High Five der Woche 12/2025

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Eine sonnige und ereignisreiche Woche nähert sich ihrem Ende entgegen. Es wird Zeit, die fünf schönsten Momente im Rahmen von Sabines Blogaktion festzuhalten.

Tagesplan
Von jetzt auf gleich überlegte sich L eine Abendroutine und überraschte mich damit. So wurde sogar freiwillig für den Klavierunterricht geprobt und im ausgeliehenen Bibliotheksbuch gelesen. Es geschehen noch Wunder.

Frühling
Die Sonne schien, die Temperaturen stiegen im Verlauf jedes einzelnen Tages in den zweistelligen Bereich und die Natur wurde zusehends bunter. Der Frühling ist wieder da. 

Wochenendbesuch
Das erste Mal in diesem Jahr bekamen wir Übernachtungsbesuch von meinen Eltern. Auch wenn die Stunden nur so gerannt sind, konnten wir uns schöne neue Erinnerungen schaffen. 

Ls Geburtstag 
Meine kleine L ist nun neun Jahre alt. Zum einen freue ich mich, die Hälfte meines (V)Erziehungsauftrags erledigt zu haben, zum anderen bin ich auch ein bisschen traurig darüber. Ich bin froh, dass wir noch einige gemeinsame Jahre vor uns haben.

Boule
Von meiner Schwiegermama bekam L ein Boule-Spiel geschenkt, das wir sogleich im Park ausprobierten. L gewann sogar die erste Runde. Danach ließen wir uns ein leckeres Picknick schmecken. 

Ls neunter Geburtstag  

Alltagsschnipsel

Gestern Abend bereiteten meine Mama und ich kurz vor dem Schlafengehen Ls Geburtstagstisch vor. Das Hauptgeschenk ist ein neues Bett nebst Schreibtisch. Beides steht bereits seit Februar aufgebaut in Ls Kinderzimmer. Dennoch wirkte der Geburtstagstisch nicht leer und traurig.


Geschlafen haben L und ich in eben diesem neuen Bett im Kinderzimmer. Meinen Eltern überließen wir für zwei Nächte das Schlafzimmer.

Wie ich es erwartet habe, wachte L heute Morgen um kurz vor sieben Uhr auf. Dem aufgeregten Geburtstagskind las ich anschließend ein paar Seiten aus einem Buch vor. Dabei kuschelten wir. Etwa eine Stunde später waren meine Eltern wach und L konnte sich ihre Geschenke ansehen. Darunter befand sich unter anderem eine gewünschte Puppe, eine Tafel Dubai-Schokolade und ein sehr schickes neues Kleid.

Ich bereitete wenig später unser Frühstück vor und hüpfte danach unter die Dusche. Danach wurde gefrühstückt. Wir ließen uns dabei Zeit.

Am späten Vormittag holten wir ein Päckchen für L von der Post ab. Darin befand sich ein gewünschtes Kuscheltier. 
Mit diesem und der Puppe fuhren wir in den Modellbaupark Auenhain. Ich war anfangs von den Eintrittspreisen geschockt, stellte im Laufe unseres mehrstündigen Aufenthalts aber fest, dass dieser vollkommen gerechtfertigt ist. Von Außen sah das Gelände okay aus. Im Inneren ist es allerdings wesentlich schöner. Alles ist liebevoll gestaltet, sehr kinderfreundlich und L und wir hatten eine tolle Zeit. Mir haben am meisten die Fahrten mit den Eisenbahnmodellen Spaß gemacht.


Mit Sekt, alkoholfreiem Sekt und Kindersekt stießen wir nachmittags zu Hause bei einer kleinen Brotzeit auf Ls neunten Geburtstag an. Danach hielten drei von vier Mittagsruhe. Ich konnte sogar ein paar Seiten in meinem Buch lesen.

Unser Abendessen nahmen wir im Strandhaus am Markkleeberger See ein. Die Kellnerin war sehr freundlich, das Essen super lecker und das Ambiente und die Stimmung perfekt.


