Freitag, 24. Januar 2025 – Entspannungsmassage

Alltagsschnipsel

L und ich haben wunderbar geschlafen. Da wir heute keinen Wecker brauchten, schlief ich bis halb acht und war nach einer fast zehnstündigen Nacht fit wie ein Turnschuh und ausgeschlafen.
Zum Frühstück aß ich mein Knusper-Beerenmüsli mit Bananenstückchen. Mittags gab es eine asiatische Gemüsepfanne und abends Mini-Pizzen Margherita. 

Den Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Ich half meinem Kollegen beim Ausfüllen einer Excel-Tabelle, erstellte ihm zwei Angebote für einen Kunden und suchte aktuelle Zahlen für ein Dokument heraus. Mit zwei Kolleginnen besprach ich das nächste Teammeeting in drei Wochen. Ich bin mit unseren Ideen sehr zufrieden und zuversichtlich, dass wir dem Team Mehrwert auf lustige Art und Weise bieten können.
Für L ging es heute nicht in die Schule. Somit nahm sie auch nicht am Freiday teil. Wir haben die Bitte der beiden Lehrkräfte, Ls Husten auszukurieren, direkt realisiert.

Am späten Nachmittag holten L und ich die Geburtstagsgeschenke für meinen Papa, der nächste Woche ein Jahr älter wird.
Abends ließ ich L zwei Aufgaben in Mathematik rechnen. Im Gegensatz zu vorgestern fiel ihr der Rechenweg heute deutlich leichter. Es ist wirklich sehr gut für sie, dass die Klassenarbeit verschoben wurde. Ich erhoffe mir für sie mehr Selbstsicherheit.
Freiwillig (!) setzte sich das liebe Kind anschließend ans Klavier, übte die beiden Stücke für das anstehende Konzert und ein neues. Ich bin sprachlos. 

Endlich konnte ich nach über fünf Wochen wieder eine halbstündige Thai Massage genießen. Mein Rücken, die Schultern und der Nacken waren richtig verspannt. Die Lockerungen taten richtig gut.

Was heute schön war:          

– ausschlafen
– Thai Massage 
– Einkaufsbummel
– Serienabend
– Schwedischübungen

Donnerstag, 23. Januar 2025 – Kaninchenliebe

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen. In meinen Träumen kam das E-Auto vor, mit dem ich gerade an einer Ladesäule stand. Vom klingelnden Wecker wurde ich geweckt und weiß somit leider nicht, ob der Ladevorgang erfolgreich war.
Gefrühstückt habe ich ein Knusper-Beerenmüsli mit Bananenstücken, mittags gab es eine Brotzeit und abends bereitete ich für L und mich Nudeln mit Tomatensoße beziehungsweise Pesto zu. 

Den Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Einziger Termin war unser Management Weekly. Mit der Finanzbuchhalterin kam ich am Morgen zu dem Entschluss, die Einrichtung einer Zusatzfunktion im Unternehmen online auf nächste Woche zu verschieben. Es fehlt ein wichtiger Brief von der Bank mit den Zugangsdaten. Nachmittags schaute ich mir meine „alte“ Ladekarte und deren Einsatzmöglichkeiten in ganz Deutschland an. Danach war ich wesentlich beruhigter. Da hat sich in den letzten vier Jahren bezüglich des Ausbaus des Ladenetzes einiges getan.
Keine Klassenarbeit in Mathematik für die Kinder! Der Grund ist direkt aus den 90ern entsprungen: Der Drucker hat gestreikt. Für L ist das Verschieben der Arbeit auf kommenden Dienstag super, so kann sie nämlich noch ein bisschen üben, um sicherer zu werden. Von zwei Lehrkräften wurde sie auf ihren starken Husten angesprochen und gebeten, sich zu Hause auszukurieren. Ups.

Am späten Nachmittag kaufte ich weitere Lebensmittel ein, die uns ausgegangen sind. 
Anschließend fuhren L und ich zum Klavierunterricht. L spielte heute echt gut und möchte auch weiterhin an dem kleinen Konzert Mitte Februar teilnehmen.
Abends genoss ich ganz viel Kuschelzeit mit beiden Kaninchen. Sogar die scheue Waltraud kam öfter zu mir auf die Couch gesprungen und ließ sich streicheln und knuddeln.

