In einigen Blogs, die ich seit Jahren gern lese, bin ich schon öfter auf den Freitags Füller gestoßen. Wann immer es mir möglich ist, möchte ich ab sofort auch an Barbaras Blogaktion teilnehmen. Mitmachen kann übrigens jede*r, der mag.
1.
Im neuen Jahr möchte ich unbedingt wieder mehr Leichtigkeit in Ls und mein Leben bringen. Diese ist mir vor allem im letzten Jahr nahezu völlig abhanden gekommen. Ich lebe jetzt und möchte jeden einzelnen Tag hier auf Erden auch genießen.
2.
Mir ist immer kalt. Im Winter friere ich natürlich mehr als in den anderen Jahreszeiten. Ich habe feststellen müssen, dass es nicht vielen Menschen so extrem ergeht. Meine Hände und Füße kann ich beispielsweise nur mithilfe von Wärmflaschen auf Normaltemperatur bringen.
3.
Das Gute ist, dass ich selbst entscheiden kann, wohin meine Gedanken wandern. Es gibt Tage, an denen stresst mich die aktuelle Weltpolitik sehr und versetzt mich in Angst und Schrecken. Wird es besonders düster in meinem Kopf, schiebe ich dem Ganzen einen Riegel vor und lenke die Gedanken bewusst zu anderen, weniger dramatischen Themen. Das funktioniert fast immer.
4.
Seichte Unterhaltung in Form eines lustigen Films, einer spannenden Serie oder eines guten Buches, konsumiert im gemütlichen Bett, umgeben von mindestens einer Wärmflasche, sind meine persönlichen Stresssenker im Fall von totaler Erschöpfung. Schlafen geht aber auch immer.
5.
Zwischen August und Dezember könnte es in diesem Jahr sehr lang für mich werden. Nahezu mein kompletter Jahresurlaub verteilt sich auf die ersten sieben Monate.
6.
Man kann in jedem Tag mindestens eine positive Sache finden, über die man sich freut oder für die man dankbar ist, das funktioniert! Dadurch fühlt man sich auch gleich besser.
7.
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf selbstgemachte Pizza und unseren Übernachtungsgast, morgen habe ich geplant, sukzessive die Wohnung abzuschmücken und die Weihnachtsdekoration im Keller zu verstauen, und Sonntag möchte ich die Seele baumeln lassen und nur das tun, worauf ich Lust habe!
Autor: Katja
Donnerstag, 9. Januar 2025 – Wetterkapriolen
AlltagsschnipselIch habe sehr gut geschlafen, aber viel zu wenig. Mit deutlichem Schlafmangel wachte ich heute Morgen auf. Ich weiß, dass es Menschen gibt, denen acht Stunden Schlaf oder weniger genügen, mir jedoch nicht. Schon gar nicht im Winter. L erging es morgens ähnlich, obwohl wir gestern etwas zeitiger das Licht ausgemacht hatten.
Da ich erneut Schokoladen-Porridge mit Weintrauben frühstückte, ist die erste von zwei von L verschmähten Packungen nun leer. Mittags bereitete ich mir eine Brotzeit mit Gurke und Tomaten zu und abends aßen L und ich Nudeln mit Tomatensoße.
Neben einigen zu beantwortenden E-Mails und Nachrichten in Slack stand heute das Management Weekly im Vordergrund. Wir tauschten uns zu viert über aktuelle Akquise-Themen, Neuerungen ab diesem Jahr, Umsatz- und Cashflowzahlen und die Projektstände aus.
Ls Schultag lief gut. In Mathe wurde nun ein Termin für die Klassenarbeit verkündet. Bis dahin können wir die ein oder andere Unklarheit aus dem Weg räumen und sie kann noch ein bisschen üben. Das Meiste sitzt aber bereits. Die AG Artistik fand sehr zur Freude der Kinder statt.
Nachmittags hatte ich einen Termin zur Blutentnahme. Obwohl ich seit über acht Jahren wieder normale Schilddrüsenwerte habe, vertraue ich dem Frieden noch nicht ganz. Aus diesem Grund lasse ich die Werte mindestens einmal jährlich überprüfen.
