Projekten, der Akquise und der Auswertung des Geschäftsjahres sowie einem leckeren Mittagessen war trotz der geringen Teilnehmeranzahl von gerade einmal neun Leuten (der Rest war krank oder im Urlaub) sehr schön.
Beim Mittagessen sah ich, dass mein geplanter Zug zurück nach Leipzig eine Stunde Verspätung hat. Leider war es keine Option, mit diesem oder einem späteren zu fahren. Ich entschied mich deshalb, den ICE um kurz nach halb zwei zu nehmen.
Ich erhielt glücklicherweise keinen Anruf aus der Schule. L teilte mir allerdings am Nachmittag mit, dass sie sich den ganzen Tag über schlappt gefühlt hat. Mein schlechtes Gewissen, das ich seit heute Morgen sieben Uhr habe, wurde durch diese Aussage nochmal stärker. Im Sachunterrichtstest erhielt sie die Note 3. Das ist für uns okay. Ich schaute mir den Test zum Thema „Getreide und Landwirtschaft“ an und stellte fest, dass sie den Inhalt verstanden hat. Mir persönlich ist das am wichtigsten.
Dank des zeitigeren ICE konnte ich sogar für eine Viertelstunde nach Hause gehen und mich frisch machen. Ich habe heute so viel geschwitzt, dass ich mein Oberteil unbedingt wechseln wollte.
Ich fuhr mit der S-Bahn in Ls Schule und kam gerade rechtzeitig zur Eröffnung des Weihnachtsmiteinanders beziehungsweise des alljährlichen schulischen Weihnachtsmarkts. L bastelte uns einen hübschen Weihnachtsbaum-Anhänger, holte sich noch einen Kinderpunch und etwas Gebäck und bat dann darum, nach Hause zu gehen. Ihr war mittlerweile übel. Blass war sie auch. Die Heimfahrt mit der S-Bahn war ziemlich kräftezehrend für mein armes Kind.
Zu Hause packte ich sie gleich ins Bett, kochte ihr eine große Kanne Pfefferminztee und machte ihr eine Wärmflasche. Sie war richtig kalt.
Ich kümmerte mich noch um Elli und Waltraud und legte mich mit einer Wärmflasche zu L ins Bett. Wir schauten noch etwas fern und gingen beide sehr früh schlafen. Die Woche hatte es in sich.
Was heute schön war:
– Open Space Friday
– asiatisches Mittagessen
– schulischer Weihnachtsmarkt
– Weihnachtsfilm auf Netflix
– Englischübungen in der Duolingo App
Donnerstag, 28. November 2024 – Nass-kaltes Wetter
AlltagsschnipselIch habe gut geschlafen, einiges geträumt und wachte kurz vor dem klingelnden Wecker auf. L musste ich zeitiger wecken als geplant, da ich in der App sah, dass unsere S-Bahn ausfällt. Da es mit der Bahn, die danach fährt, oft knapp wird, entschied ich, lieber eine zeitiger zu fahren. L und ich standen pünktlich Viertel vor sieben am Bahngleis und warteten. Und warteten. Keine Durchsage. Keine Bahn. Dafür Regen. Erst zwanzig Minuten nach der geplanten Abfahrt trudelte die S-Bahn ein. Lustigerweise genau zu der Zeit, zu der die Bahn, die heute ausfiel, immer fährt.
Gefrühstückt habe ich mein Beerenmüsli mit Banane und Pflanzenmilch. Mittags aß ich Asia-Nudeln mit Tomatensoße und abends Pommes.
Den Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice und hatte morgens nur einen Call mit unserer Finanzbuchhalterin. Leider funktionierte eine Anbindung aufgrund einer fehlenden Berechtigung nicht auf Anhieb. Wir werden uns somit kommende Woche erneut damit befassen müssen. Ich schrieb heute zahlreiche E-Mails und brachte damit (endlich) wichtige Dinge auf den Weg.