Das zweite Mal in Folge wurde die Kaninchenkiste mit frischem Grünfutter zeitlich so passend geliefert, dass ich kein Futter für Elli und Waltraud nachkaufen brauchte. Es war sehr smart von mir, den wöchentlichen Versandtag von Montag auf Dienstag zu ändern. Seitdem erfolgt die Lieferung des Pakets deutlich schneller.

Was heute schön war:          

– kurzzeitiger Sonnenschein 
– Kaninchenkuschelzeit
– Serienabend
– Italienischübungen

Mittwoch, 22. Januar 2025 – Rückkehr in den Alltag 

Alltagsschnipsel

Ich konnte gestern Abend ewig nicht einschlafen. Unterbrochen wurde dieser Prozess zudem von starken Hustenreizen. Als ich am Morgen durch das Weckerklingeln wach wurde, war ich noch sehr müde. L wollte auch nicht aus den Federn kommen.
Gefrühstückt habe ich mein Knusper-Beerenmüsli mit Pflanzenmilch. Mittags aß ich Asia-Nudeln mit Blattspinat und abends gab es eine Brotzeit.

Mein Arbeitstag bestand aus drei Terminen. Wir einigten uns auf die nächsten To-dos für unseren Social Media Auftritt, sammelten Punkte für das morgen stattfindende Management Weekly und brachten uns in einem Projekt auf den neuesten Stand. Im Projekt sind bereits alle sehr gespannt auf den Workshop in der kommenden Woche.
L ging heute wieder in die Schule und fand heraus, dass ihre Klassenlehrerin selbst erkrankt ist. Diese wird sogar noch bis Freitag nicht unterrichten. L erhielt einen neuen Wochenplan, den wir wahrscheinlich am Wochenende beenden müssen. Immerhin wird in den letzten drei Wochen bis zum Ende des Schulhalbjahres noch alles benotet, was nicht niet- und nagelfest ist.

L bat mich, sie heute in die Schule zu begleiten. Da ich dringend einkaufen musste, kam mir das morgendliche Verlassen der Wohnung sehr gelegen. Während L in die Schule lief, kaufte ich im Rewe ein. Voll gepackt kehrte ich kurz darauf wieder nach Hause zurück. Zumindest für größere Einkäufe ist so ein Auto schon von Vorteil.
Mit L ging ich nachmittags das erste Mal in diesem Jahr zur Ergotherapie. Wir fuhren mit der Tram durch die halbe Stadt und waren erst spät abends wieder in der Wohnung. Ich nutzte die Zeit des Wartens und pflegte meinen Terminkalender „Ein guter Plan“.

Was heute schön war:    

– Sonnenschein
– frisch bezogene Betten
– Zeit für den Terminkalender
– Französischübungen
– Serienabend  

Dienstag, 21. Januar 2025 – Autolieferung

Alltagsschnipsel

Geschlafen haben L und ich bis halb acht. Gefühlt hatte ich nachts wieder kaum richtige Tiefschlafphasen. Mein Husten ist schon sehr viel besser als gestern und auch der Schnupfen geht allmählich weg. Bei L verläuft es ähnlich.
Gefrühstückt habe ich Knusper-Beerenmüsli mit Weintrauben. Mittags bereitete ich uns Blattspinat, Kartoffeln und Omelette zu und abends gab es eine kleine Brotzeit. 

Den Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Ich hatte keinen einzigen Termin im Kalender stehen und konnte somit die für heute anstehenden Aufgaben in Ruhe abarbeiten.
L blieb auch heute bei mir zu Hause. Sie spielte abwechselnd mit ihren Playmobilsachen oder ruhte sich im Bett aus. Nachmittags half ich ihr, sich auf die übermorgen stattfindende Klassenarbeit in Mathematik vorzubereiten. 

Nach der Käfigreinigung fasste ich mir nachmittags ein Herz und ließ endlich das zum Kühlschrank gehörende große Eisfach abtauen. Etliche Stunden und Wassermassen später war alles wieder sauber und nutzbar. Ich kann manchmal wirklich nicht verstehen, weshalb bei mir zwischen Entschluss und Umsetzung mehrere Monate liegen.

