Freitag, 31. Januar 2025 – Änderungen im Projekt  

Alltagsschnipsel

Ich habe gut geschlafen, in der Nacht aber wieder stark geschwitzt. Auch Ls Schnupfen ist stärker als Anfang der Woche. Ich hoffe, wir können uns am Wochenende weiter auskurieren.
Im ICE gab es morgens eine Brotzeit. Ein Thermobecher mit Schokocappuccino durfte dabei nicht fehlen. Mittags holte ich mir im Tegut eine kleine Packung Sushi, zum Vesper gab es ein Stück Kuchen und abends aß ich Spaghetti mit Pesto. 

Wegen eines Workshops in einem Projekt, das ich gern wieder stärker als Scrum Master betreuen würde, verbrachte ich den halben Arbeitstag im Büro in Erfurt. Der Austausch war sehr konstruktiv und produktiv. Es kommt eine Menge Arbeit auf das Team zu, aber das Ergebnis wird sich sehen lassen können. Anschließend tauschte ich mich mit einem Werkstudenten zu einem Lohnbuchhaltungsthema aus. Zu Hause arbeitete ich noch die wichtigsten To-dos vor dem Wochenende ab.
Ls Schultag startete bereits sieben Uhr, da ich die S-Bahn zum Hauptbahnhof Leipzig erwischen musste. Heute stand im Rahmen des Freiday ein Ausflug zum Katzenschutzverein an. L und die anderen Kinder, die dort hingehen durften, erhielten viele Informationen und einen Einblick in die Arbeit.

Am Nachmittag wurde Ls Pony beim Friseur in der Nähe der Schule nachgeschnitten.
Anschließend hatte ich die Idee, im zur Bäckerei gehörenden Café ein Heißgetränk und ein Stück Kuchen für jede von uns zu holen und ein bisschen die Seele baumeln zu lassen.


Abends las ich die beiden Stromzählerstände ab. So gut unser Verbrauch beim Tagstrom ist, so hoch ist er beim Nachtstrom. Es ist erschreckend, wie viel wir in einem Monat verheizt haben. Traurig daran ist, dass es auch im Januar immer wieder Tage gab, an denen es recht kühl in der Wohnung war.

Ab morgen wird es für längere Zeit vor allem bis in die Vormittage hinein zu frostig und kalt sein, um guten Gewissens mit Sommerreifen zu fahren. Das Auto bleibt deshalb stehen. Voller Spannung verfolge ich seit Tagen die Sendung der Winterreifen und Felgen. Abends rief überraschend die Werkstatt bei mir an: Die Reifen und Felgen sind angekommen. Wir vereinbarten einen Termin zum Räderwechsel für nächste Woche. Ich freue mich.

Was heute schön war:            

– erfolgreicher Workshop
– Auszeit im Café
– Serienabend
– Italienischübungen
– lesen

Mein Freitagsfüller # 3

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Ich freue mich, dass Barbara heute wieder Zeit für ihren wöchentlichen und wie immer sehr informativen Blogpost und die darin enthaltenen sieben auszufüllenden Textfragmente gefunden hat.

Hier kommen meine Gedanken zum Freitagsfüller:

1.  
In diesem Monat schien die Sonne ziemlich oft. Ich erinnere mich an vergangene Jahre mit grau bedecktem Himmel über mehrere Wochen hinweg. Das schlug mir aufs Gemüt.

2.  
Frühes Aufstehen ist trotz aller wissenschaftlicher Erkenntnisse immer noch fest in unserem derzeitigen Bildungssystem verankert. Ich fürchte, man muss sich einfach dran gewöhnen. So schnell wird sich daran vermutlich nichts ändern.

3.  
Ich könnte wegen der zahlreichen Annehmlichkeiten meines neuen Dienstwagens und der zurückgewonnenen Flexibilität immer noch Luftsprünge machen.