Für L fand die erste Klavierstunde nach den Weihnachtsferien statt. Geübt wurde heute für ein kleines, Mitte Februar stattfindendes Vorspiel. L möchte daran teilnehmen und soll nun zwei Stücke dafür einstudieren. Für ihr Selbstvertrauen und die Motivation wäre so ein kleiner Auftritt super.
Als wir abends nur wenige hundert Meter von zu Hause entfernt waren, setzte nach einem unaufhörlichen Regen plötzlich ein fieser Eisregen ein, der uns an den Händen und im Gesicht wehtat. Kaum waren wir in der Wohnung, schneite es. Innerhalb weniger Minuten war draußen alles weiß.
Dass Recht haben und Recht bekommen zwei verschiedene Paar Schuhe sind, lernte ich während meiner Arbeitsjahre in der Thüringer Justiz. Nun ist nach Jahren der „Ermittlung“ ein „Urteil“ gegen ein ehemals hohes Tier gefällt worden. Obwohl dieser mir bekannte Mann über Jahre hinweg Gelder in Höhe von mehreren hunderttausend Euro veruntreut und sein Umfeld manipuliert hat, beträgt das „Strafmaß“ zwei Jahre Freiheitsstrafe … zur Bewährung ausgesetzt. Lächerlich. Ich fühle erneut tiefe Dankbarkeit, meine Lebenszeitverbeamtung an den Nagel gehängt und der Justiz in Thüringen den Rücken gekehrt zu haben.
Was heute schön war:
– Schneefall
– Italienischübungen
– Serienabend
Mittwoch, 8. Januar 2025 – Urlaubsplanung
AlltagsschnipselIch habe ganz gut, aber erneut nicht allzu tief geschlafen. Dafür gab es eine ordentliche Portion Unsinn in meinen Träumen. Neben meiner Familie und einigen ehemaligen Klassenkamerad*innen kam auch Shirin David vor. Es war sehr wild.
Zum Frühstück aß ich ein Knusper-Beerenmüsli mit Bananenstückchen, dazu etwas Pflanzenmilch. Mittags gab es Nudeln mit dem gestern zubereiteten Curry und für das Abendessen holten L und ich uns etwas Eat Happy Sushi.
Drei Termine standen heute in meinem Arbeitskalender. Wir schmiedeten zuerst Pläne für unseren Social Media Auftritt und sind zu dem Entschluss gekommen, externe Hilfe in Anspruch zu nehmen. In unserem Mutterkonzern gibt es eine Tochterfirma, die sich genau damit auskennt. Danach ging es direkt weiter mit der Vorbereitung unseres morgen stattfindenden Management Weekly. Allzu viel ist über den Jahreswechsel und in den ersten drei Tagen natürlich nicht passiert, aber über den ein oder anderen Punkt wollen wir dennoch sprechen. Nach dem Mittag tauschten wir uns in einem Projekt über den aktuellen Entwicklungsstand aus. Im Nachgang erfuhr ich vom Stakeholder, dass es Änderungen und eine Umpriorisierung hinsichtlich der Weiterentwicklung geben wird. Für eine unserer Webseiten schrieb ich an einem Beitrag weiter.
Ls Schultag umfasste sieben Unterrichtsstunden. In Mathe kam sie gut mit. Sobald die Ankündigung eines Tests erfolgt, werden wir gemeinsam dafür üben, um letzte Unklarheiten aus den Weg zu räumen.
Ich war gerade auf dem Sprung, als mir die Ergotherapeutin den Termin am späten Nachmittag absagte. Allzu traurig waren L und ich darüber nicht. Wir nutzten die gewonnene Zeit, um L neue Winterstiefel zu kaufen. Im letzten Winter bekam L zwei Paar. Eines ist nun zu klein geworden, das andere nicht wasserfest. Interessante Beobachtung: Obwohl Ls Winterstiefel etwas teurer als meine waren, zögerte ich nicht eine Sekunde lang und kaufte sie. Bei mir habe ich vor wenigen Tagen hin und her überlegt, ob diese Ausgabe wirklich notwendig ist (ja, das war sie). Ich sollte wirklich netter zu mir selbst sein.