Am Vormittag kam das neue Dienstfahrzeug mittels Spedition in Erfurt an. Zwei Kollegen nahmen es für mich in Empfang. Nun wartet das Auto auf dem Parkplatz darauf, von mir abgeholt zu werden. Geplant ist eine Überführung nach Markkleeberg am Wochenende. Samstag und Sonntag wurden Plusgrade angesagt, sodass eine sichere Fahrt trotz Sommerreifen möglich sein dürfte.

Was heute schön war:      

– länger schlafen  
– Autolieferung
– kurzzeitiger Sonnenschein
– sauberes Eisfach
– Serienabend
– Englischübungen 

Montag, 20. Januar 2025 – Überfall auf den Eisautomaten

Alltagsschnipsel

Gestern Abend, in der Nacht und auch in den frühen Morgenstunden hielt ich L und mich mit meinem Husten wach. Immer wenn ich glaubte, jetzt könnte ich einschlafen, krabbelte es im Rachen und ich hustete mir die Seele aus dem Leib. Das war nervig. Ich bin froh, dass L und ich uns gestern dazu entschieden hatten, sie zu Hause zu lassen. Der Husten ist auch bei ihr sehr stark und sie soll diesen besser auskurieren. So konnten wir heute Morgen beide etwas länger schlafen und brauchten uns nicht aus dem Bett zu quälen.
Gefrühstückt habe ich mein Knusper-Beerenmüsli mit Weintrauben und Pflanzenmilch. Mittags aß ich das restliche Sushi auf und abends gab es ein Kartoffelgericht.

Ich startete kurz vor acht Uhr in meinen Arbeitstag. Neben den montäglichen Abstimmungsterminen, an denen ich teilnahm, kümmerte ich mich um finanzbuchhalterische Themen und einige Belange aus dem Team.
L blieb heute bei mir zu Hause.

Nachmittags fühlte sich L erstmals seit dem Wochenende wieder fit genug, um mit mir gemeinsam die Wohnung zu verlassen und draußen im Sonnenschein eine kleine Runde zu drehen. Sie nahm hierfür ihren Roller mit. Wir deckten uns beim zur Eisdiele gehörenden Automaten mit Eis ein und aßen dieses kurz darauf zu Hause.  
Abends kam L versehentlich auf das Anruficon und erhielt wenig später einen Rückruf meines Bruders und meiner Schwägerin J. Wir unterhielten uns eine gute halbe Stunde lang. Das war sehr schön.

Vom vielen Husten habe ich starken Muskelkater bekommen. Insgesamt habe ich durch die Grippe anderthalb Kilogramm Gewicht in drei Tagen verloren.

Was heute schön war:      

– länger schlafen
– Sonnenschein
– Sushi zum Mittagessen   
– Nachmittagsspaziergang
– Eis essen
– Serienabend
– Schwedischübungen

Mein Montagsstarter # 3

Dies & Das, Persönliches

Neue Woche, neue Textfragmente von Antetanni. Und hier kommen schon meine Antworten:

❶ 
Mittagsschlaf mache ich sehr gerne, wenn ich frei und Zeit dafür habe.

❷ 
Auf meinem Smartphone befinden sich aktuell 11.903 Fotos. Mich begleiten somit jederzeit Erinnerungen jedweder Art ab dem Jahr 2010. 

❸ 
Ich plane, mich auszukurieren und anschließend mit meinen für dieses Jahr vorgesehenen Projekten weiterzumachen. Meine Motivation ist ungebrochen.

❹ 
Am allerliebsten würde ich morgen den neuen Dienstwagen selbst in Empfang nehmen.

❺ 
Wintersport oder doch lieber die Handball-WM? Im Fernsehen verfolge ich beides nicht. Ich selbst stand bisher nur einmal für ein paar Tage auf Skiern. Ich hatte viel Spaß dabei, erinnere mich aber auch an stark schmerzende Knie. Handball habe ich noch nie gespielt.

❻ 
Mich mit Menschen fließend in anderen Sprachen zu unterhalten, würde ich gerne besser können.

❼ 
Diese Woche habe ich wegen meines Fokus’ auf eine baldige Genesung kaum etwas im Kalender stehen und ich freue mich auf die Fahrt mit meinem neuen Dienstwagen.

