Ich konnte ewig nicht einschlafen. Stundenlang lag ich wach. Das letzte Mal schaute ich gegen ein Uhr morgens aufs Telefon. Gegen halb sechs wurde ich erneut kurz wach. Geweckt wurden L und ich schließlich wenige Minuten vor halb zehn von meinem Papa. Meine Mama war bereits an der Arbeit.
Ein letztes Frühstück mit Croissant und Kräuterquark gab es heute für L und mich. Mittags aßen wir eine von meiner Mama zubereitete Kartoffelsuppe. Abends kochte ich L und mir Spaghetti, dazu gab es eine vegane Bolognese.
Vormittags fuhren L, mein Papa und ich einkaufen. Unsere Kühlschrankinhalte hatten wir kurz vor Weihnachten komplett leer gefuttert, sodass wir einige Lebensmittel besorgen mussten. Als wir wieder in der Wohnung meiner Eltern waren, packte ich unsere restlichen Sachen zusammen und räumte die ersten Taschen ins Auto.
Gegen vierzehn Uhr fuhren L und ich im Mietwagen, das erneut bis auf den letzten Millimeter vollgepackt war, zurück nach Markkleeberg.
Zuerst kümmerte ich mich um den Kaninchenstall und das -gehege. Den gesamten Abend über hoppelten und flitzten die Kaninchen durch die Wohnung. Waltraud machte sogar mehrere Luftsprünge.
Während die erste Waschmaschinenladung lief und L ein Bad nahm, säuberte ich unsere beiden Kühlschränke. Schon vor Weihnachten hatte ich bemerkt, dass dies dringend notwendig ist. Da ich unsere neuen Lebensmittel nicht in ekelhafte Kühlschränke räumen wollte, war meine Abendaufgabe gesetzt.
L begann mit dem Film „Titanic“, den sie schon länger unbedingt sehen wollte. Ich schielte immer mal wieder mit einem halben Auge zum Tablet hin.
Vor Weihnachten habe ich unsere Nachtspeicherheizung abgestellt. Ich muss zugeben, dass es eine dumme Idee war. Den gesamten Nachmittag und Abend über war es richtig richtig kalt in der Wohnung. Selbst drei Wärmflaschen verschafften nur wenig Abhilfe. Morgen dürfte es wieder etwas wärmer sein. In ein paar Tagen ist es dann wieder so warm wie vor unserer Abreise. Ein Gutes gibt es: Mit Blick auf den Zählerstand haben wir immerhin etwas weniger verbraucht als im November.
Was heute schön war:
– unfall- und staufreie Autofahrt
– überglückliche Kaninchen
– saubere, duftende Kühlschränke
– Englischübungen
Autor: Katja
Mittwoch, 1. Januar 2025 – Ein guter Plan auch in 2025
AlltagsschnipselEin gesundes und glückliches neues Jahr! 🙂
L, meine Eltern und ich sind gut ins neue Jahr gestartet. Nach dem Anstoßen um Mitternacht kuschelten wir mit Elli und Waltraud, die Angst vor den lauten Böllern hatten.
Geschlafen habe ich gut, wenn auch nicht sonderlich tief. Um Viertel vor zehn waren wir alle wieder wach.
Gefrühstückt habe ich auch am ersten Tag im neuen Jahr ein Croissant mit Kräuterquark. Mittags aßen wir eine von meiner Mama zubereitete Fischsuppe und abends gab es die restlichen Speisen der letzten Tage.
Nach dem Frühstück duschte ich in aller Ruhe. Danach reinigte ich den Kaninchenkäfig, während Elli und Waltraud im Flur hoppeln durften. Richtig Lust zu kuscheln hatten die beiden sehr zu Ls Bedauern noch nicht.
Nach einem kurzen Mittagsschläfchen widmete ich mich sehr lange dem alten und dem neuen Terminkalender „Ein guter Plan“. Im alten schloss ich den Monat Dezember und die Jahresreflexion für 2024 ab. In diesem Jahr nutze ich den Mini-Kalender im A6-Format. In diesen übertrug ich sämtliche Geburtstage und bereitete den Monat Januar vor. Die wöchentlichen Zitate und Gedankenanstöße mag ich sehr.
Abends schauten meine Mama, L und ich die aktuelle Folge „Das Traumschiff“. Die Handlung war zwar absolut vorhersehbar, dafür umso aufregender als die vor sechs Tagen.