Als wir uns auf die kurze Fahrt zurück nach Hause machten, entdeckten wir dank meines Papas eine coole Funktion am neuen Dienstwagen. (Ich bin absolut nicht der Typ für Ausprobieren und Herumspielen. Ich bin glücklich, wenn ich die mir wichtigen Dinge kenne und diese funktionieren.) Der Nissan Ariya verfügt über ein Schiebedach, das sich ankippen und sogar bis zur Mitte öffnen lässt. L ist nun ganz aus dem Häuschen und freut sich auf zukünftige Fahrten in unserem halben „Cabrio“.

Mit meiner Mama quatschte ich bis in den späten Abend hinein. Danach absolvierte ich meine Englischübungen, las L noch ein paar Seiten vor und schlief glücklich, aber geschafft vom Tag ein.

Freitag, 21. März 2025 – Wochenendbesuch 

Alltagsschnipsel

Ich habe wunderbar geschlafen und dabei viel cooles Zeug geträumt. Geweckt wurde ich mal wieder vom klingelnden Wecker. Das hatte zur Folge dass ich etwas verpeilt in den Freitag startete. Ls Laune am morgen war gut. 
Zum Frühstück aß ich Knsupermüsli Beere mit Apfelstücken, mittags gab es die restlichen Kartoffeln mit Erbsen-Möhren-Gemüse, brauner Soße und Schnitzel und abends aßen wir Canapés.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice mit vielen kleineren To-dos.
Für L fand der allwöchentliche Freiday statt. Obwohl ihre Projektpartnerin EB im zweiten Block am Känguru-Wettbewerb teilnahm und L somit anderthalb Stunden auf sich alleine gestellt war, war ihr Schultag gut.

Nachmittags reisten meine Eltern mit dem ICE und der S-Bahn aus Erfurt an. Gemeinsam gingen wir einkaufen. L befand sich währenddessen das zweite Mal beim Tanzen, gemeinsam mit ihrer Freundin EB. Zu dritt holten wir sie heute ab. So konnte ich das Tanzstudio sehen und weiß, wo L zukünftig ihre Freitagnachmittage verbringt.
Abends machten wir es uns zu Hause gemütlich und tauschten uns über alle möglichen Themen aus.

Was heute schön war: 

– Sonnenschein 
– Telefonat mit Dresden-J
– Besuch von meinen Eltern 
– lesen
– Serienabend 
– Schwedischübungen  

Mein Freitagsfüller # 10

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Ein kleines Jubiläum wurde erreicht: Ein zehntes Mal schreibe ich heute den Freitagsfüller von Barbara mit. Das bedeutet allerdings auch, dass bereits zehn Wochen vergangen sind. Die Zeit rennt nur so.

1.  
Wir sind nun auch kalendarisch im Frühling angekommen.

2.    
Volksmusik kann ich mir nicht anhören.

3.  
Bedanken möchte ich mich bei meinem Arbeitgeber für das neue Dienstfahrzeug, das ich seit Ende Januar nutzen darf. Der Alltag ist dadurch wieder erheblich leichter geworden.

4.    
Liebe, Umsicht, Verständnis, Respekt und Empathie in der Welt brauchen wir noch mehr.

5.  
Es ist ja so: L ist nun richtig im Grundschulalltag mit all den Abläufen und Regeln angekommen. Nun müssen wir uns aber damit auseinandersetzen, welche weiterführende Schule im nächsten Jahr infrage kommt. Das ist mir zu früh.

6.    
Frauen sollten sich gegenseitig respektieren und unterstützen.

7. 
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Besuch meiner Eltern, morgen habe ich geplant, L einen schönen Geburtstag zu bereiten, und Sonntag möchte ich Zeit mit L und meiner Schwiegermama verbringen!