4.   
Schlumi ist mein Lieblingsname für meine Tochter L.

5.  
Es hat lange gedauert, aber in diesen Tagen konnte ich mir endlich einen Ruck geben und mit einem privaten Projekt starten.

6.  
Wintermonate mit Dunkelheit und zig Infekten finde ich jedes Jahr aufs Neue herausfordernd und ungemütlich. Dabei kann ich dem Winter sogar etwas abgewinnen – vor allem rodelnd im Schnee.

7. 
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein paar ruhige Stunden, morgen habe ich geplant, mit L wegen des Geburtstags meines Papas nach Erfurt zu fahren, und Sonntag möchte ich ein weiteres Geburtstagsessen genießen!

Donnerstag, 30. Januar 2025 – Noten über Noten

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen und bin vom Weckerklingeln geweckt worden. L kam ebenfalls ganz gut aus dem Bett.
Gefrühstückt habe ich ein neues veganes Knusper-Beerenmüsli mit Weintrauben und Himbeeren. Zum Mittagessen briet ich mir zwei Spiegeleier und aß diese mit Brot. Zuvor gab es die restliche Miniportion Nudeln mit Tomatensoße. Zum Abendessen bereitete ich L und mir Obstsalat und eine Brotzeit zu. 

Nach einem kurzen Morgenspaziergang, bei dem ich erneut einen wunderschönen Sonnenaufgang sah, startete ich in meinen Arbeitstag. Mit unserer Finanzbuchhalterin besprach ich ein paar zukünftige Änderungen, die uns allen Erleichterung bringen sollen, und kümmerte mich anschließend um die Beantwortung von E-Mails und das Umschreiben unserer Arbeitsverträge. Unser Management Weekly zur Mittagszeit war trotz teilweise schwieriger Themen sehr produktiv. 
Auf den Ethiktest über „Die zehn Gebote“ bekam L die Note drei, die sie auch so stehen lassen will. In der Klassenarbeit in Mathematik bekam L gerade noch so eine Vier. Sie darf diese mit einigen anderen Kindern mit derselben oder einer schlechteren Note und den derzeit erkrankten nächste Woche erneut schreiben. Auf einen gemeinsam mit CE gehaltenen Vortrag in Deutsch erhielt sie die Note eins. Das Thema war „Silvester in Schottland“. 

Am späten Nachmittag hatte L Klavierunterricht. Dank des Autos kamen wir erstmals seit zweieinhalb Monaten wieder pünktlich an.
Zu Hause reinigte ich den Kaninchenstall, bereitete uns vieren Abendessen und für L und mich Frühstück für den morgigen Arbeits- und Schultag zu, legte Kleidung heraus und ging duschen. Den Abend werde ich eine Serie guckend und lesend ausklingen lassen. 

Auch heute wurde Ellis und Waltrauds Kaninchenkiste mit frischem Grünfutter genau zur rechten Zeit geliefert. Ich brauchte somit nichts nachkaufen.

Was heute schön war:

– Morgenspaziergang
– Sonnenaufgang
– Französischübungen           
– Serienabend
– lesen

Mittwoch, 29. Januar 2025 – Erster Ladevorgang

Alltagsschnipsel

Ich habe wunderbar geschlafen. L und ich sind gestern Abend etwa eine halbe Stunde zeitiger ins Bett gegangen. Das kam mir heute Morgen zugute, denn L war nicht so mürrisch.
Zum Frühstück aß ich mein Knusper-Beerenmüsli mit Himbeeren, mittags gab es den restlichen Couscous mit italienischer Gemüsepfanne und abends hatten wir Appetit auf Nudeln mit Tomatensoße. 

