Sonntag, 15. Dezember 2024 – Es geht bergauf! 

Alltagsschnipsel

Ich schlief sehr gut und musste nachts nur einmal das Bett verlassen. Morgens waren nahezu alle Symptome, die mich fast eine Woche lang quälten, verschwunden. Ich wachte mit leichten Kopfschmerzen, die sich am Vormittag wieder legten, und leichten Schluckbeschwerden auf.
Gefrühstückt habe ich ein Croissant mit Margarine und Salz. Dazu gab es ein Glas LaVita-Saft, eine Tasse Schokocappuccino und eine große Kanne Salbeitee. Mittags aßen L und ich eine Nudelsuppe. Abends bereitete ich uns Basmatireis, Senfsoße und je ein gekochtes Ei zu. 

Unseren ursprünglichen Plan, gemeinsam mit Markkleeberg-C und ihrem Sohn LK zu Karls Erlebnis-Dorf zu fahren, verwarfen wir. Ich brauchte dringend weitere Erholung und auch L wollte den Tag nutzen, um sich mit ihren Spielsachen zu beschäftigen und sich auszuruhen. Das war definitiv die richtige Entscheidung. Schließlich rückt Weihnachten immer näher. Ich habe dafür noch einiges vorzubereiten und möchte vor allen Dingen wieder gesund sein. 

Am späten Vormittag baute ich Ellis und Waltrauds Kaninchenstall für unseren fast zweiwöchigen Besuch in Erfurt auf. Ich wollte im Vorfeld wissen, ob er groß genug für die beiden ist und alles so passt wie ich es mir überlegt habe. Wir haben uns dagegen entschieden, etwas Neues zu kaufen. Im Sommer hatte ich zahlreiche Teile für ein Freilaufgehege gekauft, das lediglich zusammengesteckt werden braucht. Das wird nun zum Einsatz kommen, ist stabil und kann nach unserem Besuch schnell und umkompliziert wieder abgebaut werden.

So in etwa


Nachmittags kümmerte ich mich um weitere Weihnachtsvorbereitungen und kam ein großes Stück voran.

Ich wünsche allen einen schönen dritten Advent!

Was heute schön war:

– ausschlafen
– Genesungsbeginn
– lesen
– Weihnachtsvorbereitungen
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Samstag, 14. Dezember 2024 – Eine Mütze voll Schlaf

Alltagsschnipsel

Ich habe nicht gut geschlafen. Nahezu jede Stunde wurde ich wach. Dennoch hat die erste Tablette des Antibiotikums ihre Wirkung nicht verfehlt. Ich war die gesamte Nacht damit beschäftigt, den sich lösenden Schleim im Hals, den ich wegen starker Schluckbeschwerden nicht herunterschlucken wollte, loszuwerden. Zudem merkte ich sehr deutlich, wie krank meine rechte Gesichtshälfte ist. Zwischenzeitlich war meine Nase verstopft und alles tat weh. Es war schwierig, eine gute Schlafposition zu finden. Im Liegen hatte ich nämlich das Gefühl, an meinem Schleim zu ersticken.
Ich gehöre definitiv nicht zu den Langsamessern. Für mein Frühstück, bestehend aus einem Croissant und Frischkäse, brauchte ich allerdings mindestens doppelt so lange wie sonst. Beim Mittagessen und Abendbrot erging es mir ähnlich. Wenigstens ist mein Appetit unverändert geblieben.

Den gesamten Vormittag über schlief ich im Gästezimmer meiner Eltern. Mittlerweile war zum Glück eine liegende Position wieder möglich.
Im Zug auf der Heimfahrt nach Markkleeberg durfte L ein paar Videos auf meinem Handy schauen, während ich schlief. 
Zu Hause angekommen, begrüßten wir Elli und Waltraud, die sich schon auf frisches Grünfutter freuten. Ich räumte unser Gepäck aus und kümmerte mich um die Säuberung ihres Käfigs. Danach verschwand ich mit Wärmflasche, einer großen Kanne Salbeitee und meinen Medikamenten im Bett. Ich las, schlief und bekam gegen Abend immer stärker werdende Kopfschmerzen. Alles in allem geht es aber bergauf.

Was heute schön war:

– schlafen
– bekocht werden
– pünktliche Bahnen
– Italienischübungen in der Duolingo App
– lesen

