L und ich haben ein ruhiges, gemütliches Wochenende verbracht. Die Sonne zeigte sich leider nicht.
Samstag, 24. Januar 2026
Geschlafen habe ich bis halb acht. Da ich am Vorabend viel zu spät ins Bett gegangen bin, war ich um diese Uhrzeit noch nicht ausgeschlafen, wie mir die Schatten unter meinen Augen eindeutig bewiesen.
F kümmerte sich um ein sehr reichhaltiges, sehr leckeres Frühstück. Er hat zum Jahresanfang seine Ernährung wieder auf komplett vegan umgestellt. Ich verbrauche aktuell noch die restlichen Lebensmittel wie Butter, Käse, Milch und Eier, kaufe derzeit aber ausschließlich vegane Lebensmittel nach.
Nach dem Essen ruhten wir uns aus. Irgendwann nutzte ich den Hauch von Motivation und ging duschen.
Mit L aß ich wenig später ein kleines Mittagessen. Während F schlief, machte ich meine Italienischübungen und schaute eine Folge meiner Serie weiter.
Nachmittags fuhren wir drei im Auto in den Pösna Park. L kaufte sich von ihrem Taschengeld eine neue Trinkflasche. (Sie hat ein Faible für Trinkflaschen und Brotbüchsen.) Bis auf einen mittelgroßen Lebensmitteleinkauf fanden wir nichts passendes. Hausschuhe für L und F waren entweder zu klein oder optisch nicht ansprechend. Während wir durch die Geschäfte bummelten, lud das Auto an einer der Ladesäulen.
Zu Hause angekommen, bereitete F das Abendessen zu. Ich nutzte die Zeit zum Reinigen des Kaninchenzimmers.
Zum Abendessen aßen wir drei verschiedene Brote mit Aufstrichen und eine Art selbstgemachten Dönerteller. Das war alles sehr sehr lecker.
Abends schauten F und ich erneut den zweiten Teil der Avengers-Reihe.
Sonntag, 25. Januar 2026
Aufgewacht bin ich heute Morgen um halb neun. Obwohl ich gut und störungsfrei geschlafen habe, hatte ich wieder dicke Ringe unter den Augen. Ich gehöre definitiv zu den Menschen, die spätestens zweiundzwanzig Uhr schlafend in ihrem Bett liegen sollten.
Mit F trank ich in Ruhe einen Kaffee in der Küche, ehe ich ihn kurz darauf zum Bahnhof begleitete. Da die Deutsche Bahn Mitte Dezember 2025 die Fahrpläne zu Ungunsten ihrer Fahrgäste geändert hat, ist er nun eine Stunde länger unterwegs.
Vormittags ging ich duschen, aß ein kleines Frühstück, ließ mehrere Ladungen Wäsche waschen, die ich zwischendrin aufhängte, und kümmerte mich generell um die anfallenden Arbeiten im Haushalt. L übte für den morgen anstehenden Mathetest und ging mit mir erneut das englische Gedicht durch, das die Kinder bis Mittwoch können sollen.
Zur Mittagszeit holten wir Leipzig-J und ihre beiden Töchter CE und ME mit dem Auto ab. Gemeinsam fuhren wir nach Bad Lausick ins Freizeitbad Riff, das L und ich bisher noch nicht kannten. Dort verbrachten wir drei wunderbare Stunden. Leipzig-J und ich hielten uns die meiste Zeit im badewannenwarmen Becken im Außenbereich auf. Herrlich.
Nach unserer Ankunft und vor der Rückfahrt schlitterten die drei Mädels über den zugefrorenen Teich, entdeckten darin allerlei Müll und hatten absolut keine Angst einzustürzen.

Gegen halb sechs waren wir zurück in Leipzig. L und ich wurden zum Abendessen eingeladen und ließen uns Spaghetti mit Leipzig-Js selbstgemachtem grünen Pesto schmecken. Die Mädels konnten vor und nach dem Essen noch ein wenig zusammenspielen.
Neunzehn Uhr parkte ich das Auto an der Ladesäule. L und ich liefen nach Hause. L schnappte sich ihr iPad und übte nochmals mithilfe der Anton App für den morgigen Mathetest. Ich bereitete den Schul- und Bürotag vor, fütterte die Kaninchen und absolvierte meine Schwedischübungen.
Viertel nach acht Uhr war das Auto vollgeladen und ich konnte es wieder abholen. Auf dem Weg zur Ladestation fiel mir bereits auf, dass die Straßen glatt sind.
Den restlichen Abend bis zum Schlafengehen verbrachte ich mit einer Wärmflasche und meiner aktuellen Serie im gemütlichen Bett. Mit F telefonierte ich auch nochmal kurz.
