Heute Morgen bin ich vom klingelnden Wecker dermaßen überrascht worden, dass ich einige Minuten lang Herzklopfen hatte. Ich befand mich noch mitten in einem Traum und brauchte eine Weile, um richtig wach zu werden. Im Traum befand ich mich in einer Wüste und wollte diese gerade vor Einbruch der Nacht verlassen, um nicht zu (er)frieren. Keine Ahnung, ob mir das gelungen ist.
Gefrühstückt habe ich mein Knuspermüsli Beere mit Erdbeerstücken, mittags aß ich eines der beiden asiatischen Gerichte von gestern Abend auf und abends bereitete ich für L und mich Spaghetti mit Tomatensoße zu.
Mein innerer Schweinehund war heute nicht so stark wie gestern, sodass ich recht motiviert ins Fitnessstudio ging. Ich erwärmte mich einige Minuten lang auf dem Crosstrainer und absolvierte anschließend fast alle Kraftübungen an meinen entsprechenden Geräten.
Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice mit einem terminreichen Vormittag. Es fanden einige Abstimmungen in meinen beiden Projekten statt, die ich als Scrum Master betreue. Endlich ist in diesem Bereich wieder genug für mich zu tun und es freut mich, dass es voran geht. Nachmittags traf ich letzte Vorbereitungen für die morgige Retrospektive in Projekt zwei. Ansonsten kümmerte ich mich um weitere Rechnungslegungen und wichtige finanzbuchhalterische Zuarbeiten für unseren morgigen Austausch.
Ls Schultag fand nach neuem Stundenplan statt. Somit startete sie mit einer Doppelstunde Sport, auf die sie sich bereits freute. Zum Glück hatte ich L die Kids Smart Watch eingepackt, denn am Nachmittag rief sie mich völlig verzweifelt an, um mir mitzuteilen, dass ihre Alleingängererlaubnis nicht mehr aktiv ist. So konnte ich zeitnah zur Schule herüberlaufen und sie persönlich abholen.
Viel Freizeit blieb mir am Abend nicht. Erst halb acht war ich mit allen Aufgaben im Haushalt fertig. Erschöpft und mit ersten körperlichen Stressanzeichen setzte ich mich schließlich zu L an den Tisch, um gemeinsam Abendbrot zu essen.
L erging es im Übrigen nicht besser. Sie hatte eine Aufgabe für den Deutschunterricht nun so viele Tage prokrastiniert, dass sie heute bis neun Uhr saß, um ihr Märchen zu schreiben.
Meine Eltern haben heute ihren siebenunddreißigsten Hochzeitstag gefeiert und diesen mit schönen Erlebnissen für sich begangen.
Was heute schön war:
– Sonnenschein
– Morgenspaziergang
– Fitnessstudio
– lesen
– Schwedischübungen
– Serienabend
