Ein Wochenende im März

Alltagsschnipsel

An diesem Wochenende feierte L ihren neunten Geburtstag mit ihren Freundinnen.


Samstag, 29. März 2025


L und ich wachten Viertel vor sieben auf. Wegen stark verspannter Schultern brauchte ich einige Minuten, bis wieder genug Blut durch meine Arme und Hände floss und das unangenehme Kribbeln nachließ.

Als wir Elli, Waltraud und Gerda begrüßten, stellten wir fest, dass Grundschul-J bereits die Wohnung verlassen hatte. Sie macht derzeit eine Weiterbildung in Leipzig und wollte nicht zu spät kommen. 
Unsere ausgehungerten Kaninchen wurden mit frischem Grünfutter versorgt. Anschließend kramte ich das Massagegerät hervor und ließ meine Schultern und den Nacken zwanzig Minuten lang massieren. Dabei las ich in meinem aktuellen Buch weiter.  

Obwohl ich am Abend zuvor überzeugt war, morgens keinen Appetit zu haben, bereitete ich mir wegen meines grummelnden Magens mein Knuspermüsli Beere mit Bananenstücken vor. L aß ein Brötchen mit Nuss-Nougat-Aufstrich. Gleich nach dem Frühstück rief mein Bruder an. Im Hintergrund hörten wir, wie sich meine kleine Baby-Nichte O lautstark beschwerte.

Während unserer Badrunde stritten L und ich. L erträgt es nämlich nicht, wenn ich gut gelaunt Unsinn singe oder generell Quatsch (auf ihre Kosten) mache. Zum Teil kann ich ihren Ärger nachvollziehen. 
Das hatte zur Folge, dass ich mich alleine mit dem Auto auf den Weg machte, um zwei Pakete bei zwei unterschiedlichen Poststationen abzuholen und frisches Obst einzukaufen. Noch während ich unterwegs war, vertrugen wir uns wieder. L schickte mir zunächst Sprachnachrichten und rief mich schließlich von ihrer Smart Watch aus an.

Zu Hause angekommen, hing ich die frisch gewaschene Wäsche auf dem Wäscheständer auf. Anschließend buken L und ich Muffins für die Kindergeburtstagsfeier am Nachmittag. Es gab drei Stück ohne Früchte, jeweils drei nur mit Erd- oder Himbeeren und drei mit beiden Obstsorten gemischt.


Zum Mittagessen aß ich die restlichen Asia-Nudeln mit dem Salat, den ich mir am Donnerstag zubereitet hatte, auf. Für eine halbe Stunde machte ich es mir danach auf der Couch gemütlich.

Gegen vierzehn Uhr machten L und ich uns auf den Weg, um LK von zu Hause abzuholen. Wir fuhren gemeinsam im Auto zum Jump House Leipzig, kamen Viertel vor drei dort an und waren kurz nach fünfzehn Uhr vollzählig versammelt.
Ich meldete uns am Empfang an, bekam die Sprungzeit-Etiketten und sieben Paar Stoppersocken in die Hand gedrückt und durfte die Meute bereits zum liebevoll gedeckten Geburtstagstisch führen. Während sich die Kinder umzogen, holte ich am Tresen die bereitstehenden Getränke und stellte die Muffins auf den Tisch. Als die Einweisung stattfand, machte ich einige Fotos und räumte danach sämtliche Kleidungsstücke ordentlich zusammen.
In den zwei Stunden Sprungzeit sah ich die Mädels in unterschiedlicher Konstellation lediglich zum Trinken und Essen oder für eine kurze Rast an unserem Tisch. Ein paar Seiten las ich während des Aufenthalts in meinem Buch weiter. 
Pünktlich zum Ende der Sprungzeit wurden am Abend die Pizzen zum Geburtstagstisch gebracht. Während des Essens schaute sich L und die Mädels die mitgebrachten Geschenke an. L wurde reichlich und liebevoll beschenkt. Bevor wir halb sieben das Jump House wieder verließen, bekam jede noch ein Eis.


Die Kinder wurden alle zur vereinbarten Zeit abgeholt. LK fuhren wir im Auto nach Hause und blieben bei ihr, Hund Sukhi und Leipzig-S noch bis Viertel vor neun.

Als wir wieder in unserer Wohnung waren, bekamen Elli, Waltraud und Gerda ihre abendliche Ration Grünfutter. Ich räumte die wichtigsten Dinge aus den Taschen und machte es mir anschließend im Bett gemütlich. Nach meinen Schwedischübungen gingen wir halb elf schlafen.


Sonntag, 30. März 2025 


Aufgewacht bin ich heute Morgen um kurz nach acht Uhr neuer Zeit. Ich stöberte auf einigen Seiten im Internet und las den ein oder anderen Beitrag. L wurde erst kurz nach halb zehn wach.

Offenbar haben unsere drei Kaninchen nachts eine große Party gefeiert. Ich brauchte eine ganze Weile, um den Dreck in der Wohnung zusammenzukehren. Zwischendurch gab ich ihnen Grünfutter, da sie mir sonst weiterhin auf Schritt und Tritt gefolgt wären.

Gefrühstückt haben wir erst halb elf. Für mich gab es wieder das Knuspermüsli Beere mit Himbeeren. L aß ein Brötchen mit Honig.
Aufgrund des regnerischen Wetters bummelten wir in den Vormittag hinein. Zur Mittagszeit riefen meine Eltern an.

L entdeckte in ihrem Kinderzimmer das Reaktionsspiel „Mein Lotta-Leben – Alles voller Kaninchen“, das wir erstmals für mehrere Runden ausprobierten. Eine der gestern beim Kindergeburtstag übrig gebliebenen Pizzen ließen wir uns währenddessen schmecken.

Auf der Suche nach einer spannenden Serie blieb ich bei „Der Leopard“ auf Netflix hängen und begann mit der ersten Folge, gefolgt von der zweiten, der dritten … Zwischendurch säuberte ich das Kaninchenzimmer, sichtete Ls gestrige Geschenke und verräumte sie an die entsprechenden Stellen, bereitete unser morgiges Frühstück für den Schul- und Arbeitstag und anschließend unser Abendessen, einen Kartoffelauflauf, vor.  

Den Abend werde ich nun gemütlich auf der Couch mit weiteren Folgen der neuen Mini-Serie und meinen Englischübungen ausklingen lassen.
Ich bin gespannt, wann heute Abend die Müdigkeit einsetzen und L und mich zum Einschlafen bringen wird. Ich rechne mit halb elf oder später.

High Five der Woche 13/2025

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Meine Woche war so ereignisreich und schön, dass ich diesmal locker auf sieben oder acht positive Momente gekommen bin und erstmals priorisieren musste. Ich habe mich nun für die fünf Ereignisse entschieden, die mir am wichtigsten sind. Bei Sabine im Mausloch finden sich übrigens weitere High Five der Woche.

Krebsvorsorge
Zu den von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlten Untersuchungen gehe ich seit jeher regelmäßig. Am Montag war es wieder soweit. Nach wenigen Minuten im Behandlungszimmer konnte ich die Arztpraxis mit einem guten Gefühl verlassen. Nichts ist auffällig. Alles ist so, wie es sein soll. Und ich bin erneut dankbar und erleichtert. 

Massagen
Meine Schultern und mein Nacken sind derzeit derart verspannt, dass mir nachts die Arme einschlafen. Ein wenig Linderung und Besserung verschafften mir eine halbstündige Thai Massage und eine zwanzigminütige Massage mit meinem Massagegerät.  

Regelwerk
Lange überfällig gewesen und nun dem gesamten Team verkündet: Für unseren Arbeitsalltag gibt es hinsichtlich der Zusammenarbeit und Rückkehr in gut laufende Prozesse einige neue Regeln, die ab kommender Woche umgesetzt und überwacht werden. Das Team fasste die Änderungen überraschend gut auf. Ich behaupte, dass eine tolle Zeit vor uns liegt. 

Besuch
Von Freitag zu Samstag übernachtete Grundschul-J bei uns. Sie macht derzeit eine Weiterbildung in Leipzig. Wir verbrachten gemeinsam ein paar tolle Stunden und tauschten uns über die aktuellen Geschehnisse aus.

Kindergeburtstagsfeier
Mein Geburtstagsgeschenk für L war die gewünschte (überteuerte) Kindergeburtstagsfeier im Jump House Leipzig. Der Service vor Ort war sehr gut, der Geburtstagstisch liebevoll gestaltet und eingedeckt, die Pizzen schmeckten sehr gut, die Kinder hatten ihren Spaß und keine der insgesamt sieben Mädels zog sich Verletzungen zu. Die Party war somit ein voller Erfolg.

Freitag, 28. März 2025 – Der Wind der Veränderung weht … 

Alltagsschnipsel

Ich bin gestern erneut zeitiger ins Bett gegangen, habe nachts gut geschlafen und wachte heute Morgen bereits kurz nach halb sechs auf. Bevor ich aufstand, las ich kurz auf einigen Seiten im Internet. L war nicht ganz so gut gelaunt, kam aber dennoch schnell aus den Federn. Nur ärgern hätte ich sie lieber nicht sollen. Mein kleiner Morgenmuffel ist diesbezüglich etwas empfindlich. 
Auf dem Weg ins Büro aß ich im Auto eine Brotzeit. Mittags und auch abends gab es je ein super leckeres asiatisches Gericht mit (knusprigem) Tofu. Vermutlich brauche ich morgen gar kein Frühstück.

Den Open Space Friday, der etwa acht bis neun Mal im Jahr stattfindet, verbrachte ich im Büro in Erfurt. Es war stellenweise sehr neblig auf dem Hinweg. Nach einer fast auf Anhieb geglückten Mittagessensbestellung für das gesamte Team startete das Programm des heutigen Tages. Ab kommender Woche wird fokussiert daran gearbeitet, die Zusammenarbeit und das Zwischenmenschliche zu verbessern. In den letzten Monaten hatte sich beides in keine zufriedenstellende Richtung entwickelt. Hierfür wurden uns allen einige neue Regeln vorgestellt, die ab sofort auch streng(er) überwacht werden. Nach dem Mittagessen führte ich gemeinsam mit meinem Kollegen ein erstes kurzes Mitarbeitergespräch mit einer Kollegin, ehe wir uns dem Rest des Teams anschlossen, um mit Legosteinen Wunsch- und Traumbüros zu bauen. Nach einer kurzen Auswertungsrunde im kleinen Kreis machte ich mich auf den Heimweg.
Für L fand der Freiday mit dem Vorankommen in ihrem derzeitigen Projekt statt. Ein neuer ab April gültiger Stundenplan wurde den Kindern ausgehändigt.

Kurz vor halb sechs am Abend kam ich auf meinem Parkplatz in der Nähe der Wohnung an und lief gleich zur S-Bahnhaltestelle. Etwa zwei Minuten später kam Grundschul-J mit der S-Bahn an. Wir gingen in die Wohnung, begrüßten die drei Kaninchen, kehrten den Dreck zusammen und machten uns mit dem Auto auf den Weg ins Paunsdorf Center. Dort aßen wir gemeinsam Abendessen, ehe wir L von ihrer Freundin EB abholten. Die beiden Mädels waren nachmittags wieder beim Tanzen.
Ehe wir abends alle todmüde in die Betten fielen, unterhielten Grundschul-J und ich uns noch eine Weile in der Küche und brachten uns auf den aktuellen Stand.

Was heute schön war:     

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 119 und 120 der Reihe „Die drei ???“
– asiatisches Mittag- und Abendessen
– Playdate für L
– Besuch von Grundschul-J
– Italienischübungen

Eindrücke des Tages:

Mein Freitagsfüller # 11

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Der Freitagsfüller ist eine tolle wöchentliche Blogaktion von Barbara, bei der sieben Textfragmente passend zum eigenen Leben und Denken ergänzt werden.

1.  
Ich habe gerade das sechzehnte Buch in diesem Jahr ausgelesen.

2.    
Ich habe mich lieb … und meine Familie auch.

3.  
Wo steckt eigentlich meine gut situierte Erbtante? 

4.    
Jemand benötigt meine Hilfe? Sag mir wann und wo. Ich bin da!

5.  
Bringt mir leckeres Sushi oder ein spannendes Buch und ich bin glücklich.

6.    
Ich liebe gutes Essen.

7. 
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Besuch von Grundschul-J, morgen habe ich geplant, Ls Kindergeburtstag im Jump House Leipzig zu feiern, und Sonntag möchte ich mich entspannen!

Donnerstag, 27. März 2025 – Pangea-Ergebnisse 

Alltagsschnipsel

L und ich sind gestern Abend zeitiger schlafen gegangen. Ich hatte den ganzen Tag über so sehr gefroren, dass ich die Wärmflaschen wieder herausgeholt und mit ins Bett genommen habe. Ich habe gut geschlafen, viel geträumt und wurde heute Morgen vom klingelnden Wecker geweckt. L kam auch gut aus dem Bett.
Zum Frühstück aß ich Knuspermüsli Beere mit Bananenstücken. Mittags bereitete ich mir Asia-Nudeln mit einem Salat, bestehend aus Gurke, Tomaten, Mozzarella und Räuchertofu zu. Abends gab es eine Brotzeit.
Im Fitnessstudio war ich heute ebenfalls. Ich erwärmte mich ein paar Minuten lang auf dem Crosstrainer und absolvierte an jedem meiner Geräte die entsprechende Übung. Ich bin sicher, morgen etwas Muskelkater zu haben.

Den Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice und widmete mich am Vormittag der Cashflowplanung. Einziger Termin war ein Daily in Projekt zwei. Ein Hauch von Aggressivität liegt hier nach wie vor in der Luft. Nach dem Mittagessen schrieb ich an einem Blogbeitrag für eine der Webseiten weiter.
Der neue Klassenlehrer, der ab April Ls Klasse übernehmen wird, kam im zweiten Unterrichtsblock vorbei. L war im Vorfeld sehr aufgeregt deswegen. Am Dienstag werden den Mann einige Aprilscherze erwarten. Hoffen wir mal, dass er etwas Humor hat. Die AG Artistik fand nachmittags wieder statt.

Am späten Nachmittag hatte L Klavierunterricht bei ihrem Lehrer. Geübt hatte sie nicht. Ich nutzte die Zeit zum Lesen. 

Nachdem mir WISO Steuer mitteilte, dass das für mich zuständige Finanzamt keine weiteren Unterlagen erwartet, reichte ich kurzentschlossen meine Steuerklärung für das Jahr 2024 ein. Ich bin gespannt, ob der mir errechnete Betrag erstattet wird. Schön wäre es.
Anfang März nahm L am Pangea-Test, einem Mathematik-Wettbewerb, teil. Heute konnte ich die Ergebnisse online abrufen. Für Runde zwei reicht es nicht, dennoch kann ich anhand der Aufgaben und Ls Antworten erkennen, dass sich ihr logisches Denken und das mathematische Verständnis stark verbessert haben. Von den fünfzehn Aufgaben finde ich ein halbes Dutzend ziemlich knifflig. Ich müsste selbst genau überlegen, wie ich an die Lösung herangehen würde. L kann also sehr stolz auf sich sein.

Was heute schön war:    

– Ls Wettbewerbsergebnisse
– Fitnessstudio
– (vor)lesen
– Französischübungen 

Mittwoch, 26. März 2025 – Vorankommen im Buchprojekt

Alltagsschnipsel

Ich habe gut geschlafen und dabei einiges geträumt. Unter anderem beschäftigte ich mich in der Nacht mit dem Inhalt und passenden Methoden für die nächste Retrospektive in Projekt zwei. (Zählt das auch als Arbeitszeit?!) Für einen Mittwochmorgen kam L gut aus dem Bett.
Zum Frühstück bereitete ich mir mein Knuspermüsli Beere mit Erdbeeren zu. Mittags aß ich eine asiatische Gemüsepfanne, zum Vesper hatte ich großen Appetit auf ein halbes Stück Kirschplunder und abends holten wir uns je zwei Sommerrollen.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Beschäftigt war ich mit organisatorischen Aufgaben und der Vorbereitung der Retrospektive in Projekt zwei. Es steht zwar noch kein Termin fest, dennoch wollte ich die zur Verfügung stehende Zeit sinnvoll nutzen. Dazwischen fand ein Daily in Projekt zwei statt.
L arbeitete in der Schule an einem neuen Wochenplan. Sie schaffte nur eine Aufgabe, da sie für Deutsch etwas nacharbeiten sollte, als sie vor knapp zwei Wochen mal einen Tag im Unterricht fehlte.

Am Nachmittag fand eine Dreiviertelstunde Ergotherapie statt. Die Wartezeit nutzte ich zum Lesen. Anschließend fuhren L und ich einkaufen.

L wird zum achtzehnten Geburtstag ein Buch von mir geschenkt bekommen, das ich seit meiner Schwangerschaft führe. Heute Abend kam ich bei der Beantwortung der im Buch gestellten Fragen ein großes Stück vorwärts und konnte bereits hinter L liegende Jahre ausfüllen. 

Was heute schön war:    

– Vorankommen im Buchprojekt
– (vor)lesen
– Sommerrollen zum Abendessen
– Englischübungen

Himmelspost an M

Dies & Das, Persönliches

Mein lieber M,

wir nähern uns mit großen Schritten dem Ende des ersten Quartals. Auf die Gefahr hin, mich ständig zu wiederholen, stelle ich in diesem Jahr noch deutlicher fest, dass die Zeit nur so davonrennt. Immerhin ist die Natur mittlerweile aus ihrem Winterschlaf erwacht. Jeden Tag blüht ein anderer Strauch oder Baum. Draußen wird es zusehends bunter. Der Anblick der Blumen, der Duft nach Frühling, die Helligkeit und die wärmeren Temperaturen tun uns im Alltag sehr gut.

Am ersten März kam das Zwergwidder-Mädchen Gerda mit einem geschätzten Alter von zwei, maximal drei Jahren zu uns. Gefunden wurde sie Mitte Januar in einem Waldgebiet in der Nähe von Markkleeberg. Leider klappte die Vergesellschaftung mit den zwei Zwergkaninchen des Finderehepaares nicht, sodass Gerda schließlich zu uns kam. Auch wenn die erste Woche der Vergesellschaftung sehr nervenaufreibend und für alle Beteiligten anstrengend war, sind Elli, Waltraud und Gerda mittlerweile die allerbesten Freundinnen geworden. L und ich haben Gerda ebenfalls liebgewonnen.

Der März ist aus naheliegenden Gründen Ls Lieblingsmonat. In diesem Jahr fiel ihr Geburtstag sogar auf einen Samstag, sodass wir gemeinsam mit meinen Eltern und meiner Schwiegermama, die abwechselnd zu Besuch kamen, ein lustiges, ereignisreiches Wochenende verbringen konnten. L wurde reichlich beschenkt und freute sich sehr über die schönen Dinge. Ihre Kindergeburtstagsfeier wird am kommenden Wochenende im Jump House in Leipzig stattfinden. Ich drücke mir fest die Daumen, dass sich kein Mädel verletzt, und hoffe, dass alle viel Spaß haben. 

Da L nun neun Jahre alt ist und die helle Jahreszeit vor der Tür steht, werde ich ab April sukzessive unseren Alltag umstellen und an aktuelle Gegebenheiten anpassen. L bekommt mehr Verantwortung übertragen, wodurch sich ihr Selbstvertrauen weiter aufbauen wird. Ich möchte parallel dazu meinen Alltag entschleunigen, weniger von A nach B hetzen und die Zeit sinnvoller verteilen.

Deine Katja

Montag, 24. März 2025 – Vorsorgetermin 

Alltagsschnipsel

Ich wurde fünf Minuten vor dem Weckerklingeln wach. Ich las noch auf einigen Seiten im Internet und stand Punkt sechs Uhr auf. L kam wenig später auch sehr gut aus dem Bett. Tatsächlich ist der Montag nicht ihr Hasstag, wie sie mir morgens im Bad mitteilte.
Gefrühstückt habe ich im Auto zwei Toastbrotscheiben mit Frischkäse und Weintrauben. Mittags aß ich die (fettigen) Nudelreste von Ls gestrigem Abendessen. Abends gab es eine Brotzeit mit frischem Brot.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich größtenteils im Büro. Es fanden unsere montäglichen Abstimmungstermine und zuvor ein Daily in Projekt zwei statt. Ich widmete meine Zeit außerhalb der Meetings für die Aufgaben, die sich am besten oder ausschließlich im Büro erledigen lassen. Ab dem späten Nachmittag arbeitete ich drei Stunden ungestört im Homeoffice weiter und bastelte mir aus verschiedenen Vorlagen ein neues Arbeitsvertragsmuster für zukünftige Beschäftigte. (Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.)
Ls Schultag war sehr schön. Statt Musik (die Lehrerin ist kurzfristig erkrankt) hatten die Kinder eine Art Spielstunde mit der Englischlehrerin. 

Meine Mittagspause verbrachte ich im Wartezimmer einer Arztpraxis. Mit Untersuchung inklusive Krebsvorsorge war ich insgesamt eine Stunde unterwegs. Alles ist so, wie es sein soll. Ich bin gesund. Diese frohe Kunde erleichtert mich jedes Jahr aufs Neue.
Nachmittags hielt ich mich nur kurz in der Schule auf und wurde gleich von L und ihrer Freundin LK überfallen. Leipzig-S war ebenfalls anwesend. Die Mädels wollten unbedingt den Nachmittag zusammen verbringen. So kam es, dass ich lediglich mit Ls Schulrucksack und einem großen Beutel voll mit LK zu klein gewordener Kleidung die Schule verließ. L und LK spielten nicht nur gemeinsam draußen und in der Wohnung, sondern bereiteten sich freiwillig, zügig und ohne Genörgel auf den morgigen Mathetest vor. Sie gingen die Thematik gemeinsam durch und halfen sich gegenseitig. Ich werde immer sprachloser. Im positiven Sinne.
Erst halb acht am Abend holte ich L ab. Ich bin so überstürzt von zu Hause aufgebrochen, dass ich vergessen hatte, mich in unserem entsprechenden Arbeitschannel abzumelden. Auf dem kurzen Weg nach Hause schlief L im Auto ein.

Heute wäre eine meiner Grundschulfreundinnen, mit der ich zudem einige Jahre gemeinsam im Orchester musiziert habe, siebenunddreißig Jahre alt geworden. Nun ist sie bereits seit sechs (!) Jahren nicht mehr unter uns. Sie hatte das Pech, bereits mit Ende zwanzig an Brustkrebs zu erkranken.

Was heute schön war: 

– Sonnenschein
– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 117 und 118 der Reihe „Die drei ???“ 
– Playdate für L
– Italienischübungen   
– Serienabend

Mein Montagsstarter # 12

Dies & Das, Persönliches

Ein neuer Montag hat begonnen. Die Sonne scheint und die Arbeit ruft. Doch vorher stimme ich mich mit Antetannis Montagsstarter auf die neue Woche ein.

❶ 
Wetter wird zusehends unberechenbar. Ein täglicher Blick in die Wetter-App kann mir zumindest einen groben Überblick verschaffen.

❷ 
Wenn ich etwas nicht kann, lerne ich es oder lass es bleiben, da es mir schwerfällt, um Hilfe zu bitten.

❸ 
Ein MacBook Air unterstützt mich bei meiner Arbeit.

❹ 
Als ich klein war, wollte ich unbedingt Polizistin werden. Aber mir fehlen für diesen Traum ein paar Zentimeter Körpergröße.

 
Die Geräusche in einem Freibad im Sommer höre ich immer wieder gerne.

 
Meine tägliche Sprachübung mit der Duolingo App ist ein wiederkehrendes Ritual in meinem Leben.

 
Diese Woche habe ich zwei Bürotage und Ls Kindergeburtstagsfeier im Kalender stehen und ich freue mich auf den Besuch von Grundschul-J.

Sonntag, 23. März 2025 – Boule und Picknick 

Alltagsschnipsel

Viertel vor sieben wurden L und ich von einer Fliege im Kinderzimmer geweckt. Da es draußen bereits hell war und wir einigermaßen ausgeschlafen waren, blieben wir gleich wach. Meine Eltern verließen das Schlafzimmer eine halbe Stunde später.
Gefrühstückt habe ich zwei Brotscheiben mit Frischkäse und ein Ei, zum Vesper gab es etwas Geburtstagskuchen und am späten Nachmittag ließ ich mir das Essen des Picknicks schmecken. 

Nach dem Frühstück machten sich meine Eltern auf den Heimweg. L und ich begleiteten sie zum S-Bahnhof. Anschließend fuhr ich das Auto zur Ladestation und holte es eine gute Dreiviertelstunde später wieder ab. Ein paar Dinge konnte ich währenddessen im Haushalt erledigen. Dann wurde es Zeit, um meine Schwiegermama vom S-Bahnhof abzuholen.
Sie brachte weitere Geschenke für L mit. Darunter befanden sich das gewünschte Playmobil-Set, neue Inline Skates und ein Boule-Spiel.
Nachdem ich Obst, Gemüse, Baguette, Aufstriche und Kuchen für ein Picknick in den Rucksack geräumt hatte, machten wir uns mit dem Boule-Set auf den Weg zu einem Spielplatz, der sich in einem kleinen Park befindet. Dort gibt es sogar einen Bereich, um Boule zu spielen. Obwohl L und ich blutige Anfängerinnen sind, gewann L das erste, ich das zweite Spiel. L tobte sich zwischendrin auf den Spielgeräten aus. Das Picknick ließen wir uns in einer schönen Sitzecke schmecken.
Als sich meine Schwiegermama abends mit der Regionalbahn auf den Weg nach Erfurt machte, nahm ich ein warmes Entspannungsbad. Danach bereitete ich den morgigen Schul- und Arbeitstag vor. 

Was heute schön war:   

– länger schlafen 
– Besuch von meiner Schwiegermama
– Picknick im Park
– gewonnenes Boule-Spiel
– Badewannenzeit
– Französischübungen

Eindrücke des Tages: