Freitag, 13. Dezember 2024 – Weihnachtsfeier

Alltagsschnipsel

Ich habe ganz okay geschlafen. Ich hatte nachts das Gefühl, als würde sich im Hals etwas Schleim lösen, der nun allmählich abfließt. Da ich wegen starker Schluckbeschwerden aber nicht schlucken wollte, hielt mich dieser Vorgang eine ganze Weile lang wach. 
Nachdem ich L am Morgen in die Schule gebracht hatte, fuhr ich mit der Tram weiter zu meiner Hausärztin. Punkt acht Uhr war ich zur Akutsprechstunde da. Als erste Patientin des Tages kam ich gleich dran. Die Ärztin schaute sich alles genau an und gab schließlich Entwarnung. Es ist keine eitrige Angina und wird sehr wahrscheinlich auch keine werden. Sie machte einen Rachenabstrich, dessen Ergebnis am Montag vorliegen wird, und verschrieb mir unter anderem ein Antibiotikum, das ich aber nur einnehmen soll, wenn ich das Gefühl habe, dass es mir schlechter geht.
Zum Frühstück aß ich mein Knusper-Beerenmüsli und mittags die restlichen Nudeln mit Tomatensoße von gestern Abend. Auf unserer Weihnachtsfeier gab es zum Abendessen ein wundervolles Catering mit einer Vorsuppe, zwei Salaten, zig Käse-Canapés, drei Hauptspeisen und zwei Desserts.  
Mir wurde offiziell Sportverbot erteilt. (Nicht, dass ich in den letzten Tagen dazu in der Lage gewesen wäre.) 

Meinen Arbeitstag verbrachte ich bis mittags im Homeoffice. Der Tag verlief ruhig. Ich schrieb zwei Rechnungen, die unbedingt noch in diesem Jahr beim Kunden eingehen sollten. Es war spürbar, dass sich ein Großteil bereits auf die Weihnachtsfeier fokussierte. 
Freitag ist Freiday in Ls Schule. Da die Erzieherin wieder genesen ist, konnten die Kinder mit ihr am Projekt „Neues Zuhause“ weiterarbeiten. Die Klasse hat einen gemeinsamen Adventskalender. Heute bekam L ein Weihnachtspäckchen.  

Pünktlich um vierzehn Uhr holte ich L von der Schule ab. So bekamen wir eine der S-Bahnen zum Leipziger Hauptbahnhof problemlos. Unser Zug nach Erfurt fuhr pünktlich ab. In Erfurt trafen wir uns vor der Apotheke am Bahnhof mit meinen Eltern. Ich löste meine Rezepte ein. L ging anschließend mit meinen Eltern mit und ich fuhr mit der Straßenbahn weiter ins Büro. 
Unsere Weihnachtsfeier war sehr gemütlich. Fast alle Kolleginnen und Kollegen waren im Büro versammelt. Nach einem kurzen Auftakt mit einer lustigen Jahresauswertung stürmten wir bereits das Buffet. Anschließend wurde gewichtelt. In meinem Päckchen befand sich ein sehr witziges Buch. Das ein oder andere Game spielten wir auch.
Leider musste ich mich kurz nach zwanzig Uhr verabschieden. Schon beim Abendessen merkte ich, dass ich kaum noch schlucken und die leckeren Speisen deshalb nicht richtig genießen konnte. Zudem schmerzte mein Hals einseitig höllisch bis hoch zum Ohr.
Da ich nun sechseinhalb Tage lange diese Schmerzen habe und absolut keine Besserung in Sicht ist, entschied ich mich, die erste Tablette des Antibiotikums einzunehmen. Ich bin definitiv eine Person, die davon überzeugt ist, dass der Körper viele Krankheiten selbst heilen kann. Wenn ich zu Schmerzmitteln greife, dann heißt das wirklich was. Das letzte Antibiotikum habe ich 2013 eingenommen. Ich bin also optimistisch, dass das jetzige sehr gut wirken wird.   

Gestern Abend trudelte eine E-Mail von Ls Klassenlehrerin ein, in der sie alle Eltern darüber informierte, dass sie gekündigt hat und zum Ende des Schulhalbjahres, sprich Ende Februar, gehen wird. Heute wurde die Klasse darüber informiert. L teilte mir nachmittags mit, dass fast alle Kinder ganz schlimm geweint haben und darüber sehr traurig sind.  

Was heute schön war: 

– Sonnenschein 
– Weihnachtsfeier mit Catering und Wichteln
– lesen
– Italienischübungen in der Duolingo App

Hinterlasse einen Kommentar