Neben Abstimmungen zur richtigen Rechnungslegung und Terminvorbereitungen kümmerte ich mich heute um ein Umsatz- und Cashflowupdate für das morgige Management Weekly. Zudem verschwanden viele kleinere To-dos von meiner Liste.
Ls Schultag war gut. Morgen bekommen die Kinder den Ethiktest zum Thema „Die zehn Gebote“ zurück und erfahren ihre Note in der Matheklassenarbeit. In der letztgenannten hat keines der anwesenden Kinder die Note eins geschrieben. Die Klassenlehrerin hat bereits angekündigt, dass die Kinder, die unzufrieden mit ihren Ergebnissen sind, die Aufgaben, in denen sie nicht gut abgeschnitten haben, wiederholen dürfen. Es wird dann eine Zusatznote geben. Ich bin gespannt, wie L in beiden Tests abgeschnitten hat. Ich habe ihr nochmals mitgegeben, dass mir Noten völlig egal sind und sie niemals mit einem schlechten Gefühl zu mir nach Hause kommen braucht.

Erstmals seit zweieinhalb Monaten fuhren L und ich im warmen Auto zur Ergotherapie, die am späten Nachmittag für L stattfand. Wir waren innerhalb einer Viertelstunde in der Leipziger Innenstadt und abends viel schneller wieder zu Hause und konnten so eine Menge Zeit sparen. Diese nutzte ich für die Vorbereitung unseres Abendessens und Ls morgigen Schultag sowie zur Käfigreinigung und Kaninchenfütterung.   

Heute steuerte ich erstmals eine Ladesäule an. In den ersten zehn Sekunden merkte ich, dass sämtliche Ängste und Sorgen der letzten Tage völlig sinnlos waren. Der Automat ist idiotensicher und niemand kann auch nur irgendwas falsch machen. Auch ich nicht. Das Auto wurde von 31 Prozent auf 93 innerhalb einer Stunde geladen. Ich arbeitete in der Zeit, kurz unterbrochen von kleinen Spaziergängen nach Hause und zur Ladesäule.


Was heute schön war: 

– Sonnenaufgang
– unkompliziertes Laden  
– Sonnenschein 
– Serienabend
– Englischübungen  

Dienstag, 28. Januar 2025 – Übungen zur Uhrzeit

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen. Meine anfangs gute Laune bröckelte am Morgen ganz schön, als ich mit Ls schlechter Stimmung und ihren wüsten Beschimpfungen konfrontiert wurde. Sie ist und bleibt ein Morgenmuffel.
Zum Frühstück gab es mein Knusper-Beerenmüsli mit Himbeeren, mittags bereitete ich mir Couscous mit einer italienischen Gemüsepfanne zu und abends aßen L und ich Mini-Pizzen.

Den Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Ich erstellte auf Bitten meines Kollegen ein Angebot und wurschtelte mich weiter durch die Thematik Messeplanung. Nun liegt der Ball beim Mutterkonzern, die uns aktuelle Zahlen in zig Dokumenten übermitteln soll. Am späten Nachmittag erstellte ich eine Überweisung für unsere Gehaltszahlungen.
Ein bisschen mehr als die Hälfte der Klasse schrieb heute die Klassenarbeit in Mathematik. Die andere Hälfte ist krank zu Hause. L hat ein mittelmäßiges Gefühl. Wenn es für eine Drei reicht, ist es gut. Sollte die Arbeit schlechter ausfallen, hat sie zum Glück die Möglichkeit, diese nochmal zu wiederholen. In Kürze wird die Klassenlehrerin die Kinder mündlich zur Uhr abfragen. L kann die Uhr noch nicht gut lesen, sodass wir dies jetzt jeden Tag ein bisschen üben werden.

Gleich am frühen Morgen holte ich Ls Rezept für die Ergotherapie in der Kinderarztpraxis ab. Ich freue mich jedes Mal, wenn das problemlos klappt.
Spontan nahmen wir Ls Schulfreundin EB am Nachmittag wieder mit zu uns nach Hause. Die Mädels räumten einiges aus Ls Kinderzimmer ins Wohnzimmer und den Flur und spielten Hotel und Hotelrestaurant. Ich war hierbei der erste (und einzige) Gast.

Was heute schön war:           

– unkomplizierter Rezepterhalt 
– Playdate für L
– Serienabend
– Schwedischübungen

Montag, 27. Januar 2025 – Planungstag

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen und wachte heute Morgen kurz vor sechs Uhr von selbst auf. Bevor ich L weckte, kümmerte ich mich um das leibliche Wohl von Elli und Waltraud und räumte Ls Frühstück in den Schulranzen. L kam gut aus den Federn, sodass wir zügig im Bad vorankamen und die Wohnung zeitig verlassen konnten.
Gefrühstückt habe ich mein Knusper-Beerenmüsli mit Apfelstücken. Mittags bereitete ich mir eine französische Gemüsepfanne zu. Abends gab es eine Brotzeit, für die Kinder Pommes und Fischstäbchen.

Den Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Neben unseren montäglichen Abstimmungsterminen fragte ich an, ob für den Workshop am Freitag noch Vorbereitungen getroffen werden müssen. Ansonsten kümmerte ich mich um die Planung von Messeauftritten in diesem Jahr.
Ls Husten und Schnupfen ist deutlich besser geworden, sodass sie heute die Schule besuchen konnte. Ihre Klassenlehrerin war auch wieder gesund. Morgen schreiben die Kinder endlich die Klassenarbeit in Mathematik, kommende Woche Dienstag noch eine in Deutsch.

Morgens hielt ich kurz in Ls Kinderarztpraxis und überreichte den aktuellen Ergotherapiebericht. Voraussichtlich kann ich mir das neue Rezept morgen abholen.
Nachmittags nahm ich neben L auch EB von der Schule mit. Die beiden Mädels verschwanden gleich in Ls Kinderzimmer und spielten. Dank des Autos waren wir zeitig zu Hause und brauchten nicht ewig auf die übervolle S-Bahn warten. Hach ist das schön. 

Ich habe abends viel organisiert. Ls Termin für ihre Geburtstagsfeier im März steht fest. Ich habe bereits die Hälfte angezahlt. Nun müssen lediglich noch die Einladungskarten geschrieben werden. Erste Absprachen und Vorbereitungen für ihren Geburtstag nebst Geschenken wurden ebenfalls schon getroffen. Der frühe Vogel und so.

Was heute schön war: 

– Auto fahren 
– Geburtstagsvorbereitungen
– Playdate für L
– Italienischübungen
– Serienabend 

Mein Montagsstarter # 4

Dies & Das, Persönliches

Was gibt es an einem verregneten Montagmorgen Schöneres, als Antetannis sieben Textfragmente zum Wochenstart auszufüllen? Genau, nichts! Und hier kommen meine Antworten:

❶ 
Der 27. Januar ist in diesem Jahr ein Montag. Seit einigen Tagen wartet die gesamte Familie gespannt auf freudige Nachrichten. Vielleicht ist es heute soweit. 

❷ 
Ich möchte unbedingt weiter die Wohnung und den Keller ausmisten und aufräumen, mich von Dingen trennen, die ich nicht benötige, und generell wieder öfter Ausgaben auf ihre Notwendigkeit hin hinterfragen.

❸ 
Im TV habe ich am Wochenende die Tagesschau geschaut. Immer wenn ich meine Eltern besuche, konsumiere ich Nachrichten. Ansonsten nutze ich das lineare Fernsehen nicht mehr.

❹ 
Vor dem Arbeitsbeginn konnte ich auf den kurzen Fahrten zur Schule und zurück endlich wieder Musik im neuen Auto hören.

❺ 
Früher habe ich viel gelacht. Ich bin immer noch ein alberner und fröhlicher Mensch, doch mir ist schon vor langer Zeit aufgefallen, dass ich nicht mehr so ausgelassen bin wie noch vor wenigen Jahren. 

❻ 
Wenn ich heute frei hätte, L aber in die Schule gehen müsste, würde ich die gewonnene Zeit durch das frühe Aufstehen nutzen, um endlich die Wohnung von der Weihnachtsdekoration zu befreien.

❼ 
Diese Woche habe ich einen Workshop in einem Projekt im Kalender stehen und ich freue mich auf die Geburtstagsfeier meines Papas am Wochenende.

Sonntag, 26. Januar 2025 – Jungfernfahrt

Alltagsschnipsel

L und ich haben sehr gut im Gästezimmer meiner Eltern geschlafen und wachten beide gegen halb neun auf. Ich habe in der Nacht viel komisches Zeug geträumt.
Gefrühstückt habe ich ein Croissant mit Avocado-Aufstrich und Ei. Mittags kochte meine Mama für uns Kartoffeln, Blumenkohl in Sauce Hollandaise und (veganes) Schnitzel. Zum Abendessen gab es Bohnensuppe mit Brot und zum Nachtisch Vanillejoghurt.

Vormittags machte ich es mir im Sessel gemütlich und löste ein paar Sudoku-Rätsel. Diese Tätigkeit hilft mir sehr beim Nachdenken und Pläne schmieden. Ich kann dabei sehr gut entspannen.
Kurz vor dem Mittagessen half ich L beim Vorankommen ihres derzeitigen Wochenplans. Eine Aufgabe, die am Dienstag abgegeben werden muss und auf die es auch eine Note geben soll, beendete sie. 
Am Nachmittag war es schließlich soweit: Im neuen Auto fuhren wir von Erfurt zurück nach Markkleeberg. Wir starteten bei 89 Prozent Akku und einer Reichweite von vierhundert Kilometern und kamen etwa anderthalb Stunden später mit 52 Prozent Akku und einer Restreichweite von 215 Kilometern an. Das Wetter war uns hold. Die meiste Zeit über schien sogar die Sonne, auch wenn sehr dunkle Wolken am Himmel hingen. Ich bin froh, das Auto trotz der montierten Sommerreifen sicher überführt zu haben.
Abends telefonierten L und ich mit meiner Schwiegermama. Ich räumte unseren Reiserucksack aus, säuberte das Kaninchengehege, versorgte Elli und Waltraud mit frischem Futter und bereitete den nächsten Schul- und Arbeitstag vor.

Was heute schön war:      

– ausschlafen
– bekocht werden
– kurzzeitiger Sonnenschein
– Fahrt im Nissan Ariya
– Französischübungen
– Serienabend    

High Five der Woche 4/2025

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Diese Woche hatte wieder etwas mehr Normalität als letzte, sodass es mir wesentlich leichter fiel, Positives im Alltag zu finden und in mein High Five zu integrieren. Wer gern mehr über diese tolle Blogaktion erfahren möchte, findet weitere Informationen im Mausloch. Mitmachen darf jede*r.

Hier kommen meine fünf besten Momente der Woche:

Autolieferung
Am Dienstag wurde per Spedition ein neues Dienstfahrzeug, das ich zukünftig fahren darf, nach Erfurt geliefert. Da ich mich weiterhin von meiner Grippeerkrankung erhole, konnte ich das Auto nicht selbst entgegennehmen. Meinen beiden Kollegen bin ich zu tiefstem Dank verpflichtet, dass sie für mich eingesprungen, das Fahrzeug angenommen und sogar auf meinen Parkplatz gefahren haben.

Jungfernfahrt
Heute Nachmittag fuhren L und ich erstmals im neuen Auto von Erfurt nach Markkleeberg. Die Straßenverhältnisse waren super, sodass meine Anspannung immer weiter abnahm, je näher wir unserem Zuhause kamen. Der Nissan Ariya fährt sich wunderbar. Ich bin sehr glücklich und zufrieden.

Abtauen
Seit zahlreichen Monaten besteht die Notwendigkeit, den Gefrierschrank vom Eis zu befreien und abzutauen. Diese Woche gab ich mir endlich einen Ruck, schaltete das Gerät aus, legte Handtücher bereit und freute mich wenige Stunden später über einen eisfreien und sauberen Gefrierschrank. Jetzt muss L nur noch lernen, die Tür jedesmal ordentlich zu verschließen.