Donnerstag, 20. März 2025 – Wochenendvorbereitungen 

Alltagsschnipsel

Ich habe gut geschlafen. L hatte keinen Nachtschreck. Aus einem meiner Träume wurde ich am Morgen vom klingelnden Wecker gerissen. Das war aber okay. Eine Weile später kam auch L gut aus den Federn.
Gefrühstückt habe ich mein Knuspermüsli Beere mit Apfelstücken, mittags aß ich die restlichen Nudeln mit Tomatensoße sowie eine Toastbrotscheibe mit Nuss-Nougat-Aufstrich und abends bereitete ich für L und mich Kartoffeln, Erbsen-Möhren-Gemüse, Soße und Schnitzel zu.

Mein Arbeitstag bestand erneut aus einem Daily in Projekt zwei, gefolgt von einem Refinement in Projekt eins. Bei letzterem stellten wir nach einer halben Stunde fest, dass wir das Refinement beenden und zur Planung der nächsten Arbeitsschritte übergehen können. Am späten Vormittag tauschten wir uns im Rahmen des Management Weeklys aus. Viel Zeit investierte ich in zwei Boards in YouTrack, kam aber zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis. Derzeit ist eine Übergangslösung zu sehen. Ich hoffe, dass ich noch einen Einfall zur Ansicht der zu bearbeitenden Tickets haben werde. 
L freute sich am Morgen sehr auf die AG Artistik und auf das Fach Deutsch. In Deutsch durften die Kinder heute ihre eigenen Märchen präsentieren. In Werken erhielt sie zwei Mal die Note Zwei.

Am späten Nachmittag fand für L der wöchentliche Klavierunterricht statt. Vermutlich ein letztes Mal bis zum Sommer übernahm die Stunde eine Vertretungslehrerin. Diese ist sehr nett, dennoch mag L ihren Unterricht am allerliebsten bei ihrem zugeteilten Lehrer.
Abends begann ich mit dem Aufräumen und Reinigen der Wohnung für unseren anstehenden Wochenendbesuch.

Ich habe den Verdacht, dass die Menschen mit steigenden Außentemperaturen leichtsinniger werden und erlerntes Verhalten im Straßenverkehr vergessen. Würde ich nicht so vorausschauend und umsichtig fahren, hätte ich in dieser Woche schon einige Verkehrsteilnehmer*innen auf meiner Motorhaube begrüßen können.

Was heute schön war: 

– Morgen- und Nachmittagsspaziergang
– Sonnenschein 
– lesen
– Italienischübungen 
– Serienabend

Mittwoch, 19. März 2025 – Gehirnwäsche?! 

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen und viel geträumt. L hatte gestern kurz nach dem Einschlafen wieder einen kurzen Nachtschreck. Ich vermute, es liegt an der Aufregung und Vorfreude wegen ihres nahenden Geburtstags. 
Gefrühstückt habe ich mein Knuspermüsli Beere mit Himbeeren. Mittags gab es ein vegetarisches Pizzabrot und abends bereitete ich uns Nudeln mit Tomatensoße zu.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Nach dem Daily in Projekt zwei fand ein Refinement in Projekt eins statt. Da wir nach einer Stunde nicht allzu weit gekommen waren, vereinbarten wir für morgen einen Folgetermin. Kurz vor dem Mittagessen fand unser Abstimmungsmeeting statt. Zur Mittagszeit selbst tauschte ich mich mit unserer HR-Kollegin aus.
Ls Schultag war gut. Sie teilte mir nachmittags glücklich mit, dass sie nun endlich verstanden hat, wie mit Geld gerechnet wird. Die Kunstlehrerin, die im März die Klassenleitung vorübergehend für einen Monat übernommen hat, erklärt die Rechenwege sehr gut. Ich hoffe, dass es ab April auch dem neuen Klassenlehrer gelingt, Wissenslücken zu schließen und für Aha-Momente zu sorgen.

Nach der Schule durfte sich L eine Kugel Eis holen, ehe wir mit dem Auto in die Leipziger Innenstadt zur Ergotherapie fuhren.
Als wir abends wieder zu Hause waren, kümmerte ich mich um die Reinigung des Kaninchenzimmers, das Abendessen und die Brotdose für Ls morgigen Schultag. Danach machte ich es mir mit Elli auf der Couch gemütlich und las in meinem aktuellen Buch weiter.