Freitag, 13. Dezember 2024 – Weihnachtsfeier

Alltagsschnipsel

Ich habe ganz okay geschlafen. Ich hatte nachts das Gefühl, als würde sich im Hals etwas Schleim lösen, der nun allmählich abfließt. Da ich wegen starker Schluckbeschwerden aber nicht schlucken wollte, hielt mich dieser Vorgang eine ganze Weile lang wach. 
Nachdem ich L am Morgen in die Schule gebracht hatte, fuhr ich mit der Tram weiter zu meiner Hausärztin. Punkt acht Uhr war ich zur Akutsprechstunde da. Als erste Patientin des Tages kam ich gleich dran. Die Ärztin schaute sich alles genau an und gab schließlich Entwarnung. Es ist keine eitrige Angina und wird sehr wahrscheinlich auch keine werden. Sie machte einen Rachenabstrich, dessen Ergebnis am Montag vorliegen wird, und verschrieb mir unter anderem ein Antibiotikum, das ich aber nur einnehmen soll, wenn ich das Gefühl habe, dass es mir schlechter geht.
Zum Frühstück aß ich mein Knusper-Beerenmüsli und mittags die restlichen Nudeln mit Tomatensoße von gestern Abend. Auf unserer Weihnachtsfeier gab es zum Abendessen ein wundervolles Catering mit einer Vorsuppe, zwei Salaten, zig Käse-Canapés, drei Hauptspeisen und zwei Desserts.  
Mir wurde offiziell Sportverbot erteilt. (Nicht, dass ich in den letzten Tagen dazu in der Lage gewesen wäre.) 

Meinen Arbeitstag verbrachte ich bis mittags im Homeoffice. Der Tag verlief ruhig. Ich schrieb zwei Rechnungen, die unbedingt noch in diesem Jahr beim Kunden eingehen sollten. Es war spürbar, dass sich ein Großteil bereits auf die Weihnachtsfeier fokussierte. 
Freitag ist Freiday in Ls Schule. Da die Erzieherin wieder genesen ist, konnten die Kinder mit ihr am Projekt „Neues Zuhause“ weiterarbeiten. Die Klasse hat einen gemeinsamen Adventskalender. Heute bekam L ein Weihnachtspäckchen.  

Pünktlich um vierzehn Uhr holte ich L von der Schule ab. So bekamen wir eine der S-Bahnen zum Leipziger Hauptbahnhof problemlos. Unser Zug nach Erfurt fuhr pünktlich ab. In Erfurt trafen wir uns vor der Apotheke am Bahnhof mit meinen Eltern. Ich löste meine Rezepte ein. L ging anschließend mit meinen Eltern mit und ich fuhr mit der Straßenbahn weiter ins Büro. 
Unsere Weihnachtsfeier war sehr gemütlich. Fast alle Kolleginnen und Kollegen waren im Büro versammelt. Nach einem kurzen Auftakt mit einer lustigen Jahresauswertung stürmten wir bereits das Buffet. Anschließend wurde gewichtelt. In meinem Päckchen befand sich ein sehr witziges Buch. Das ein oder andere Game spielten wir auch.
Leider musste ich mich kurz nach zwanzig Uhr verabschieden. Schon beim Abendessen merkte ich, dass ich kaum noch schlucken und die leckeren Speisen deshalb nicht richtig genießen konnte. Zudem schmerzte mein Hals einseitig höllisch bis hoch zum Ohr.
Da ich nun sechseinhalb Tage lange diese Schmerzen habe und absolut keine Besserung in Sicht ist, entschied ich mich, die erste Tablette des Antibiotikums einzunehmen. Ich bin definitiv eine Person, die davon überzeugt ist, dass der Körper viele Krankheiten selbst heilen kann. Wenn ich zu Schmerzmitteln greife, dann heißt das wirklich was. Das letzte Antibiotikum habe ich 2013 eingenommen. Ich bin also optimistisch, dass das jetzige sehr gut wirken wird.   

Gestern Abend trudelte eine E-Mail von Ls Klassenlehrerin ein, in der sie alle Eltern darüber informierte, dass sie gekündigt hat und zum Ende des Schulhalbjahres, sprich Ende Februar, gehen wird. Heute wurde die Klasse darüber informiert. L teilte mir nachmittags mit, dass fast alle Kinder ganz schlimm geweint haben und darüber sehr traurig sind.  

Was heute schön war: 

– Sonnenschein 
– Weihnachtsfeier mit Catering und Wichteln
– lesen
– Italienischübungen in der Duolingo App

12 von 12 im Dezember

Alltagsschnipsel

Willkommen zum letzten 12 von 12 im Jahr 2024. Heute ist der 12. Dezember und ich habe im Verlauf des Tages wieder einige Bilder gemacht, von denen ich nun zwölf hier im Blog präsentiere.

Zwei Minuten, bevor mein Wecker geklingelt hätte, wachte ich aus einem merkwürdigen Traum auf. Ich war gerade dabei, meinem Papa und meinem Bruder zu erklären, weshalb es sinnvoll ist, dass ältere Menschen unsere Welt wieder verlassen. Ich bezog mich dabei unter anderem auf das aktuelle Weltgeschehen und die Schnelllebigkeit.

Bevor ich aufstand, schaute ich wie jeden Morgen nach, ob unsere S-Bahn fährt. Ich ging anschließend in die Küche, begrüßte Elli und Waltraud, die mir gefolgt sind, packte die Brotdose und eine Trinkflasche in Ls Schulranzen und bereitete das Kaninchenfrühstück zu. Dann wurde es Zeit, L zu wecken.