Ein Wochenende im Januar 

Alltagsschnipsel

Dass dieses Wochenende ruhig verlaufen würde, war mir bereits vor einigen Wochen klar. Dass L und ich allerdings krank sein und das Bett hüten würden, hätte nicht unbedingt sein müssen. Ich hoffe, dass wir in der kalten Jahreszeit jetzt lange und oft genug krank gewesen sind. 


Samstag, 18. Januar 2025


In der Nacht habe ich viel geschwitzt, noch mehr gehustet und gemerkt, wie ich allmählich einen ordentlichen Schnupfen bekomme. Kurz nach sieben Uhr wurde L wach. Da es noch dunkel und ich müde war, versuchte ich, sie zum Weiterschlafen zu bewegen. Es klappte und wir wurden halb neun wieder wach. L hustete am Morgen viel herum.

Nachdem ich Elli und Waltraud frisches Grünfutter bereitgestellt habe, machte ich mich an Ls und mein Frühstück. Wir aßen beide Knsuper-Beerenmüsli.

Aufgrund starker Kopfschmerzen begab ich mich nach dem Essen zurück ins Bett. Auch L ruhte sich aus. Vormittags riefen meine Eltern auf Ls Smart Watch an, um sich nach meinem Gesundheitszustand zu erkundigen. Im Verlauf des Tages wurde L langweilig und ich fragte bei den Eltern ihrer Schulfreundin CE an, ob sie nachmittags oder morgen Zeit hätten. Wir einigten uns auf den nächsten Tag.

Zur Nachmittagszeit schauten L und ich gemeinsam den Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich diesen Film zum ersten Mal gemeinsam mit meinem Bruder und meiner Cousine J im Kino gesehen habe. Mit dabei waren damals etliche Mini-Tafeln Schokolade – ganz passend zur Thematik.

Damit mein Blutzuckerspiegel nicht absackt und mir komisch wird, aß ich über den Tag verteilt immer wieder ein Pizzastück, bis beide Pizzakartons schließlich leer waren. 

Abends schaute ich ein paar Folgen einer Serie weiter und machte kurz vor dem Schlafengehen noch meine Französischübungen. 


Sonntag, 19. Januar 2025


Heute schlief ich bis kurz vor acht Uhr. Im Schlafzimmer war es zu dieser Zeit noch ziemlich dunkel.
In der Nacht hatte ich viel geträumt und ordentlich geschwitzt. Ich musste irgendwann in den frühen Morgenstunden sogar aufstehen, um mein Schlafoberteil gegen ein trockenes zu wechseln. Auch ein plötzliches Einsetzen des Krabbelhustens hielt L und mich lange vom Schlafen ab. Dennoch fühlte ich mich beim Aufstehen besser.

Ich nutzte diesen Umstand und ging nach wer weiß wie vielen Tagen endlich wieder duschen. Dabei wusch ich mir auch die Haare. Das Gefühl danach war einfach wunderbar. 

Für Elli und Waltraud bereitete ich zuerst das Frühstück zu, danach für L und mich. Wir aßen beide mein Knusper-Beerenmüsli. Dass ich noch nicht wieder fit bin, merke ich daran, dass ich keinen Appetit auf meinen heiß geliebten Schokocappuccino habe. 

L hat nun neben dem Husten auch Schnupfen. So sagte ich CE und ihrer Familie für heute ab. L wollte sich lieber ausruhen.

Nach dem Essen setzte ich mich mit dem Laptop auf dem Schoß auf die Couch, um das Übergabeprotokoll des neuen Dienstwagens zu lesen. Dabei fand ich heraus, dass derzeit Sommerreifen montiert sind und auch keine Winterreifen mitgeliefert werden. Ich fragte per Mail beim Autohaus nach, erhielt kurz darauf sogar eine Antwort meines Ansprechpartners und lernte, dass Neufahrzeuge immer auf Sommerreifen stehen und Winterreifen im Preis nicht inkludiert sind. Als ich merkte, wie eine Liste an bisher ungeplanten To-dos vor meinem geistigen Auge entstand und diesbezüglich mein Stresslevel anstieg, klappte ich das Macbook schnell zu und ließ es für den Moment gut sein. 
Ich widmete mich stattdessen der Pflanzenpflege und kümmerte mich um unsere Wäsche. 