Bei uns müssen irgendwann in der Nacht Außerirdische eingedrungen sein und L einer Gehirnwäsche unterzogen haben. Seit einigen Tagen zieht sie nach der Schule auffallend motiviert ihren „Tagesplan“ durch. Heute beispielsweise übte sie freiwillig am Klavier und las danach einige Seiten in ihrem Bibliotheksbuch. Erst danach gestattete sie sich fernzusehen.

Was heute schön war: 

– Sonnenschein
– Ls Selbstständigkeit
– Französischübungen
– lesen

Mein Weg durch die Trauer 

Trauerarbeit

Mithilfe der Coaching-Karten „Der Tod, ich und das Leben“ von Melike Bilbey, die zur Trauerbewältigung und (für mich ganz wichtig) auch für die Einzelarbeit genutzt werden können, möchte ich erste Schritte gehen, um vergangene Erlebnisse nebst dazugehöriger Verhaltensweisen und Reaktionen zu reflektieren und tiefsitzende Traumata zu verstehen und allmählich aufzulösen.

Unterteilt sind die Karten in die vier Kategorien Wahrnehmen, Erinnern, Stärken und Schöpfen. Auf jeder Karte steht eine Frage, die es zu beantworten gilt. Im März habe ich mich mit folgenden Fragen beschäftigt:

Wahrnehmen
Was verlangt dieser Moment von dir?
Ich hatte eine ganze Weile lang an den Wörtern „dieser Moment“ zu knabbern, denn ich kann hier so einiges hineininterpretieren. Ich habe mich nach einigem Hin und Her dafür entschieden, dass ich mich auf das Hier und Jetzt konzentrieren möchte. 
Dieser Moment verlangt eindeutig ganz viel Stärke von mir. Hätte ich diese nicht, würde unser Alltag mit all den Routinen und Abläufen nicht funktionieren. Ich würde von mir selbst behaupten, sehr stark zu sein. Den Kopf in den Sand zu stecken, war noch nie eine Option für mich. Das Leben geht weiter, egal welche Herausforderungen auf uns zukommen. Auch wenn es nicht leicht ist, liegt die Entscheidung darüber, wie es weitergeht, an jeder und jedem selbst. Diesbezüglich haben wir eine Wahl. L hat mir einmal gesagt, dass sie mich noch nie hat weinen sehen. Diese Aussage überraschte mich sehr, da ich grundsätzlich sehr nah am Wasser gebaut bin. Doch sie hat recht damit. Wenn ich weine, ist sie meist nicht anwesend. Ich muss aber gestehen, dass ich gar keine Zeit und zum Glück auch kaum Gründe zum Weinen habe. 
Viel schwieriger als Stärke zu zeigen, fällt mir im Moment das Aufbringen der nötigen Zuversicht. In letzter Zeit spiele ich sie eher vor, als dass ich sie wirklich fühle. Zum einen möchte ich L keinesfalls belügen. Die Situation in der Welt ist derzeit eher bescheiden und aktuell ist eine deutliche Abwärtsbewegung erkennbar. Es sagt mittlerweile auch sehr viel über mich aus, dass ich Nachrichten aus aller Welt nur noch mittels Satire konsumieren kann. Gelegentlich teile ich Gehörtes oder Gelesenes mit L und gehe dabei hoffentlich so kindgerecht wie möglich vor. Zum anderen möchte ich versuchen, L und auch mir Wege aufzuzeigen, um uns in den nächsten Jahren bestmöglich an etwaige Veränderungen, zum Beispiel hinsichtlich der Thematiken Finanzen und Konsum, Umwelt oder Politik anzupassen. Ich bereite mich aktuell sehr intensiv darauf vor, im Alltag mit wenigen Dingen zurechtzukommen. Ich verkleinere sukzessive unseren Haushalt, behalte dabei nur Gegenstände, die mir sehr am Herzen liegen, und gebe mir die allergrößte Mühe, weitestgehend auf Konsum zu verzichten und Verlockungen zu widerstehen. Ich glaube keine Sekunde mehr daran, irgendwann auch nur einen Euro Rente zu beziehen. Ich werde somit sehr wahrscheinlich später einmal nur die jetzt mühsam beiseite gelegte private Altersvorsorge zum Leben nutzen können. L möchte ich ungern zur Last fallen.
In den letzten Monaten ist mir wieder deutlicher bewusst geworden, wie wichtig Liebe und Freundschaft sind. Liebe gibt es in zahlreichen Formen und ich empfinde diese beim Gedanken an einzelne Menschen auch sehr unterschiedlich. Für ein stabiles soziales Umfeld möchte ich wieder sukzessive mehr Energie aufwenden und mich intensiver einbringen. 