Frische Bettwäsche
Mitte der Woche befreite ich das Bett von Krümeln, die L dort über einen längeren Zeitraum hinterlassen hat, und entfernte durch einen Wechsel der Bettwäsche zugleich auch den letzten Hauch von Krankheit, der sich irgendwo zwischen den Kissen und Decken eingenistet hat. In sauberer, duftender Bettwäsche schläft es sich gleich viel besser. 

Verwöhnprogramm
Das Wochenende verbrachten wir bei meinen Eltern, die uns nicht nur kulinarisch verwöhnten, sondern auch mit zahlreichen Medikamenten aufpäppelten. So konnte ich einige Stunden lang die Seele baumeln lassen und mich Sudoku-Rätseln widmen.

Himmelspost an M

Dies & Das, Persönliches

Mein lieber M,

ich habe ein Déjà-vu. Genau wie im letzten Jahr erkrankte ich auch in diesem Januar nur wenige Tage nach Silvester so stark, dass ich erneut nicht in der Lage war, das Bett für längere Zeit zu verlassen. Ich habe für mich nun die Entscheidung getroffen, mich im Herbst gegen Grippe impfen zu lassen, um in Zukunft wenigstens einen milderen Krankheitsverlauf zu haben. L wurde letztes Jahr dagegen geimpft und hatte jetzt lediglich mit Husten und Schnupfen zu kämpfen.

Im Übrigen hat mir L während meiner Erkrankung sehr geholfen, indem sie nicht nur den Wunsch äußerte, alleine in die Schule und auch wieder nach Hause zu gehen, sondern diesen auch realisierte. So brauchte sie wegen meines Unwohlseins nicht auf den Unterricht und ihre Schulfreundinnen verzichten und steigerte zusätzlich ihr Selbstvertrauen. Diese Selbstständigkeit nahm ich direkt zum Anlass, um ihr Bildungsticket bei den Leipziger Verkehrsbetrieben zu reaktivieren. 

Die ersten Wochen mit Smart Watch liegen hinter L und ihr anfänglicher Hype rund um das neue Gerät ist glücklicherweise recht schnell verflogen. Das war meine Hoffnung. Die Smart Watch ist nun ein wichtiger Begleiter an Ls Schultagen geworden, ohne zu ihrem einzigen Lebensinhalt zu werden. Hin und wieder ruft sie noch versehentlich Familienmitglieder an, aber ich gehe davon aus, dass sich auch das bald legen wird.
Konnte ich bis letztes Jahr die Wohnung nicht ohne sie verlassen, ist es für L mittlerweile völlig in Ordnung, wenn ich alleine spazieren gehe. Die Gewissheit, mich jederzeit über die Smart Watch erreichen zu können, hat L mutiger werden lassen.

Das neue Dienstfahrzeug ist da. Optisch gefällt mir der Wagen sehr gut. 
Etwas nervig ist, dass das Auto auf Sommerreifen steht und uns das Autohaus erst wenige Stunden vor Lieferung des Fahrzeugs darauf aufmerksam gemacht hat. Das Bestellen entsprechender Winterreifen und Felgen war zwar problemlos möglich, dennoch muss ich das Fahrzeug erst einmal gut von Erfurt nach Markkleeberg überführen. Ich hoffe dabei auf gute Straßenverhältnisse. 
Zugeben muss ich, dass ich sehr nervös vor dem ersten Ladevorgang bin. So nervös, dass mich diese Thematik bis in meine Träume verfolgt. Mir wurde versichert, dass die Software an den Ladesäulen sehr idiotensicher ist. Ich dürfte somit klarkommen. Ich wünsche mir, dass meine alte Ladekarte oder wenigstens die Kreditkarte problemlos akzeptiert und somit das Auto aufgeladen wird. Alles andere wird sich im Laufe der Zeit finden.  

Deine Katja