Was heute schön war:
– ausschlafen
– Spiel- und Kuschelzeit mit Elli und Waltraud
– Mittagsschlaf
– Zeit für meinen Terminkalender
– Filmabend
– Englischübungen
Hallo 2025! Hallo Januar!
Dies & DasIm Januar werde ich …
… kleinere Änderungen im Blog vornehmen
… noch einige freie Tage genießen
… ins Kino gehen
… ruhig in das neue Arbeitsjahr starten
… im Fitnessstudio schwitzen
… ein Entwicklungsgespräch mit Ls Lehrerin führen
… L zur Ergotherapie bringen
… und zur Klavierstunde begleiten
… mein Jahresgespräch haben
… zur Hausärztin und zum Zahnarzt gehen
… L zur Kinderärztin begleiten
… zur Thai Massage gehen
… am Open Space Friday teilnehmen
… vielleicht ein neues Dienstfahrzeug in Empfang nehmen
… die Wohnung abschmücken
… mit meinen Projekten starten
… entschleunigen und das Leben genießen
Unser Silvester
AlltagsschnipselAm Silvestermorgen wachte ich halb neun auf und las in Ruhe auf einigen Seiten im Internet. L wurde erst eine Stunde später wach. Ich hörte, wie sich meine Mama auf den Weg zum Bäcker machte. Mein Papa ging derweil in ein Blumengeschäft. Als beide wieder zurück waren, wurde gefrühstückt. Wie in den letzten Tagen auch gab es für mich ein Croissant mit Kräuterquark.
Anlässlich des zweiundachtzigsten Geburtstags meiner Oma, die mit meinem Opa nur wenige Straßen von meinen Eltern entfernt lebt, statteten wir ihr vormittags einen Besuch ab, um ihr zu gratulieren und unsere Geschenke zu überreichen. Meine Eltern und Großeltern liegen seit einigen Wochen aus nachvollziehbaren Gründen im Clinch, weshalb dieser kurze Besuch seit Tagen für Anspannung und schlechte Stimmung sorgte. Glücklicherweise waren mein Onkel J und seine Frau J ebenfalls dort, sodass es keinen Schlagabtausch gab oder böse Worte fielen. Für L gab es sogar noch Weihnachtsgeschenke. Zwei davon werden in ihrer Federmappe landen.
Während meine Eltern einige Lebensmittel einkauften, gingen L und ich zurück in die Wohnung. Ich aktivierte nun endlich Duolingo Max als Neujahrsgeschenk an mich selbst und war kurz geschockt, als ich feststellte, dass der um zwanzig Prozent reduzierte Jahresbetrag bereits komplett abgebucht wurde. Eine Umstellung auf eine monatliche Zahlung war leider nicht möglich. Ich veratmete diesen Umstand, passte meine Finanztabelle dahingehend an, buchte Geld um und fand schnell meinen Frieden damit. Im Nachhinein musste ich wieder den Kopf über mich selbst schütteln. Meine Abneigung gegen Geld möchte ich 2025 unbedingt ändern.
L und ich nahmen uns nun Zeit für die Kaninchen. Ich reinigte den Käfig grob, stellte frisches Futter hinein und knuddelte Elli und Waltraud schließlich auf unserem Bett.
Mittags gab es eine von meiner Mama selbstgekochte Linsensuppe. Dieses Essen hat seit ich denken kann Tradition bei uns und soll für genug Geld im kommenden Jahr sorgen. Müde und satt machte ich ein kurzes Mittagsschläfchen und absolvierte meine Italienisch- und Schwedischübungen.
Am Nachmittag bereiteten meine Mama und ich das Abendessen vor. Anschließend machten wir uns für den bevorstehenden langen Abend zurecht.
Um achtzehn Uhr kam unser Besuch: mein Onkel J und seine Frau J. Da wir alle die Böllerei verabscheuen (organisiertes Feuerwerk hingegen mögen wir) und L zudem bereits Angst vor dem Lärm hatte, zündeten wir im Hof unsere Wunderkerzen an. Dunkel genug war es bereits. Anschließend stürzten wir uns auf das leckere Abendessen. Es gab Canapés und einen Heringssalat.





Mit Fotobüchern, vor über achtundzwanzig Jahren aufgenommenen Sketchen meines Papas, in denen wir als Kinder mitspielten, und Videoausschnitten vom letzten Konzert, das mein Bruder mit seiner Band auf die Beine stellte, verging die Zeit wie im Fluge. Gegen halb zwölf machten sich mein Onkel und seine Frau auf den Weg zu ihrem Wohnmobil, mit dem sie am Sonntag aus Nordrhein-Westfalen angereist kamen.
Mit (Kinder-)Sekt stießen wir Punkt zwölf Uhr an und wünschten uns ein frohes, gesundes neues Jahr.

Unser Jahresrückblick
Alltagsschnipsel, Dies & Das, PersönlichesIch möchte den letzten Tag des Jahres 2024 nutzen, um die Erlebnisse und Ereignisse in den zurückliegenden Monaten Revue passieren zu lassen.
Januar 2024
Das neue Jahr war kaum eine Woche alt, als ich mir Corona einfing und mich so krank wie schon lange nicht mehr fühlte. In den ersten Tagen war es sogar so schlimm, dass nicht mehr viel fehlte, um L vom Unterricht mit dem Vermerk „Ich bin zu krank, um meine Tochter mit dem Auto in die Schule zu fahren“ abzumelden. Irgendwie ging es aber trotzdem.
An einem Wochenende fiel genug Schnee, um rodeln zu gehen. Das taten L und ich ausgiebig und entdeckten dabei einen neuen Stadtteil in Leipzig.
Innerlich zornig wurde ich bei einem Termin, den ich mit L beim Landesamt für Schule und Bildung in Leipzig hatte. Wir beide glaubten, L soll den Kompetenztest, den die Klasse im Herbst 2023 schrieb, wiederholen. Stattdessen musste sich das arme Kind einem IQ-Test unterziehen. Wenigstens wissen wir seitdem, dass L normal klug ist. Nicht, dass dies jemals zur Diskussion gestanden hätte.


Februar 2024
Die Thematik „Lese-Rechtschreibschwäche“ ging auch im zweiten Monat des Jahres munter weiter. Ich nahm an einem LRS-Elternabend an einer der wenigen Stützpunktschulen in Leipzig und seinem Umland teil, wurde von den netten Lehrerinnen umfassend zum bevorstehenden Testverfahren informiert und bekam einen ersten Eindruck von der Schule und den Unterrichtsmethoden. Ich merkte dabei schnell, dass L hier fehl am Platz wäre, und beschloss bereits zu diesem Zeitpunkt, sie im Sommer nicht in eine solche LRS-Klasse wechseln zu lassen.
L und ich besuchten erstmals den Karnevalsumzug in Erfurt. An diesem Tag schüttete es leider wie aus Eimern.
Unser besonderes Highlight war das Musical „Der König der Löwen“ in Hamburg. L und ich fuhren nach dieser tollen Show weiter in unseren einwöchigen Winterurlaub im Center Parcs Park Nordseeküste. Dort verbrachten wir täglich mehrere Stunden im Aqua Mundo.









März 2024
Nach etlichen Wochen Unlust und fehlender Freude am Hobby meldete ich L schließlich vom Ballettunterricht ab.
L unterzog sich gemeinsam mit einem Klassenkameraden einem zweitägigen Testverfahren an einer anderen Grundschule und erhielt eine Woche später das Ergebnis „mittelschwere Lese-Rechtschreibschwäche“. Ich muss gestehen, dass ich dieses Resultat nicht erwartet hatte.
Ihren achten Geburtstag feierten wir auf Ls Wunsch hin zu zweit in einem Sushi-Restaurant. Ein paar Tage später fand ihre Kindergeburtstagsfeier im Indoorspielplatz statt.
Über Ostern reisten wir zu meinen Eltern nach Erfurt und trafen dort meinen Bruder, meine Schwägerin J sowie meine Schwiegerfamilie.






April 2024
Da L sich schon eine Weile wieder Haustiere wünscht und Prinzis Tod bereits dreieinhalb Jahre zurückliegt, stimmte ich zu, in einem Tierheim im Umkreis auf die Suche zu gehen. Schnell einigten wir uns auf zwei Zwergkaninchen, da diese im Moment am besten zu unserer derzeitigen Lebenssituation passen. So kam es, dass Mitte des Monats Elli und Waltraud bei uns einzogen. Beide Tiere haben lediglich ein geschätztes Alter, wirken aber gesund und fidel. Seitdem wir nun zu viert sind, habe ich endlich das Gefühl, dass der viele Platz in unserer Dachgeschosswohnung gut genutzt wird.
Während L eine Woche im Schwimmlager im Erzgebirge war und dort leider keine allzu schöne Zeit verlebte, ließ ich mir die Spitzen beim Friseur schneiden. Erwähnung findet Letzteres deshalb, weil ich oftmals nur einmal jährlich oder sogar nur alle anderthalb Jahre zum Haareschneiden gehe.
Aufgrund Ls Lese-Rechtschreibschwäche startete für sie Ende dieses Monats die wöchentliche Ergotherapie. Um ein entsprechendes Rezept hierfür zu bekommen, benötigte ich mehrere Anläufe. Es war ein richtiges Drama. Positiv ist jedoch, dass wir seitdem endlich eine Kinderarztpraxis gefunden haben.
Meine Schwägerin M feierte ihren Geburtstag in diesem Jahr im Belantis. Seit unserem Umzug vor zwei Jahren verspreche ich L, mit ihr in diesen Freizeitpark zu gehen. Nun hat es endlich geklappt.






Mai 2024
In Markkleeberg hat ein neues Fitnessstudio eröffnet. Nach ein paar Tagen Bedenkzeit schloss ich einen Vertrag mit einer günstigen Monatsgebühr ab. Zu Hause sind meine Kraftübungen in den letzten Wochen mehr und mehr eingeschlafen.
Eines meiner persönlichen Highlights in diesem Jahr war das Konzert von VV im Haus Auensee. Da ich keine Kinderbetreuung fand, nahm ich L kurzerhand mit. Es war eine wunderbare Atmosphäre und ich sehr glücklich, dabei gewesen zu sein. Unser Heimweg war allerdings ziemlich aufregend und wird L und mir ebenfalls noch lange in Erinnerung bleiben.
Schon zum zweiten Mal besuchten wir unser wunderschönes Stadtfest in Markkleeberg. Auch in diesem Jahr wurde den Besucherinnen und Besuchern wieder einiges geboten.
Da L Interesse am Erlernen des Pianos zeigte, fand eine erste Klavierstunde statt, die in einem Vertrag mit der Musikschule mündete.
Im Rahmen ihrer Lese-Rechtschreibschwäche wurden Ls Augen gründlich untersucht und Übungen für ein Training der Augenmuskulatur mitgegeben.






Juni 2024
Im Frühjahr dieses Jahres öffnete Karls Erdbeerhof und Erlebnis-Dorf in Döbeln seine Tore. Ein gutes Vierteljahr später statteten L und ich diesem einen ersten Besuch ab. Vom Angebot und den Attraktionen waren wir auf Anhieb begeistert.
Zum Erfurter Krämerbrückenfest fand ein großes Familientreffen mit meinen Eltern, meinem Bruder, meiner Schwägerin J und ihren Eltern statt. Wir unternahmen unter anderem eine Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn und erfuhren spannende Details der Stadtgeschichte.
Am zweiten Sommertag feierte ich meinen 36. Geburtstag.
Aufgrund der zeitigen Sommerferien starteten L und ich bereits Ende des Monats in unseren zweiwöchigen Italienurlaub, den ich vor anderthalb Jahren gebucht hatte. Einen Zwischenstopp legten wir in München ein und besuchten meinen Bruder und meine Schwägerin J.














Juli 2024
In Italien fühlten L und ich uns sehr wohl. Wir hatten eine kleine, aber gemütliche Unterkunft in Cassaga bei Muscoline mit wunderbarem Blick auf den Gardasee. In der Anlage selbst standen uns mehrere große Pools zur Verfügung, die wir oft ganz für uns alleine hatten. Auf der Heimreise legten wir erneut einen Zwischenstopp in München ein und verbrachten das Wochenende bei meinem Bruder und meiner Schwägerin J. Elli und Waltraud, die fast drei Wochen in der Tierpension wohnten, nahmen wir wieder freudig in Empfang.
Zum Glück kamen die beiden Stromabrechnungen erst nach unserem Sommerurlaub. Für den Tagstrom und den Nachtstrom kam insgesamt eine Nachzahlung in Höhe von vierhundertsiebzig Euro auf mich zu. Gerechnet hatte ich mit mehr als dem Doppelten.
Für zwei Nächte gelang es L, in ihrem eigenen Bett im Kinderzimmer zu schlafen. Ich bin überzeugt, dass sie irgendwann mutig genug sein wird, um dies dauerhaft zu schaffen.
Der Leasingvertrag meines MacBooks endete. Die Firma schloss für mich einen neuen ab, sodass ich ein aktuelles Modell erhielt.






August 2024
Monatelang dachte L darüber nach, sich ein Pony schneiden zu lassen. Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres war es schließlich soweit. Ich nutzte die Gelegenheit und ließ ihre Spitzen gleich mit abschneiden.
In das dritte Schuljahr starteten wir mit vielen Vorsätzen. Ich nahm uns beiden den Druck raus, der sich vorrangig wegen der festgestellten Lese-Rechtschreibschwäche im Laufe der zweiten Klasse in unseren Alltag eingeschlichen hatte. Unsere Devise lautet nunmehr: Wir lassen es auf uns zukommen.
Erst in diesem Monat machte ich unsere Fahrräder flott, sodass wir verspätet in die Saison starteten.
Wir nutzten das sonnig warme Wetter ausgiebig zum Baden in den umliegenden Seen oder Freibädern, besuchten den Mittelaltermarkt in Ichtershausen und sahen uns das diesjährige Theaterstück im Rahmen der Domino DomStufen-Festspiele in Erfurt an.
Sehr zu meiner Freude konnte ich an unserem Teamevent teilnehmen. Wir wurden durch die Elephantine-Ausstellung in der James-Simon-Galerie in Berlin geführt und aßen anschließend in einem Restaurant Mittag.