Erinnern
Was hast du mit dem geliebten Menschen geteilt?
M und ich waren von Anfang an auf einer Wellenlänge. Innerhalb weniger Monate nach unserem Kennenlernen teilten wir uns bis zu seinem Tod nicht nur den Alltag und eine Wohnung, sondern kannten auch die Gedanken und Gefühle des anderen. Wir unterstützten uns gegenseitig in schönen und weniger schönen Momenten.
Im Laufe der Zeit teilten wir die Liebe zu unserem Hund Prinzi und unserer Tochter L.
M und ich teilten dieselbe Begeisterung für Ausflüge und Reisen jedweder Art. Die dahinterstehenden, oft auch spontanen Planungen habe ich immer sehr gemocht.

Stärken
Wo fühlst du dich wohl?
Mein absoluter Lieblingsort ist und war auch schon immer das Bett. Somit fühle ich mich zu Hause am wohlsten. Ergänzend möchte ich hier anfügen, dass dies vor allem der Fall ist, wenn alle anwesend sind. Sobald L oder die drei Kaninchen fehlen, fühle ich mich unvollständig und werde unruhig.
Ich fühle mich auch im Zuhause von anderen, mir nahestehenden Menschen wohl.
Seit etwa dreizehn Jahren weiß ich, dass ich unmöglich mitten in einer großen Stadt wohnen will. Ich mag es somit sehr, eher dörflich zu leben und dennoch innerhalb einer angemessenen Fahrtzeit mitten im trubeligen Stadtleben zu sein.

Schöpfen
Wissen alle, die dir wichtig sind, dass du sie liebst? 
Diese Frage ist für mich schwer zu beantworten.
Ich bin mir sicher, dass L und auch Elli, Waltraud und Gerda wissen oder spüren, dass ich sie lieb habe.
Ich hoffe, dass meine Familie weiß, dass ich sie lieb habe, bin an dieser Stelle aber bereits unsicher. Baby O weiß es definitiv noch nicht, denn sie lerne ich erst in einem Monat kennen.
Ob meine Handvoll Freund*innen wissen, dass ich sie lieb habe, weiß ich ebenfalls nicht. Aber diese Unsicherheit lässt sich glücklicherweise durch mein eigenes Verhalten ändern.

Montag, 17. März 2025 – Boss Bunny

Alltagsschnipsel

Unsere Nacht war unruhig. Etwa eine Stunde nach dem Einschlafen hatte L einen Nachtschreck. Diese treten in letzter Zeit wieder häufiger auf. Sie wanderte zwischen Bett und Tür hin und her, redete wirres Zeug, hatte schweißnasse, kalte Hände und starkes Herzrasen. Irgendwann war es vorbei und sie schlief weiter, als sei nichts gewesen. Erinnern konnte sie sich heute Morgen nicht mehr daran. In den frühen Morgenstunden wurde sie erneut wach, da ihre Nase verstopft war. 
Gefrühstückt habe ich das Knuspermüsli Beere mit Apfel- und Erdbeerstücken. Mittags aß ich Asia-Nudeln mit Veggie-Bolognese und abends bereitete ich uns Pizzabrot Funghi zu.