Mittags bereitete ich L und mir Nudeln mit Tomatensoße zu. Etwa eine Viertelstunde später hatte ich einen so starken Hustenreiz, dass ich das Gegessene vollständig erbrach. Schade. Eine Toastbrotscheibe mit Nutella musste kurze Zeit später zur Besänftigung des Hungers dienen.

Nach einem kurzen, erholsamen Mittagsschlaf lockte mich die Sonne nach draußen. Ich entsorgte zuerst unseren Müll, der bereits zwei Tage lang darauf wartete, und lief anschließend eine etwa anderthalb Kilometer lange Runde. Für mehr war ich noch nicht fit genug. Als ich eine halbe Stunde später wieder zu Hause war, musste ich mich ausruhen.
L blieb währenddessen erstmals ganz alleine zu Hause. Ihre Beine taten weh und sie wollte sich ausruhen. Über die Smart Watch, die es für sie zu Weihnachten gab, bin ich immer noch glücklich. Sie hat L zu mehr Selbstvertrauen und Mut verholfen.

Aus einer Laune heraus und weil ich mich noch nicht fit genug fühlte, um zu kochen, bestellte ich uns zum Abendessen etwas Sushi. Auch bei der Einnahme meines Lieblingsessens hatte ich mit meinem starken Hustenreiz zu kämpfen. Ich kam allerdings etwas besser weg als am Mittag.

Den restlichen Abend verbrachte ich im gemütlichen Bett, schaute meine Serie weiter und absolvierte Italienischübungen. 

High Five der Woche 3/2025

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Diese Woche hatte es in sich. Von jetzt auf gleich wurde ich von der Grippe überrannt und war mehrere Tage lang zu nichts oder nur wenig zu gebrauchen. Auch wenn es mir schwerfiel, fünf positive Momente zu finden, habe ich mich nicht abhalten lassen, wieder an Sabines Blogaktion teilzunehmen.

Hier kommen meine fünf besten Momente der Woche:

Schulweg
L hat mir diese Woche sehr geholfen. Vor allem am Freitag, als es mir absolut unmöglich war, das Bett für längere Zeit zu verlassen. In den letzten drei Wochen ist sie Dank der Smart Watch so mutig und selbstbewusst geworden, dass ich aus dem Staunen nicht mehr herauskomme. Es wird uns in Zukunft den Alltag oft erleichtern, dass sie nun alleine in die Schule und auch wieder zurück nach Hause gehen kann und will.

Fahrplan
Am Dienstag fand mein Jahresgespräch statt. Neben meinen bisherigen Aufgaben werde ich mich ab sofort in den Bereich Marketing einarbeiten und hoffentlich wertvolle Inhalte für den Außenauftritt der Firma schaffen.

Auswertung
Meine Hausärztin rief mich am Donnerstag zurück und teilte mir das Ergebnis der Blutuntersuchung mit. Sehr zu meiner Freude ist mein Schilddrüsenwert nach wie vor in bester Ordnung.

Liefertermin
Völlig überraschend wurde mir am Freitag mitgeteilt, dass mein neuer Firmenwagen bereits am kommenden Dienstag geliefert wird. So habe ich in Kürze die Möglichkeit, die Welt der Elektroautos zu erkunden. Ich bin schon sehr gespannt.

Spaziergang
Heute schien die Sonne so schön, dass ich draußen eine kleine Runde spazieren ging. L fühlte sich nicht fit genug, um mich zu begleiten, und blieb erstmals eine halbe Stunde alleine zu Hause.  

Mein Weg durch die Trauer 

Trauerarbeit

Mein Nikolausgeschenk an mich waren im Dezember letzten Jahres die Coaching-Karten „Der Tod, ich und das Leben“ von Melike Bilbey, die zur Trauerbewältigung und (für mich ganz wichtig) auch für die Einzelarbeit genutzt werden können. Mithilfe dieser Karten möchte ich nun einen ersten Schritt gehen, um vergangene Erlebnisse nebst dazugehöriger Verhaltensweisen und Reaktionen zu reflektieren und tiefsitzende Traumata zu verstehen und allmählich aufzulösen.

Unterteilt sind die Karten in die vier Kategorien Wahrnehmen, Erinnern, Stärken und Schöpfen. Auf jeder Karte steht eine Frage, die es zu beantworten gilt. Im Januar habe ich mich mit folgenden Fragen beschäftigt:

Wahrnehmen 
Was würde dir jetzt gut tun?
Eine einfache Frage und dennoch schwierig zu beantworten. 
Betrachte ich den Augenblick, würde mir in den Wintermonaten ein wärmeres Klima gut tun. Dann hätten es Viren und Bakterien schwerer, über mich herzufallen. Schon länger spiele ich mit dem Gedanken, den Winter irgendwann in wärmeren Regionen zu verbringen. Aktuell ist das aus verschiedenen Gründen noch nicht möglich. 
Mir würde es ebenfalls für mein Seelenheil gut tun, wären die Zukunftsaussichten für den Fortbestand der Menschheit positiver. Die Geschehnisse in der Welt machen mir große Angst. Da hilft es auch nur bedingt, auf den Konsum von Nachrichten zu verzichten und Social Media zu meiden. Es fühlt sich immer häufiger so an, als könnte ich nur hilflos dabei zusehen, wie der Abgrund und damit das Ende der Welt näher kommt. Umso wichtiger ist es für mich geworden, in meiner Bubble zu bleiben und dort mein Bestes zu geben. Ich bin jeden Tag aufs Neue bemüht, in meinem Umfeld niemanden durch mein Handeln zu schaden und mich mit Menschen zu umgeben, die mir gut tun. Ich möchte L und allen Kindern ein gutes Vorbild sein und mein Leben im Kleinen verbessern.

Erinnern
Welche Themen haben den geliebten Menschen beschäftigt?
Ms Gedanken kreisten beinahe unaufhörlich um seine Firma und die Arbeit. Direkt nach seinem Studienabschluss machte er sich selbstständig. Als wir uns kennenlernten, war er ein Einzelkämpfer. Doch im Laufe der Jahre kamen immer mehr Mitarbeiter hinzu. Schließlich auch ich. Wir hatten ein gemeinsames Ziel vor Augen, auf das wir hinarbeiteten, und große Träume. Wir waren ein gutes Team und zogen an einem Strang.
Im Gegensatz zu mir wollte M schon immer mehr vom Leben und war auch bereit, alles für die Verwirklichung seiner Träume zu geben. Er arbeitete oft bis spät in die Nacht hinein, kannte keine Feiertage oder Wochenenden. Selbst im Krankenhaus ließ er es sich vor, während und nach wichtigen Behandlungen und Therapien nicht nehmen, die wichtigsten Aufgaben zu erledigen und Pläne zu schmieden.
Der Verrat des vorherigen Mutterkonzerns hatte seinem fragilen Gesundheitszustand ordentlich zugesetzt. Bis acht Stunden vor seinem Tod kämpfte er noch Seite an Seite mit seinen Kolleg*innen für den Erhalt seiner Firma. 
Diese Motivation war für mich schließlich ausschlaggebend, alles dafür zu tun, um seinen Lebenstraum nicht sterben zu lassen. Wir stehen heute in anderer Teamkonstellation vor ähnlichen und neuen Herausforderungen und haben nach wie vor einen weiten Weg vor uns. Die Firma gibt es allerdings noch.
Auch seine Freund*innen aus Schul- und Studienzeiten waren M immer sehr wichtig. Noch viele Jahre nach den jeweiligen Abschlüssen traf sich ein Großteil seines Freundeskreises mindestens einmal wöchentlich im Stammlokal in Erfurt. Für so viele treue und liebe Freund*innen und den Zusammenhalt untereinander habe ich ihn immer beneidet.

Stärken
Welche Aktivität in der Natur tut dir gut?
Am allermeisten mag ich Spaziergänge oder Wanderungen. Besonders gern unternehme ich diese zwischen Frühjahr und Herbst. Wenn die Gedanken in meinem Kopf unaufhörlich kreisen, hilft mir auch eine Laufrunde sehr. Danach fühle ich mich immer ganz wunderbar.
Im Winter bin ich sehr gern draußen, wenn es geschneit hat. Ich liebe das Geräusch von knirschendem Schnee unter meinen Füßen. Rodeln macht mir auch großen Spaß. 
Im Sommer gehe ich gern mit L im See baden.