September 2024
Mit katastrophalen Wahlergebnissen bei den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen, die mich beide stark tangieren, starteten wir in den neunten Monat des Jahres.
Gemeinsam mit Markkleeberg-C und Ls ehemaligem Klassenkameraden LK besuchten wir erstmals das Lichterfest in Markkleeberg.
Für L fand eine Drei-Tages-Klassenfahrt nach Naunhof statt. Im Gegensatz zum Schwimmlager fühlte sie sich diesmal wohler und konnte den Aufenthalt mehr genießen.
Wegen der Tanzauftritte von Ls Schulfreundin EB begleiteten wir diese und Leipzig-A zu den Highland-Games in Trebsen. Von diesem Fest, an dem jedesmal echte schottische Clans teilnehmen, war ich sehr beeindruckt.






Oktober 2024
Per E-Mail wurde mir mitgeteilt, dass ich beim Gewinnspiel Glück gehabt und zwei Freikarten für eine Zirkusvorstellung gewonnen habe. Am Tag der Deutschen Einheit genossen L und ich eine liebevolle Show.
M zu Ehren wurde vor einigen Jahren im Stadtpark in Erfurt ein Baum gepflanzt. Diesen besuchten wir gemeinsam mit meinem Schwiegerpapa.
Erneut fand ein Familientreffen statt. Mit meinen Eltern, meinem Bruder und meiner Schwägerin J bewunderten wir unter anderem die diesjährige Kürbisausstellung im egapark Erfurt.
In den Herbstferien nahmen L und ich an einer Alpaka-Wanderung in Nordsachsen teil. Mein Alpaka hieß Whiteprince und hatte nur mäßig Lust auf einen Spaziergang mit mir. L hatte mit ihrem Goldie da schon wesentlich mehr Glück.
Für eine Übernachtung fuhren L und ich einhundertzwanzig Kilometer weit, um Dresden-J nach über zwei Jahren wiederzusehen und gemeinsam in der sächsischen Hauptstadt eine schöne Zeit zu verleben.
Wir entdeckten einen Indoor-Kletterpark in Leuna, der bei L Freude und Angst zugleich auslöste.
Den Reformationstag habe ich noch nie gefeiert. Stattdessen steht seit einigen Jahren Halloween hoch im Kurs. So auch bei L. Wir besuchten an diesem Tag den Tierpark in Lützen und zogen abends mit Ls Schulfreundin CE um die Häuser, um Süßigkeiten abzustauben.














November 2024
Mit meinen Eltern fuhren wir am Geburtstag meiner Mama bei bestem Wetter in einer Ponykutsche durch die Erfurter Altstadt.
Auf der internationalen Fachmesse MUTEC in Leipzig vertrat ich an unserem Eckstand unser Unternehmen und hatte nach langer Zeit die Möglichkeit, mit Interessierten Englisch zu sprechen.
Von jetzt auf gleich meldete mein Firmenwagen einen Getriebeschaden und musste abgeschleppt werden. L und ich sind seitdem auf die S-Bahnen angewiesen.
Gemeinsam mit Markkleeberg-C und ihrem Sohn LK fuhren wir in das wunderschöne Schwimmbad Bad Lübbenau und erfreuten uns an den Pinguinen im Außenbereich.
Ein kleines Highlight war die Ausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ im Schloss Moritzburg.









Dezember 2024
Zwei Wochen vor Weihnachten hatte ich mit einer bakteriellen Infektion zu kämpfen, die sich durch starke Halsschmerzen und Schluckbeschwerden bemerkbar machte. Diese wurde ich nur durch die Einnahme eines Antibiotikums wieder los.
Nichtsdestotrotz war es L und mir dennoch möglich, mehrmals den Erfurter und Leipziger Weihnachtsmarkt zu besuchen.
Mit schicken neuen Frisuren quartierten L und ich uns mit unserem halben Hausstand einschließlich Elli und Waltraud über Weihnachten, Silvester und Neujahr bei meinen Eltern ein. In unterschiedlichen Runden feierten wir die Feste am Jahresende und genossen die Zeit mit unserer Familie und unseren Freund*innen.







Vielen Dank für das Lesen und zahlreiche Aufrufen der Beiträge meines Blogs. Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir sehen uns 2025! 🙂
Montag, 30. Dezember 2024 – Einkaufsbummel & Steakhaus
AlltagsschnipselIch habe wieder gut geschlafen, bin aber definitiv zu spät ins Bett gegangen und dafür zu früh aufgewacht. L ratzte bis zehn Uhr. (Ich weiß, dass ich mich diesbezüglich sehr glücklich schätzen kann.)
Zum Frühstück gab es ein Croissant mit Kräuterquark. Mittags aß ich ein paar Kartoffeln mit Bratensoße und abends einen Veggie Burger.
Gleich am Vormittag nahm ich mir Zeit für Elli und Waltraud. Während sich die beiden im Flur die Beine vertreten durften, reinigte ich ihren Käfig. Etwa eine Stunde später kuschelten L und ich sie auf unserem Bett. Ich las uns allen ein paar Seiten aus dem Buch „Die Schneekönigin“ vor, das der Weihnachtsmann in seinem Geschenkesack dabei hatte. Leider ließ Waltrauds Aufmerksamkeit irgendwann nach. 😉
Nachmittags sind meine Mama, L und ich in die Stadt gegangen. Dort war es gerammelt voll. Überall Menschen. Wir kämpften uns dennoch durch zwei Geschäfte. Vor Weihnachten reiste ich nämlich nur mit einem Paar Gummihalbstiefel an, die nicht für die derzeitigen Temperaturen von unter null Grad Celsius geeignet sind. In den letzten Tagen lieh mir meine Mama ein Paar Winterstiefel. Ich fand schicke, gefütterte Stiefel. Meine alten, die ich erst im letzten Winter gekauft hatte, werde ich vermutlich an der Sohle reparieren lassen. Es wäre zu schade, sie bereits wegzuschmeißen. Für L gab es nun endlich auch neue Hausschuhe für die Schule. Diese Turnschuhe kann sie sogar im Frühjahr nahtlos draußen anziehen. Ein schickes neues Outfit bekam das Kindchen ebenfalls noch.
Am Abend gingen meine Eltern, L, mein Onkel J, seine Frau J und ich ins Steakhaus „Louisiana“ in der Futterstraße in Erfurt. L malte eine ganze Weile lang und unterhielt uns anschließend mit zwei von ihr erdachten Spielen. Es war ein sehr schöner Abend. Gefreut habe ich mich über die hausgemachte Limonade, die ich zweimal bestellte.
Ich fürchte, ich habe das Leute-anpöbeln-Gen meiner Mama geerbt. Am Anger in Erfurt jagte eine Gruppe Halbstarker eine Rakete nach der anderen in die Luft, und zwar inmitten der Menschenmenge. L hatte verständlicherweise bereits große Angst, da nicht alle Böller in den Himmel stiegen, sondern manche teilweise kreuz und quer umherflogen. Irgendwann reichte es mir und ich brüllte die Jungs (mit nicht allzu netten Worten) an. Hinterher bekam ich völlig zurecht eine Standpauke von meiner Familie, denn gegen eine Gruppe Männer, auch wenn diese nur Teenager sind, habe ich natürlich absolut keine Chance. Vor allem dann nicht, wenn ich alleine unterwegs bin. Ich werde wohl lernen müssen, mein Temperament zu zügeln und unauffällig durch die Gegend zu laufen, auch wenn mir manche Verhaltensweisen meiner Mitmenschen nicht gefallen.
Was heute schön war:
– länger schlafen
– Spiel- und Kuschelzeit mit Elli und Waltraud
– vorlesen
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Einkaufsbummel
– Familientreffen mit leckerem Abendessen
Eindrücke des Tages:



Sonntag, 29. Dezember 2024 – Kinderlachen
AlltagsschnipselIch habe gut geschlafen. Diesmal wachte L in den frühen Morgenstunden wegen eines Albtraums auf, schlief kurz darauf aber wieder ein, sodass meine Nacht erst halb neun rum beendet war. L war eine Stunde später ausgeschlafen.
Zum Frühstück aß ich ein Croissant mit Frischkäse und Ei, dazu gab es eine Tasse Schokocappuccino. Mittags wurden mit Spinat gefüllte Tortellini und Spinat serviert, zum Vesper probierte ich Cs Rhabarberkuchen und abends wurde Sushi bestellt.
Den Vormittag nutzte ich für eine ausgiebige Dusche. Danach baute ich im Flur einen Parcours für Elli und Waltraud auf. Irgendwann holte ich beide aufs Bett zum Kuscheln.
Um vierzehn Uhr waren wir mit Albanien-U, ihrem Mann E, ihren beiden Kindern K und M sowie unseren ehemaligen Vermietern C und A verabredet. Gemeinsam gingen wir bei Sonnenschein in den Park, steuerten zwei Spielplätze an und holten uns im Espach Café Glühwein oder Punsch zum Aufwärmen. Als wir wieder im Warmen waren, plünderten die Kinder Us ehemaligen Kleiderschrank, zogen sich die verschiedenen Sachen an und führten uns zahlreiche Theaterstücke auf, die entweder ein überraschendes Ende oder generell eine interessante Handlung hatten. Der dreijährige M hörte sich abends Helge Schneiders “Katzeklo” in Dauerschleife an, sodass ich einen Ohrwurm bekam.
U und ich schmiedeten erste Pläne für einen Albanienbesuch im kommenden Jahr. Unser letzter Urlaub dort liegt bereits mehr als zwei Jahre zurück. Geplant war diese Reise von mir bisher zwar nicht, allerdings benötigen L und ich “nur” die Flüge. Eventuell reicht es sogar, wenn wir mit Handgepäck fliegen.
Was heute schön war:
– ausschlafen
– Sonnenschein
– Spiel- und Kuschelzeit mit Elli und Waltraud
– Parkspaziergang
– Sushi zum Abendessen
– Französischübungen in der Duolingo App
Eindrücke des Tages:



Samstag, 28. Dezember 2024 – Zoopark Erfurt
AlltagsschnipselIn den frühen Morgenstunden lag ich etwa anderthalb oder zwei Stunden wach und hatte Probleme, zurück in den Schlaf zu finden. Bis dahin schlief ich allerdings sehr gut, danach ganz okay. Halb neun wurde ich wieder wach, L erst eine Stunde später.
Zum Frühstück aß ich ein Franzbrötchen mit Frischkäse. Mittags gab es Nudeln mit Tomatensoße und eine Puddingkreation, abends zwei Klöße mit Rosenkohl und Bratensoße.
Mittags besuchten L und ich meine Schwiegermama. Nach dem Essen fuhren wir gemeinsam in unserem Mietauto zum Zoopark in Erfurt. Etwa anderthalb Stunden später gestellten sich auch meine Schwägerin M und mein Neffe M hinzu. Den gesamten Aufenthalt über schien die Sonne. Das tat uns allen sehr gut und zauberte rote Farbe auf unsere Wangen.
Als wir am späten Nachmittag wieder zurück zu Hause waren, versorgte ich unsere Kaninchen mit Liebe, Bewegung und frischem Futter.
Was heute schön war:
– Sonnenschein
– Familientreffen
– Spaziergang durch den Zoopark
– Spiel- und Kuschelzeit mit Elli und Waltraud
– Englischübungen in der Duolingo App
Eindrücke des Tages:








Freitag, 27. Dezember 2024 – Puppentheater
AlltagsschnipselGeschlafen habe ich heute bis um acht. Geträumt habe ich dabei viel Unsinn.
Zum Frühstück aß ich ein halbes Brötchen mit Babybel. Mittags gab es Kartoffelsalat mit zwei Veggie Würsten und abends ein Spiegelei, Kartoffelsalat und Leinsamenbrot mit Käse.
Vormittags gingen L, meine Mama und ich ins Puppentheater. Statt der Aufführung „Der gestiefelte Kater”, die krankheitsbedingt ausfiel, schauten wir uns das Ersatzstück “Der Hase und der Igel” an. Die Vorstellung war super schön und total liebevoll umgesetzt. Danach kauften wir noch Kleinigkeiten in der Stadt ein.

Am Nachmittag nahm ich mir wieder Zeit für unsere beiden Kaninchen. Ich baute ihnen einen Parcours auf, reinigte ihren Käfig und knuddelte sie mit L auf unserem Bett.
Was heute schön war:
– ausschlafen
– Puppentheaterbesuch
– (vor)lesen
– Mittagsschlaf
– Spiel- und Kuschelzeit mit Elli und Waltraud
– Schwedischübungen in der Duolingo App
Unser Weihnachtsfest – Weihnachtsfeiertage
AlltagsschnipselL und ich verbrachten das Weihnachtsfest in Erfurt.
Erster Weihnachtsfeiertag
Geschlafen haben L und ich bis kurz vor acht Uhr. Bevor ich Elli und Waltraud, deren Käfig im Schlafzimmer meiner Eltern steht, mit frischem Grünfutter versorgte, kuschelten wir noch eine Weile im Bett.
Nach meiner morgendlichen Badrunde gab es Frühstück. Meine Eltern hatten den Tisch wieder sehr liebevoll eingedeckt.
Während Elli und Waltraud im Flur hoppelten und den neu aufgebauten Kaninchenparcours erkundeten, baute ich für L das Playmobil Tiny House auf, das sie am Vorabend vom Weihnachtsmann geschenkt bekommen hatte. Die Kaninchen hatte ich dabei immer im Blick.


Mittags besuchten wir unsere ehemaligen Vermieter C und A. Albanien-U war mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern K und M ebenfalls da. Die Kinder waren allesamt nur kurz schüchtern, tauten schnell auf und spielten lange und ausgiebig miteinander.
Wir aßen wenig später alle gemeinsam Mittag. Es gab Klöße, Rotkraut, zwei verschiedene Soßen, Entenkeulen und einen leckeren veganen Braten, den Albanien-U wieder selbst zubereitet hat.
Mit den Kindern wollten wir nach dem Essen in den Park und zu einem der Spielplätze gehen. Die drei hatten allerdings andere Pläne und wollten lieber gemeinsam in die Badewanne. Wir hatten nichts dagegen. Während im Badezimmer lieb miteinander gespielt und geplanscht wurde, konnten Albanien-U und ich uns unterhalten.
Wie es sich für einen Weihnachtsfeiertag gehört, wurde am späten Nachmittag erneut groß aufgetafelt. Drei verschiedene und sehr leckere Torten standen zum Verzehr bereit.
Bis achtzehn Uhr konnte L mit den beiden Jungs spielen. Dann machten wir uns auf den Rückweg zu meinen Eltern, verabredeten uns zuvor aber erneut für den Sonntag.
Nach dem Abendessen, das vielmehr wegen der leckeren Speisen als wegen großen Hungers stattfand, ließen L und ich Elli und Waltraud im Flur hoppeln. Parallel dazu stellte ich ihnen frisches Futter in den Käfig.
Nach einigen Französischübungen las ich noch bis Viertel vor elf in meinem aktuellen Buch weiter, ehe ich mich schlafen legte. Meine Eltern schauten sich den Film “Die Feuerzangenbowle” an.
Zweiter Weihnachtsfeiertag
Heute schlief ich bis kurz nach halb neun und las eine halbe Stunde lang in meinem Buch. Als L aufwachte, kuschelten wir wieder.
Gefrühstückt wurde lediglich eine Kleinigkeit, da wir eine Einladung für ein zeitiges Mittagessen hatten. Danach ging ich duschen und machte mich im Bad zurecht.
Ehe wir die Wohnung verließen, bekamen unsere beiden Kaninchen frisches Futter.
Mit dem Mietwagen fuhren wir zu viert zur Taverne zum jährlichen Geburtstagsessen meines Onkels und bekamen auf Anhieb einen Parkplatz. (Letztes Jahr war das wesentlich komplizierter.) Mein Onkel feierte heute seinen siebenundsechzigsten Geburtstag und war sehr aufgeregt. Für mich gab es mittags einen Kloß mit Soße und Rotkraut, für L eine Entenkeule und Rotkraut.
Als wir kurz nach dreizehn Uhr wieder zu Hause war, machte ich ein Mittagsschläfchen.
Am Nachmittag schauten meine Mama, L und ich das DEFA-Märchen “Schneewittchen”. Parallel dazu ließ ich Ls Smart Watch für Kinder, die der Weihnachtsmann im Geschenkesack hatte, aufladen. Einrichten kann ich diese leider erst Anfang Januar, wenn wir wieder bei uns zu Hause sind. Die erforderliche SIM-Karte wurde nämlich per Post nach Markkleeberg geschickt.
Damit sich Elli und Waltraud noch ihre Beinchen vertreten konnten, baute ich im Flur einen Parcours für sie auf. Nebenbei reinigte ich ihren Käfig gründlich. Auf dem Bett gekuschelt wurden die beiden anschließend auch noch.
Zum Abendessen gab es für mich Meerrettichsoße mit Veggie Wurst und zwei Brotscheiben. Das ist so lecker.
Bis “Das Traumschiff” im ZDF gezeigt wurde, das meine Mama und ich gemeinsam schauten, las ich in meinem Buch weiter. Vor dem Schlafengehen machte ich meine Italienischübungen.
Ich fühle mich bereits gut erholt, hab das Zeitgefühl völlig verloren, hangle mich von einer Mahlzeit zur nächsten und freue mich auch in den nächsten Tagen aufs Nichtstun.