Den Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Zwei der montäglichen Abstimmungsmeetings entfielen, da es kaum etwas zu besprechen gab. Ich nutzte die Zeit für Zuarbeiten für die Finanzbuchhaltung, Überweisungen, Absprachen mit Kolleg*innen und die Nachbereitung der Retrospektive.
Ls Schultag war gut. Auf ihre Kür in Bodenturen erhielt sie die Gesamtnote eins. In Deutsch werden derzeit Märchen behandelt. Die Kinder dürfen sich auch selbst eines ausdenken.

Nachmittags aßen L und ich Eis, das wir uns bei der Eisdiele in der Nähe der Schule holten. Anschließend fuhren wir gemeinsam einkaufen. Von ihrem Taschengeld holte sich L eine schicke, (sehr überteuerte) Federmappe, die sie sich schon länger wünschte.

Ich weiß nun endlich, welche unserer drei Kaninchen-Mädels das Kommando über alle hat: Es ist nach wie vor unsere Waltraut. Heute konnte ich sie und Gerda genau dabei beobachten.

Was heute schön war: 

– Sonnenschein
– Eis essen
– Serienabend
– Schwedischübungen 

Mein Montagsstarter # 11

Dies & Das, Persönliches

Es ist wieder Montag und somit Zeit für Antetannis tolle Blogaktion.

❶ 
Mindestens fünfmal pro Woche stelle ich mir einen Wecker. Außer im Urlaub.

❷ 
Das Zusammenleben mit Tieren hat mich schon in meiner Kindheit nachhaltig beeindruckt. Aus diesem Grund konnte ich auch nicht Nein sagen, als mich L nach einem Haustier fragte.

❸ 
Voll und ganz (gedanken-)verloren bin ich beim Stöbern nach neuem Lesestoff in der Bibliothek oder Buchhandlung.

❹ 
Für einen Lottogewinn wäre ich sofort bereit. Aber ich spiele kein Lotto.

 
Ich kann es gar nicht glauben, dass wir uns dem Ende des ersten Quartals nähern. Gerade eben war doch noch Silvester.

 
Lachsfarbene Rosen sind meine Lieblingsblumen.

 
Diese Woche habe ich Geburtstagsvorbereitungen im Kalender stehen und ich freue mich auf die Besuche am Wochenende.

Sonntag, 16. März 2025 – Inlineskating

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen, nachdem mir gestern Abend kurz nach halb zehn die Augen zugefallen sind. Wach wurde ich heute um sieben Uhr, L kurz darauf. Der Tag begann erneut sehr zeitig. (Das ist aber nicht schlimm.)
Gefrühstückt habe ich Knuspermüsli Beere mit Apfelstücken. Mittags bereitete ich L und mir Basmatireis mit Räuchertofu und Tomatensoße zu. Den Rest aßen wir abends zusammen mit einer Brotzeit.
Noch vor zehn Uhr absolvierte ich einige Wiederholungen der Übungen Squats, Pushups und Situps. Ich bin bereits ein wenig stärker geworden.

Da ich am frühen Vormittag schon einiges im Haushalt erledigt hatte, konnte ich gemütlich auf der Couch sitzen und lesen. Mittags und am späten Nachmittag fuhren L und ich draußen Rollschuh bzw. mit den Inlineskates. Zuerst dachten wir uns abwechselnd einen Parcours aus, später spielten wir Verstecken. Um das Kaninchenzimmer kümmerte ich mich am Abend.

Wir telefonierten heute mit Ls Großeltern wegen des nächsten Wochenendes. L wird (schon) neun Jahre alt und wir bekommen an unterschiedlichen Tagen Besuch, um gemeinsam zu feiern. 

Was heute schön war:           

– ausschlafen
– Sonnenschein
– Sportübungen
– lesen
– Telefonate
– Inlineskating
– Italienischübungen