Tagebuch – Automobilmesse Erfurt

Alltagsschnipsel

Heute Morgen war L und somit auch M und ich halb acht wach. Ich brachte uns Kaffee ans Bett und wir schauten zwei Videos von „Gute Arbeit“ sowie ein paar Minuten einer Folge unserer ARD-Serie.

Kurz nach neun riefen wir Ms Mama an, die gestern am Knie operiert und heute Vormittag aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Sie bot uns bereits gestern an, heute für ein paar Stunden Prinzi zu betreuen, damit wir auf die Automobilmesse gehen können ❤

Ich ging nach dem Frühstück ausgiebig duschen und räumte die Wohnung auf. M, der vor mir im Bad war, machte in der Zwischenzeit mit Prinz einen Spaziergang und fuhr ihn anschließend zu seiner Mama. L und ich zogen uns an und liefen die zwanzig Gehminuten zum Messegelände. Schon nach kurzer Zeit schlief L ein und bekam nicht mit, dass wir M auf der Hälfte des Weges einsammelten.

Vor dem Eingang der Messe warteten bereits Ms Kollege und dessen Schwager auf uns. Wir reihten uns in der langen Schlange ein, waren eine halbe Stunde später drinnen und stellten fest, dass L aufgrund der Geräuschkulisse wieder aufgewacht war. So konnte ich ihr den dicken Skianzug ausziehen.

Wir suchten in Halle 1, in der sich ausschließlich Tuning-Aussteller befanden, zuerst den Stand von Exclusive Car Design auf, bei welchem M seinen NextScreen aufstellen konnte. Es war unglaublich voll und laut, aber die ausgestellten Fahrzeuge machten das wieder wett. L saß in ihrem Kinderwagen und schaute sich begeistert um.

In Halle 2 zogen vor allem die Elektroautos unsere Aufmerksamkeit auf sich. Bei Russ & Janot trafen wir auf Ms Papa und dessen Lebensgefährtin, die sich für ein neues Fahrzeug interessierten. Plötzlich entdeckte ich einen Stand von ETL Kanzlei Voigt. Ich schaute noch mal genauer hin und erkannte meine ehemalige Kollegin sowie einen unserer Rechtsanwälte. Wir plauderten eine Weile über die guten alten Zeiten, ehe M und ich uns in Halle 3 begaben.

Halb zwei verabschiedeten sich Ms Kollege und dessen Schwager. M, L und ich kehrten nochmals zum Stand meiner ehemaligen Kollegin in Halle 2 zurück. Gegen halb drei verließen wir die Automobilmesse, machten uns auf den Heimweg, holten dort ein paar Sachen und fuhren zu Ms Mama. Unterwegs hielten wir bei einem Bäcker und kauften Kuchen. Es war Ls erste Fahrt im neuen Kindersitz, der ihr gut zu gefallen scheint. L und Prinzi waren heute die liebsten (Hunde-)Kinder der Welt ❤

L aß nachmittags mit großem Appetit ihre Haferflocken mit Banane und schlief gegen um fünf für eine halbe Stunde ein, während M seiner Mama das neue Handy einrichtete. Um sechs waren wir wieder zu Hause und zogen uns für den Abendspaziergang mit Prinzi an. Dieser hatte aber nach wenigen Metern keine Lust weiterzulaufen, weshalb unser Ausflug recht kurz ausfiel 😉

M fuhr ins Real und kaufte ein paar Kleinigkeiten ein. L aß währenddessen ihren Brei und etwas Brot. Nebenher lief eine Folge aus der neunten Staffel von The Big Bang Theory.

Als M nach Hause kam, zündete er uns im Kachelofen ein Feuer an. Viertel nach neun aßen wir beide etwas, während L im Laufgitter spielte. Ich brachte sie gleich danach ins Bett und sie schlief sofort ein. M und ich schauten abends anderthalb Folgen unserer ARD-Serie.

Tagebuch – Einladung zum Mittagessen

Alltagsschnipsel

Heute Morgen sind wir erst halb neun aufgewacht. M ließ sich kurz darauf ein Bad ein und genoss seinen Kaffee in der Badewanne. Ich trank meinen im Bett, während L neben mir spielte. Eine halbe Stunde später standen wir auf und bereiteten das Frühstück vor.

Nach dem Essen räumte ich die Wohnung auf, verabschiedete mich von M, der zur Arbeit fuhr, und badete mit L. Sie planschte diesmal mit viel Freude im Wasser und spielte im Wechsel mit Mister Schildkröte – einem Badethermometer 😉 – und einem Becher ❤

Viertel vor elf machten wir uns auf den Weg zu meinen Eltern, die uns zum Mittagessen eingeladen hatten. Prinz war so schlimm aufgeregt, die beiden wiederzusehen, dass es eine Weile brauchte, ehe er zur Ruhe kam. Zu essen gab es Miniklöße zu einer Pilz-Zucchini-Pfanne. Sogar L ließ sich zwei dieser Klößchen schmecken. Nach dem leckeren Menü skypten wir kurz mit meinem Bruder und machten uns anschließend gemeinsam mit meinen Eltern auf den Weg nach Hause.

Gegen halb fünf erwachte L vom Mittagsschlaf und verputzte sogleich anderthalb Portionen Dinkelgrieß-Beeren-Brei sowie eine Reiswaffel. Unseren Abendspaziergang machten wir zum dreißig Gehminuten entfernten Bäcker, bei dem ich ein Jagdbrot kaufte. Unterwegs kam mir die Idee, veganes Mett für das Abendessen zuzubereiten.

Zu Hause angekommen, bekam erst Prinzi etwas zu fressen, ehe ich meinen leckeren Plan in die Tat umsetzte. L ließ ich im Laufgitter, später bei mir in der Küche spielen. M teilte per iMessage mit, dass er sich verspäten wird, weshalb L und ich kurz nach sieben ohne ihn aßen.

Gegen um acht kam M von der Arbeit nach Hause und bespaßte erst Prinzi, dann L. Zwischendurch aß er noch eine Kleinigkeit. Viertel vor neun brachte ich L ins Bett, während M noch etwas arbeitete. Später machten wir es uns noch auf dem Sofa bequem und schauten die aktuelle Folge einer ARD-Serie.

Veganes Mett

Rezepte

Auf dem Rückweg vom Bäcker kam mir die Idee, veganes Mett für unser heutiges Abendessen zuzubereiten. Die Zutaten hierfür hatte ich glücklicherweise noch im Haus.

Zuerst habe ich über einer Schüssel 100 Gramm Reiswaffeln per Hand zerbröselt. Anschließend kamen 160 Milliliter lauwarmes Wasser und zwei kleingeschnittene rote Zwiebeln hinzu. Den Inhalt habe ich unter Hinzugabe von drei Esslöffeln Tomatenmark vermengt. Zuletzt wird das vegane Mett mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Knoblauch abgeschmeckt und im Kühlschrank kalt gestellt.

Ich habe dieses Rezept schon sehr oft ausprobiert und bin nach wie vor begeistert. Ein Unterschied zu normalem Mett ist bei richtiger Würzung nicht gegeben. Auch M hat es wieder gut geschmeckt.

Tagebuch – FEP-Kurs

Alltagsschnipsel

Viertel vor acht wachte L und somit auch wir auf. Während ich duschte und unser Müsli zubereitete, machte M sein 7-Minuten-Workout. Als er zur Arbeit fuhr, frühstückten L und ich. Anschließend räumte ich unsere Wohnung auf und machte mit der sehr weinerlichen L und Prinzi einen langen Spaziergang. Da das Thermometer minus zehn Grad zeigte, gab es für L eine Wärmflasche nebst dicke Decke mit in den Kinderwagen. Sie schlief nach wenigen Minuten ein.

Viertel vor zwölf gab es heute bereits Mittagessen. Halb eins machten wir drei uns auf den Weg in Ms Büro, um Prinz zwei Stunden von ihm betreuen zu lassen. L und ich liefen die zehn Gehminuten weiter zum Geburtshaus Erfurt, in dem heute das dritte Mal unser zweiter FEP-Kurs stattfand.

Am ersten Kurs, der kurz vor Weihnachten endete, nahmen sieben Babys teil. Da krankheitsbedingt selten alle anwesend waren, herrschte immer eine angenehme Stimmung. In unserem jetzigen Kurs, der in der zweiten Januarwoche startete, sind nunmehr elf (!) Babys. Ausgelegt sind solche Kurse für acht.

Heute waren „nur“ neun Babys – drei Mädels und sechs Jungs – und ihre Mütter da. Aufgebaut war eine Wiege, ein Bällebad sowie Treppen mit Rutsche. L gab sich die meiste Zeit mit dem Nuckeln an einem Baustein zufrieden 😉 Gegen Ende des Kurses wurde es immer wärmer und ich immer schläfriger. Auch L rieb sich mehrfach über die Augen und wurde wieder weinerlich. Auf dem Rückweg schlief sie sofort ein und wachte erst kurz vor unserer Wohnung wieder auf. Sie bekam nicht mal mit, dass wir Prinz von M abgeholt hatten.

Zu Hause aß ich etwas Kuchen, L Dinkelgrieß-Beeren-Brei. Während ich mich danach auf dem Bett ausruhte, spielte L erst, ehe sie sich ein paar Minuten später an mich kuschelte und einschlief.

Kurz vor um sechs wachte L weinend auf und hörte erst wieder auf, als eine halbe Stunde später ihr Papa nach Hause kam. M war so lieb, unser Abendessen – selbstgemachte Döner – zuzubereiten, während L, Prinzi und ich ihm dabei zusahen.

Halb acht brachte ich die müde L ins Bett. M und Prinzi gingen spazieren, kehrten aber keine zehn Minuten später zurück, da Prinz keine Lust hatte 😉 M nutzte stattdessen die Zeit, um unsere Pfandflaschen abzugeben und neue Getränke zu kaufen. Abends schauten wir noch eine Folge einer ARD-Serie.

Tagebuch – Sonntagsbrunch

Alltagsschnipsel

Gegen acht Uhr waren wir heute wach. M holte sich einen Kaffee ans Bett, während ich duschte, mich anzog und unseren Rucksack packte. Als er sich anschließend im Bad zurechtmachte, kleidete ich L an und ließ sie frühstücken.

Viertel nach neun liefen wir mit Prinzi den einstündigen Weg zu Ms Mama, die heute ihren 59. Geburtstag feiert und zum Brunch eingeladen hatte. Ms Schwester sowie sein Onkel und dessen Frau – M hat die beiden über zehn Jahre nicht mehr gesehen – waren bereits da. Etwas später traf noch Ms Tante ein.

Zu essen gab es reichlich. Neben einem großzügigen Frühstücksbuffet mit verschiedenen Brotsorten, Brötchen, veganem Gehacktes, Käseaufschnitt und mehreren Aufstrichen gab es noch vier Salate, Kuchen, eine Suppe und Chili Sin Carne. L aß eine große Reiswaffel und mittags ihren Kartoffel-Möhren-Spinat-Brei.

Mit Ms Onkel und dessen Frau konnten wir gute Unterhaltungen führen, da sie bereits selbst drei Enkelkinder haben. Als uns Ms Tante vorwarf, L zu versauen, weil wir sie in unserem Bett schlafen lassen anstatt in einem eigenen, war unsere Stimmung jedoch etwas getrübt. Zum Glück machten wir uns kurz darauf auf den Heimweg. Ms Schwester war so lieb und fuhr uns nach Hause. Noch im Auto schlief L ein, wachte bei unserer Ankunft kurz auf, schlief aber mit mir im Familienbett gleich wieder ein 😉

Um drei war L bereits wieder wach. M kuschelte sich noch mal zu uns ins Bettchen und zockte auf dem iPhone Game Royal 2. Für die kommenden Tage bereitete ich für L nebenbei einen Dinkelgrieß-Beeren-Brei zu. Diesen Brei gab es auch gleich für sie zu essen. M absolvierte in der Zwischenzeit ein 7-Minuten-Workout.

Um fünf machten wir einen anderthalbstündigen Spaziergang und kamen beim Espachcafé vorbei. Dort holte sich M einen Kaffee und ein Stück Kuchen, ich mir einen Kinderpunsch. Wieder zu Hause angekommen, spielte M mit L, während ich Prinz‘ und unser Abendessen zubereitete.

Nach dem Abendessen brachte ich L ins Bett. Leider bin ich mit ihr eingeschlafen und erst halb elf wieder aufgewacht. M befand sich zu dieser Zeit in der Badewanne, da er nicht mehr wusste, was er noch machen sollte. Zum Glück konnten wir anschließend doch noch bis halb eins Zeit miteinander verbringen 🙂

Tagebuch – Ein produktiver Samstag

Alltagsschnipsel

Aufgewacht bin ich heute bereits kurz nach halb acht, während der Rest meiner Familie noch schlief. Bereits eine halbe Stunde später waren alle wach. M brachte uns Kaffee ans Bett und wir hörten ein paar Songs eines Hit-Mix‘ von 1997, während L zwischen uns sitzend spielte.

Gegen viertel nach neun standen wir auf. Ich zog L an, ließ sie im Laufgitter spielen und räumte derweil die Wohnung auf, kochte Ls Mittagessen für die nächsten Tage und bereitete unser Müsli-Frühstück zu. M war so lieb und saugte in der Zwischenzeit durch die Wohnung ❤

Nach dem Frühstück brachte uns der Postbote drei große Pakete. In einem befanden sich zwölf Packungen Feuchtetücher meiner Lieblingsmarke Naty, im zweiten das Geburtstagsgeschenk für meinen Papa und im dritten Windelfrei-Zubehör für L. Seit einigen Wochen signalisiert sie mir, dass sie keine Lust mehr auf ihre Windel hat, weshalb wir jetzt gemeinsam den nächsten Schritt gehen werden 🙂

Unseren Morgenspaziergang machten wir bewaffnet mit Rucksack, Kinderwagen und Wärmflasche für L – es waren minus drei Grad Celsius, als wir die Wohnung verließen – in das zwanzig Gehminuten entfernte Edeka. Hier kaufte ich allerlei leckere Sachen für die nächste Woche ein ❤

Zu Hause angekommen, räumte ich den Einkauf aus und aß mit L zusammen zu Mittag. Sie verputzte heute anderthalb Portionen! M hatte sich bereits beim zum Edeka gehörenden Bäcker Rückwegproviant gekauft und somit keinen Hunger mehr.

Während Ls und meinem Nickerchen machte M eine kleine Radtour. Nach dem Nachmittagssnack packte ich die Geschenke für das morgige Geburtstagskind sowie meinen Papa ein. Halb sechs gingen wir vier spazieren und kauften uns zwei Getränke für den Rückweg bei unserem Lieblingsgetränkestützpunkt Youbottle.

Abends aßen wir selbstgemachte Burger und schauten dabei eine Folge Ducktales 😉 Viertel nach acht brachte ich die müde L ins Bett und schaute mit M anschließend eine Folge unserer Serie Dirk Gentlys Holistische Detektei.

Hirse-Grünkohl-Bratlinge

Rezepte

Letzte Woche kam mir bei der Zubereitung von Ls Mittagessen die Idee, lediglich aus Hirse und Grünkohl Bratlinge zu kreieren. Ursprünglich dachte ich an Spinat, aber M ist von diesem Gemüse kein allzu großer Freund.

Unser heutiges Abendessen, bestehend aus Kartoffelgesichtern, einem Erbsen-Möhren-Blumenkohl-Mais-Mix sowie dunkler veganer Bratensoße sollte unbedingt um die Bratlinge ergänzt werden.

In einen kleinen Topf gab ich eine halbe Tasse gefüllt mit Hirse sowie eine Tasse voll Wasser, ließ das Ganze zwei Minuten kochen und stellte anschließend die Herdplatte aus, damit die Hirse quellen konnte.
Unser geliebter Thermomix kam ebenfalls zum Einsatz. Zwei Hände voll Grünkohl wurden fünfundzwanzig Minuten lang unter Betätigung der Varoma-Taste gegart.

Mit einem kleinen Rest Grünkohlwasser, etwas Rapsöl sowie Salz und Pfeffer ließ ich Hirse und Grünkohl im Thermomix mischen.

In eine mittelgroße Pfanne gab ich Becel Öl. Ich formte mit der Hand zwölf Bratlinge und ließ sie von beiden Seiten solange braten, bis sie leicht bräunlich aussahen.

M und mir haben die Hirse-Grünkohl-Bratlinge ganz hervorragend geschmeckt. Bei nächster Gelegenheit werden sie unseren Fleischersatz für selbst gemachte Burger darstellen 🙂

Tagebuch – Wanderung zum Rodelhaus

Alltagsschnipsel

Heute wurden wir kurz vor acht wegen eines merkwürdigen Geräuschs wach. Es stellte sich heraus, dass ein Hotelgast im Zimmer über uns gerade duschte und das Geräusch von den Rohren in der Wand kam. Kurze Zeit darauf standen L und ich auf, zogen uns an und ich begann, unsere Sachen zu packen. M ging derweil ins Bad und anschließend zum Frühstück ins zum Hotel gehörende Restaurant.

Nachdem auch ich im Vitalhotel am Stadtpark gefrühstückt hatte, räumten wir unsere gepackten Taschen ins Auto, zahlten die Rechnung und machten uns auf den Weg nach Braunlage.

Wir parkten vier Kilometer von der Stadtmitte entfernt beim Parkplatz des Gasthauses „Hexenritt-Alm“. Auf dem dazugehörigen Hang mit Lift fuhren bereits zahlreiche Leute Ski oder Snowboard. Obwohl weder M noch ich Ski fahren können, verspürten wir große Lust, selbst den Abhang herunterzufahren. Sobald L alt genug ist, besuchen wir mit ihr zusammen eine Skischule 😉

Wir wanderten vom Parkplatz aus etwa zweieinhalb Kilometer zur Waldgaststätte „Rodelhaus“, mussten zuvor aber den Weg wegen nicht eindeutiger Beschilderung suchen. M und ich waren im Februar 2013 schon einmal hier und rodelten damals rechts neben dem Haus den Hang hinunter. Im Rodelhaus angekommen, bestellten wir Getränke und Essen sowie eine Hundemahlzeit, bestehend aus einem Würstchen und einem Napf Wasser ❤ Ls Brei wurde erwärmt und auf einem kleinen Teller zu uns gebracht. Das Rodelhaus ist wirklich sehr hunde- und kinderfreundlich.

Wir fanden direkt gegenüber des Rodelhauses einen anderen Weg zurück zum Parkplatz. Allerdings führte dieser uns trotz ordnungsgemäßer Beschilderung direkt auf die Piste. Wir mussten die wenigen hundert Meter bis zum Auto an der Seite des Hangs herunterlaufen, während dicht an uns Ski- und Snowboardfahrer vorbeifuhren.

Nachmittags halb drei traten wir die Rückfahrt nach Hause an. Kurz bevor L für eine halbe Stunde eingeschlief und gleich nachdem sie aufwachte, weinte sie. Ursache hierfür ist, dass L ihren Autositz nicht mehr mag. Allerdings bekommt sie bereits nächste Woche einen neuen 🙂

Zu Hause angekommen, aßen wir den kurz zuvor beim Bäcker gekauften Kuchen und packten die Taschen aus. M fuhr abends um sechs ins Büro, um sein neues am Montag Nachmittag geliefertes iPhone zu holen, während ich L fütterte, meine Eltern anrief und L ins Bett brachte.

Kurz vor halb zehn kam M wieder. Obwohl er sich leise verhielt und Prinzi zur Begrüßung nicht bellte, wachte L auf. Wir teilten uns ein chinesisches Essen und schauten nebenbei alte Youtube-Videos mit Stefan Raab, während L uns von ihrem Laufgitter aus dabei zusah. Um zehn brachte ich sie erneut ins Bett und kurz darauf schliefen wir alle ein.

Tagebuch – Goslar und Clausthal-Zellerfeld

Alltagsschnipsel

Die Nacht war weder für L noch für mich erholsam. Vermutlich befindet sich unsere kleine Schnute mitten in einem Schub und wacht deshalb ständig weinend wieder auf. Wir konnten sie im Gegensatz zu gestern Nacht aber schnell beruhigen. Unglücklicherweise klingelte Ms Wecker, den er auch gestern schon vergessen hatte auszustellen, halb acht und L war putzmunter.

Halb neun stand ich auf, ging duschen, stellte fest, dass der Ausschlag von der Gesichtsbehandlung nicht besser geworden ist, und machte mich als erste auf zum Frühstück. Während M sich nach meiner Rückkehr im Bad zurechtmachte und zum Frühstücksbuffet ging, zog ich L an, ließ sie frühstücken und schlüpfte in den Hotelbademantel.

Um zehn begann die erste Ganzkörpermassage meines Lebens. Ein Mann um die fünfzig hatte einige Probleme, sich meinen Nachnamen zu merken, sodass gelegentlich ein paar lustige Kreationen in den Raum geworfen wurden 🙂 Ich wäre zwar am liebsten von einer Frau massiert worden, muss aber sagen, dass er es sehr gut gemacht hat und die Massage angenehm und wohltuend war.

Eine Stunde später machte sich M mit Prinzi auf den Weg in den Stadtpark, während ich die vor Müdigkeit weinende L dick eingemummelt in die Manduca packte. Wir beide suchten den nur zwei Gehminuten entfernten Laden „Naturkind Biomode“ auf, den wir am Montag gleich nach unserer Ankunft entdeckt hatten. Alle Kleidungsstücke werden hier in Bad Harzburg selbst genäht. Gefreut habe ich mich darüber, dass sie sogar einen Onlineshop haben ❤

Nach unserem kleinen Einkaufsbummel suchten wir Prinz und M, liefen noch gemeinsam ein paar Meter, kehrten aber alle aufgrund des eisigen Windes recht schnell zum Vitalhotel Bad Harzburg zurück. L bekam ihren Mittagsbrei und durfte ein wenig Schlaf von der Nacht nachholen 😉

Am Nachmittag fuhren wir spontan in die fünfzehn Kilometer entfernte Stadt Goslar. Im leichten Regen liefen wir durch die Straßen, kauften uns beim Bäcker eine Kleinigkeit zu essen und bewunderten ein Fachwerkhaus nach dem anderen. Als wir viertel vor fünf wieder am Auto ankamen, begann es sehr stark zu regnen.

M schlug vor, kurz durch die Innenstadt von Clausthal-Zellerfeld zu fahren. Unterwegs dorthin fing es plötzlich heftig an zu schneien. Es dauerte nur wenige Minuten und die Straßen waren weiß. Zum Glück war vor uns ein Räumfahrzeug, sodass wir trotz Ls lautem Weinen einigermaßen entspannt vorwärts kamen. Leider war die Zufahrt zur Innenstadt wegen Bauarbeiten gesperrt, sodass wir uns diese nicht ansehen konnten. M kaufte noch ein paar Getränke, während ich L im Auto stillte und wir traten die Rückfahrt nach Bad Harzburg an.

Nach wenigen Kilometern kam unser Fahrzeug ins schlittern und M verlor die Kontrolle. Wir steuerten direkt auf die Leitplanke der gegenüberliegenden Fahrbahn zu und ich sah uns bereits mit dieser kollidieren, als M es schaffte, das Auto wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Mit starkem Herzklopfen und laut weinender L setzten wir unsere Fahrt fort. Irgendwann schlief sie zum Glück ein.

Abends holte M uns Essen vom Chinesen. Die Suppe und unser Tofugericht waren wirklich ausgezeichnet. Um acht brachte ich L ins Bett, die allerdings erst um einiges später einschlief. Leider war ich dann auch schon so müde, dass ich mit ihr liegen blieb. Der arme M musste den restlichen Abend bei Chips und einer ARD-Serie alleine verbringen.

Tagebuch – Wanderung zum Brocken

Alltagsschnipsel

Um eins in der Nacht schrie L uns aus dem Schlaf. Es dauerte gut eine halbe Stunde bis M und ich sie wieder beruhigen und wir alle weiterschlafen konnten.

Kurz nach neun ging M frühstücken – da Hunde im Restaurant nicht erwünscht sind, konnten wir es leider nicht gemeinsam genießen. Ich zog in der Zwischenzeit L an, kochte unseren Tee für die Wanderung, duschte und stellte mit Entsetzen fest, dass ich etwas Ausschlag im Gesicht von der Gesichtsbehandlung bekommen hatte. Als M wiederkam, ging ich zum Frühstück. Das Buffet des Hotels war sehr abwechslungsreich und bot meiner Meinung nach alles an, was zur ersten Mahlzeit des Tages gehört.

Wir fuhren gleich nach dem Essen in den zehn Minuten entfernten Ort Torfhaus und starteten um elf unsere Wanderung zum Brocken. Wir liefen durch eine atemberaubend schöne Schneelandschaft und machten gelegentlich Halt, um Fotos zu knipsen oder Prinzi von kleinen Eis- und Schneeklümpchen unter seinen Pfoten zu befreien. Wir wählten dieses Mal den Goetheweg aus, der von Torfhaus bis zum Brocken etwa neun Kilometer lang war. Etwa anderthalb Kilometer vor Erreichen unseres Ziels wachte L in der Manduca auf und signalisierte deutlich, dass sie nicht mehr getragen werden will.

Als wir kurz nach halb zwei in der Gaststätte „Der Brockenwirt“ eintrafen, stellten wir erleichtert fest, dass nur ein weiterer Hund anwesend war. M holte uns Getränke und etwas zu essen, während ich Prinz beaufsichtigte und nebenbei L fütterte. Ihr Essen war durch die Wanderung aber eiskalt, sodass M es unter einem heißen Wasserstrahl in der Herrentoilette erwärmen musste. Prinzi war wieder der liebste Gaststättenhund der Welt. Er ließ sogar einen anderen Hund mit nur einem Meter Abstand an sich vorbeilaufen ❤

Gestärkt machten wir uns halb drei auf den Rückweg. Prinz hatte zunächst keine große Lust, uns auf den neun Kilometern zu begleiten. Wir konnten ihn aber doch noch davon überzeugen mitzukommen 😉 Die letzten zweieinhalb Kilometer waren schrecklich. Unsere arme L weinte die ganze Zeit. Wir waren froh, als wir viertel vor fünf wieder am Auto in Torfhaus ankamen und die zehnminütige Fahrt bis zum Vitalhotel am Stadtpark in Bad Harzburg hinter uns brachten.

In der Juniorsuite angekommen, stillte ich L und taute ihre eiskalten Füße im warmen Wasser im Waschbecken auf. M organisierte uns derweil etwas zum Abendessen. Wir gingen beide noch abwechselnd duschen und lagen alle vier knülle und geschafft um sieben im Bett. M und ich schauten noch eine halbe Folge Dirk Gentlys Holistische Detektei.