Gestern Abend bin ich wesentlich später ins Bett gegangen als normalerweise. Es fiel mir schwer, in den Schlaf zu finden. Halb eins kam ein Anruf von Leipzig-J. Die aufgelöste L wollte abgeholt werden. Ich machte mich somit auf den Weg nach Leipzig-Connewitz, sammelte L ein und lag mit ihr gegen ein Uhr morgens im Bett. Jetzt konnten wir beide schnell einschlafen. Halb neun waren wir wieder wach.
Gefrühstückt habe ich mein Beeremüsli mit Erdbeeren. Mittags bereitete ich L und mir Spaghetti, Tomatensoße und vegetarische Würstchen und/oder Räuchertofu zu. Zwischendurch aß ich Eis und selbst gebackene Plätzchen.
Obwohl wir beide zum Frühstück bei CE eingeladen waren und L dadurch die Gelegenheit bekam, die Kindergeburtstagsfeier mit den anderen Mädels zu beenden, weigerte sich L beharrlich. Es war ihr zu peinlich und unangenehm, als Einzige nachts wegen Heimwehs abgeholt werden zu müssen. Alles Zureden und sogar ein liebes Video der Mädels am Frühstückstisch halfen nicht, L umzustimmen. Sie lag eine Weile weinend und mit sich und der Welt unzufrieden im Bett, fing sich aber nach einer Weile wieder.
Den Tag nutzte ich zum Ausruhen. Mittlerweile sind meine körperlichen Stressanzeichen wieder abgeklungen. Ich verbrachte den Tag überwiegend lesend und eine Serie guckend. Ich räumte abends nur Ls Wintersachen weg und reinigte das Kaninchenzimmer.
Nachmittags buk ich mit L auf ihren Wunsch hin Plätzchen. Wir verwendeten dafür Dinkelvollkornmehl und suchten uns vorrangig Hasen-Ausstechformen heraus. Die gut vierzig Plätzchen verzierten wir mit einer Haselnussglasur und einigen Zuckerstreuseln.
Was heute schön war:
– länger schlafen
– lesen
– Telefonat mit meinen Eltern
– Plätzchen backen
– Italienischübungen
– Serienabend