Da L und ich zügig im Badezimmer vorankamen, blieb noch genug Zeit, um einen Großteil unserer zahlreichen Adventskalender zu öffnen. (Es ist in diesem Jahr irgendwie sehr ausgeartet.) Während L unter anderem das Türchen des Haribo- und das eines von mir selbstbefüllten Kalenders öffnete, freute ich mich über die heutige Teesorte und den dazugehörigen Spruch.



Seit nunmehr einem Monat ist mein Fahrzeug defekt. L und ich sind somit auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen. Zum Glück fahren die S-Bahnen die allermeiste Zeit pünktlich.
Mit Blick in den noch dunklen Himmel wurde mir klar, dass heute vermutlich wieder ein bewölkter, grauer Tag werden wird.
Dieser Eindruck bestätigte sich am Nachmittag. Die Sonne ließ sich leider wieder nicht blicken.



Diese beiden Medikamente sind seit einigen Tagen meine ständigen Begleiter. Ich habe nun den fünften Tag infolge starke rechtsseitige Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Linderung verschafft mir kurzzeitig die Einnahme einer Aspirin Complex. Ansonsten fühle ich mich aber fit.
Dank Doktor Google glaube ich nun die grobe Richtung zu wissen, was mir fehlen könnte. Um nicht mit Ungewissheit ins Wochenende zu starten, werde ich morgen früh zur Akutsprechstunde bei meiner Hausärztin gehen.



Mit einem Knusper-Beerenmüsli, einem Glas LaVita-Saft, einer aufgelösten Aspirin Complex und einer Tasse Schokocappuccino startete ich am Schreibtisch in meinen Arbeitstag, den ich im Homeoffice verbrachte.

Ich kümmerte mich heute hauptsächlich um mein E-Mail-Postfach, las einen mehrseitigen Antrag für ein neues Kundenprojekt Korrektur (und hinterließ meinem Kollegen sechsundfünfzig Kommentare), erstellte eine Rechnung und lieferte weitere Zuarbeiten für den Monatsabschluss November.



Mittags verspürte ich großen Appetit auf ein warmes Essen, das nicht zuvor von mir gekocht werden braucht. Am liebsten hätte ich mir ein chinesisches oder vietnamesisches Gericht geholt, allerdings liefert niemand bis zu uns. Ich entschied mich kurzerhand für ein indisches Restaurant und ließ mir ein veganes Essen nach Hause kommen. Das war sehr lecker.



Zweimal musste ich aus den verschiedensten Gründen meinen Termin absagen, doch heute war es endlich soweit: Ich ließ mir in dem Friseursalon in der Nähe von Ls Schule etwa fünfzehn Zentimeter meiner Haare abschneiden. Doch damit nicht genug. Ich investierte weitere elf Euro in ein Haarwasser, von dem ich mir so einige positive Ergebnisse in den nächsten Wochen erhoffe.



Bevor ich mich mit L traf, kaufte ich zwei Dinge im Supermarkt ein. Für unsere morgige Weihnachtsfeier benötigte ich noch eine weitere Kleinigkeit.
Mit mäßiger Lust und Begeisterung fuhren L und ich mit der Tram zu einer anderen Grundschule, in der wöchentlich die Klavierstunde stattfindet. L, die vorgestern lange geübt hatte, spielte sehr gut. Ihr Klavierlehrer ist ebenfalls begeistert, dass sie nun hörbare Fortschritte macht. Wir werden ihm nächste Woche eine kleine Weihnachtsüberraschung mitbringen.



Als wir abends endlich wieder zu Hause waren, bereitete ich unser Abendessen vor, reinigte den Kaninchenstall und das -gehege und versorgte Elli und Waltraud mit frischem Grünfutter, auf das sich die beiden begierig stürzten. Ls Brotdose für morgen ist ebenfalls gefüllt.

Den restlichen Abend bis zum Schlafengehen werde ich nun lesend ausklingen lassen. Meine Französischübungen in der Duolingo App stehen auch noch aus.

Mittwoch, 11. Dezember 2024 – Weihnachtsmarktgedrängel  

Alltagsschnipsel

Ich habe gut geschlafen. Ls und meine Lust hielt sich heute Morgen aber stark in Grenzen. L wetterte über den Mittwoch und krönte ihn bereits kurz nach sechs Uhr zum blödesten Tag einer Woche. Die S-Bahnen am Morgen fuhren pünktlich. Zeit, um ein paar Adventskalender zu öffnen, bevor wir die Wohnung verlassen mussten, fanden wir auch noch.
Zum Frühstück aß ich mein Beerenmüsli mit Kiwi und Pflanzenmilch, mittags gab es zwei Toastbrotscheiben mit Spiegelei und abends bereitete ich erneut belegte Brotscheiben zu. Dazu gab es Mandarinen.

