Ich habe sehr gut geschlafen, wurde aber vom klingelnden Wecker mitten aus meinem Traum gerissen. L und ich befanden uns mit Unmengen an Gepäck irgendwo im ländlichen Raum und wollten gerade den Zug verlassen. Wir sind versehentlich eine Haltestelle zu weit gefahren. Ich brauchte etliche Minuten, um richtig wach zu werden.
Zum Frühstück aß ich mein Knusper-Beerenmüsli mit Pflanzenmilch, mittags gab es belegte Toastbrotscheiben und abends bereitete ich für L und mich Nudeln mit veganer Bolognese zu.
Das letzte Management Weekly für dieses Jahr fand zur Mittagszeit statt. Wir gaben eine recht genaue Einschätzung zum Ausgang des Geschäftsjahres ab und zeigten auf, mit welchen Kundenprojekten und Themen wir ins nächste Jahr starten werden. Das sieht erstmal recht erfreulich aus.
In der Kirche in der Nähe von Ls Schule fand nahezu zur selben Zeit das jährliche Weihnachtssingen statt, dem die Eltern leider nicht bewohnen dürfen. Viel mehr ist am heutigen Schultag nicht passiert.
Da ihre AG Artistik ausfiel, konnte ich L eine Viertelstunde eher von der Schule abholen. Dadurch trafen wir pünktlich zur letzten Klavierstunde in diesem Jahr ein. Dafür, dass L wieder einmal nicht geübt hatte, spielte sie gut. Am Ende des Unterrichts überreichte sie ihrem Lehrer ein kleines Dankeschön, das wir im Vorfeld gemeinsam für ihn ausgesucht hatten.
Gerade als wir das Gebäude verlassen haben, fing es an, in Strömen zu regnen. Durch den heftigen Wind war unsere Kleidung innerhalb kürzester Zeit klitschnass. Zu Hause mussten wir uns erst einmal trockene Sachen anziehen. Mit Wärmflaschen ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.
Den zweiten Tag infolge ist L auffallend wortkarg und blass. Ich hoffe, dass sie nichts ausbrütet und sich ab morgen Nachmittag ausruhen und von den letzten Schulwochen erholen kann.
Was heute schön war:
– Weihnachtsfilm auf Netflix
– vorlesen
– Schwedischübungen in der Duolingo App
