Die zweite Nacht infolge schlief ich nur mäßig. Zumindest war das die Information, die ich morgens beim Aufwachen von meiner Fitbit-Uhr erhielt. Die Müdigkeit merkte ich allerdings über den gesamten Tag, da mein Gehirn nicht so funktionierte wie sonst.
Gefrühstückt habe ich nichts. Mittags aß ich die Portion Nudeln mit Lachs, die L verschmäht hatte. Sie aß stattdessen meine Sushi-Wraps. Abends gab es Reis mit Gemüse und Tofu von asiahung.
L begleitete mich vormittags ins Büro. Die Tochter meiner Kollegin war auch anwesend. L saß die meiste Zeit neben mir am Schreibtisch oder machte es sich auf unserer Besprechungscouch gemütlich. Sie schaute iPad, turnte drinnen und draußen herum, schrieb in ein Notizbuch oder arbeitete ein Arbeitsblatt in Deutsch ab. Ich erstellte währenddessen weitere Rechnungen und stimmte mich mit der Product Owner in Projekt zwei ab. Die noch fehlende Arbeitszeit holte ich nachmittags im Homeoffice nach.
Nach einem kurzen Powernap fuhren L und ich am späten Nachmittag mit der Tram in die Stadt. Wir holten einen Großteil des neuen Schulmaterials, da wir in den kommenden Wochen kaum Zeit dafür finden werden.
Abends schauten wir gemeinsam im Wohnzimmer meiner Eltern erneut das LOL: Last One Laughing Weihnachtsspezial. Während ich bereits in Folge eins herausgeflogen wäre, hätte es L bis zur dritten geschafft. Respekt.
Sehr zu meiner Freude (und Überraschung) erhalte ich auch eine Rückzahlung beim Nachtstrom. Gestern trudelte die Abrechnung ein. Das Geld kann ich gleich für den Expresszuschlag bei Ls Reisepass nutzen.
Was heute schön war:
– länger schlafen
– Stadtbummel mit L
– Fernsehabend mit L
– Schwedischübungen