Ich arbeitete von zu Hause aus. Vormittags war ich mit dem Schreiben eines Blog- und LinkedIn-Beitrags für eine unserer Webseiten beschäftigt. Mit dem ersten Entwurf war mein Kollege schon ziemlich zufrieden. Ich möchte ihn und das Projekt weiter unterstützen. Endlich konnte ich eine Retrospektive in dem Projekt, das ich als Scrum Master betreue, leiten. Das Team war gut drauf. Wir hatten viel Freude mit den einzelnen Methoden und erarbeiteten gemeinsam einen kleinen Fahrplan für das kommende Arbeitsjahr. Ich freue mich schon darauf, ab Januar wieder mehr als Scrum Master zu tun zu haben.
L teilte mir nachmittags mit, dass ihr Schultag ganz gut war. In Mathe versteht sie einen Rechenweg nicht. Am Wochenende schauen wir uns das gemeinsam an.

Da ich Ls Ergotherapiestunde nicht schon wieder ausfallen lassen wollte, fuhren wir nachmittags direkt mit der Tram in die Leipziger Innenstadt. Leider kamen wir noch mal zehn Minuten später als ohnehin schon angekündigt, da uns eine Straßenbahn vor der Nase wegfuhr. L war die letzte Person in der Praxis. Das zeigte mir auf, dass es sinnvoll ist, vorläufig einen anderen Zeitslot für die Termine zu suchen, solange uns kein Auto zur Verfügung steht.
Auf dem Rückweg schlängelten wir uns über den Leipziger Weihnachtsmarkt. Für L fanden wir sogar etwas zum Abendessen. Ich hätte nicht gedacht, dass es in der Woche so voll sein würde. Aus diesem Grund beschloss ich, zu Hause zu essen, und suchte mit L ziemlich schnell das Weite.

Nächste Woche wird L der Klasse ein Gedicht vortragen. Abends übte sie die letzten beiden Strophen. Nun hat sie bis Montag jeden Tag Zeit, um die Textsicherheit zu erhöhen und die Betonung zu üben.
Mein einseitig schmerzender Hals ist noch keinen Deut besser geworden. Abhilfe schaffte mittags kurzzeitig eine Aspirin Complex.

Was heute schön war:

– Leiten einer Retrospektive
– Weihnachtsvorbereitungen
– lesen
– Englischübungen in der Duolingo App

Dienstag, 10. Dezember 2024 – Ausstieg verpasst 

Alltagsschnipsel

Die einseitigen Halsschmerzen sind nicht besser geworden und ziehen mittlerweile hoch bis zum rechten Ohr. Schlucken ist furchtbar und tut weh. Wenigstens fühlten sich meine Beine den gesamten Tag über nicht mehr wie nach einer langen Wanderung im Gebirge an. 
Geschlafen haben L und ich sehr gut. Die S-Bahnen fuhren morgens pünktlich zur gewünschten Zeit. Zudem gab es zwischen L und mir keinen Streit. Auf dem Heimweg war ich allerdings so verbimmelt, dass ich versehentlich eine Station zu weit fuhr. So hatte ich einen unfreiwilligen, aber schönen Morgenspaziergang nach Hause.
Gefrühstückt habe ich mein Beeremüsli mit Apfelstückchen und Pflanzenmilch. Mittags gab es Nudeln mit Tomatensoße und abends bereitete ich L und mir einen Teller mit belegten Brotscheiben und Obst vor.

Heute wäre mein wöchentlicher Tag im Büro gewesen. Durch die Halsschmerzen und eine generelle Erschöpfung blieb ich allerdings im Homeoffice. Ich möchte unbedingt zur Weihnachtsfeier am Freitag wieder fit sein. An den drei Mitarbeitergesprächen nahm ich remote dennoch teil. Diese liefen viel besser als von mir im Vorfeld erwartet. 
Ls Schultag war besser als gestern. Auch im Sportunterricht wurden die Kinder nicht mehr soviel beleidigt wie am Tag zuvor. Über das neue Thema „Wetter“ im Fach Sachunterricht freute sich L sehr. Sie darf in Kürze mit ihrer Schulfreundin EB ein Video darüber drehen. Dieses Thema ist ohnehin wichtig für L, hat sie doch bis vor kurzem noch panische Angst vor nahezu jedem Wetter gehabt. Nun lässt sich zumindest das Wort panisch streichen.

Eine kurzzeitige Erlösung von meinen starken Halsschmerzen brachte mir am Abend die Einnahme einer Aspirin Complex. Das war sehr angenehm. Den Abend ließen L und ich sehr entspannt ausklingen.

Vor über einer Woche wurde eine Kaninchenkiste mit frischem Grünfutter für Elli und Waltraud in den Versand gegeben. Zugestellt wurde sie ohne Ankündigung und zu meiner völligen Überraschung heute Abend. (Natürlich hatte ich am späten Nachmittag bereits Futter für die Kaninchen nachgekauft.) Ich hatte damit gerechnet, dass ein Großteil des Inhalts verwelkt, verschimmelt oder verfault ist. Tatsächlich kam das Grünfutter nahezu unversehrt an. Mittlerweile wurde sogar schon die nächste Kiste auf den Weg gebracht. Schade, dass die Versandzeit mit DHL immer so extrem lange dauert. Sonst wäre die Kaninchenkiste wirklich eine Erleichterung im Alltag. 

Was heute schön war:

– Morgenspaziergang
– Weihnachtsvorbereitungen 
– (vor)lesen
– Weihnachtsfilm auf Netflix
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Montag, 9. Dezember 2024 – Starke Halsschmerzen

Alltagsschnipsel

Ich wachte mit noch stärkeren einseitigen Halsschmerzen auf als gestern Morgen. 
L und ich sind bereit für die Weihnachtsferien. Das Aufstehen war für uns beide eine Qual. Immerhin fuhr die gewünschte S-Bahn pünktlich. Auf dem Weg zur Schule stritten L und ich, sodass wir uns nicht richtig voneinander verabschiedeten. Das war ein doofer Start in den Tag. Am Nachmittag war die Stimmung nicht besser. L und ich sprachen auf dem Heimweg kein einziges Wort miteinander.   
Wegen der Völlerei am gestrigen Abend verzichtete ich auf ein Frühstück. Mittags aß ich das restliche Sushi auf. Zum Abendessen bereitete ich L und mir Herzoginkartoffeln und Fischstäbchen zu.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Es standen die montäglichen Abstimmungstermine im Kalender. Beschäftigt war ich mit finanzbuchhalterischen Zuarbeiten, der Vorbereitung der Mitarbeitergespräche und meinem E-Mail-Postfach. 
Erstmals seit zweieinhalb Jahren schimpfte L über ihren Sportlehrer. Gegen diesen liegen bereits zahlreiche Beschwerden aus nahezu jeder Klassenstufe vor. Uns betrafen seine demotivierenden, unsanften Aussagen und Beleidigungen bisher nicht, sodass ich bisher nicht zu handeln brauchte. L berichtete mir, was sich im heutigen Basketballunterricht zugetragen hatte. Sie war vom Verhalten ihres Sportlehrers so enttäuscht, dass sie mich bat, morgen nicht in die Schule gehen zu müssen. Da dies natürlich keine Option ist, besprachen wir das weitere Vorgehen und hateten gemeinsam über ihren Lehrer ab. 

Aufgrund schwerer, müder Beine, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und allgemeinem Unwohlsein verbrachte ich meinen Nachmittag und Abend mit Wärmflasche und Tee im Bett.

Kleiner Wermutstropfen am Morgen: Das Überbrückungsfahrzeug, das ich bis Mitte Januar 2025 hätte nutzen dürfen, ist noch anderweitig im Einsatz. Eine Übergabe in diesem Jahr wird somit nicht mehr erfolgen. Ich buchte mir deshalb nach vorheriger Rücksprache für die Feiertage einen Mietwagen. Irgendwie müssen die Kaninchen, wir und die Geschenke nach Erfurt kommen.

Was heute schön war: 

– Buchen eines Pkws über die Feiertage
– Telefonat mit meinen Eltern 
– (vor)lesen
– Weihnachtsfilm auf Netflix
– Italienischübungen in der Duolingo App

Ein Wochenende im Dezember

Alltagsschnipsel

Wir kümmerten uns an diesem Wochenende um die Rosellasittiche meiner Eltern, die bei meinem Bruder und meiner Schwägerin J in München zu Besuch waren.


Samstag, 7. Dezember 2024


Aufgewacht bin ich im Gästezimmer meiner Eltern um kurz nach acht Uhr durch ein leises, aber penetrantes Klopfen an die Fensterscheibe. Direkt vor dem Fenster befindet sich ein Vogelhäuschen. Die Wildvögel waren gerade dabei, sich über die Körner herzumachen. Hänsel und Gretel, die beiden Rosellasittiche, stimmten freudig ihr Gezwitscher an und signalisierten uns, dass sie ebenfalls ausgeschlafen hatten.
L und ich blieben dennoch kurz im gemütlichen Bett liegen. Ich las uns aus dem Buch „Die Geschichte vom Heiligen Nikolaus“ vor.

Dann wurde es Zeit, uns und den Vögelchen das Frühstück vorzubereiten. Etwa eine halbe Stunde später konnten wir gemeinsam essen.

Nach unserer Badrunde sollte L die noch fehlenden Aufgaben ihres aktuellen Wochenplans fertigstellen. Aus Zeitgründen kam sie allerdings nicht weit. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie unordentlich sie schreibt und wie unsauber sie in ihren Heften arbeitet.

Um elf Uhr bekamen wir Besuch von meinem Schwiegerpapa. Er brachte ein Lebkuchenhaus und ein sehr schönes Spiel mit, welches wir gleich ausprobierten. In diesem geht es um räumliches Denken und um das Legen der abgebildeten Figur innerhalb einer vorgegebenen Zeit. L war gut darin. Sie scheint sich auch in diesem Bereich verbessert zu haben. (Oder sie war es schon immer und hatte im Frühjahr nur wenig Ambitionen, dieses Können wie ein dressiertes Äffchen vor Fremden zu zeigen.) 

Mittags aßen wir die Kartoffelsuppe meiner Mama auf. Ich war danach so müde, dass ich ein Mittagsschläfchen brauchte. L malte zunächst und schaute anschließend etwas auf ihrem iPad.  

Am Nachmittag brachen wir in die Erfurter Innenstadt auf. Wir bummelten durch die Geschäfte, kauften etwas Kitsch bei Claire’s und Woolworth und wurden bei Deichmann leider nicht fündig. L benötigt warme Hausschuhe für die Schule. Sie hat offenbar eine unglückliche Schuhgröße, denn Schuhe ein bis zwei Nummern kleiner oder größer gibt es Zuhauf, nur ihre beiden Nummern sind vergriffen.

Wir schauten uns wenig später im Cinestar den Film „Woodwalkers“ an, den ich gut fand. Vor allem das Ende war spannend gemacht. Ich habe richtig mitgefiebert. Die Bücher dazu kennen wir (noch) nicht. Ein bisschen veralbert kam ich mir beim Kauf einer kleinen Popcorntüte vor. Bei der Packungsgröße wurde gerade so das untere Drittel meiner linken Magenhälfte satt. Und für den Spaß durfte ich fast sechs Euro bezahlen. Dieser Preis ist nicht mehr gerechtfertigt und unverschämt. 


Da es nicht regnete, beschlossen wir, über den Erfurter Weihnachtsmarkt zu schlendern. Ich aß ein Knobibrot, das sehr lecker war. L durfte mit einigen Fahrgeschäften fahren und bei einer Bude ihr Glück versuchen. Auch für sie fanden wir noch etwas zu futtern. Mit Süßem vom Süßigkeitenstand machten wir uns Viertel nach acht (Viertel neun) wieder auf den Heimweg.


Mit einer Wärmflasche kuschelten wir uns beizeiten in die Betten. Ich machte noch meine Englischübungen und schlief gegen halb elf ein.


Sonntag, 8. Dezember 2024 


Heute Morgen wachte ich gegen acht Uhr mit einseitigen Halsschmerzen auf. Ich las L und mir vor dem Aufstehen aus unserem gemeinsamen Adventskalenderbuch vor und verschluckte mich dabei an meiner neo-angin-Tablette. Ich mag das Gefühl überhaupt nicht, wenn die Tablette Stück für Stück nach unten wandert. Immerhin tat sie das wenigstens.

Ich bereitete danach für die Rosellasittiche und uns das Frühstück vor. 
Im Anschluss daran begann ich, unseren Rucksack zu packen. L durfte derweil an ihrem Wochenplan weiterarbeiten. 

Nach einer Runde im Badezimmer wurde es Zeit für uns, die Wohnung meiner Eltern zu verlassen.
Mit der Tram fuhren wir zum Erfurter Hauptbahnhof und holten uns für die Fahrt noch leckere Sachen vom Backstand. Dann ging es mit dem ICE zurück nach Leipzig. Kurz vor vierzehn Uhr betraten wir schließlich unsere Wohnung in Markkleeberg und begrüßten Elli und Waltraud.

Ich räumte unsere Taschen aus, ließ Wäsche waschen, hing diese später zum Trocknen auf, brachte an allen Fenstern unsere gestern erworbenen kitschig-weihnachtlichen Fensterbilder an und reinigte den Kaninchenstall und das -gehege gründlich. Frisches Futter bekamen die beiden Hasis natürlich auch.

Da L und ich beide Appetit darauf hatten, bestellte ich für uns Sushi. So konnten wir bei zwei leuchtenden Kerzen auf unserem schönen Adventskranz ein frühes Abendessen einnehmen.
Danach erledigte L die letzten zwei Aufgaben ihres Wochenplans und braucht morgen deswegen nicht ins Lernbüro zu gehen.

Den Abend wollte ich dem Vorankommen in meinem Weihnachtsprojekt widmen. L sollte in dieser Zeit in die Badewanne gehen. Da mir allerdings mein Körper sehr eindringlich signalisierte, dass eine Pause besser sei, und L sehr ausgiebig und schön spielte, vertagte ich beides auf morgen.

Nun werde ich mich mit einer Wärmflasche ins Bett begeben, meine heutigen Sprachübungen machen und (vor)lesen. Ich wünsche allen einen schönen zweiten Advent.

Freitag, 6. Dezember 2024 – Ereignisreicher Nikolaustag 

Alltagsschnipsel

Mein Plan ging auf. Ich konnte gegen zweiundzwanzig Uhr, als L wirklich tief und fest schlief und absolut nichts mehr mitbekam, das Bett verlassen und die kleinen Aufmerksamkeiten zu Nikolaus in, zwischen und auf unsere Schuhe stellen.
Geschlafen habe ich gut. Dabei wurde viel geträumt. Kurz nachdem mich der Wecker am Morgen aus dem Schlaf riss, sah ich in der Mobilitätsapp, dass unsere S-Bahn erneut ausfällt. Ich entschied, dass wir wieder mit der Bahn zehn Minuten später fahren. So hatten wir genug Zeit, um die Nikolausgeschenke in Augenschein zu nehmen und die Adventskalender zu öffnen. 
Zum Frühstück aß ich mein Beerenmüsli mit Apfelstückchen und Milch. Mittags aß ich auf die Schnelle eine belegte Brotscheibe und eine beim Bäcker gekaufte Pizzazunge. Zum Abendessen gab es Mamas selbstgemachte Kartoffelsuppe mit Brot.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Einziger Termin war am Mittag unser Management Weekly. Eine eilige Rechnungslegung kam währenddessen auf mich zu. Leider ist es immer noch nicht final entschieden, wie unser Geschäftsjahr ausgehen wird. Es ist jedesmal spannend bis zum Ende.
Freitag ist in Ls Schule immer der Freiday. Die Kinder können sich eigenen Projekten widmen. So auch heute.

Nachmittags machte ich mich mit einem großen, schweren Rucksack auf den Schultern und L im Schlepptau auf den Weg nach Erfurt. Wir fuhren zunächst mit der S-Bahn zum Leipziger Hauptbahnhof und anschließend mit dem ICE weiter. Zum Glück hatte ich im Vorfeld Sitzplätze reserviert. Der Zug war nämlich sehr voll.
In der Wohnung meiner Eltern angekommen, begrüßten wir die beiden Rosellasittiche. Ich machte sie gleich sauber und stellte frisches Futter für die beiden bereit. 
Ein paar Minuten lang konnte ich mich noch ausruhen, ehe wir uns mit meiner Schwiegermama auf dem Thomasmarkt, einem Mittelaltermarkt in Erfurt, trafen. L und ich teilten uns einen Birnensaft-Punch und eine Heiße Schokolade, während wir dem Nikolaus dabei zusahen, wie er Geschenke an die Kinder verteilte. L wollte nicht zu ihm gehen. Eine Bratwurst bekam L von ihrer Oma spendiert.


Wegen starken Regens und sehr kalten Füßen machten wir uns zeitig auf den Weg zurück in die Wohnung meiner Eltern.
Den restlichen Abend machte ich es mir im gemütlichen Sessel bequem, schaute einen belanglosen Weihnachtsfilm für mein Seelenwohl und las ein paar Seiten im aktuellen Buch.
Mir fielen relativ früh immer wieder die Augen zu, weshalb ich nach meinen Schwedischübungen beschloss, schlafen zu gehen.

Unsere Woche war sehr intensiv. Wir sind die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und die dadurch veränderte Routine nicht mehr gewöhnt. Ich vermisse unser Auto sehr. Den veränderten Alltag merke ich vor allem an einer zeitig einsetzenden Müdigkeit. L hingegen ist sehr dünnhäutig. Normalerweise weint sie wenig. In den letzten Tagen bricht sie oft einfach so in Tränen aus.

Was heute schön war:  

– pünktliche Züge
– Mittelalterweihnachtsmarkt
– lesen
– Weihnachtsfilm auf Netflix
– Schwedischübungen in der Duolingo App

#WMDEDGT Dezember 2024

Alltagsschnipsel

Mitten aus meinen Träumen riss mich heute Morgen Punkt sechs Uhr der Telefonwecker. Ich blieb kurz liegen, checkte verpasste Nachrichten und schaute, ob unsere S-Bahn fährt. Das tat sie nicht. Mit L hatte ich bereits am Dienstag vereinbart, dass wir in solch einem Fall lieber die S-Bahn zehn Minuten später als zwanzig Minuten zeitiger nehmen werden.

Ich stand in Ruhe auf, füllte Ls Trinkflasche mit Inhalt und packte diese und ihre Brotdose in den Schulrucksack. Danach kümmerte ich mich um das Frühstück für Elli und Waltraud. Die beiden folgten mir wieder aufgeregt in die Küche und konnten es kaum abwarten. Während die Kaninchen ihre Köpfchen schon in den Futternapf steckten, kehrte ich im Weg liegendes Einstreu auf.
Zwanzig nach sechs wurde es Zeit, L zu wecken. Ein Blick in die Mobilitätsapp zeigte, dass die spätere S-Bahn pünktlich abfahren wird. 
L ist noch nicht wieder ganz auf der Höhe. Jeden Tag tut ihr etwas anderes weh. Für mich ist es jedes Mal aufs Neue schwierig abzuschätzen, ob es sinnvoll ist, sie besser zu Hause zu lassen. Da sie aber fit wirkte, stand das heute außer Frage. Ich versprach ihr aber, sie von der Schule abzuholen, sollte es den Tag über schlimmer werden.
Nach unserer Badrunde blieb genug Zeit, um die Türchen unserer Adventskalender zu öffnen. L las mir die Texte bei zweien wieder sehr schön vor. Ich freute mich über eine neue Teesorte und zwei Stück Lindt-Schokoladenkügelchen.

Dick eingepackt verließen wir kurz nach sieben Uhr schließlich die Wohnung und kamen pünktlich am S-Bahnhof an. Die S-Bahn ließ auch nicht lange auf sich warten. Wir quetschten uns zu den anderen Fahrgästen und fuhren (zum Glück nur) drei Haltestellen. Ich bekam eine Unterhaltung zweier Oberschülerinnen, die kurz vor dem Abitur stehen, mit und war dankbar, meine Schulzeit und den Prüfungsstress schon lange hinter mir zu haben. Gerade als ich L auf Nachfrage erklärte, was im Chemieunterricht einmal auf sie zukommen wird, vernahmen wir das laute, aggressive Gebrüll eines Mannes. Wir wechselten vorsichtshalber die Straßenseite. L hatte richtig große Angst vor dieser Person. Ich musste ihr daraufhin gut zureden.
Kurz vor der Schule verabschiedete ich mich von L. Sie lief die letzten einhundert Meter alleine in die Schule und ich machte mich zurück auf den Weg zum S-Bahnhof und nahm kurz darauf die Bahn zurück nach Hause.

Bevor ich in meinen Arbeitstag im Homeoffice startete, bereitete ich mir mein Beerenmüsli mit Apfelstückchen und Milch, einen LaVita-Saft, eine Tasse Schokocappuccino und eine Kanne Tee vor.
Den Vormittag verbrachte ich mit der Nachbereitung der letzten und Vorbereitung der nächste Woche anstehenden Mitarbeitergespräche. Meine Retrospektive, die ebenfalls in der kommenden Woche stattfinden wird, stellte ich auch fertig. Es ist schön, mal wieder etwas als Scrum Master in dem verkorksten Projekt zu tun zu haben. In Slack und im E-Mail-Postfach warteten ebenfalls Aufgaben für mich. Eine Rechnung wollte auch noch geschrieben werden.

Den heutigen Spruch in meinem Tee-Adventskalender, ich solle frische Luft schnappen, um den Kopf freizubekommen, nahm ich mir zu Herzen und nutzte meine Mittagspause, um fehlende Lebensmittel im ein Kilometer entfernten Supermarkt einzukaufen.
Danach bereitete ich mir mein Mittagessen zu. Das frisch erworbene Brot sah so gut aus, dass ich ein paar Scheiben davon aß.

Am späten Nachmittag wartete ich am vereinbarten Treffpunkt in der Nähe der Schule auf L und fuhr mit ihr in der Tram zur Klavierstunde. Während der kurzen Fahrt berichtete sie mir von ihrem Schultag. Den Wochenplan hat sie nicht geschafft. Wir werden diesen am Wochenende beenden. Dafür ist sie mit dem Abschreiben des Gedichtes fertiggeworden. Darauf soll es eine Note geben.
Zum Klavierunterricht kamen wir wieder zu spät. Selbst mit Auto ist es eine Herausforderung, pünktlich zu erscheinen. Der Lehrer weiß aber Bescheid. Beim Eintreffen im Musikraum konnten wir dem Spiel des Jungen lauschen, der vor L Unterrichtet hat. Er spielt sehr schön.
Meine liebe L hatte nicht geübt, spielte dafür aber dennoch ganz gut. Vielleicht findet sie irgendwann die Motivation, ab und an zu Hause zu üben.

Als wir kurz vor achtzehn Uhr wieder zu Hause waren, bereitete ich uns Abendessen zu. Parallel kümmerte ich mich um Ls Brotdose für den morgigen Schultag.
Nach dem Essen waren Elli und Waltraud dran. Ich reinigte ihren Käfig und das Gehege und stellte frisches Grünfutter bereit. 

Da unser Weihnachtsbaum seit Sonntag im Schlafzimmer steht, fasste ich mir ein Herz und schmückte ihn endlich mit zahlreichen Kugeln in drei verschiedenen Farben und sonstigem Baumschmuck. Ich liebe es, den Baum früh in der Weihnachtszeit aufzustellen. Umso länger kann ich mich an ihm erfreuen.
Nun wurde es Zeit, unsere Schuhe gründlich zu putzen und vor die Tür zu stellen.

Den Abend werde ich nun gemütlich mit einer Wärmflasche lesend ausklingen lassen. Einige Übungen in Italienisch stehen auch noch an. 
Ich hoffe, es ist mir am späten Abend oder in der Nacht möglich, heimlich die Nikolausgeschenke in, zwischen oder auf unsere Schuhe zu legen. Noch ist L nicht zu einhundert Prozent davon überzeugt, dass es den Nikolaus nicht gibt. Aus diesem Grund habe ich auch für mich ein kleines Geschenk organisiert.