Schöpfen
Was hast du aus dieser Zeit wertvolles gelernt?
Ich habe für mich und mein zukünftiges Leben einiges aus den Jahren 2019 und 2020 mitgenommen.
Ich weiß nun, dass es gut und wichtig ist, Ziele vor Augen zu haben, sich in Themen hineinzuknien und an der Verwirklichung dieser mit großem Einsatz zu arbeiten. Dennoch ist Arbeit nicht alles im Leben. Freizeit und Erholungsphasen dürfen keinesfalls zu kurz kommen. Auch eine ungesunde Lebensweise schadet dem Körper dauerhaft.
Ich habe verinnerlicht, dass Vorsorgeuntersuchungen sehr wichtig sind und lebensrettend sein können. Wie eine Art Mantra hat sich bei mir eingebrannt, dass umgehend ein Arzt konsultiert werden sollte, wenn Schmerzen, offene Wunden im Mund-/Rachenraum oder auch ein Unwohlsein nach zwei Wochen nicht wieder von selbst verschwunden sind.

Freitag, 17. Januar 2025 – Den Tag verschlafen

Alltagsschnipsel

Ich habe zwar gut geschlafen, wurde in der Nacht aber von Schüttelfrost, Übelkeit sowie Kopf- und Gliederschmerzen geplagt. Entweder war mir zu warm und ich schwitzte daraufhin sehr stark oder ich war von Kopf bis Fuß eiskalt und musste mich mithilfe von mehreren Decken aufwärmen. Da ich dazu neige, selten Fieber zu bekommen, hatte ich nachts maximal leicht erhöhte Temperatur. Als der Wecker sechs Uhr klingelte, fühlte ich mich matschig und sehr schwach. L wollte nicht aufstehen. Ich musste mit Engelszungen auf sie einreden. 
Ich war beim Aufstehen bereits so hungrig, dass ich schon eine Stunde später etwas Knusper-Müsli mit Pflanzenmilch essen musste, sonst wäre mein Kreislauf kollabiert. Über den Tag verteilt aß ich immer wieder kleinere Brotzeiten. Abends bestellte ich L und mir je eine Pizza. Zum Kochen war ich absolut nicht in der Lage. 

Arbeiten konnte ich heute nicht. Ich meldete mich morgens krank und verbrachte den gesamten Tag schlafend im Bett. Es fiel mir sehr schwer, für längere Zeit die Augen offenzuhalten. 
Für L fand wieder der Freiday statt. Allmählich neigt sich ihr aktuelles Projekt „Armut“ dem Ende entgegen. Sie hat bereits Ideen, mit welchem Thema es anschließend weitergehen könnte. Da L heute sowohl alleine in die Schule gegangen als auch zurück nach Hause gekommen ist, brauchte ich mich nicht nach draußen quälen. Ich war weder morgens noch nachmittags in der Lage, die Wohnung, geschweige denn das Bett für längere Zeit zu verlassen. Mit ihrer Selbstständigkeit hat sie mir diese Woche wirklich sehr geholfen.

Mittags wurde ich von meinem Papa angerufen, der sich nach meinem Gesundheitszustand erkundigen wollte. Nachmittags riefen meine Mama und er erneut für ein paar Minuten an.
Erst als gegen Abend die Kopfschmerzen mithilfe einer Aspirin Complex allmählich abschwächten, konnte ich etwas fernsehen. Die arme L langweilte sich hingegen ziemlich.

Völlig überraschend wurde mir heute ein Liefertermin für das neue Dienstfahrzeug mitgeteilt: Am Dienstag soll es soweit sein. Ich bezweifle zwar, dass ich bis dahin wieder fit und reisefähig bin, freue mich aber dennoch. Hoffentlich findet sich jemand, der das Auto für mich entgegennimmt.

Was heute schön war:          

– Ls Selbstständigkeit
– schlafen
– Termin für die Autolieferung
– Englischübungen
– Serienabend