Ab dem späteren Nachmittag bis in den Abend hinein war mir öfter komisch und leicht übel. Nach dem Abendessen war wieder alles gut. Ich vermute, mein Blutzuckerspiegel war sehr weit unten, auch wenn sich das normalerweise anders anfühlt. Ich verzog mich deshalb zeitig ins Bett.
Mit Albanien-U traf ich letzte Abstimmungen bezüglich unseres Urlaubs im Sommer in Albanien. Im Anschluss daran buchte ich für L und mich die Flüge. Die Kosten hierfür halten sich im Rahmen. Geplant war diese Ausgabe in diesem Jahr zwar nicht, aber ich freue mich sehr. Es wird heiß. Wir gehen baden. Und/oder in die Berge. Das wird toll.
Nach der Mittagspause rief ich in der Praxis einer Kieferorthopädin an, um für L einen ersten Termin zu vereinbaren. Es ist bereits jetzt erkennbar, dass ihre Zähne überhaupt gar keinen Platz im Mund haben und stellenweise schon in zweiter Reihe wachsen. Für Anfang August (!) bekam ich einen Termin.
Was heute schön war:
– Urlaubsplanung
– Sushi zum Abendessen
– Italienischübungen
– Filmabend
Dienstag, 7. Januar 2025 – Schulisches Entwicklungsgespräch
AlltagsschnipselIch habe gut geschlafen und bin heute Morgen leicht aus dem Bett gekommen. L wurde wieder von ihrem Paw Patrol Wecker geweckt und trottete etwa zehn Minuten nach mir ins Wohnzimmer. Obwohl wir anfangs wirklich gut in der Zeit lagen, bummelte sie dermaßen im Bad herum, dass wir schnell sein mussten, um unsere S-Bahn noch zu erwischen. Wie gestern auch schon war ich sehr überrascht, wie voll der Zug war.
Das von L vor einigen Tagen verschmähte Schokoladen-Porridge aß ich morgens mit Weintrauben und Bananenstückchen zum Frühstück. Mittags bereitete ich mir ein mäßig scharfes veganes Curry zu, das ich mit Basmati-Reis und abends mit Nudeln aß.
Die für heute geplanten Arbeits-To-dos beinhalteten größtenteils den Bereich Finanzbuchhaltung. Nachdem ich einige Überweisungen getätigt hatte, stellte ich unserer Finanzbuchhalterin zig Belege im Unternehmen online bereit. Die hin und wieder eintrudelnden Anfragen aus dem Team beantwortete ich direkt. Zudem machte ich mich an die Planung unseres Arbeitsjahres und trug erste Termine in den Jahreskalender ein.
Auch heute war Ls Sportlehrer wieder bester Laune. Ab sofort steht Bodenturnen auf dem Plan. L mag das besonders gern und ist auch gut darin.
Am Nachmittag begab ich mich in die Schule, da ich einen Termin mit Ls Klassenlehrerin hatte. Bis jetzt steht noch nicht fest, wer die Klasse nach dem Halbjahr übernimmt. Ob bereits Bewerbungsgespräche laufen, wusste die Lehrerin nicht. Bezüglich Ls Entwicklung in der Schule war sie voll des Lobes. Da sich ihre Beobachtungen mit meinen decken, gab es keine nennenswerten Punkte zu besprechen. Mit ihrer Sitznachbarin und Freundin YW schnackt L allerdings ein bisschen zu oft im Unterricht. Das werden wir im Blick behalten müssen.
Gemeinsam mit L kaufte ich im nahegelegenen Supermarkt ein paar Kleinigkeiten ein und fuhr anschließend zurück nach Hause, um weiterzuarbeiten und die im Haushalt anfallenden To-dos zu erledigen.
Abends verkrümelte ich mich mit zwei Wärmflaschen ins Bett und schaute nach Jahren mal wieder den Film „Northanger Abbey“.
Was heute schön war:
– Sonnenschein
– erfreuliches Entwicklungsgespräch
– Italienischübungen
– Filmabend
Montag, 6. Januar 2025 – Ende der Weihnachtspause
AlltagsschnipselIch habe gut geschlafen, wenn auch in den frühen Morgenstunden nicht mehr allzu tief. Wach war ich bereits halb sechs. Ich blieb dennoch bis zum Weckerklingeln liegen, döste erst vor mich hin und las dann noch auf einigen Seiten im Internet. Ls Paw Patrol Wecker, den sie vor einigen Jahren von meinem Bruder geschenkt bekam, wurde gestern Abend noch mit neuen Batterien versorgt. So konnte sie heute von diesem geweckt werden. Unsere S-Bahn fuhr planmäßig. Wir mussten uns allerdings etwas beeilen, um den Zug noch zu erwischen.
Gefrühstückt habe ich mein Knusper-Beerenmüsli mit Weintrauben und Pflanzenmilch, dazu gab es ein Glas LaVita-Saft und eine Tasse Schokocappuccino. Mittags und abends aß ich eine asiatische Gemüsepfanne mit Asia-Nudeln.
Heute startete ich nach einer zweiwöchigen Pause in meinen ersten Arbeitstag in diesem Jahr. Meine To-do-Liste war unendlich lang, sodass ich den Großteil des Tages damit beschäftigt war, anzukommen, die Aufgaben zu priorisieren, die ersten zwei Arbeitswochen zu planen und schließlich die allerwichtigsten To-dos abzuarbeiten. Am späten Nachmittag sah die Liste schon wesentlich besser aus. Mein neues Dienstfahrzeug bekam eine eVB-Nummer, die ich sogleich dem Autohaus nebst unterschriebenem SEPA-Lastschriftmandat für die Leasingraten übermittelte.
Auch L hatte heute ihren ersten Schultag nach den Weihnachtsferien. Ihr Sportlehrer hatte recht gute Laune und schnauzte die Kinder nicht voll. Im Deutschunterricht erzählten sich die Kinder von ihrem Jahreswechsel und den Ferien und schrieben sich wichtige Wörter zum Thema „Silvester“ auf. In den nächsten sechs Wochen werden die Kinder noch einige Noten erhalten. L habe ich mit ihrer neuen Smart Watch in die Schule geschickt. Diese schaltete sich wie erhofft Punkt acht Uhr in den Schulmodus und konnte von L erst am Nachmittag nach Schulschluss wieder benutzt werden.
L wurde vom Papa ihrer Schulfreundin EB mit abgeholt. So konnte L ihren Nachmittag und Abend mit ihrer Freundin verbringen, während ich beruflich und auch privat herumwuseln konnte, ohne unterbrochen zu werden. Unter anderem räumte ich nun endlich unseren Koffer vom Weihnachtsbesuch aus und reinigte das Badezimmer, das es dringend nötig hatte.
Ab der Mittagszeit hatte ich bis in den Abend hinein leichte Kopfschmerzen. Es war draußen auch ziemlich stürmisch und mild. Eventuell war der Wetterumschwung die Ursache dafür.
Was heute schön war:
– kurzzeitiger Sonnenschein
– Playdate für L
– Serienabend
– Französischübungen
– vorlesen
Mein Montagsstarter # 1
Dies & Das, PersönlichesUm in diesem Jahr besser in die jeweils neue Woche zu starten, möchte ich ab sofort an Antetannis Blogaktion teilnehmen, bei der sieben vorgegebene Textfragmente ergänzt werden sollen. Auch hier gilt: Jede*r, der mag, darf mitmachen.
Und los geht’s:
❶
Verängstigte Tiere und Kinder aufgrund der Böllerei verbinde ich mit Silvester. Zudem mag ich es nicht, lange aufbleiben zu müssen, obwohl ich müde bin. Dennoch liegt es mir sehr am Herzen, das neue Jahr mit den Menschen zu begrüßen, die mir wichtig sind.
❷
Los ging der Tag mit dem Kuscheln unserer Zwergkaninchen Elli und Waltraud, die vor den lauten Böllern Angst hatten, und das neue Jahr wurde mit einem halben Glas Sekt und netten Worten begrüßt.
❸
Auf die übers Jahr verteilten schönen Erlebnisse bin ich gespannt und auf unsere bevorstehenden Urlaube und Ausflüge freue ich mich.
❹
Schön, dass meine L noch klein und bei (fast) allem mit dabei ist. So können wir gemeinsam wertvolle Erinnerungen schaffen.
❺
Organisiertes Feuerwerk zum Jahreswechsel? Ich bin bereit.
❻
Pläne? Vorsätze? Ich mache so weiter wie bisher. Ich bin mit dem Erreichten vom letzten Jahr sehr zufrieden und möchte auch im neuen Jahr weiter an meinen persönlichen Zielen arbeiten.
❼
Für heute habe ich unzählige To-dos im Kalender stehen. Diese Woche habe ich dazu noch einen ersten Arzttermin geplant und ich freue mich, wenn ich mich wieder strukturiert, organisiert und den Überblick zurückgewonnen habe.
#WMDEDGT Januar 2025
AlltagsschnipselAuch gestern Abend klappte es nicht sonderlich gut, zeitiger schlafen zu gehen. L ist und bleibt eine Nachteule. Irgendwie werden wir es am Montagmorgen dennoch schaffen, pünktlich die Wohnung in Richtung S-Bahn zu verlassen, um in unseren ersten Schul- beziehungsweise Arbeitstag nach der zweiwöchigen Pause zu starten.
Heute Morgen wachte ich halb neun auf und war noch ziemlich müde. Ich blieb dennoch wach und las auf einigen Seiten im Internet, die ich regelmäßig besuche. L schlief bis Viertel vor zehn (Dreiviertel zehn).
Zuerst öffnete ich sämtliche Fenster zum Durchlüften und kehrte den gröbsten Dreck, den unsere Kaninchen Elli und Waltraud in der Nacht hinterlassen hatten, auf. Anschließend bekamen die beiden frisches Grünfutter, auf das sie sich wieder einmal begierig stürzten, als hätte ich gestern Abend vergessen, sie zu füttern.
In unserer Wohnung ist es nun glücklicherweise wieder so warm wie vor unserer Abreise. Einige Fenster konnten somit etwas länger geöffnet bleiben, ohne dass wir mit Erfrierungserscheinungen rechnen mussten.
Gefrühstückt haben L und ich halb elf. Für mich gab es Knusper-Beerenmüsli mit Weintrauben, Himbeeren und Bananenstückchen, dazu ein Glas LaVita-Saft und eine Tasse Schokocappuccino. L aß etwas Schokoladen-Porridge mit Bananenstückchen, der ihr allerdings nicht schmeckte. Deshalb gab es kurze Zeit später für sie eine Brotscheibe mit Toskana-Aufstrich.
Vormittags nahm ich getrocknete Kleidung vom Wäscheständer, verräumte diese in unsere Schränke und hing frisch gewaschene wieder zum Trocknen auf. Auf meiner Aufgabenliste stand für heute einiges mehr, aber die Zeit lief mir davon. Zum Glück läuft die Hausarbeit nicht weg.
Nachdem L und ich uns angezogen und im Bad fertig gemacht hatten, liefen wir kurz nach halb eins eiligen Schrittes zur S-Bahn-Haltestelle. Bereits eine Minute später saßen wir im Zug in Richtung Leipziger Innenstadt.
Am Wilhelm-Leuschner-Platz warteten wir auf Ls Schulfreundin YW und ihre Mama. Gemeinsam gingen wir ins Cinestar und schauten den Film „Vaiana 2“ in 3D. L und ich teilten uns eine große Portion Nachos mit Käse-Dip. Der Film gefiel uns allen sehr gut. Das Ende lässt auf einen dritten Teil schließen.
Nach dem Kinobesuch wurden wir noch auf einen Tee eingeladen. Wir begleiteten YW und ihre Mama mit nach Hause. Die Kinder verschwanden in YWs Zimmer, wir Mamas machten es uns am Tisch in der Küche gemütlich und sprachen unter anderem über unsere Jahreswechsel und den anstehenden Schulbeginn.
Kurz vor halb sieben kamen wir wieder bei uns in der Wohnung an. Auf dem Weg dorthin lag überall nur noch Schneematsch. Der angekündigte Regen hatte wirklich ab dem Nachmittag eingesetzt und das herrliche Bild einer weißen Winterlandschaft nach und nach zerstört.
L und ich bestellten zuerst Mittagessen für die nächsten drei Schulwochen. Das hätte ich fast vergessen. Währenddessen kochten bereits Nudeln und Tomatensoße auf dem Herd. Da Elli und Waltraud offenbar wieder sehr hungrig waren, folgten sie mir auf Schritt und Tritt bis in die Küche hinein. Aus diesem Grund erhielten sie von mir noch vor der Käfigreinigung einen Teil ihres Abendessens. Ls Ranzen wurde für den morgigen Schultag gepackt. Ihre Frühstücksbrotdose ist auch schon vorbereitet.
Den Abend werde ich nun mit Französischübungen ausklingen lassen. Bereits gestern unterhielt ich mich mit der KI auf Französisch. Der Dialog war zwar etwas hölzern, dennoch verstand ich vieles auf Anhieb. Ab und an brauchte ich aber eine Weile dafür. Bevor es nachher hoffentlich etwas zeitiger ins Bett geht, schaue ich wenigstens eine Folge meiner aktuellen Serie weiter.
High Five der Woche 1/2025
Alltagsschnipsel, Dies & Das, PersönlichesSchon seit einiger Zeit lese ich Sabines wunderbare Beiträge in ihrem Blog Mausloch. Ihr High Five der Woche ist mir dabei natürlich längst ins Auge gestochen. Obwohl ich täglich Positives aufschreibe und das auch weiterhin tun werde, möchte ich ab sofort am Ende einer Woche meine fünf schönsten Momente küren und einen Wochenrückblick geben. Mitmachen kann bei dieser Blogparade übrigens jede*r.
Hier kommen meine fünf Highlights dieser Woche:
Urlaub
Seit dem 21. Dezember 2024 habe ich frei. Ich konnte mich in den letzten zwei Wochen erholen, verlor zwischendrin völlig das Zeitgefühl, verbrachte meine Tage lesend, eine Serie guckend oder Pläne für mein berufliches und privates neues Jahr schmiedend. Obwohl ich anfangs glaubte, 2025 wird ein eher ruhiges Jahr, weiß ich nun, dass auf L und mich ganz tolle Erlebnisse warten. Einen Großteil unserer freien Tage verbrachten L und ich mit unseren beiden Kaninchen Elli und Waltraud im Kreise der Familie. Der lange Familienbesuch wäre allerdings nicht möglich gewesen ohne ein …
Mietfahrzeug
Ich bin meinem Arbeitgeber beziehungsweise den Menschen dahinter unendlich dankbar, dass L und ich über die Feiertage mobil waren. Ohne den Mietwagen hätten wir unseren langen Familienbesuch nicht in diesem Maße realisieren können. Sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt war das Fahrzeug bis auf den letzten Millimeter vollgepackt.
Schnee
Ich liebe Schnee. Völlig überraschend blieb dieser sogar liegen, sodass L und ich mit unserem Schlitten und dem Popo-Rutscher rodeln konnten. Zwar war dies nur auf einem kleinen Hügelchen hinter den Wohnhäusern möglich, Spaß hatten wir dabei aber dennoch. Froh war ich über den Kauf neuer Winterstiefel vor wenigen Tagen. Ohne diese hätte ich mir im Schnee entweder nasse Füße geholt oder eine Unterkühlung zugezogen.
Upgrade meines Duolingo Abonnements
Seit dem Herbst liebäugelte ich mit einem Upgrade meines Abonnements. Im Rahmen einer Rabattaktion bis Silvester fasste ich mir schließlich ein Herz und wechselte von Super auf Max. Für ein Jahr wird der Preis derselbe wie bisher sein. Ich habe mittlerweile bereits mit der KI gesprochen und bin mit meinen ersten Sprechversuchen sehr zufrieden. Ich erhoffe mir nun wesentlich mehr Sicherheit beim Sprechen anderer Sprachen.
Nachfolger
Da mich mein Renault Megane Mitte November verlassen hat und L und ich seitdem ohne Auto den Alltag bestreiten, machen mich sämtliche Updates des Autohauses in Leverkusen glücklich, die mein neues Dienstfahrzeug, einen voll elektrischen Nissan Ariya, betreffen. Mittlerweile wurde das Fahrzeug zugelassen. Ein Kennzeichen existiert auch bereits. Es fehlen jetzt nur noch wenige Unterlagen, sodass ich optimistisch bin, das neue Fahrzeug noch im Januar als neues Familienmitglied begrüßen zu können.
Samstag, 4. Januar 2025 – Ls Smart Watch
AlltagsschnipselIch habe nach einer ruhigen Nacht bis halb zehn geschlafen. L wurde erst gegen zehn Uhr wach. Das wird am Montag wieder eine große Umstellung für uns beide, wenn der Wecker beizeiten klingelt. Ich fühle mich allerdings gut erholt und bin motiviert, weshalb ich mich schon auf den ersten Arbeitstag freue.
Gefrühstückt habe ich mein Knusper-Beerenmüsli mit Himbeeren und Pflanzenmilch. Mittags und abends gab es Basmati Reis mit einer Salatkreation aus Gurke, Tomaten, Kichererbsen und Möhre.
Nach dem Frühstück nutzten L und ich den restlichen Schnee, schnappten uns Popo-Rutscher und Schlitten und zogen zum Rodeln zum kleinen Hügelchen hinter den Wohnhäusern. Am späten Nachmittag wiederholten wir das Ganze.
Mittags richtete ich Ls Smart Watch für Kinder ein. Die entsprechende SIM-Karte kam bereits per Post an. Eine halbe Stunde später konnte sie einen ersten Probeanruf bei meinem Bruder starten. Anschließend telefonierte sie fast sechzig Minuten lang mit ihrer Schulfreundin EB. Auch die restlichen Familienmitglieder wurden angerufen. Ich verband die Uhr schließlich mit unserem WLAN und stellte die Uhrzeiten und Tage für den Schulmodus ein.
Was heute schön war:
– ausschlafen
– Sonnenschein & Schnee
– Rodeln mit L
– Französischübungen
– Serienabend
Eindrücke des Tages:


Freitag, 3. Januar 2024 – Rodeln am Abend
AlltagsschnipselIch habe sehr gut und viel geschlafen. Halb neun wurde ich wach, L etwa fünfundvierzig Minuten später.
Nach einer fast zweiwöchigen Pause aß ich zum Frühstück wieder mein Knusper-Beerenmüsli mit Apfelstückchen, dazu gab es Pflanzenmilch. Mittags aß ich die restlichen Spaghetti mit veganer Bolognese von gestern Abend, zum Vesper teilte ich mir mit L zwei Donuts und abends gab es zwei belegte Brotscheiben.
Nach dem Frühstück fuhr ich mit L in eines der Parkhäuser am Leipziger Hauptbahnhof und brachte (schweren Herzens) den Mietwagen zurück. Es gab glücklicherweise keine Beanstandungen. Danach kauften wir noch Salat und Brot ein, ehe es mit der S-Bahn zurück nach Hause ging.
Dort wartete viel Wäsche darauf, gewaschen und zum Trocknen aufgehängt zu werden. Nebenbei baute ich für L die Kita von Playmobil auf.
Abends bemerkte L, dass es schneite. Es blieb einiges liegen, sodass wir kurzentschlossen den Popo-Rutscher aus dem Keller holten und auf dem kleinen Hügel hinter den Wohnhäusern rodelten. Wer weiß, ob und wann es in diesem Winter erneut schneit. Das hat richtig Spaß gemacht.
Erstmals nutzte ich in der Duolingo App die Möglichkeit, mit der KI zu sprechen. Das klappte ganz gut und war weniger komisch als befürchtet.
Was heute schön war:
– ausschlafen
– Rodeln mit L
– Englischübungen
– Serienabend
Eindrücke des Tages:




