Mittwoch, 21. Mai 2025 – Elternabend

Alltagsschnipsel

Nachdem CE gestern Abend in Ls Kinderzimmer eingeschlafen war, schlich sich L hinaus und krabbelte zu mir ins Bett. Obwohl sie sich sehr bemühte, fiel es ihr erneut schwer, ohne mich einzuschlafen. In den frühen Morgenstunden huschte sie in ihr Bett im Kinderzimmer zurück. CE bekam von alledem nichts mit. Ich habe wieder sehr gut geschlafen.
Gefrühstückt habe ich heute ein Beerenmüsli mit Erd- und Heidelbeeren. Mittags bereitete ich mir eine Gemüsepfanne italienischer Art zu. Abends hatte ich großen Appetit auf Nudeln mit Tomatensoße.

Heute arbeitete ich wieder von zu Hause aus. Bis auf einen kurzen Austausch in Projekt eins, das ich als Scrum Master begleite, fielen alle meine Termine aus. Ich hatte somit einen sehr ruhigen Arbeitstag.
L hatte vergessen, in ihrem Schulplaner zu vermerken, dass für das Fach Deutsch ein Buch und entsprechendes Material zur Vorbereitung einer Buchvorstellung mitgebracht werden soll. Leipzig-J fuhr extra ein zweites Mal zur Schule, um ihrer Tochter CE und auch L ein Buch mitzubringen. Ich sagte meinem lieben Kind am Nachmittag, wie wichtig es ist, sich alle Informationen von der Tafel in den Schulplaner einzuschreiben.

Abends packte mich die Motivation und ich räumte Ls Kinderzimmer um. Dabei mistete ich einige wenige Spielsachen aus. Nun stehen ein paar Möbel an einer anderen Stelle. Das Zimmer wirkt gleich viel größer und ordentlicher. Viel Zeit brauchte diese Aktion nicht. 
Den restlichen Abend ließ ich lesend ausklingen. 

Der neue Klassenlehrer teilte uns Eltern am späten Nachmittag im Rahmen eines Elternabends die Pläne bis zum Schuljahresende mit und stand allen aufkommenden Fragen Rede und Antwort. Es ist deutlich spürbar, dass sich nahezu alle Eltern große Sorgen um den Wissenstand zum Ende des kommenden Schuljahres machen. Schließlich kommen unsere Kinder nun in die vierte Klasse. Im Sommer 2026 wechseln sie auf die weiterführende Schule. Anhand der Kompetenztests, die kürzlich geschrieben wurden, ist erkennbar, dass noch sehr viel Luft nach oben ist. Beispielsweise schnitt die gesamte Klasse beim Kompetenztest in Mathematik mit knapp unter fünfzig Prozent ab. Das ist nicht sonderlich gut. Die Einzelergebnisse des jeweiligen Kindes erfahren wir in Kürze bei den Bildungsempfehlungsgesprächen.

Was heute schön war:   

– Sonnenschein
– sonnen- und windgetrocknete Wäsche 
– Eis essen
– Umräumen des Kinderzimmers
– lesen
– Englischübungen

Dienstag, 20. Mai 2025 – Spontane Übernachtung 

Alltagsschnipsel

Ich schlief gestern Abend schnell ein. Die Nacht war ruhig und störungsfrei. Dennoch wachte ich heute Morgen bereits kurz nach fünf Uhr für etwa eine halbe Stunde auf. Ich döste nochmals ein paar Minuten weg und blieb schließlich kurz vor um sechs wach. Der Wecker hätte ohnehin kurz darauf geklingelt. In den letzten Tagen wache ich immer so zeitig auf.
Gefrühstückt habe ich nicht, da ich noch satt vom gestrigen Döner war. Dafür gab es ein frühes Mittagessen in Form einer Brotzeit. Abends aß ich ebenfalls belegte Brotschreiben.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice und arbeitete vorrangig E-Mails ab, aus denen sich To-dos ergaben.
Für L stand heute Mathematik, Englisch und Sachunterricht auf dem Stundenplan.

Nachmittags durften L und ihre Freundin CE alleine die Schule verlassen. L hatte sich zudem gewünscht, mit CE gemeinsam zu mir nach Hause zu kommen und mit der Tram und S-Bahn zu fahren. Da ein Großteil der Eltern ohnehin möchte, dass ihre Kinder nun sukzessive selbstständiger werden, hatten weder Leipzig-J noch ich etwas dagegen einzuwenden. 
Die Mädels kamen wohlbehalten bei mir an und fragten mich gleich, ob CE bei uns übernachten könne. Nach einigem Hin und Her mit ihren Eltern stimmten wir schließlich zu. Glücklich verkrümelten sich die beiden zunächst in Ls Kinderzimmer. Ich konnte sie allerdings wenig später überzeugen, das sonnige Wetter zu nutzen, um auch draußen zu spielen.

Elli und Gerda haben es geschafft, eine Barriere zu überwinden, hinter der sich einige am Strom hängende Kabel befinden. Als ich heute Morgen das Wohnzimmer betrat, traf mich fast der Schlag: Die Tapete war angeknabbert und ein Kabel, und zwar das einzige, welches nicht am Strom hing, wurde angenagt. Ich war somit eine Weile beschäftigt, eine neue, höhere und stabilere Barriere zu errichten. Ich hoffe, die beiden Kaninchen schaffen es nicht, diese zu überwinden.
Nachdem ich das To-do einige Zeit vor mich herschob, rief ich heute Vormittag in einem Nissan-Autohaus an, schilderte mein Problem mit den Schnellladesäulen und vereinbarte einen Termin in zwei Wochen. Ich bin gespannt, ob der Fehler behoben werden kann. Im Idealfall reicht ein Softwareupdate.

Was heute schön war:   

– Sonnenschein
– Thai Massage
– Ls Selbstständigkeit
– Playdate für L
– Übernachtungsgast für L
– lesen
– Schwedischübungen

Montag, 19. Mai 2025 – Frühjahrsmüdigkeit 

Alltagsschnipsel

Gestern Abend bin ich sehr müde ins Bett gegangen und sofort eingeschlafen. Ich schlief bis heute Morgen halb vier durch und lag dann über eine Stunde lang wach. Irgendwann schlief ich wieder ein. Etwa zwanzig Minuten vor dem Weckerklingeln wurde ich erneut wach und blieb es.
Gefrühstückt habe ich im Auto eine Brotzeit mit Gemüse. Mittags aß ich einen mit allerhand leckeren Zutaten verfeinerten Blattsalat und abends gab es nach Ewigkeiten einen Seitan-Döner. L wollte unbedingt mal einen Döner probieren. Der Döner schmeckte gut, ich brauche es aber nicht regelmäßig.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Erfurter Büro. Heute waren etliche Kolleg*innen anwesend. Die vormittäglichen Termine zogen sich wie Kaugummi. Ein Meeting war besonders skurril. Die Kollegin lebt sehr zurückgezogen und weltfremd. Ab dem Nachmittag holte ich einen Großteil der restlichen Arbeitsstunden im Homeoffice nach. 
Ls traf in der Hortstunde erste Bastelvorbereitungen für die neuen Erstklässler*innen. Ab kommenden Schuljahr betreut jedes Kind aus der vierten Klasse ein Kind aus der ersten Klasse. Die Zuteilung dürfte in Kürze erfolgen. 

Am frühen Abend verkrümelte ich mich in mein Bett. Mir war kalt. Ich las bis zum Schlafengehen in einem Buch weiter.

Was heute schön war:    

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 130 und 131 der Reihe „Die drei ???“
– Döner zum Abendessen 
– lesen
– Italienischübungen

Mein Montagsstarter # 20

Dies & Das, Persönliches

Neuer Montag bedeutet neuer Montagsstarter von Antetanni. Los geht’s. 🙂

❶ 
Beruf und Privatleben sind bei mir eng verbunden. Es gibt keine klare Trennung. Wäre es anders, würden Ls und meine Bedürfnisse viel zu kurz kommen und ich vom Alltag noch erschöpfter sein.

❷ 
Ein goldenes Paar Hängeohrringe erinnert mich an meine Großmutter/meinen Großvater.

❸ 
Ein Paar Steckohrringe, die mein Papa meiner Mama zur Verlobung schenkte, ist ein Erbstück, das ich nicht missen möchte.

 
Mit den Bildungsminister*innen aller Bundesländer würde ich mich gerne mal unterhalten.

❺ 
In ziemlich vielen Dingen bin ich richtig gut. Ich spiele zum Beispiel ganz gut Saxophon, lege oft eine Engelsgeduld an den Tag und gebe immer mein Bestes.

 
Bevor das Internet Einzug hielt, habe ich die Inhalte für schulische Vorträge ausschließlich aus (Bibliotheks-)Büchern zusammengetragen.

 
Was diese Woche angeht, freue ich mich auf eine halbstündige Thai Massage, möchte ich einiges im Haushalt erledigen und am Wochenende habe ich bisher nichts außer Entschleunigung geplant.

Mein Weg durch die Trauer 

Trauerarbeit

Mithilfe der Coaching-Karten „Der Tod, ich und das Leben“ von Melike Bilbey, die zur Trauerbewältigung und (für mich ganz wichtig) auch für die Einzelarbeit genutzt werden können, möchte ich erste Schritte gehen, um vergangene Erlebnisse nebst dazugehöriger Verhaltensweisen und Reaktionen zu reflektieren und tiefsitzende Traumata zu verstehen und allmählich aufzulösen.

Unterteilt sind die Karten in die vier Kategorien Wahrnehmen, Erinnern, Stärken und Schöpfen. Auf jeder Karte steht eine Frage, die es zu beantworten gilt. Im Mai habe ich mich mit folgenden Fragen beschäftigt:

Wahrnehmen
Was fühlst du jetzt gerade?
Von Monat zu Monat stelle ich fest, dass das Gefühl der Ungerechtigkeit in mir immer weiter wächst. Es ist einfach nicht fair, das arbeitende Volk auszunehmen, während die oberen Zehntausend sich vor den von der Mittelschicht erwirtschafteten Gewinnen kaum retten und ihren Reichtum vermehren können. Es wird Zeit für einen finanziellen Ausgleich, Steuersenkungen und generell mehr Gerechtigkeit.
Seit kurzem wird ein weiteres Gefühl in mir immer stärker: Entschleunigung. Ich spüre jeden Tag ein bisschen mehr, dass ich urlaubsreif bin. Zum Glück dauert es nicht mehr allzu viele Wochen bis zu meinem Sommerurlaub.

Erinnern
Bei welcher Erinnerung musst du schmunzeln?
M hatte ein großes Faible für Oldtimer, allen voran amerikanische. Als Fan der Serie „Knight Rider“ erfüllte er sich im Laufe seines (kurzen) Lebens den Traum, erst einen roten, später einen schwarzen Pontiac Firebird und zwischendrin sogar einen weißen Pontiac Trans Am zu besitzen. Mit dem roten Firebird holte er mich am Anfang unserer Beziehung ab und an von der Arbeit ab. Als er einmal mit dem Auto an einer roten Ampel nicht richtig aufpasste, heulte der Motor ungewollt laut auf. Ein älterer Fußgänger, der an der mittlerweile grünen Fußgängerampel stand, brüllte ihn daraufhin lautstark an und fragte, ob er Potenzprobleme hätte. Noch Jahre später lachten wir über diese peinliche Situation. 
Als es in Erfurt noch keine Decathlon-Filiale gab, sind wir extra ins Paunsdorf Center nach Leipzig gefahren. Dort ließen wird innerhalb weniger Stunden mehrere Hundert Euro – damals traf es noch keinen Arm – und deckten uns von Kopf bis Fuß mit neuer Kleidung und sonstigem Schnickschnack ein. Kleinkind-L war damals auch mit dabei. Wir wirkten auf Außenstehende sicherlich so, als hätten wir kein einziges Kleidungsstück im Schrank.

Stärken
Wer tut dir gut?
Allen voran tut es mir gut, meine kleine L um mich zu haben. Denn durch sie habe ich eine Aufgabe, bin beschäftigt und abgelenkt und werde gebraucht. Dasselbe gilt für unsere drei superniedlichen Kaninchenmädels Elli, Waltraud und Gerda.
Auch meine Familie tut mir gut. Meine Eltern und mein Bruder hören mir zu und stehen mir sehr oft mit Rat und Tat zur Seite. Auch wenn es mir immer noch unangenehm ist, ihre Hilfe anzunehmen, lerne ich allmählich, diese zu akzeptieren und nichts Schlimmes daran zu finden. 
Meine engen Freund*innen möchte ich ebenso wenig missen wie meine Familie. 
Alles in allem umgebe ich mich immer seltener mit Menschen, die mir nicht guttun. In diesem Punkt bin ich bereits sehr weit gekommen. 

Schöpfen
Wem möchtest du mehr Zeit widmen?
Für mich gibt es einen großen Unterschied zwischen Zeit haben und Zeit nehmen. Wenn mir etwas wirklich wichtig ist, dann nehme ich mir dafür die Zeit. Punkt.
Bereits im letzten Jahr habe ich vermehrt damit begonnen, mir Zeit für die wichtigen Menschen in meinem Leben zu nehmen.
Ich verbringe gern Zeit mit L und meiner Familie.
Vorrangig L zuliebe gebe ich mir die größte Mühe, den Kontakt zu meiner Schwiegerfamilie zu halten und diese so oft es geht zu besuchen. Ich bin dankbar, dass wir einmal jährlich gemeinsam ein paar Tage wegfahren, und hoffe, dass wir das auch in den kommenden Jahren so beibehalten werden.  
Die größte Herausforderung stellen Treffen mit meinen Freund*innen dar. Jede Person führt ihr eigenes Leben in anderen Städten und ist im Alltag stark eingebunden. Dennoch schaffe ich es, regelmäßig mit Dresden-J zu telefonieren. Seit letztem Jahr gelingt es Grundschul-J, Grundschul-B und mir, uns öfter als einmal im Jahr zu sehen. Mir ist es sehr wichtig, den Kontakt aufrechtzuerhalten.  

High Five der Woche 20/2025

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Die Temperaturschwankungen von sommerlich warm bis herbstlich kühl machen mich kirre. Ich bin irgendwie immer falsch angezogen. Außer heute. Heute sitze ich noch im Schlafanzug in der Küche mit einer Tasse Schokocappuccino auf dem Tisch und schreibe die fünf schönsten Momente meiner Woche auf. Mehr Einblicke gibt es übrigens bei Sabine vom Mausloch.

Ernährung
Jedes Jahr stelle ich aufs Neue fest, dass es mir im Frühling und Sommer wesentlich leichter fällt, mich gesünder zu ernähren. Obst und Gemüse stehen täglich auf dem Tisch und L und ich sind mit einfachen Salaten zufrieden. Zudem verlangt mein Körper nach weniger Nahrung. Das wirkt sich dann gut auf das Gewicht aus. Diese Woche war ein Musterbeispiel ausgewogener Ernährung.

Fitnessstudio
Nach wochenlanger Pause war ich diese Woche im Fitnessstudio. Ich nahm mir viel Zeit für meine Übungen und freute mich am Folgetag über einen angenehmen Muskelkater.

Zahnreinigung
Die Prozedur an sich mag ich nicht, aber das Ergebnis konnte sich wieder einmal sehen lassen. Mit strahlend weißen Zähnen verließ ich die Zahnarztpraxis und blendete meine Mitmenschen jedes Mal, wenn ich lächelte. 

Freiraum
Diese Woche hatte ich viel Zeit für mich. Entweder war eine von Ls Freundinnen bei uns zu Hause und die Kinder beschäftigt oder L war bei einer Freundin zu Besuch und nicht anwesend. Ich nutzte die Zeit zum Abschalten und Entschleunigen.

Sachsen-Therme
Mein Bruder überraschte mich letzten Sonntag mit einer Einladung in die Sachsen-Therme. L war sofort begeistert. Gestern Abend genossen wir vier wunderbare, entspannte Stunden in der schönen Therme.

Samstag, 17. Mai 2025 – Auf Achse

Alltagsschnipsel

Gestern Abend fielen mir immer wieder die Augen zu. L und ich lagen somit zeitig im Bett. Aufgewacht bin ich heute Morgen kurz nach sechs Uhr. Obwohl ich noch müde war und mir die größte Mühe gab weiterzuschlafen, war ich wach. Ich nutzte die zwei Stunden bis L aufwachte zum Lesen einiger Beiträge auf verschiedenen Internetseiten. 
Gefrühstückt habe ich Beerenmüsli mit Erdbeeren und Bananenstücken. Mittags bereitete ich mir eine kleine Brotzeit zu. Das Abendessen nahmen wir im Restaurant der Sachsen-Therme ein.  

Vormittags fuhr ich L im Auto zur Kindergeburtstagsfeier ihrer Schulfreundin YW. Diese fand im Wald statt. Die Kinder begaben sich auf eine Schatzsuche. Am frühen Nachmittag holte ich sie wieder ab. 
Nach einer kurzen Verschnaufpause machten wir uns auf den Weg, um Markkleeberg-C und ihren Sohn LK abzuholen. Gemeinsam fuhren wir im Auto in die Sachsen-Therme. Dort verbrachten wir entspannte, entschleunigende vier Stunden. Ich ließ mich ab und an von den harten Wasserstrahlen an den Schultern massieren und genoss unseren Aufenthalt in vollen Zügen. Gerutscht wurde auch einige Male.

Müde und glücklich werden wir in Kürze ins Bett fallen. Der morgige Tag wird ebenfalls sehr schön werden.

Was heute schön war:  

– ausschlafen
– kindfreie Stunden
– Vormittags- und Nachmittagsspaziergang
– Englischübungen
– Entschleunigung in der Sachsen-Therme

Freitag, 16. Mai 2025 – Traumdeutung 

Alltagsschnipsel

L und ich sind gestern Abend sehr zeitig schlafen gegangen. Das hatte zur Folge, dass ich heute Morgen bereits zehn Minuten nach halb sechs aufwachte. Ich war zwar nach wie vor müde, wäre ich aber nochmal eingeschlafen, hätte ich  beim wenig später klingelnden Wecker verpeilt in den Morgen gestartet.
Geträumt habe ich von M. Der Traum war sehr emotional. M war wieder bei L und mir. Seine Krankheit war überwunden und er wirkte eher, als hätte er jahrelang im Koma gelegen und wäre nun wieder erwacht. Ich erinnere mich, dass ich ihm vorsichtig erklären musste, dass zwischenzeitlich fast fünf Jahre vergangen sind und sich die Welt demzufolge entsprechend verändert hat. M nahm diese Information ziemlich gut auf, merkte aber an, dass ihm an L gar nicht aufgefallen sei, wie viel Zeit vergangen ist. (Das ist natürlich Quatsch. L war gerade einmal vier Jahre alt, als M starb. Nun ist sie neun.) Der Traum beschäftigte mich einen Großteil des Tages über und hinterließ Traurigkeit und etwas Herzschmerz. Kurz vor dem Aufwachen durchlebte ich ein Gefühl der Erleichterung und dachte: „Zum Glück ist M wieder bei uns. Jetzt lasten nicht mehr alle monatlichen Ausgaben alleine auf mir.“ Hier ist deutlich erkennbar, wie sehr mich die Themen Geld beziehungsweise das immer teurer werdende (Über)Leben tagein tagaus beschäftigen.
Gefrühstückt habe ich eine Schüssel mit Beerenmüsli, verfeinert mit Heidelbeeren und Erdbeeren. Mittags aß ich die Reste des gestrigen Abendessens und abends hatten L und ich Appetit auf Fischstäbchen und Pommes.

Den heutigen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Neben kleineren Bürotätigkeiten arbeitete ich an der Aktualisierung einer Tabelle, die in Kürze für eine Entscheidung wichtig sein wird.
L arbeitete im Rahmen des FREIday an ihrem Projekt weiter. Dieses macht sie gemeinsam mit EB. Dummerweise verstehen sich die beiden Mädels im Moment nicht sonderlich gut. Die Zusammenarbeit klappte heute aber gut.

Nachmittags durfte L gemeinsam mit ihrer Freundin CE die Schule verlassen und zu CEs Zuhause gehen. Dort verbrachten die Kinder einige Stunden, bis ich L am frühen Abend wieder abholte. 
Meine Haushalts-To-do-Liste ignorierte ich den Tag über konsequent und machte es mir stattdessen mit einer Serie im Bett gemütlich.

Was heute schön war:   

– Sonnenschein
– Playdate für L
– lesen
– Schwedischübungen
– Serienabend

Mein Freitagsfüller # 15

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Das Wochenende steht vor der Tür. Mithilfe von Barbaras Freitagsfüller komme ich viel schneller in Wochenendstimmung. Hier kommen meine Antworten auf den heutigen Lückentext:

1.  
Bei Magnum fällt mir sofort die Serie aus den 80ern ein.

2.  
Verreisen und dabei neue Eindrücke gewinnen finde ich spektakulär.

3.  
Ich verstehe nicht, wie es passieren konnte, dass sich die Menschheit geistig allmählich zurückentwickelt. 

4.  
Viele Vornamen und Musik sind zeitlos.

5.  
Das Gefühl von Leichtigkeit ist mir schon länger abhanden gekommen, aber ich hole es mir nun sukzessive in mein Leben zurück.

6.  
Knielange Kleider sind wie für mich gemacht.

7. 
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein paar ruhige Stunden, morgen habe ich geplant, das Auto in die Waschanlage zu fahren und den Innenraum auszusaugen, und Sonntag möchte ich mit L in die Sachsen-Therme gehen!

Donnerstag, 15. Mai 2025 – Eine Wanderung mit Bela B. 

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen. Geträumt habe ich von Bela B., mit dem ich im Rahmen eines Fantreffens, in das ich zufällig stolperte, zusammen mit einigen anderen Menschen, darunter Grundschul-J, wandern war. Vom klingelnden Wecker wurde ich heute Morgen mitten aus diesem Traum gerissen und brauchte wieder einige Minuten, um richtig wach zu werden. 
Gefrühstückt habe ich eine halbe belegte Brotscheibe und Obst im Auto auf dem Weg nach Erfurt. Mittags schloss ich mich einigen Kolleg*innen an und aß ein warmes Gericht in einer der umliegenden Kantinen. Abends gab es den restlichen Salat von gestern Abend. 

Heute war wieder ein Bürotag für mich. Anwesend waren nur sehr wenige Kolleg*innen. Bis auf einen Austausch bezüglich möglicher Regelungen der für mich in Zukunft entstehenden Fahrtkosten war mein Arbeitstag frei von weiteren Terminen. Auch heute bestand wieder Gesprächsbedarf bei einigen Leuten. Mittags erfuhr ich, dass unsere Lohnbuchhalterin am Montag auf dem Heimweg einen Autounfall hatte und derzeit die meiste Zeit des Tages nur liegend verbringen kann. Was für ein Schock! Die restlichen Arbeitsstunden verbrachte ich ab dem späten Nachmittag im Homeoffice. 
L ist im Moment sehr motiviert und geht gerne in die Schule. Der neue Klassenlehrer scheint seine Sache gut zu machen. Abends wiederholten wir einige Malfolgereihen.

Am späten Nachmittag hatte L Klavierstunde, für die sie gestern sogar übte. Ich nutzte die Zeit zum Weiterarbeiten.
Abends ließ ich mich von zwei Folgen „Das Gipfeltreffen“ berieseln. 

Was heute schön war:  

– Sonnenschein
– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiel 129 der Reihe „Die drei ???“
– Italienischübungen
– lesen
– Serienabend