Bereits kurz vor halb zehn befand ich mich laut meiner Fitbit-Uhr gestern Abend im Land der Träume. Das hatte zur Folge, dass ich heute Morgen halb sechs aufwachte und fit genug für den anstehenden Tag war. Ich blieb noch ein paar Minuten liegen und las in Ruhe auf einigen Internetseiten.
Nach dem Aufstehen bereitete ich Ls und meine Trinkflasche vor und räumte die Brotdosen in unsere Rucksäcke. Anschließend versorgte ich unsere drei Kaninchenmädels Elli, Waltraud und Gerda mit frischem Grünfutter.
Danach wurde es Zeit, um L zu wecken. Kurz darauf drehten wir gemeinsam unsere Badrunde.
Kurz vor sieben Uhr saßen wir im Auto und fuhren zur Schule. Sämtliche Autoscheiben waren beschlagen und stellenweise leicht vereist. Glücklicherweise bekam ich sie in kürzester Zeit frei.
Beim Parkplatz an der Schule verabschiedeten L und ich uns. L lief gemütlich rüber zur Schule, ich wartete auf meinen Kollegen, mit dem ich gemeinsam bei spannenden Gesprächsthemen und durchweg dichtem Nebel gemeinsam nach Erfurt ins Büro fuhr.
Erst kurz nach neun Uhr steuerte ich eine freie Ladesäule in der Nähe des Büros an. Bis zu einem auf zehn Uhr anberaumten Mitarbeitergespräch erledigte ich ein paar Kleinigkeiten und sortierte mich.
Meine Mittagspause nutzte ich, um mit allen im Büro anwesenden Kolleg*innen zum Supermarkt zu laufen. Anschließend nahmen wir gemeinsam das Mittagessen in unserem großen Essbereich ein.
Kurz nach zwölf Uhr fand das Management Weekly statt, welches wir knapp anderthalb Stunden später zu dritt auswerteten. Im Anschluss daran war ich erneut mit Kleinigkeiten beschäftigt.
Kurz vor halb drei machte ich mich mit dem Auto auf den Weg zu meinen Eltern. Meinem Papa hatte ich versprochen, gemeinsam zum Gartenmarkt zu fahren und Blumenerde einzukaufen. Meine Mama fuhr ebenfalls mit.
Wir kamen schnell durch den Markt und fanden alles, was mein Papa haben wollte. So hatte ich nach dem Einkauf noch eine halbe Stunde Zeit, um ein Stück Kuchen zu essen, eine Tasse Schokocappuccino zu trinken und mich mit meinen Eltern zu unterhalten.
Auf der Rückfahrt nach Markkleeberg hörte ich das zweihundertneunte Hörspiel der Reihe „Die drei ???“. Danach suchte ich mir Musik heraus, bei der ich fröhlich mitsang.
Zuhause angekommen, arbeitete ich weiter, um die noch fehlenden Arbeitsstunden zu minimieren.
Unsere drei Kaninchen bekamen abends erneut frisches Grünfutter und Heu. Gegen neunzehn Uhr holte ich schließlich L von ihrer Schulfreundin YW ab. Die Fahrt mit dem Auto in die Leipziger Innenstadt strengte mich richtig an.
Als wir kurz nach halb acht wieder Zuhause waren, bereitete ich Abendessen zu. L hatte zwar bei ihrer Freundin gegessen, war aber schon wieder hungrig. Ich hatte noch gar nichts gegessen.
Bei Vollkornspaghetti mit Tomatensoße schauten wir unsere aktuelle Folge einer neuen Serie weiter.
Mit einer Wärmflasche für meine Füße ruhe ich mich nun den restlichen Abend im Bett aus. Ich erledige noch meine Englischübungen, telefoniere kurz mit F und gehe beizeiten schlafen.