Der Test über Getreide und Landwirtschaft früher und heute wurde geschrieben. Die Klassenlehrerin war wieder da. L fand die Aufgaben einfach und konnte bei jeder Frage eine Antwort hinterlassen. Ihre AG Artistik fand ebenfalls statt.
Spontan fragte die Masseurin an, ob ich am Nachmittag für dreißig Minuten zur Massage vorbeikommen kann. Mit Lesen der Nachricht schmerzten meine vor Verspannungen harten Schultern vorfreudig. Ich sagte zu, war ich doch Anfang der Woche sehr traurig darüber, meine Massage am Dienstag absagen zu müssen.
Im Regen begab ich mich dorthin und anschließend zu Ls Schule, um sie abzuholen. Gemeinsam fuhren wir mit der Tram zur Klavierstunde, auf die L – Überraschung – so gar keine Lust hatte. An dieser Stelle muss ich dem Klavierlehrer wirklich erneut ein großes Lob aussprechen. Dieser Mann ist unglaublich empathisch, liebevoll und verständnisvoll. Ihm gelang es, L zu motivieren, erstmals zwei (!) Stücke mit beiden Händen (!) durchzuspielen. Nach der Stunde meinte L, dass sie doch noch weiter Klavierunterricht nehmen will. Ich spürte ihre Freude und ihren Stolz auf sich.
Im Regen liefen wir am frühen Abend zur S-Bahn-Haltestelle. Unsere Bahn hatte wenige Minuten Verspätung. Der Wind kroch beim Warten in unsere Kleidung und ließ uns zusätzlich frieren. Ich hoffe sehr, wir haben uns heute keine Erkältung eingefangen.
Mit Wärmflasche und Heißgetränk versackte ich abends nach der Erledigung aller To-dos im Haushalt auf der Couch und schaute eine Weihnachtsserie.
Was heute schön war:
– Thai Massage
– Ls Freude nach dem Klavierunterricht
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– Weihnachtsserie auf Netflix
Mittwoch, 27. November 2024 – Our Little Secret
AlltagsschnipselIch habe gut geschlafen und wurde erneut vom klingelnden Wecker geweckt. Das war okay und ich nicht verbimmelt. Auch L zog am Morgen gut mit, sodass wir rechtzeitig die Wohnung in Richtung S-Bahn verlassen konnten.
Gefrühstückt habe ich mein Beerenmüsli mit Weintrauben und Pflanzenmilch. Mittags aß ich Couscous mit Salat, bestehend aus Gurke, Tofu, Tomaten und Kräuterfetakäse. Abends bereitete ich erneut Sandwiches im Sandwichmaker zu. Ich hatte wieder Bock drauf.
Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice und war mit vielen kleinen To-dos beschäftigt. Ich absolvierte die letzte Schulung zum Thema „Arbeitsschutz im Büro“, die im Nachgang zu den fünf anderen eingetrudelt ist, und dürfte jetzt nun wirklich ein Jahr lang meine Ruhe haben. Den letzten Open Space Friday für dieses Jahr bereitete ich ebenfalls vor.
Ls Klassenlehrerin ist noch krank. Wir sind nun gespannt, ob morgen der Test im Fach Sachunterricht, für den wir gemeinsam seit Sonntagabend üben, geschrieben wird. Ansonsten war der Unterrichtstag schön. Sagt L.
Heute war ein Wäsche-Tag. Der Wäscheständer war ziemlich schnell voll, sodass ich einzelne Kleidungsstücke kreativ in der Wohnung zum Trocknen verteilen musste.
Nachmittags holten wir EB mit von der Schule ab und fuhren gemeinsam mit der S-Bahn zu uns nach Hause. Die Mädels verschwanden in Ls Zimmer und waren bis in den Abend hinein beschäftigt. So konnte ich mich weiter um Aufgaben im Haushalt kümmern und zwischendurch entspannen.
Nach meinen heutigen Sprachübungen machte ich es mir wieder mit Elli auf der Couch gemütlich und schaute den Film „Our Little Secret“, der ziemlich witzig war.
Was heute schön war:
– Weihnachtsvorbereitungen
– Playdate für L
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Weihnachtsfilm auf Netflix
Dienstag, 26. November 2024 – Überpünktlicher Zug
AlltagsschnipselUm Viertel vor sechs wurde ich heute Morgen vom Weckerklingeln wach. L holte ich etwa dreißig Minuten später aus dem Bett. Sie war darüber nur mittelmäßig begeistert.
Im Zug aß ich belegte Brotscheiben und Weintrauben und trank einen kalten Schokocappuccino. Offenbar ist das nach Thermobecher aussehende Behältnis keiner. Mittags gab es zwei gefüllte und sehr leckere Sushi-Wraps. Für L und mich bereitete ich ein frühes Abendessen zu, denn wir kamen beide ziemlich ausgehungert nach Hause. Für L gab es Couscous mit Salat und für uns beide selbstgemachte Sandwiches aus dem Sandwichmaker. Ich hatte richtig großen Appetit darauf.
Meinen Arbeitstag verbrachte ich zur Hälfte im Büro. Da mein Fahrzeug defekt ist, reiste ich mit dem ICE an. Die Hin- und Rückfahrt klappte problemlos. Am Nachmittag war der Zug sogar einige Minuten früher in Leipzig als geplant. Das kommt auch nicht alle Tage vor. Die Weihnachtsvorbereitungen für das Team und unsere Kund*innen beschäftigte mich einen Großteil meines Aufenthalts in Erfurt. Ab dem späten Nachmittag kümmerte ich mich um unsere Gehaltsüberweisungen und den bevorstehenden Open Space Friday.
L meisterte heute eine feinmotorische Aufgabe des Wochenplans. Basteleien jedweder Art gehören nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. Ihre Erzieherin und eine Schulfreundin unterstützten sie beim Falten, sodass L nun wie alle anderen Kinder aus der Klasse auch eine schöne kleine Schachtel erstellt hat. Sie war sehr stolz auf sich.
Am Bahnhof in Erfurt traf ich kurz meine Eltern, die mir unseren diesjährigen Adventskranz, den mein Papa selbstgemacht hat, überreichten. Dieser schaffte es trotz übervoller S-Bahnen unbeschadet zu uns nach Hause.
Da die Eltern von zwei Schulfreundinnen nicht erreichbar waren beziehungsweise für ein spontanes Treffen abgesagt haben, fuhren L und ich alleine mit der S-Bahn nach Hause. Nach dem langen Tag war das (für mich) nicht schlimm. L hingegen nölte eine Weile vor sich hin.
Zu Hause arbeitete ich weiter, bereitete dann neben dem Abendessen nur noch den morgigen Schultag vor und kümmerte mich um die Säuberung des Käfigs und frisches Futter für die Kaninchen.
Mit Elli auf der Couch knuddelnd schaute ich den ungefähr achtzehnten Weihnachtsfilm in diesem Quartal. Dazu gab es alkoholfreien Glühwein (keinen Punch.) Das war entspannend.
Die Entscheidung über die Zukunft meines aktuellen Dienstfahrzeugs wurde getroffen: Die Firma zahlt eine Reparatur des Renault Megane nicht. Ich kann das verstehen. Wäre das Fahrzeug mein privates, hätte ich eine Reparatur ebenfalls nicht veranlasst. Das Auto ist weniger Wert als die Höhe der voraussichtlichen Reparaturkosten. Wir schauen nun, wie wir mit dem Fahrzeug verfahren wollen und nach einem neuen Leasingwagen für mich. Großartige Ansprüche an ein Auto habe ich nicht.
Was heute schön war:
– pünktliche S-Bahnen und Züge
– Sushi-Wraps zum Mittagessen
– Weihnachtsvorbereitungen
– Adventskranz
– Weihnachtsfilm auf Netflix
– Französischübungen in der Duolingo App
